September 2021

Praktikum in Innsbruck? - Arian berichtet was er erlebt hat! (01.05. - 31.08.2021)

Insbruck

Innsbruck ist eine sehr schöne Stadt die allgemein sehr grün ist. Durch die Berge im Süden und Norden wirkt es alles noch Naturverbundener. Durch ein gut ausgebautes System von öffentlichen Verkehrsmitteln kommt man überall Problemlos hin. Ansonsten ist auch ein Fahrrad sehr nützlich, da die Stadt nicht besonders groß ist und man damit auch alles erreichen kann.
Bei gutem Wetter kann man gut Zeit am Baggersee oder an der Inn verbringen. Ansonsten gibt es auch öffentliche Sportplätze wo man z.B. Fußball oder Volleyball spielen kann. Abends kann man gut am Inn sitzen oder eine von vielen Bars besuchen, auch wenn ich noch nicht viele Möglichkeiten hatte letzteres zu tun, da diese noch nicht lange wieder offen sind.
In der Stadt trifft man primär auf junge Menschen die in hier Studieren. Zudem ist es hier sehr multikulturell mit vielen Studierenden aus verschiedenen Ländern. Wenn man Lust hat kann man auch schön in den Bergen wandern gehen, Mountainbiken, Klettern oder im Winter ggf. Ski fahren.

Lab

Das Labor ist gut ausgestattet und es macht viel Spaß hier zu arbeiten. Verschiedene kleine Arbeitsgruppen arbeiten hier was allerdings ehr wie eine große Arbeitsgruppe wirkt. Es liegt im siebten Stock des Naturwissenschaftlichen Gebäude weshalb man bei der Arbeit einen schönen Ausblick auf die Berge hat. Besonders im Sommer ist es sehr schön, dass das Labor gekühlt wird. Leider sind es die Büroräume nicht weshalb man um so lieber seine Zeit im Labor verbringt. Manche Räume werden mit anderen Abteilungen geteilt, wie zum Beispiel der Gelraum welcher im sechste Stock liegt. Allerdings schadet es auch nicht mal ein paar Treppen zu gehen.
Direkt neben dem Naturwissenschaftlichen Gebäude liegt die Mensa wo man mittags Essen bekommt. Die meisten verbringen ihre Mittagspause allerdings in der Küche wo man sich auch etwas zubereiten kann oder etwas mitgebrachtes essen kann.

Topic

Ich Arbeite in der Ciona Arbeitsgruppe von Ute Rothbächer in der es viel um Genforschung geht. Meistens Arbeite ich an dem Projekt vom PhD der Arbeitsgruppe wo es um einen Knockout von bestimmten Zellen in Ciona geht. Ansonsten Arbeite ich auch häufig mit einem Masterstudenten an seiner Projektstudie in der er ein T7 Assay an den Ciona versucht durchzuführen. Ich mache hier viele PCRs und Gele aber das Kümmern um die Versuchstiere, herstellen von verschiedenen Lösungen oder das Arbeiten mit den Tieren gehören zu meinen Aufgaben.

Stuff

Das Labor ist wie ganz Innsbruck sehr international, weshalb gewisse Englischkenntnisse von Vorteil sind. Trotzdem sprechen die meisten deutsch und es wird auch nur englisch geredet wenn jemand dabei ist der nur englisch spricht.
Die Leute sind alle sehr nett und das Arbeitsklima ist angenehm. Da ich vor allem mit dem PhD arbeite spreche ich meistens englisch, da er aus Italien kommt. Allgemein werden die Sachen hier im gesamten Labor entspannt angegangen. Die meisten kommen so um 9:00 und wenn man um 9:15 ankommt hat auch keiner ein Problem damit. Wenn das Wetter Freitags gut ist, ist das Labor auch schnell gegen 15:00 wieder leer. Ansonsten sitzen einige Freitags nach der Arbeit auch gerne noch mit einem kalten Bier in der Küche und quatschen noch ein wenig bevor es ins Wochenende geht. Manchmal gibt es auch Laborausflüge wo alle zusammen zum Beispiel eine Runde wandern gehen.
Außerdem gibt es hier viele Master und auch einige Bechlorstudenten die dann ungefähr im selben Alter sind was den Anschluss natürlich etwas leichter macht. Insgesamt wird man sehr gut mit eingebunden!
Auch wenn hier alle ziemlich entspannt sind haben die Leute hier meistens sehr viel Ahnung von dem was sie tun und es wird erwartet, dass die aufgaben die man bekommt anständig gemacht werden. Fehler passieren natürlich und dann ist auch keiner böse.

Private

Ich wohne im Kolpinghaus, welches 5 min. zu Fuß vom Labor entfernt ist. Mit den Zuschüssen von Erasmus kann man sich es auch gut leisten und man bekommt dort Frühstück sowie Abendessen in der Woche was ich vor allem nach langen Arbeitstagen recht angenehm finde. Dort hat man auch während Corona gute Möglichkeiten Kontakte zu gleichaltrigen zu knüpfen mit denen man seine Freizeit verbringen kann.
Persönlich gefällt mir sowohl die Stadt als auch das Labor und die Mitarbeiter sehr gut und ich kann das Praktikum in der Ciona Arbeitsgruppe auf jeden Fall empfehlen. Wie es in den anderen Arbeitsgruppen ist weiß ich nicht, allerdings sind die anderen auch zumindest menschlich gesehen sehr nett.

Ausblick aus dem Labor in Innsbruck

Ausblick aus dem Labor in Innsbruck
Ciona-ein spannendes Forschungsfeld

Ciona-ein spannendes Forschungsfeld

August 2021

Die SLS im Interview für Life Science Nord

Unter dem Motto „Aktiv für Wirtschaft und Wissenschaft“, engagiert sich das regionale Branchennetzwerk Life Science Nord für Medizintechnik, Biotechnologie und Pharma in Hamburg und Schleswig Holstein.

Als Teil dieses Netzwerks, bestehend aus 500 Unternehmen, Hochschulen, Forschungseinrichtungen und 270 aktiven Vereinsmitgliedern, standen wir Rede und Antwort über das Lernen an der School of Life Science.

Wer einen verantwortungsvollen, spannenden und zukunftssicheren Job sucht, hat bei uns den perfekten Einstieg für eine Karriere im Bereich Life Science.

Den kompletten Bericht gibt es unter diesem Link auf der Website von Life Science Nord:

https://lifesciencenord.de/de/news/detail/lernen-an-der-school-of-life-science.html

Lernen an der School  of Life Science

Lernen an der School of Life Science
Langweilig und nicht verantwortungsvoll? Von wegen!

Langweilig und nicht verantwortungsvoll? Von wegen!

April 2021

Ausbildungsplatz gesucht?
Wir wollen Dich! Beginn der Ausbildung ab 01.08.2021!

Auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz? Wir haben noch Plätze frei für den Ausbildungsbeginn 1. August 2021! Bewerbungen bitte direkt an m.obel@uke.de

Dein neuer Arbeitsplatz!

Hej aus Schweden!
Neue Kooperationspartner an Board

April 2021

Hej!
Neuer Kooperationspartner aus Schweden!

Ein Hej aus Schweden gibt es von Simone Harder und dem Karolinska Institut. Neben vielen interessanten und heiß begehrten Praktikumsplätzen im Ausland für unsere Schüler, konnten wir nun auch hier unsere Zusammenarbeit ausbauen. Als eines von Europas größten und angesehensten medizinischen Universitäten, gelegen in Solna und Huddinge bei Stockholm, bietet sich hier für die Schüler der School of Life Science zukünftig die Möglichkeit in die internationale Laborarbeit zu schnuppern.

Forschen in Stockholm

April 2021

Besuch der SLS bei unserem Kooperationspartner in Teneriffa

Eines unserer Markenzeichen ist die Chance der Schüler ein Praktikum im Ausland zu absolvieren. Besonders stolz sind wir dabei auf die langjährige und freundschaftliche Verbindung zur Universität auf Teneriffa. Darum wurde es auch 2019 wieder Zeit für einen Besuch der aktuell anwesenden Schüler. Hier bekamen wir einen Enblick in die derzeitigen Projekte und konnten uns mit den Schülern und Laborbetreuern über den spannenden aktuellen Stand der Forschung unterhalten. Natürlich nutzen wir die Zeit bei strahlendem Sonnenschein um neue Ideen der Kooperation zu entwickeln und auf den Weg zu bringen! Vielen Dank an alle Beteiligten! Es war wieder eine großartige Stimmung!

Die SLS zu Besuch auf Teneriffa

15 Jahre SLS
Das Kollegium der SLS

15 Jahre
School of Life Science (SLS)

Am 01. Januar 2004 erhielt das UKE die staatliche Genehmigung zur Einrichtung einer Berufsfachschule für Biologisch-Technische Assistenz (BTA). Bereits vier Wochen später öffnete dann die SLS ihre Pforten für die ersten Schülerinnen und Schüler. Zur Jubiläumsfeier am 11. Januar 2019 in den Räumlichkeiten der Schule wurden neben dem Vorstand, vertreten durch Herrn Prof. Göke und Herrn Prölß, auch Vertreter aus den zuständigen Behörden (Schulbehörde, Hamburger Institut für Berufliche Bildung und Wissenschaftsbehörde), der Beirat, aktuelle und ehemalige Schülerinnen und Schüler willkommen geheißen.
Herr Prölß ging in seinem Grußwort als Vertreter der Gesellschafter der SLS auf die Höhen und Tiefen in der Geschichte der School of Life Science ein. Dabei stellten vor allem die Suche nach einer geeigneten Immobilie und der Umzug aus der Vogt-Kölln-Straße in die Schnackenburgallee große Hürden dar, die aber erfolgreich genommen wurden. Da die Zukunft der Schule nunmehr für die nächsten Jahre gesichert ist, könne man sich voll und ganz den zukünftigen Herausforderungen in der BTA-Ausbildung stellen. Dazu zitierte Herr Prölß Teile des Leitbildes der SLS, in dem u.a. die Forderung und Förderung der Schüler im Mittelpunkt stehe, was nur durch gut ausgebildete Lehrer, wie sie an der SLS unterrichten, erreicht werden könne.

Im Anschluss daran schilderte der Schulleiter, Herr Dr. Zschenker, die beeindruckende Geschichte der SLS vor allem seit seinem Wechsel zur SLS im Jahre 2009 unter dem Motto: „BTA’s – Let’s safe the world!“. Mit Blick auf die Karikatur einer ehemaligen Schülerin der SLS betonte er wie erfolgreich examinierte BTA’s in Laboren des UKE und in Unternehmen in der Metropolregion Hamburg arbeiten. Am Ende seiner Präsentation wies er auf die kontinuierliche Weiterentwicklung der SLS als stetige Aufgabe aller Beteiligten hin. Um diese kontinuierliche Weiterentwicklung gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern zu gestalten, fand bereits vor den Weihnachtsferien ein sog. „Tag der Lernfeldentwicklung“ statt. Basierend darauf werden Fächer wie Bioinformatik, Fachenglisch sowie Wirtschaft und Gesellschaft der Zielgruppe entsprechend angepasst.

Reden ehemaliger und aktueller Schülerinnen und Schüler sowie ein Rundgang durch die Gentechnik-Labore der SLS rundeten die Feier ab. Zum Abschluss des offiziellen Programms versprach der Geschäftsführer, Herr Prof. Teichmann, Jubiläumsfeiern in 5 und 10 Jahren, worauf sich das Kollegium sowie alle Schülerinnen und Schüler schon jetzt freuen!

Text: Dr. Oliver Zschenker

Dr. Oliver Zschenker, Joachim Prölß, Prof. Dr. Burkhard Göke und Prof. Dr. Walter Teichmann stoßen an auf 15 Jahre
Das Kollegium der SLS freute sich über viele Gesichter ehemaliger Schüler!

Die SLS feiert 15 jähriges Bestehen

Hoch die Gläser! Wir wurden erneut ausgezeichnet als MINT-freundliche Schule!

Hamburg/Berlin, 22. Oktober 2018

12 Schulen aus Hamburg wurden heute als „MINT-freundliche Schule“ ausgezeichnet. Davon erhielten 2 Schulen das erste Mal die Ehrung und weitere 10 Schulen wurden nach dreijähriger erfolgreicher MINT-Profilbildung erneut mit dem Signet »MINT-freundliche Schule« geehrt.

Darüber hinaus wurden 2 Schulen als „Digitale Schule“ geehrt. Diesen Schulen wurde es durch einen Leitfaden ermöglicht, eine Standortbestimmung sowie eine Selbsteinschätzung zum Thema „Digitalisierung“ vorzunehmen und Anregungen umzusetzen. Bei Vorliegen einer entsprechenden Profilbildung kann von einer digitalen Schule gesprochen werden.

Alle Schulen wurden heute für ihre MINT-Schwerpunktsetzung (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) im Rahmen einer Festveranstaltung im Albert-Schweitzer- Gymnasium ausgezeichnet. Die Ehrung der Schulen in Hamburg steht unter der Schirmherrschaft des Senators für Schule und Berufsbildung Ties Rabe sowie der Kultusministerkonferenz (KMK).

„Für das Leben lernen – das trifft besonders auf die MINT-Fächer zu. Ohne MINT-Kenntnisse gäbe es kein Handy, kein Flugzeug, keine komplizierte Operationstechnik. MINT ist das Leben, deshalb brauchen wir MINT-Nachwuchs. Ich freue mich, dass wir in Hamburg so viele engagierte Schulen in diesem Bereich haben und gratuliere den Auszeichnungen. Besonders freue ich mich, dass die MINT-freundlichen Schulen auch zur Digitalen Schule ausgezeichnet werden können. Die Digitalisierung in der Schule bietet Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern neue Möglichkeiten. Mit ihnen kann das Lehren und Lernen so verändert werden, dass jeder Einzelne individuell gefördert werden kann“, sagt Hamburgs Senator für Schule und Berufsbildung Ties Rabe.

„Unsere 1700 MINT-freundlichen Schulen - so wie andere interessierte Schulen auch - öffnen sich stärker und stärker für die Digitalisierung. Sie wollen Schulentwicklung mit digitaler Transformation verknüpfen. Mit unserem Auszeichnungsprogramm „Digitale Schule“ setzen wir jetzt ein wichtiges Zeichen, um die Schulen auch bei diesem komplexen Thema zu unterstützen. Wir zeigen einen Zielrahmen und die Leitplanken für den Weg auf. Damit sind wir wichtige Brückenbauer für den hoffentlich bald kommenden Digitalpakt Schule und unsere ausgezeichneten Schulen sind die digitalen Vorreiter“, sagt Thomas Sattelberger, Vorsitzender der BDA/BDI-Initiative „MINT Zukunft schaffen!“.

@Auszug aus der offiziellen Pressemitteilung / Ansprechpartner: Ekkehard Diedrich Projektleiter »MINT Zukunft schaffen!«

Erneute Ehrung der School of Life Science als MINT-freundliche Schule - 22.10.2018

Erneute Ehrung der School of Life Science als MINT-freundliche Schule - 22.10.2018

 

TalentCampus 26.9.2018 - Das Unsichtbare sichtbar machen!

Der Abbau von Stärke wird sichtbar

Am 26.9.2018 war es wieder soweit und am UKE fand die zweite Ausgabe des TalentCampus statt. Mit unzähligen interessierten Schülern waren auch wir wieder Teil dieses spannenden Projektes. Mit Kitteln bewaffnet zeigten wir insgesamt 16 Interessierten die Arbeit im Labor und machten das Unsichtbare sichtbar. In Gruppen untersuchten die Teilnehmer, in unserem Kurs, verschiedene Mikroorganismen anhand ihrer Stoffwechselwege und verschiedenen Wachstumsverhalten. Von rot, blau und gelb bis hin zu weiß machten wir erneut die verborgene Welt der Bakterien sichtbar. Mit Schutzbrille, Kittel und Handschuhen bewaffnet gelang es durch Einsatz der Laborverfahren die Bakterien genau zu bestimmen und das Rätsel zu lösen. Wir freuen uns bereits auf die nächste Ausgabe und hoffen euch ebenfalls einmal bei uns begrüßen zu dürfen. Auf die Forschung, los. Eure School of Life Science.

Die Schüler im Labor
Plötzlich wird es bunt!
Des Rätsels Lösung
Schüler forschen, wie echte Laboranten!