Aktuelles aus dem UKE | Januar 2026
26.01.2026
Neues aus der Forschung
Studie: Acht Monate nach Cannabis-Teillegalisierung keine Auswirkungen festzustellen | Impfstoffkandidat gegen MERS zeigt langanhaltende Immunantwort | Nicht-invasive Diagnostik der Tuberkulose aus Atemschutzmasken | Schon moderate Hitze belastet chronisch erkrankte Menschen | Regulation super-schneller Signale bei der Aktivierung von T-Lymphocyten aufgeklärt | Förderung für Verbundprojekt CONtraCEPT zur Verbesserung von Zyklus-Apps | UKE-Neurologe erhält Barancik Prize der National Multiple Sclerosis Society | Else Kröner-Fresenius-Stiftung verlängert Förderung für UKE-Nachwuchsprogramm „iPrime-Clinical Scientist“
15.01.2026
Schwangerschaft schützt vor MS-Schüben: Gehirn-Immun-Achse unterdrückt Entzündungen
Während der Schwangerschaft verringert sich die Häufigkeit von Schüben bei Patientinnen mit Multipler Sklerose (MS) um bis zu 80 Prozent. Forschende des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) haben nun einen zugrunde liegenden Mechanismus entschlüsselt und dabei eine bislang unbekannte Schutzfunktion des Gehirns entdeckt. Bestimmte Nervenzellen im Hirnstamm können Signale des Fötus sowie Entzündungssignale wahrnehmen und gezielt das periphere Immunsystem dämpfen. Dadurch wird verhindert, dass Entzündungszellen in das Nervensystem eindringen. Die Forschungsergebnisse wurden jetzt in der Fachzeitschrift Nature Immunology veröffentlicht.
14.01.2026
UKE Talk mit Prof. Dr. Christian Gerloff
Zukunft von Medien, Wissenschaft und Demokratie
Talkgast: Lars Haider
Über die Zukunft von Medien, Wissenschaft und Demokratie hat der Ärztliche Direktor, Prof. Dr. Christian Gerloff, mit dem Chefredakteur des Hamburger Abendblatts, Lars Haider, im aktuellen UKE Talk gesprochen. Beide betonen, dass eine verständliche Vermittlung wissenschaftlicher Erkenntnisse dabei hilft, um Fakten besser einzuordnen und fundiertere Entscheidungen zu treffen.
08.01.2026
Wenn der Winter ans Herz geht: Erhöhtes Herzinfarktrisiko durch Schneeschaufeln
Fragen an…Prof. Dr. Christina Magnussen
Schneeschaufeln gehört in diesen Tagen für viele Menschen zum Winteralltag. Doch insbesondere die Kombination aus Kälte, ungewohnter körperlicher Anstrengung und individuellen Risikofaktoren stellt für das Herz-Kreislauf-System eine besondere Herausforderung dar. Prof. Dr. Christina Magnussen, stellvertretende Direktorin der Klinik für Kardiologie des Universitären Herz- und Gefäßzentrum des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE), erklärt, warum körperliche Anstrengungen bei Minusgraden das Herz belasten, wer besonders gefährdet ist und wie sich das Risiko durch gezielte Vorsichtsmaßnahmen reduzieren lässt.
07.01.2026
Neues aus der Forschung
UKE startet Projekt zur Erhöhung der Sicherheit von Patient:innen mit Weglauftendenz | Studie bestätigt erhöhtes Tuberkuloserisiko nach Organtransplantationen in Europa | Studie zur Blutdrucktherapie während Operationen | Genetischer Fingerabdruck von Hirntumoren bei Kindern | Neue genetische Faktoren für die Aortenklappenstenose entdeckt | Weiterförderung von Forschungsgruppe mit UKE-Beteiligung durch Deutsche Forschungsgemeinschaft