Aktuelles aus dem UKE | September 2022

29.09.2022

Studie des UKSH und UKE: Kühlungsbehandlung nach Wiederbelebung bringt keinen Vorteil

Um Hirnschäden bei Patient:innen nach erfolgreicher Wiederbelebung zu reduzieren, wurde in der Vergangenheit immer wieder eine Kühlungsbehandlung auf 33 Grad Celsius propagiert und empfohlen. Forschende des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH), Campus Lübeck, und des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) haben nun erstmals Patient:innen nach Wiederbelebung im Krankenhaus im Rahmen einer multizentrischen Interventionsstudie untersucht und festgestellt, dass diese Unterkühlungsbehandlung keinen Nutzen hat. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift Circulation veröffentlicht.

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28.09.2022

Neues E-Auto für UKE-Hornhautbank

Große Freude bei den Mitarbeitenden des Instituts für Rechtsmedizin (IfR): Die Stiftung der Deutschen Lions hat ihre Unterstützung der Lions Augenhornhautbank am UKE verlängert. Am Montag, 26. September, haben die Verantwortlichen der Lions Clubs ein neues Elektroauto an das Team um Prof. Dr. Benjamin Ondruschka, Direktor des IfR, übergeben.



In Zusammenarbeit mit mehreren Hamburger Krankenhäusern hat es sich das Team des IfR zum Ziel gemacht, die Spendenbereitschaft für Augenhornhäute in Hamburg noch weiter zu erhöhen. Hierfür sensibilisieren die UKE-Mitarbeitenden andere Hamburger Ärzt:innen, potentielle Hornhaut-Spender:innen ausfindig zu machen. Dabei wird das Team des IfR von den Lions bereits seit Frühjahr 2018 mit einem Elektroauto und einer -tankstelle unterstützt. Mit dem Auto fährt das UKE-Explantationsteam unter anderem zu Spendenentnahmen und Fortbildungsveranstaltungen.

Die Augenhornhautbank am UKE existiert seit mehr als 40 Jahren. Pro Jahr können durch die Rechtsmedizin mehr als 280 Augenhornhäute für eine Transplantation zur Verfügung gestellt werden. Damit konnte das Team der Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde des UKE um Prof. Dr. Martin Spitzer allein in den letzten fünf Jahren mehr als 1000 Menschen helfen, ihre Lebensqualität mit einer neuen Augenhornhaut signifikant zu verbessern. Bei ihnen hatte zum Beispiel eine schwere Augenentzündung eine Vernarbung oder Trübung der Hornhaut verursacht und eine Hornhauttransplantation notwendig gemacht.

Weitere Informationen in der Pressemitteilung aus dem März 2018

26.09.2022

Neues aus der Forschung

Wissenschaftler:innen des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) veröffentlichen neueste Erkenntnisse aus klinischer und Grundlagenforschung. Hier einige Hinweise auf aktuelle Publikationen, Studien und andere Forschungsprojekte.

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21.09.2022

Gute Immunantwort bei Kindern auf SARS-CoV-2

Die Endergebnisse der C19.CHILD-Studie, die UKE-Forschende zusammen mit allen Hamburger Kinderkliniken durchgeführt haben, liegen vor. Basierend auf den Untersuchungen der vergangenen Pandemiejahre haben die UKE-Wissenschaftler:innen drei Publikationen veröffentlicht und folgende Kernaussagen getroffen: Das Infektionsgeschehen bei Kindern war während des ersten Corona-Lockdowns gering, chronisch kranke Kinder hatten kein erhöhtes Risiko sich mit SARS-CoV-2 zu infizieren, Kinder zeigen eine stabilere Immunantwort gegen das Virus als Erwachsene.

„Unsere multizentrische Langzeitstudie C19.CHILD ist ein weiteres großes Puzzleteil für die Gesamtschau auf die Corona-Pandemie. Sie nimmt gesunde und chronisch kranke Kinder aus ganz Hamburg in den Blick und liefert uns so eine umfassende Datenbasis, die wir in Hinblick auf die immunologischen Folgen der Interaktion des Virus mit dem kindlichen Immunsystem untersucht haben. Unsere vertiefenden Analysen zeigen, dass Kinder mit chronischen Erkrankungen kein erhöhtes Infektionsrisiko haben und auf eine Infektion mit einer guten Immunantwort reagieren“, sagt Prof. Dr. Ania C. Muntau, Direktorin der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin, die gemeinsam mit Prof. Dr. Søren W. Gersting, Direktor des Forschungszentrums der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin, und Prof. Dr. Thomas S. Mir, stellvertretender Direktor der Klinik und Poliklinik für Kinderherzmedizin und Erwachsene mit angeborenen Herzfehlern, die Studie leitet.

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16.09.2022

Kopf-Hals-Tumore erkennen und behandeln

Kopf-Hals-Tumore stellen eine häufig diagnostizierte Krebsart dar. Schätzungen zufolge erkranken jährlich etwa 17.500 Menschen in Deutschland an einem bösartigen Tumor im Kopf-Hals-Bereich. Anlässlich der Fokuswoche der Make-Sense-Kampagne der Interdisziplinären Arbeitsgruppe Kopf-Hals-Tumore der Deutschen Krebsgesellschaft und European Head and Neck Society vom 19. bis 23. September erklärt Priv.-Doz. Dr. Arne Böttcher, Oberarzt in der Klinik und Poliklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, Kopf-Hals-Tumorzentrum, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE), welche Risikofaktoren und Therapiemöglichkeiten es gibt.

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15.09.2022

Stärkung der Hautkrebsforschung

Einweihung des Fleur Hiege-Centrums für Hautkrebsforschung

Am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) wurde das Fleur Hiege-Centrum für Hautkrebsforschung im Beisein der Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank und der Stifter Astrid und Dr. Wolfgang Hiege eingeweiht. Dessen Ziel ist die Stärkung der dermatoonkologischen Forschung. Das neue Centrum wird von Prof. Dr. Stefan W. Schneider, Direktor der Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Venerologie, dem stellvertretenden Klinikdirektor Prof. Dr. Christoffer Gebhardt sowie Prof. Dr. Klaus Pantel, Direktor des Instituts für Tumorbiologie des Universitären Cancer Centers Hamburg (UCCH), geleitet und in den nächsten Jahren durch die Hiege-Stiftung unterstützt.

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14.09.2022

Tag der Patientensicherheit: Sichere Medikation

Fragen an… Dr. Michael Baehr

Medikamente richtig dosiert und angewendet, können Erkrankungen behandeln oder vorbeugen. Doch falsch dosiert, können sie ersthafte Schäden oder Wechselwirkungen verursachen, erklärt . Anlässlich des Welttags der Patientensicherheit erklärt Dr. Michael Baehr, Leiter der Klinikapotheke, im Interview wie wichtig eine sichere Medikation ist.

In welchem Zusammenhang stehen Patientensicherheit und Medikation?

Dr. Michael Baehr: Die Wirksamkeit und Sicherheit von Arzneimitteln werden in klinischen Studien vor der Zulassung detailliert geprüft. Bei der Verordnung wägen Ärzt:innen die gewünschte Wirkung gegen mögliche Nebenwirkungen ab, die auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch auftreten können. Es kommt aber immer wieder zu Medikationsfehlern, also Situationen, in denen vom bestimmungsgemäßen Gebrauch abgewichen wird. Diese können bei der Verordnung, bei der Abgabe durch die Apotheke oder bei Einnahme durch die Patient:innen selbst passieren. Nicht alle Medikationsfehler sind schwerwiegend, allerdings gehen ca. 200.000 Krankenhauseinweisungen jährlich auf Medikationsfehler zurück.

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12.09.2022

Neuer Forschungsverbund untersucht Auswirkung der Pandemie auf Gesundheit von Kindern

Um die Auswirkungen von Pandemien auf die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen zu untersuchen, wurde unter Leitung des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE), der Uniklinik Köln und des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden ein neues Forschungsnetzwerk (COVerCHILD) gegründet. Das Verbundprojekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit mehr als drei Millionen Euro gefördert. Ziel von COVerCHILD ist es, eine interdisziplinäre Forschungsplattform für systematische Datenanalyse und Studien zu entwickeln, die sich am Beispiel von COVID-19 den Auswirkungen von Infektionskrankheiten sowie postinfektiöser Erkrankungen und deren Folgen auf die psychische und somatische Gesundheit von bei Kindern und Jugendlichen widmet. Die Auftaktveranstaltung des Netzwerks findet am 12. und 13. September in Hamburg statt.

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09.09.2022

HAMBURG WASSER und UKE erforschen Krankenhaus-Abwasser

105.364 Arzneimittel sind in Deutschland zugelassen, gut 35.000 davon frei verkäuflich – Tendenz steigend. Eine Vielzahl davon ist biologisch nicht abbaubar und für die Umwelt als toxisch einzustufen. Über Ausscheidung oder auch unsachgemäße Entsorgung gelangen sie ins Abwasser. Da Kläranlagen solche Stoffe nicht vollständig aus dem Abwasser entfernen können, finden Medikamentenreste den Weg in Flüsse und Bäche. Mit welchen technischen Lösungen dieser Herausforderung begegnet werden kann, möchten HAMBURG WASSER und das UKE herausfinden. Dazu haben sie eine Forschungsanlage auf dem Klinikgelände in Betrieb genommen, in der unterschiedliche Behandlungsoptionen für das Abwasser erprobt werden.

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09.09.2022

Zusammenhang zwischen viralen Infektionen und seltener Stoffwechselerkrankung identifiziert

Ein internationales Wissenschaftler:innenteam unter führender Beteiligung des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) hat ein bislang uncharakterisiertes Gen, TMEM251, identifiziert, das für eine seltene lysosomale Erkrankung bei Kindern verantwortlich und wesentlich für die Infektiosität verschiedener RNA-Viren (Reoviren, Ebolaviren, SARS-CoV-2) ist. Ihre Ergebnisse haben die Forscher:innen jetzt im Fachmagazin Science veröffentlicht.

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Präsentierten stolz den Erlös:
Prof. Blankenberg, Barbara Karan, Prof. Mir, Steffen Hallaschka

05.09.2022

Rekord-Erlös bei der 13. Auflage von „Kicken mit Herz“

Sportlich haben die UKE-Ärzt:innen auch in diesem Jahr knapp mit 7:9 gegen das Prominenten-Team der Hamburg Allstars verloren – doch eigentlich gab es wieder nur Gewinner:innen bei der 13. Ausgabe von „Kicken mit Herz“: Tolles Wetter, ausverkauftes Stadion an der Hoheluft, beste Stimmung, 16 Tore und den Rekord-Erlös von 184.500 Euro für die Kinderherzmedizin des UKE. Viele Prominente wie Schauspieler Peter Lohmeyer, Sänger Sasha, Moderator Elton oder „Let´s Dance“-Juror Jorge González waren wieder dabei. Unterstützt von ehemaligen Profis wie Heiko Westermann, Piotr Trochowski, Ivan Klasnic oder Alex Meier und betreut von HSV-Legende Felix Magath zeigte das Promi-Team einige schöne Kombinationen. Diese führten gleich drei Mal zu umjubelten Toren von Paul, einem 14-Jährigen Jungen mit angeborenem Herzfehler, der seit langem in der Kinderkardiologie versorgt wird und der sich an diesem Sonntag einen Traum erfüllte. Spenden, Sponsoring, Tombola und Familienspaß sorgten schließlich für den neuen Rekord-Erlös.

Schulungssituation am Krankenbett

01.09.2022

Bessere Work-Life-Balance für Hamburger Pflegefachpersonen

Wie lassen sich Freizeit und Beruf in der Pflege besser miteinander vereinbaren? Wie können Pflegefachpersonen mehr Verantwortung übernehmen und den eigenen Arbeitsablauf autark gestalten? Das sind nur zwei der Fragestellungen, denen im Kooperationsprojekt „Arbeiten 5.0“ nachgegangen wird. „Arbeiten 5.0“ ist eines von vier ausgewählten Entwicklungsprojekten des UKE „INside HR“, die seit 2019 vom Gesundheitsmanagement der Techniker Krankenkasse unterstützt werden.

Insgesamt sechs Monate lang wurde „Arbeiten 5.0“ seit Oktober 2021 auf drei Stationen des UKE getestet und evaluiert. Um ein flexibles und zeitgemäßes Arbeitsumfeld zu schaffen, wurden unter anderem neue Modelle für die Dienstzeiten erprobt. Das führte zu einer deutlich besseren Work-Life-Balance bei den Pflegefachpersonen, so ein Ergebnis der wissenschaftlichen Auswertung.

Seit Juli 2022 wird das Modell nun sukzessive auf weitere Stationen ausgerollt. Durch die intensive Einbindung der Stationsvertretenden wird von Beginn an sichergestellt, dass die Bedürfnisse der Stationen im Mittelpunkt der Konzeptentwicklung stehen.

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Aktuelles aus dem UKE | August 2022

29.08.2022

Rudern gegen Krebs

Zum zwölften Mal legten sich am Sonntag, 28. August, Patient:innen und Mitarbeitende des UKE sowie ruderbegeisterte Hamburger:innen bei der Benefizregatta auf der Außenalster in die Riemen.

Unter der Schirmherrschaft von Andy Grote, Senator für Inneres und Sport der Freien und Hansestadt Hamburg, stand vor allem der gute Zweck im Mittelpunkt: Mit den Erlösen aus der Regatta wird ein Bewegungsprogramm für Patient:innen mit Krebserkrankungen des Universitären Krebszentrums des UKE (Hubertus Wald Tumorzentrum – Universitäres Cancer Center Hamburg UCCH) unterstützt. Ziel des Projekts ist es, die Lebensqualität von Patient:innen mit Krebserkrankungen zu verbessern.

Das UKE-Team mit Prof. Dr. Katja Weisel, Prof. Dr. Carsten Bokemeyer, Tilman Dreyer, Prof. Dr. Kai Rothkamm konnte sich erfolgreich gegen das Senatsteam durchsetzen.

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25.08.2022

Neues aus der Forschung | Publikationen aus dem UKE

Wissenschaftler:innen des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) veröffentlichen neueste Erkenntnisse aus klinischer und Grundlagenforschung. Hier einige Hinweise auf aktuelle Publikationen, Studien und andere Forschungsprojekte.

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24.08.2022

Fragen an… Dr. Malte Issleib

Gefahr des Ertrinkens: Sicher schwimmen im Sommer

Jedes Jahr im Sommer häufen sich die Schlagzeilen über tödliche Badeunfälle: Allein im Jahr 2021 ertranken nach Angaben der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) bundesweit mindestens 299 Menschen. Viele dieser Unfälle sind vermeidbar. Dr. Malte Issleib, Notfallmediziner und Oberarzt in der Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) erklärt, welche Risikofaktoren es gibt und wie im Ernstfall Erste Hilfe zu leisten ist.

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23.08.2022

UKE-Dekanin und Klinikdirektor in Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina berufen

Prof. Dr. Blanche Schwappach-Pignataro, Dekanin der Medizinischen Fakultät und Vorstandsmitglied des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE), und Prof. Dr. Tobias Huber, Direktor der III. Medizinischen Klinik und Poliklinik des UKE, sind in die traditionsreiche Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina berufen worden. Beide erhielten ihre Ernennungsurkunde in einer Feierstunde überreicht.

Wissenschaftler:innen werden in einem mehrstufigen Auswahlverfahren in die Akademie gewählt. Kriterium hierfür sind herausragende wissenschaftliche Leistungen. „Wir freuen uns sehr über die Aufnahme in diesen besonderen Kreis von Wissenschaftler:innen und werden unsere Expertise künftig gern einbringen“, sagten Prof. Schwappach-Pignataro und Prof. Huber nach der Urkundenverleihung. Dekanin Prof. Schwappach ist Biochemikerin und Molekularbiologin, Prof. Huber Nierenforscher und Internist. Beide sind vielfach mit wissenschaftlichen Preisen und Forschungsförderungen ausgezeichnet.

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17.08.2022

Antivirale Behandlung fördert die Bildung neuer SARS-CoV-2-Varianten

Ein Forschungsteam des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) und des Leibniz-Instituts für Virologie (LIV) ist der Frage nachgegangen, ob Patient:innen mit langanhaltenden Infektionen zur Entstehung neuer SARS-CoV-2-Varianten beitragen. Sie konnten nachweisen, dass es nicht die lange Infektionsdauer an sich ist, die die Bildung neuer Varianten bedingt, sondern es eines evolutionären Flaschenhalses bedarf, wie er zum Beispiel durch eine antivirale Behandlung entstehen kann. Die Studie wurde in der renommierten Fachzeitschrift Cell Reports Medicine veröffentlicht.

„Unsere Arbeit zeigt, dass es nicht die lange Infektionsdauer an sich ist, welche die Bildung neuer Varianten nach sich zieht, sondern dass es dazu vielmehr eines evolutionären Flaschenhalses bedarf, wie er beispielsweise durch eine antivirale Behandlung entstehen kann. Diese Erkenntnis ist besonders mit Blick auf die jüngsten Diskussionen über den Einsatz von Remdesivir zur Behandlung von nicht hospitalisierten Hochrisiko-Patientinnen und -Patienten wichtig, aber auch für die Einführung potenziell neuer antiviraler Therapeutika“, sagt Prof. Dr. Nicole Fischer, Institut für Medizinische Mikrobiologie, Virologie und Hygiene des UKE, die gemeinsam mit Prof. Dr. Adam Grundhoff, Leiter der LIV-Forschungsgruppe Virus Genomik, die Studie leitet.

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10.08.2022

Neues aus der Forschung | Publikationen aus dem UKE

Wissenschaftler:innen des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) veröffentlichen neueste Erkenntnisse aus klinischer und Grundlagenforschung. Hier einige Hinweise auf aktuelle Publikationen, Studien und andere Forschungsprojekte.

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04.08.2022

Namen & Nachrichten

Prof. Dr. Sandra Pohl, Institut für Osteologie und Biomechanik, wird für ihr Forschungsprojekt „Rolle der gamma-Untereinheit des GlcNAc-1-Phosphotransferase-Komplexes für selektive Mannose-6-Phosphat-Modifikationen an lysosomalen Enzymen“ von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) mit 566.000 Euro gefördert. In dem Projekt befasst sich die Wissenschaftlerin mit den zellulären und molekularen Ursachen der skelettalen Veränderungen der seltenen Erkrankungen Mucolipidose II und III. Der Förderzeitraum des Projekts beträgt drei Jahre.

01.08.2022

Prof. Dr. Sarah Hohmann neue Leiterin der Kinder- und Jugendpsychiatrie des UKE

Prof. Dr. Sarah Hohmann hat am 1. August die Leitung der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, -psychotherapie und -psychosomatik des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) übernommen. Die 44-Jährige tritt die Nachfolge von Priv.-Doz. Dr. Carola Bindt an, die die Klinik nach dem Weggang von Prof. Dr. Michael Schulte-Markwort seit September 2020 kommissarisch geleitet hat.

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Aktuelles aus dem UKE | Juli 2022

7. Benefizlauf 2022

21.07.2022

7. UKE-Benefizlauf erzielt über 50.000 Euro an Spenden

Beim 7. UKE-Benefizlauf haben Sportbegeisterte 62.929 Kilometer zurückgelegt und damit mehr als eineinhalb Mal die Welt umrundet. 80 Tage lang sind 413 Sportler:innen allein oder in Gruppen für den guten Zweck gelaufen, Rad gefahren oder geschwommen und haben über 50.000 Euro selbst gespendet beziehungsweise gesammelt. Der Erlös geht zu 100 Prozent an die Kinder- und Jugendpsychiatrie des UKE. Hier werden Kinder und Jugendliche behandelt, deren psychische Gesundheit sich durch die Corona-Pandemie deutlich verschlechtert hat.

Prof. Dr. Burkhard Göke, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des UKE, erklärte beim Lauffinale: „Der Benefizlauf hat sich zu einem großartigen Online-Gemeinschaftsevent entwickelt. 80 Tage lang haben über 400 Sportbegeisterte, darunter auch viele Laufgruppen aus Hamburger Unternehmen, eifrig Kilometer für Kinder in der Pandemie gesammelt. Danke an alle Beteiligten für diese enorme Unterstützung!“ Auch Priv.-Doz. Dr. Carola Bindt, Kommissarische Direktorin der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, freute sich sehr über den Einsatz der Sportler:innen: „Ich bin beeindruckt, wie viele Menschen sich für den UKE-Benefizlauf engagieren. Mit den diesjährigen Spenden hoffen wir, möglichst viele zusätzliche Therapieangebote für unsere Patient:innen ermöglichen zu können."

Vom 14. April bis 2. Juli konnten Interessierte ihre erreichten Kilometer online angeben und einen frei gewählten Betrag spenden. Alternativ konnten auch Sportpat:innen gesucht werden, die stattdessen spenden. Prominente Unterstützung gab es unter anderem von Udo Lindenberg, Johannes B. Kerner, Sylvie Meis sowie den Moderator:innen Ingo Zamperoni und Susanne Holst.

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Prof. Dr. Christian Gerloff

12.07.2022

Prof. Gerloff folgt Prof. Göke

Das Kuratorium des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) hat in seiner jüngsten Sitzung über die Nachfolge des zum Jahresende ausscheidenden Ärztlichen Direktors, Prof. Dr. Burkhard Göke, entschieden. Neuer Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des UKE wird Prof. Dr. Christian Gerloff, der sein Amt zum 1. Januar 2023 antreten wird. Er ist derzeit Direktor der Klinik und Poliklinik für Neurologie, Ärztlicher Leiter des Kopf- und Neurozentrums sowie Stellvertretender Ärztlicher Direktor des UKE.

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Mikroplastik im Wasser

11.07.2022

Mikroplastik in menschlicher Leber nachgewiesen

Forschende des UKE und der Uni Hamburg haben in gemeinsamer Studie erstmals Mikroplastik in menschlichem Lebergewebe nachgewiesen – betroffen waren Patient:innen mit Leberzirrhose.

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07.07.2022

Neues aus der Forschung | Publikationen aus dem UKE

Wissenschaftler:innen des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) veröffentlichen neueste Erkenntnisse aus klinischer und Grundlagenforschung. Hier einige Hinweise auf aktuelle Publikationen, Studien und andere Forschungsprojekte.

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04.07.2022

Weiterer ERC Grant fürs UKE – Förderung über zwei Millionen Euro

Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) wurde vom Europäischen Forschungsrat mit einem ERC Consolidator Grant ausgezeichnet – es ist insgesamt der fünfte ERC Consolidator Grant und der 23. ERC Grant am UKE. Die Auszeichnung erhält Dr. Arjen Alink, der im Oktober und damit vor dem Start des Grants wieder zurück ins UKE kommen und im Institut für Systemische Neurowissenschaften arbeiten wird. Derzeit ist er im Institut für Psychologie der Universität Hamburg tätig, mit dem er eine Fortführung der Zusammenarbeit im Rahmen des ERC Grants plant. Gefördert wird das Projekt EXPAT (How EXPectation and ATtention shape visual information processing in the human brain) vom 1. Februar 2023 an über fünf Jahre mit knapp zwei Millionen Euro.

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04.07.2022

Siebzehn Jahre rechtsmedizinischer Austausch mit Ruanda

Seit 2005 engagiert sich die Rechtsmedizin des UKE in Ruanda für eine adäquate forensische Regelversorgung, seit 2012 mit der jährlichen „Interdisciplinary Summer School“ in Kigali. Initiiert vom ehemaligen Institutsdirektor Prof. Dr. Klaus Püschel wird das Austauschprogramm von seinem Nachfolger Prof. Dr. Benjamin Ondruschka weitergeführt. Das nächste Ziel ist der Aufbau einer Hornhautbank.

Mit Hospitationen und Sommerschulen unterstützen die UKE-Kolleg:innen die Partner:innen vor Ort, die Facetten der Rechtsmedizin stärker in der medizinischen Ausbildung und Praxis in Ruanda zu verankern. Im Juni nahmen Prof. Püschel und Prof. Ondruschka gemeinsam mit weiteren Mediziner:innen des Insituts für Rechtsmedizin an der zehnten Summer School in der Hauptstadt Kigali mit wissenschaftlichen Vorträgen und Workshops, beispielsweise zu den Themen Autopsie, Leichenschau, Tatortarbeit, DNA-Analyse, Anthropologie, Posttraumatische Belastungsstörungen, teil. „Wir haben in den letzten Jahren viel erreicht. Zahlreiche Wissenschaftler:innen und technische Assistent:innen waren zur Ausbildung in Hamburg, zuletzt im Februar dieses Jahres.

In Ruanda ist mittlerweile eine forensische Infrastruktur aufgebaut worden, die in den Nachbarländern ihresgleichen sucht“, sagt Prof. Püschel. Die Projekte, unterstützt vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) und privaten Spender:innen, seien dabei stark geprägt vom großen Engagement der Partnerschaft, hebt Prof. Ondruschka hervor: „Die Wertschätung dieses Austauschprogramms ist deutlich spürbar und sichtbar. Das UKE-Logo war neben der deutschen Flagge zentral auf allen Bannern und Logos nicht zu übersehen.“

Und daher verwundert es nicht, dass beide schon am nächsten Projekt arbeiten: Dem Aufbau einer Hornhautbank in Ruanda für Ruanda, um zahlreichen Betroffenen durch postmortale Hornhautspenden die Sehqualität und damit Lebensqualität zurückzugeben.

01.07.2022

UKE-Wissenschaftler:innen weisen Belastung von Oberflächen mit Affenpockenvirus nach

Oberflächen, die an Affenpocken erkrankte Patient:innen berührt haben, können hochgradig mit dem Virus belastet sein. Das ergab eine Untersuchung von Forschenden aus dem Arbeitsbereich Krankenhaushygiene, dem Institut für Medizinische Mikrobiologie, Virologie und Hygiene und der Sektion Infektiologie der I. Medizinischen Klinik und Poliklinik des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE). Zugleich geben die Forschenden Entwarnung: Es ist mit der Studie noch nicht bewiesen, dass sich andere Menschen durch den Kontakt der kontaminierten Oberflächen anstecken können. Die Studienergebnisse wurden im Fachmagazin Eurosurveillance veröffentlicht.

„Wir gehen davon aus, dass Oberflächen sehr stark belastet sein müssten, um sich durch den Kontakt mit dieser Oberfläche anstecken zu können. Dies betrifft wahrscheinlich vor allem in der Versorgung betroffener Patient:innen tätige Menschen sowie Personen, die mit einem Erkrankten zusammenleben. Von öffentlich zugänglichen Handkontaktflächen wie Türklinken oder Aufzugknöpfen geht nach den bisherigen Erkenntnissen keine Gefährdung aus“, erklärt Prof. Dr. Johannes Knobloch, Leiter der Studie und des Arbeitsbereichs Krankenhaushygiene des UKE.


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Aktuelles aus dem UKE | Juni 2022

30.06.2022

UKE-Wissenschaftler:innen: Weniger Todesfälle durch Omikron-Variante – Impfung wirkt

Im Verlauf der Pandemie sind einer Studie von Wissenschaftler:innen des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) zufolge weniger Menschen an einer SARS-CoV-2-Infektion gestorben als noch zu Beginn. Vor allem nahm die Sterblichkeit bei Geimpften ohne Risikofaktoren deutlich ab; am Omikron-Subtyp verstarb im UKE kein Geimpfter ohne Risikofaktoren. Die Forschenden des Instituts für Rechtsmedizin und der Klinik für Intensivmedizin des UKE führen dies auf die Wirksamkeit der Impfung zurück. Inwieweit der Omikron-Subtyp selbst weniger tödlich ist, kann nicht bewertet werden. Die Ergebnisse der Studie, die ausschließlich im UKE verstorbene Patient:innen eingeschlossen hat, haben die Forschenden im Deutschen Ärzteblatt veröffentlicht.

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23.06.2022

Hochrangiger Besuch im UKE

Am 22. Juni besuchte Prof. Dr. Maria Leptin, Präsidentin des Europäischen Forschungsrats European Research Council (5 v.l.), gemeinsam mit Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank (2 v.r.) das UKE. Dekanin Prof. Dr. Blanche Schwappach-Pignataro (3 v.l.) und weitere UKE-Wissenschaftler:innen informierten die Gäste im Campus Forschung zu aktuellen Forschungsvorhaben.

Im Anschluss zeigten sie den Gästen den fast fertiggestellten Rohbau des neuen Forschungsgebäudes Campus Forschung II | HCTI (Hamburg Center for Translational Immunology). Dort werden die Wissenschaftler:innen künftig zur Entstehung und Entwicklung von Entzündungs- und Infektionsprozessen forschen sowie zur Arbeit des Immunsystems. In Verbindung mit den Erkenntnissen aus der Patient:innenversorgung im UKE kann diese Forschung zum Verständnis einer breiten Palette von Erkrankungen, beispielsweise Autoimmunkrankheiten, beitragen und deren Behandlung entsprechend weiterentwickelt werden. Prof. Leptin tauschte sich mit den Forschenden über diesen translationalen Wissenschaftsansatz aus und sprach mit ERC-Stipendiaten des UKE über deren Projekte.

Der Europäische Forschungsrat ist eine von der Europäischen Kommission eingerichtete Institution zur Finanzierung von grundlagenorientierter Forschung. Er vergibt ERC Starting Grants an herausragende Nachwuchswissenschaftler:innen, deren Promotion zwei bis sieben Jahre zurückliegt. Einen Consolidator Grant erhalten potenziell bahnbrechende Forschungsprojekte von exzellenten jungen Forschenden, deren Promotion ebenfalls sieben bis zwölf Jahre zurückliegt und die bereits etabliert sind, aber dennoch am Beginn ihrer wissenschaftlichen Karriere stehen.

In Hamburg werden rund 66 wissenschaftliche Projekte aus Geldern des ERC gefördert, 22 davon am UKE.

20.06.2022

Erholsamer Schlaf: Schlafapnoe ernst nehmen

Ausgeprägte Tagesschläfrigkeit, Konzentrationsstörungen, Trägheit: All das können Folgen einer Schlafapnoe sein. Schätzungen zufolge sind rund 21 Prozent der erwachsenen Normalbevölkerung von der obstruktiven Schlafapnoe betroffen. Warum man eine Schlafapnoe ernst nehmen sollte und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt, erklärt Priv.-Doz. Dr. Arne Böttcher, Oberarzt in der Klinik und Poliklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE), anlässlich des Aktionstages Erholsamer Schlaf am 21. Juni 2022.

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17.06.2022

Sexuelle Gesundheit wichtig für Wohlbefinden und Lebenszufriedenheit

Das Wissen der Deutschen über Gesundheit und Sexualität ist gut, könnte aber in einigen Bereichen ausgebaut werden. Niedrigschwellige Gesprächsangebote zur Sexualität gehören in die hausärztliche Praxis, und interkulturelle Kompetenzen im Gesundheitswesen müssen gestärkt werden.

Das sind Ergebnisse der GeSiD-Studie, die Forschende des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) zusammen mit dem Sozialforschungsinstitut KANTAR und mit Unterstützung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) durchgeführt haben.

Insgesamt haben die Forschenden basierend auf den Befragungen in den vergangenen Jahren fast 20 Publikationen veröffentlicht, weitere Publikationen sind geplant. Am Freitag, 17. Juni, wurden die Ergebnisse auf einer Fachkonferenz im UKE abschließend vorgestellt.

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Prof. Dr. Blanche Schwappach-Pignataro

13.06.2022

Prof. Schwappach-Pignataro in Vorstand und Kuratorium der Jung-Stiftung aufgenommen

Prof. Dr. Blanche Schwappach-Pignataro, Dekanin der Medizinischen Fakultät und UKE-Vorstandsmitglied, ist von der Hamburger Jung-Stiftung für Wissenschaft und Forschung zum neuen Vorstands- und Kuratoriumsmitglied ernannt worden. Wesentliche Aufgabe von Prof. Schwappach-Pignataro wird es sein, den wissenschaftlichen Austausch zwischen Vorstand und Kuratorium zu fördern und koordinieren. „Mit jahrelanger Erfahrung in Aufsichts- und Entscheidungsgremien sowie wissenschaftlichen Arbeiten in zahlreichen Forschungsschwerpunkten stellt sie eine große Bereicherung für das erfolgreiche Fortwirken der Jung-Stiftung dar“, heißt es in einer Mitteilung der Stiftung.

10.06.2022

Auszeichnung für die Transplantkoordinator:innen des UKE

Der Verein „Kinderhilfe Organtransplantation – Sportler für Organspende“ (KiO) hat das Team der Transplantkoordinator:innen für ihr Engagement im Bereich der Kindertransplantation mit dem Helmut-Werner-Preis 2021 geehrt. Der KiO-Vorsitzende Reinhard Gödel überreichte den mit 5000 Euro dotierten Preis an die Transplantkoordinator:innen Susanne Wannoff, Gesa Pamperin, Robert Kütemeier, Keziah Müller, Siegbert Scheibner und Thomas Karbe.

Transplantkoordinator:innen sind wichtige Ansprechpartner:innen für alle Patient:innen, die auf den Wartelisten für eine Organspende stehen. Sie steuern die Zusammenarbeit mit den Koordinierungsstellen von Eurotransplant und Deutscher Stiftung Organtransplantation, dokumentieren alle relevanten Daten, organisieren die Logistik bei Organangeboten und Transplantationen und kümmern sich um die interne sowie externe Qualitätssicherung.

„In bewundernswerter Weise setzt sich dieses Team auch für die Belange der Kinder-Organtransplantation ein und zeigt dabei mehr als das ‚normale‘ Engagement. Im Vergleich zu den Chirurgen und Kinderärzten geschieht die Arbeit der Transplantkoordinatoren eher im Verborgenen. Doch ohne sie hätten die seither am UKE durchgeführten mehr als 1150 Leber- und Nierentransplantationen bei Kindern bis 18 Jahren nicht realisiert werden können,“ würdigte Reinhard Gödel die Preisträger:innen.

03.06.2022

Schmerzen haben auch eine psychische und soziale Seite

Schmerzen, vor allem chronische Schmerzen, sind für die Betroffenen mit einem großen Leidensdruck verbunden. Welche Formen von Schmerz und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt und welche Rolle die Psyche dabei spielt, erklärt Priv.-Doz. Dr. Regine Klinger, psychologische Leiterin des Bereichs Schmerzmedizin und Schmerzpsychologie in der Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE), anlässlich des bundesweiten Aktionstags gegen den Schmerz am 7. Juni.

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02.06.2022

Neues aus der Forschung | Publikationen aus dem UKE

Wissenschaftler:innen des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) veröffentlichen neueste Erkenntnisse aus klinischer und Grundlagenforschung. Hier einige Hinweise auf aktuelle Publikationen, Studien und andere Forschungsprojekte.

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01.06.2022

Organspende: Entscheidung treffen ist wichtig

Nach einem Unfall oder durch eine Erkrankung können alle schnell in die Situation kommen, auf eine Organtransplantation angewiesen zu sein. Anlässlich des diesjährigen Tags der Organspende am 4. Juni hat Dr. Gerold Söffker, Transplantationsbeauftragter des UKE Fragen zum Thema beantwortet.

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Aktuelles aus dem UKE | Mai 2022

30.05.2022

Behandlung eines Patienten mit Affenpocken im UKE

Am heutigen Montag hat die Bernhard-Nocht-Klinik des UKE einen 32-jährigen Patienten mit Affenpocken aufgenommen. Die Bernhard-Nocht-Klinik ist eine Infektionsstation der I. Medizinischen Klinik und Poliklinik des UKE mit den Schwerpunkten Infektiologie, Tropenmedizin und Gastroenterologie.

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27.05.2022

15,8 Millionen Euro Förderung: Großer Erfolg für Immun- und Entzündungsforschende des UKE

Der Sonderforschungsbereich 1328 (SFB 1328) des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) vier weitere Jahre gefördert; die DFG hat hierfür 15,8 Millionen Euro bewilligt. Ziel des 2018 eingerichteten SFB 1328 „Adenine Nulceotides in Immunity and Inflammation“ ist es, die Rolle einer neuartigen Klasse von Signalmolekülen bei Entzündungsvorgängen und bei der Immunantwort zu entschlüsseln. Hierbei arbeiten UKE-Wissenschaftler:innen mit Kolleg:innen der Universitäten Hamburg sowie Göttingen, Bonn, Heidelberg und München zusammen.

Der SFB 1328 steht unter Federführung des UKE-Wissenschaftlers Prof. Dr. Dr. Andreas H. Guse, Direktor des Instituts für Biochemie und Molekulare Zellbiologie und Prodekan für Lehre der Medizinischen Fakultät im UKE. Rund 75 Grundlagenforscher:innen und Ärzt:innen aus dem UKE und den kooperierenden Universitäten arbeiten in dem SFB gemeinsam daran, immunologische Prozesse und Entzündungsvorgänge besser zu verstehen. Dabei wollen sie molekulare Grundlagenforschung und klinische Forschung so kombinieren, dass neue Diagnose- und Behandlungskonzepte für Multiple Sklerose, entzündliche Darmerkrankungen oder den Schlaganfall entwickelt werden können.

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Dr. Anastasios Giannou

13.05.2022

Ernst Jung-Karriere-Förderpreis für Dr. Anastasios Giannou

Dr. Anastasios Giannou ist mit dem Ernst Jung-Karriere-Förderpreis der Jung-Stiftung für Wissenschaft und Forschung ausgezeichnet worden. Der Preis ist mit 210.000 Euro dotiert. Mit dieser Förderung kann Dr. Giannou in den kommenden drei Jahren die Initiierung und Weiterentwicklung erster selbstständiger Forschungsprojekte finanzieren. Als Arzt und Postdoc in der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie sowie in der I. Medizinischen Klinik und Poliklinik erforscht er vielversprechende Ansätze, um die Metastasenbildung von Tumoren im Körper verstehen und verhindern zu können – oder sie zumindest einzuschränken.

Der Ernst Jung-Karriere-Förderpreis richtet sich an Nachwuchsmediziner:innen, die nach mindestens zweijähriger wissenschaftlicher Forschungsarbeit, bevorzugt im Ausland, an einer deutschen Klinik tätig sein wollen, um vertieft wissenschaftlich zu arbeiten und gleichzeitig eine klinische fachärztliche Ausbildung anstreben.

11.05.2022

Neues aus der Forschung | Publikationen aus dem UKE

Wissenschaftler:innen des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) veröffentlichen neueste Erkenntnisse aus klinischer und Grundlagenforschung. Hier einige Hinweise auf aktuelle Publikationen, Studien und andere Forschungsprojekte.

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10.05.2022

Schlaganfall - Schnelles Handeln rettet Leben

Diagnose Schlaganfall: Zwischen 2007 und 2016 wurden allein in Hamburg 83.395 Menschen mit diesem Krankheitsbild behandelt. Weltweit ist die Anzahl von Schlaganfällen in den vergangenen 30 Jahren um 70 Prozent gestiegen und stellt die zweithäufigste Todesursache in Deutschland dar. Ein Blutgerinnsel oder eine Hirnblutung sorgen für eine Unterversorgung des Gehirns mit Sauerstoff. Nervenzellen sterben ab, und dies kann zu schweren, langfristigen Schäden des Gehirns führen. Wie ein Schlaganfall erkannt und behandelt wird, beantwortet Prof. Dr. Götz Thomalla, Klinik und Poliklinik für Neurologie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) anlässlich des Tages gegen Schlaganfall am 10. Mai.

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09.05.2022

DFG bewilligt neues Graduiertenkolleg am UKE

Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) erhält ein neues Graduiertenkolleg zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat das Graduiertenkolleg 2771 „Humans and Microbes“ (Mensch und Mikrobe) bewilligt und fördert es in den kommenden fünf Jahren mit rund sechs Millionen Euro. Neben dem UKE sind weitere Hamburger Forschungseinrichtungen beteiligt; gemeinsam erforscht werden bakterielle, virale und parasitäre Infektionserreger.

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04.05.2022

Neue Nachwuchsgruppe im Institut für Infektionsforschung und Impfstoffentwicklung

Mit zwei Millionen Euro fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) eine neue Nachwuchsgruppe unter Leitung von Dr. Dr. Angelique Hölzemer aus der Sektion Infektiologie der I. Medizinischen Klinik und Poliklinik sowie dem Institut für Infektionsforschung und Impfstoffentwicklung des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) über einen Zeitraum von fünf Jahren.

Die Nachwuchsgruppe „Infektion und Immunregulation“ erforscht Defekte im Zusammenspiel der Immunzellen, die durch eine Infektion mit dem humanen Immundefizienzvirus (HIV) ausgelöst werden und einer Heilung von HIV im Wege stehen. Die Nachwuchsgruppe hat zum 1. Mai ihre Arbeit aufgenommen und ist dem neu gegründeten Institut für Infektionsforschung und Impfstoffentwicklung des UKE zugeordnet. Der Bereich Entzündung, Infektion und Immunität ist einer der fünf Forschungsschwerpunkte des UKE.

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03.05.2022

Vier Nachwuchsforschende erhalten Dr. Martini-Preis 2022

Der älteste Medizinpreis Deutschlands, der Dr. Martini-Preis, ist heute von Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank an vier junge Wissenschaftler des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) verliehen worden. Ein weiterer Forscher ist mit der Dr. Martini-Medaille ausgezeichnet worden.

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02.05.2022

UKE startet neue Kampagne zur Personalgewinnung und -bindung

Mit einer neuen Kampagne wirbt das UKE um die besten Fachkräfte im Gesundheitswesen. Im Fokus der Kampagne stehen die Mitarbeitenden des UKE mit ihren individuellen Lebensentwürfen. Mit ihren Geschichten geben sie Einblicke in ihr Leben und zeigen, wie sich das eigene Lebensmodell und die Arbeit im UKE gut miteinander verbinden lassen. So möchte das UKE neue Mitarbeitende gewinnen – und bereits gewonnenen Mitarbeitenden neue Möglichkeiten der Arbeitsplatzgestaltung aufzeigen.

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Aktuelles aus dem UKE | April 2022

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Lutz Marmor gratuliert Intensivpflegerin Gunda Hans

27.04.2022

Ausgezeichnet! Metropolitaner Award 2022 geht an die UKE- Intensivpflege

Der Metropolitaner Award zeichnet Menschen für ihr außergewöhnliches Engagement für die Metropolregion Hamburg aus. Die Intensivpflege der Klinik für Intensivmedizin des UKE (KIM) gewann in der Kategorie „Menschen aus der Region“ und nahm den Preis unter Standing Ovations am Dienstagabend, 26. April, in der Elbphilharmonie entgegen.

„Unter Höchsteinsatz und großer Aufopferung widmen sich hier 460 Pflegekräfte aus Hamburg und dem Umland der Intensivpflege schwerkranker Menschen“, sagte der frühere Intendant des NDR, Lutz Marmor, in der Laudatio. „Dazu gehört seit zwei Jahren auch die Pflege von Corona-Kranken aus der gesamten Metropolregion. Ohne Ihren täglichen Einsatz gäbe es für viele Menschen keine Hoffnung auf Leben.“

Das UKE-Team wurde stellvertretend für alle Pflegenden in der Metropolregion ausgezeichnet. Frank Sieberns, Pflegerischer Leiter des Zentrums für Anästhesiologie und Intensivmedizin, bedankte sich im Namen des Intensivmedizin-Teams für die Ehrung und Anerkennung: „Wir nehmen den Preis für das gesamte interprofessionelle Team im UKE entgegen, denn wir versorgen die Patient:innen gemeinsam – zum Wohl für die Metropolregion Hamburg.“

Unter der Schirmherrschaft der Regierungschefs der vier norddeutschen Länder Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Hamburg ehrt die Metropolregion Hamburg zum dritten Mal Menschen, Vereine, Stiftungen und Unternehmen, die sich täglich für das Wohl der Region einsetzen, mit dem 2500 Euro dotierten Metropolitaner Award.Eine Jury hatte aus 124 Nominierten 15 Finalist:innen in den drei Kategorien „Menschen aus der Region“, „Vereine und Stiftungen“ sowie „Unternehmen“ ausgewählt.

Weitere Informationen zum Metropolitaner Award

22.04.2022

Tierversuche verstehen: Zwischen Tierschutz und wissenschaftlichem Erkenntnisgewinn

In der tierexperimentellen Forschung gilt es, höchste wissenschaftliche Qualität und hohe Tierschutzstandards gleichermaßen sicherzustellen. Zum Tag des Versuchstiers erklären Forschungsdekanin Prof. Dr. Petra Arck und Dr. Dr. Angelique Hölzemer, I. Medizinischen Klinik und Poliklinik, wie das gelingen kann.

Das UKE hat in den vergangenen Jahren verstärkt Methoden zur Reduzierung und Vermeidung von Tierversuchen entwickelt. Ist der Tierversuch bald überflüssig?

Prof. Dr. Petra Arck: Tierexperimentelle Studien sind in der medizinischen Grundlagenforschung und in der translationalen Forschung nach wie vor unverzichtbar. Im Tierversuch können Abläufe und Mechanismen von Krankheiten untersucht werden, von denen wir bisher keine Kenntnis haben, die wir erst einmal entdecken müssen und deren Zusammenhänge wir innerhalb des Organismus erforschen. Durch Tierversuche werden wissenschaftliche Fragestellungen oder Therapieverfahren überprüft, die in anderen verfügbaren Systemen, wie In-Vitro-Modellen, nicht verifizierbar sind. Um ein aktuelles Beispiel zu nennen: Für die Entwicklung und Überprüfung der neuen Impfstoffe gegen SARS-CoV-2 waren Tierversuche notwendig, um nachzuweisen, dass der Impfstoff eine Immunantwort in Form schützender Antikörper auslöst, aber keine schädliche Wirkung hat.

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13.04.2022

7. UKE-Benefizlauf gestartet - Ziel: In 80 Tagen um die Welt

Jetzt geht´s los! Den Startschuss für den 7. UKE-Benefizlauf, der pandemiebedingt erneut online stattfindet, haben heute Morgen Katharina Fegebank, Wissenschaftssenatorin und Zweite Bürgermeisterin der Freien und Hansestadt Hamburg, Joachim Prölß, Direktor für Patienten- und Pflegemanagement und UKE-Vorstandsmitglied, und Priv.-Doz. Dr. Carola Bindt, Direktorin (komm.) der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, -psychotherapie und -psychosomatik, gegeben. Bis zum 2. Juli können Sportbegeisterte laufen, Rad fahren oder schwimmen und für jeden Kilometer spenden. Das Motto lautet: In 80 Tagen um die Welt für Kinder in der Pandemie, Ziel sind 40.000 Euro für 40.000 absolvierte Kilometer.

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08.04.2022

Welt-Parkinson-Tag: Eine Erkrankung mit vielen Gesichtern

Mit bis zu 400.000 Betroffenen allein in Deutschland gehört Parkinson zu einer der häufigsten Erkrankungen des zentralen Nervensystems. Anlässlich des Welt-Parkinson-Tages am 11. April beantworten Prof. Dr. Carsten Buhmann, Ärztlicher Leiter der Neurologischen Ambulanz und Parkinson-Tagesklinik des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE), und Priv.-Doz. Dr. Monika Pötter-Nerger, Oberärztin in der Klinik und Poliklinik für Neurologie und Leiterin der Arbeitsgruppe Bewegungsstörungen und Tiefe Hirnstimulation des UKE, Fragen zu den Ursachen der Erkrankung, ihren Symptomen und den Therapiemöglichkeiten.

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07.04.2022

KLE erhält Hamburger
Inklusionspreis 2021

Am Dienstag, 6. April, wurde die KLE Klinik Logistik & Engineering des UKE für ihr außergewöhnliches Engagement bei der Beschäftigung von gehörlosen Mitarbeitenden mit dem Hamburger Inklusionspreis ausgezeichnet. UKE-Personalvorstand Joachim Prölß (v.l.), KLE-Geschäftsführer Sven Mildahn, Inklusionsprojektmanager des UKE Ottmar Heesen sowie Inklusionsbeauftragte des UKE-Konzerns Silvia Braun und Konzernschwerbehindertenvertreter der Tochtergesellschaften Jürgen Ehlers (beide nicht im Bild) nahmen den Preis im Rahmen eines Senatsempfangs von Gleichstellungssenatorin Katharina Fegebank (l.) und Ulrike Kloiber, Senatskoordinatorin für Menschen mit Behinderungen, im Rathaus entgegen.

„Es ist unser strategisches Unternehmensziel, Menschen mit Behinderungen im UKE zu beschäftigten. Wir freuen uns daher sehr über den Preis, denn er macht deutlich, wie erfolgreich wir gehörlose Mitarbeitende nicht nur in den Arbeitsalltag integrieren, sondern ihre Fähigkeiten auch bestens nutzen können. Sie sind für uns unverzichtbar und ein Mehrwert für das UKE“, betont Joachim Prölß, Direktor für Patienten- und Pflegemanagement und Vorstandsmitglied des UKE.

Foto: Kirstin Hammerstein, BWFGB

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07.04.2022

Prof. Dr. Gwendolyn Gramer leitet Neugeborenenscreening im Kinder-UKE

Prof. Gramer hat in der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin die Leitung der Abteilung für angeborene Stoffwechselerkrankungen sowie die medizinische Leitung des Neugeborenenscreening- und Stoffwechsellabors übernommen. Sie ist zum 1. Januar 2022 auf die W2-Professur für Pädiatrische Stoffwechselmedizin berufen worden. Zuvor war Prof. Gramer am Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin des Universitätsklinikums Heidelberg tätig.

Mehr zu Prof. Gramer in der aktuellen Ausgabe der UKE Life.

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Gewinner 2021
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Gewinner 2020

05.04.2022

Vier UKE-Lehrende mit Lehrpreis ausgezeichnet

Mit Prof. Dr. Dr. Andreas H. Guse, Dr. Hanno Grahn und Dr. Thorsten Budelmann sind drei UKE-Lehrende von Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank mit dem Hamburger Lehrpreis 2021 ausgezeichnet worden. Für 2020 wurde nachträglich Dr. Christian Scheifele geehrt. Alle vier erhielten den mit 10.000 Euro dotierten Preis auf Vorschlag der Studierenden. Die Verleihung fand am Montag, 4. April, bei einem gemeinsamen Senatsempfang statt. Dabei haben 45 Hamburger Hochschullehrende den Lehrpreis der Stadt Hamburg für herausragende Lehre, innovative Lehrmethoden und Vermittlungskonzepte erhalten.

Für die Hamburger Interprofessionelle Kardiologische Ausbildungsstation (HIKS) wurden Dr. Hanno Grahn und Dr. Thorsten Budelmann, Klinik und Poliklinik für Kardiologie, sowie Dr. Julian Brätz (jetzt Albertinen Krankenhaus) ausgezeichnet. Prof. Guse, Prodekan für Lehre und Leiter des Instituts für Biochemie und Molekulare Zellbiologie, erhielt die Auszeichnung für die Biochemie-Vorlesung im Modul C1. Dr. Christian Scheifele, Leiter des Funktionsbereichs Zahnärztliches Röntgen im Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, wurde bereits 2020 mit dem Lehrpreis geehrt; die Auszeichnung wurde jetzt beim Senatsempfang auch persönlich nachgeholt.

Fotos: Michael Zapf, BWFGB

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05.04.2022

Blutspender:innen erneut dringend gesucht – auch in den Osterferien

Aufgrund der hohen Inzidenzen ist die Blutspendebereitschaft bundesweit und auch im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) aktuell drastisch zurückgegangen. Derzeit kommen rund 20 Prozent weniger Spender:innen ins UKE. Dabei werden Blutpräparate weiterhin dringend für notwendige Operationen und zur Versorgung schwer erkrankter Patient:innen benötigt. Das UKE ruft daher erneut Personen im Alter zwischen 18 und 68 Jahren, die geimpft, genesen oder getestet sind, zum Blutspenden auf. In allen drei UKE-Blutspende-Standorten gilt die 3G-Regel.

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Aktuelles aus dem UKE | März 2022

31.03.2022

Neues aus der Forschung

Wissenschaftler:innen des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) veröffentlichen neueste Erkenntnisse aus klinischer und Grundlagenforschung. Hier einige Hinweise auf aktuelle Publikationen, Studien und andere Forschungsprojekte.

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29.03.2022

COVID-19-Infektionen greifen die Leber an

Wissenschaftler:innen des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) hatten zu Beginn der Pandemie SARS-CoV-2 als Multiorganvirus beschrieben, welches sich neben der Lunge auch in zahlreichen anderen Organen nachweisen lässt. Nun hat dieses Team in einer international durchgeführten Studie gezeigt, dass SARS-CoV-2 auch direkt die Leber befällt und hier zu Entzündungs- und veränderten Stoffwechselprogrammen führt, welche auch langfristige Folgen haben könnten.

Die Daten sind in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins Nature Metabolism veröffentlicht. Nachdem die Forschenden SARS-CoV-2 als Multiorganvirus beschrieben hatten, zeigen sie nun einen direkten Leberbefall durch das Corona-Virus. Aufgefallen waren erhöhte Leberwerte bei COVID-19-Patient:innen schon vorher und in der nun vorliegenden Studie konnte bei fast 60 Prozent der rund 1200 in die Untersuchung eingeschlossenen COVID-19-Patient:innen erhöhte Leberwerte bei der Krankenhausaufnahme nachgewiesen werden. Nur bei wenigen Patient:innen waren zuvor Lebererkrankungen bekannt gewesen. In einer zusätzlich durchgeführten Autopsie-Studie bei 45 an COVID-19 verstorbenen Patient:innen konnte das Virus in zwei Drittel der Fälle in der Leber nachgewiesen werden und mitunter auch noch als aktiver Erreger aus der Leber isoliert werden.

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24.03.2022

UKE koordiniert psychosoziale Versorgung Geflüchteter aus der Ukraine

Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) koordiniert ab sofort die psychosoziale Versorgung von geflüchteten Menschen aus der Ukraine, die in Hamburg angekommen sind. Die Flüchtlingsambulanz und das Koordinierende Zentrum für traumatisierte Geflüchtete (centra) des UKE vermitteln Geflüchteten Therapieplätze in Praxen und anderen Einrichtungen der psychotherapeutischen und psychiatrischen Regelversorgung. In Einzelfällen werden die traumatisierten Geflüchteten aus der Ukraine auch direkt in den beiden Einrichtungen des UKE behandelt. Beide Einrichtungen werden unter anderem von der Hamburger Sozialbehörde finanziert.

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23.03.2022

Medikamente und Implantate aus dem 3D-Drucker

Wissenschaftler:innen des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) untersuchen in zwei Forschungsprojekten die Herstellung von Medikamenten und Implantaten mit einem 3D-Drucker und deren Einbindung in den Klinikalltag. Die Mitarbeitenden der Klinikapotheke des UKE möchten in einer Machbarkeitsstudie zeigen, dass der 3D-Druck von Arzneimitteln grundsätzlich in den bestehenden, digitalen Medikationsprozess des UKE integriert werden kann. Die Wissenschaftler:innen der Klinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie erforschen gemeinsam mit anderen Institutionen die Herstellung von patient:innenspezifischen Implantaten (PSI) mit Hilfe von 3D-Druckern und Künstlicher Intelligenz. Beide Projekte werden aus dem Förderprogramm REACT-EU der Europäischen Union (EU) mit insgesamt rund zwei Millionen Euro gefördert.„Ich freue mich sehr, dass es gelungen ist, mit Joachim Prölß als Direktor einen erfahrenen Experten an der Spitze des Patienten- und Pflegemanagements zu wissen. Mit seinem ausgeprägten Kommunikationstalent setzt er sich dafür ein, moderne und prozessorientierte Konzepte im Pflegemanagement des UKE zu etablieren. Er schafft damit die Voraussetzungen dafür, die Versorgung der Patientinnen und Patienten auf ein noch höheres Niveau zu heben“, sagt Katharina Fegebank, Senatorin der Behörde für Wissenschaft, Forschung, Gleichstellung und Bezirke sowie Kuratoriumsvorsitzende des UKE.

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10.03.2022

UKE-Vorstandsmitglied Joachim Prölß verlängert seinen Vertrag bis 2027

Joachim Prölß, Direktor für Patienten- und Pflegemanagement des UKE, hat seinen Vertrag um fünf Jahre bis Mitte 2027 verlängert. Das Kuratorium des UKE hatte die Verlängerung des Vertrags in seiner jüngsten Sitzung beschlossen.

„Ich freue mich sehr, dass es gelungen ist, mit Joachim Prölß als Direktor einen erfahrenen Experten an der Spitze des Patienten- und Pflegemanagements zu wissen. Mit seinem ausgeprägten Kommunikationstalent setzt er sich dafür ein, moderne und prozessorientierte Konzepte im Pflegemanagement des UKE zu etablieren. Er schafft damit die Voraussetzungen dafür, die Versorgung der Patientinnen und Patienten auf ein noch höheres Niveau zu heben“, sagt Katharina Fegebank, Senatorin der Behörde für Wissenschaft, Forschung, Gleichstellung und Bezirke sowie Kuratoriumsvorsitzende des UKE.

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08.03.2022

Neues aus der Forschung

Wissenschaftler:innen des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) veröffentlichen neueste Erkenntnisse aus klinischer und Grundlagenforschung. Hier einige Hinweise auf aktuelle Publikationen, Studien und andere Forschungsprojekte.

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01.03.2022

Schwerhörigkeit kann Risikofaktor für Demenz sein

In unseren Ohren sortieren und filtern winzige, hochsensible Strukturen die vielfältigen akustischen Signale und verarbeiten sie zu Hörreizen. Ist die Reizübertragung gestört, kann dies zur Beeinträchtigung des Hörens bis hin zu Schwerhörigkeit führen. Anlässlich des Welttags des Hörens am 3. März beantwortet Prof. Dr. Mark Praetorius, Stellvertretender Direktor der Klinik und Poliklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE), Fragen rund um das Thema Schwerhörigkeit und Hörimplantate.

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Aktuelles aus dem UKE | Februar 2022

24.02.2022

Interdisziplinäre Hilfe für seltene Erkrankungen

In Europa leiden mehr als 30 Millionen Menschen an einer seltenen Erkrankung. Das Martin Zeitz Centrum für Seltene Erkrankungen (MZCSE) des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) gilt als Anlaufstelle für Patient:innen, die im Gesundheitssystem bereits viele Spuren hinterlassen haben und auf die keine gängige Diagnose passt. Anlässlich des Tages der Seltenen Erkrankungen am 28. Februar beantwortet Prof. Dr. Christoph Schramm, Direktor des Martin Zeitz Centrums für Seltene Erkrankungen (MZCSE) des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE), Fragen zu unbekannten Krankheiten, deren Aufspüren und interdisziplinäre Behandlung.

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10.02.2022

UKE-Forschende entwickeln KI-basiertes Prognoseprogramm für neurologische Komplikationen

Bei der Behandlung von Patient:innen mit schweren Erkrankungen des Gehirns haben Forschende des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) das Potenzial der Anwendung künstlicher Intelligenz untersucht. Sie haben ein KI-basiertes Prognoseprogramm entwickelt, mit dem kritische Phasen bei neurologischen Intensivpatient:innen frühzeitig – bis zu 24 Stunden im Voraus – erkannt und dadurch möglicherweise in Zukunft besser behandelt werden können. Die Ergebnisse ihrer Studie haben die Wissenschaftler:innen im Fachmagazin BRAIN veröffentlicht.

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09.02.2022

Psychische Belastung von Jugendlichen und Kindern weiterhin hoch – aber leicht rückläufig

Trotz geöffneter Schulen und zugänglicher Freizeitangebote ist die Zahl der Kinder und Jugendlichen, die sich durch die Corona-Pandemie psychisch belastet fühlen, weiterhin hoch. Zwar haben sich das psychische Wohlbefinden und die Lebensqualität der Kinder und Jugendlichen leicht verbessert, jedoch leiden noch immer mehr Kinder und Jugendliche unter psychischen Auffälligkeiten als vor der Pandemie. Erneut sind vor allem Kinder und Jugendliche aus sozial benachteiligten Familien besonders betroffen. Das ist das Ergebnis der dritten Befragungsrunde der COPSY-Studie (Corona und Psyche) des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE). Die COPSY-Studie ist die erste bevölkerungsbasierte Längsschnittstudie bundesweit und gehört auch international zu den wenigen Längsschnittstudien.

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02.02.2022

Krebsmedizin und -forschung im Wandel der Corona-Pandemie

Seit zwei Jahren beherrscht die Corona-Pandemie den Alltag – auch den Klinikalltag. Doch welchen Einfluss hat dies auf Patient:innen mit Krebserkrankungen und wie entwickelt sich die Krebsforschung? Anlässlich des Weltkrebstages am 4. Februar, der in diesem Jahr unter dem Motto „Close the Care Gap – schließen wir die Versorgungslücken“ steht, beantwortet Prof. Dr. Carsten Bokemeyer, Direktor des Universitären Cancer Centers Hamburg des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE), Fragen zur aktuellen Lage in der Krebsforschung und -medizin.

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01.02.2022

Neues aus der Forschung | Publikationen aus dem UKE

Wissenschaftler:innen des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) veröffentlichen neueste Erkenntnisse aus klinischer und Grundlagenforschung. Hier einige Hinweise auf aktuelle Publikationen, Studien und andere Forschungsprojekte.

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Aktuelles aus dem UKE | Januar 2022

21.01.2022

Rohbau des Universitären Herz- und Gefäßzentrums ist fertig

Mit dem Aufziehen der Richtkrone sind am Freitag die Rohbauarbeiten für das neue Universitäre Herz- und Gefäßzentrum abgeschlossen worden. Mehr als 10.000 stationäre und 18.000 ambulante Patient:innen pro Jahr machen das Herz- und Gefäßzentrum zu einem der größten Diagnostik- und Therapiezentren seiner Art in Deutschland. Aufgrund des steigenden Bedarfs entsteht ein sechsgeschossiger Klinikbau mit bis zu 388 Betten, neun Operationssälen und neun Herzkatheterlaboren auf einer Fläche von 72.000 Quadratmetern Bruttogeschossfläche.

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20.01.2022

Alternativer SARS-CoV-2 Infektionsweg über Hirngefäße identifiziert

Neurologische Komplikationen in Zusammenhang mit COVID-19 sind vielfach beobachtet worden. Obwohl das SARS-CoV-2-Virus im Hirngewebe von Patient:innen bereits nachgewiesen wurde, sind dessen Eintrittswege und die daraus resultierenden Folgen nicht gut verstanden. Ein Forscherteam des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) und des Fraunhofer-Instituts für Translationale Medizin und Pharmakologie ITMP hat nun gezeigt, dass Zellen der Blut-Hirn-Schranke (BHS) in-vitro durch den SARS-CoV-2-Erreger infiziert werden können. Die BHS ist eine wichtige Schnittstelle zwischen dem peripheren Gefäßsystem und dem Zentralnervensystem. Zudem wurde ein Testsystem basierend auf humanen pluripotenten Stammzellen entwickelt, mit dem Therapeutika auf ihre Wirkung hin überprüft werden können, um diese Infektion abzuschwächen. Die Studienergebnisse wurden heute im Journal Stem Cell Reports veröffentlicht.

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05.01.2022

Hamburg City Health Study: Selbst milder COVID-19-Verlauf hinterlässt Spuren an Organen

Wissenschaftler:innen des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) konnten nachweisen, dass auch milde bis moderate Krankheitsverläufe mit COVID-19 die Funktionen von Herz, Lunge und Nieren mittelfristig beeinträchtigen und mit gehäuften Zeichen einer Beinvenenthrombose einhergehen. In der Hamburg City Health Study (HCHS) wurden 443 Personen nach einer SARS-CoV-2 Infektion mit nur leichteren Symptomen umfassend untersucht. Ihre Daten wurden mit denen von nicht an COVID-19 erkrankten Teilnehmenden der HCH-Studie verglichen. Die Studienergebnisse wurden heute als sogenannte Fast-Track-Publikation im renommierten European Heart Journal veröffentlicht.

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