Aktuelles aus dem UKE | März 2026
26.03.2026
Zwischen Horizont und Klinikalltag: Fotoausstellung im Hauptgebäude O10 eröffnet
Mit rund 200 Gästen wurde die Ausstellung „Das Fahren mit dem Schiff“ von Manfred Wigger eröffnet. Seine Fotografien zeigen das Unterwegssein auf See als Spiel von Licht, Zeit und Wahrnehmung und verdichten flüchtige Augenblicke zu eindringlichen Bildern. Die Ausstellung ist in den kommenden Monaten im 2.OG des Hauptgebäudes zu sehen.
20.03.2026
Spende für herzkranke Kinder sorgt für willkommene Ablenkung vom Klinikalltag
Am 19. März besuchte die Schauspielerin und Moderatorin Nova Meierhenrich die Kinderkardiologie des UKE und überbrachte mit zwei Tablets und einem Gaming-PC eine Spende von ihrem Verein HerzPiraten. Patient Emil probierte die Spiele direkt aus und war begeistert. Auch der Stellvertretende Klinikdirektor Prof. Dr. Tom Mir freute sich über die Spende für das Projekt „Ambient“.
19.03.2026
Manfred Wigger "Das Fahren mit dem Schiff"
Neue Ausstellung im Hauptgebäude O10
Am Mittwoch, 25. März 2026, um 18.30 Uhr wird im 2. Obergeschoss des Hauptgebäudes (O10) die Ausstellung „Das Fahren mit dem Schiff“ des Hamburger Fotografen Manfred Wigger eröffnet. Nach einem Grußwort von Prof. Dr. Christian Gerloff, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des UKE, führt der Fotograf Thomas Hampel in die Ausstellung ein. Die musikalische Gestaltung des Abends übernimmt das Jazz-Quartett Analogue Swing aus Hamburg.
Gezeigt werden Fotografien, die auf Fährüberfahrten zwischen europäischen Häfen entstanden sind und das Unterwegssein auf dem Meer in eindrucksvoller Weise erfahrbar machen.
16.03.2026
UKE Talk mit Prof. Dr. Christian Gerloff
Vielfalt im Gesundheitswesen
Talkgast: Dr. Sidra Khan-Gökkaya
Über die Frage, wie das UKE als Spiegel der Gesellschaft mit unterschiedlichen Lebensrealitäten, Wertvorstellungen und Erfahrungen umgeht, hat der Ärztliche Direktor Prof. Dr. Christian Gerloff im aktuellen UKE Talk mit der Vorstandsbeauftragten für Migration, Integration und Anti-Rassismus im UKE, Dr. Sidra Khan-Gökkaya, gesprochen. Das Ergebnis: Moderne Medizin gelingt nur in Teams, die offen zusammenarbeiten und Unterschiedlichkeit als Stärke verstehen.
13.03.2026
Frühjahrsmüdigkeit: Warum wir uns im Frühling oft erschöpft fühlen
Fragen an… Priv.-Doz. Dr. Arne Böttcher
Wenn die Tage länger werden und die Temperaturen steigen, fühlen sich viele Menschen müde und antriebslos, dabei existiert wissenschaftlich gesehen das Phänomen der Frühjahrsmüdigkeit nicht. Dennoch kann es sein, dass unser Körper empfindlich auf den Wechsel der Jahreszeiten reagiert. Priv.-Doz. Dr. Arne Böttcher, Oberarzt in der Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE), erklärt, welche Rolle Licht, Temperatur und die innere Uhr dabei spielen – und was hilft, wieder erholsamer zu schlafen.
09.03.2026
Eine Allianz für Seltene Erkrankungen bei Kindern
Seltene Erkrankungen wie die Neuronalen Ceroid-Lipofuszinosen (NCL), die sogenannte „Kinderdemenz“, verändern das Leben von Familien oft von einem Tag auf den anderen. Umso wichtiger sind Forschung und Menschen, die sich ihr mit großer Ausdauer widmen.
Mit ihrer Antrittsvorlesung als Stiftungsprofessorin für Seltene Erkrankungen im UKE hat Prof. Dr. Angela Schulz, Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin, eindrucksvoll gezeigt, wie wissenschaftliche Exzellenz und medizinisches Engagement neue Perspektiven für betroffene Kinder und ihre Familien eröffnen können. Seit über 20 Jahren forscht die Kinderärztin im Bereich seltener neurodegenerativer Erkrankungen, entwickelte im UKE die weltweit erste zugelassene Therapie für eine NCL-Form – ein wichtiger Fortschritt für betroffene Kinder und ihre Familien. Heute liegt ihr weiterer Schwerpunkt auch auf der Früherkennung durch Neugeborenen-Screenings, um Therapien künftig bereits vor Ausbruch der Erkrankung einsetzen zu können.
Unterstützt wird diese Arbeit durch die Alliance4Rare, ein Bündnis engagierter Stiftungen – darunter die Else Kröner-Fresenius-Stiftung, die Friede Springer Stiftung, die Heinz und Heide Dürr Stiftung sowie die Eva Luise und Horst Köhler Stiftung für Menschen mit Seltenen Erkrankungen. Das Bündnis ermöglicht den Aufbau eines pädiatrischen Forschungsnetzwerks und die gezielte Nachwuchsförderung an forschungsstarken Universitätskinderkliniken. „Es ist außergewöhnlich, dass sich so viele Stiftungen für ein Thema engagieren. Dadurch entsteht richtig viel Rückenwind für die Forschung zu Seltenen Erkrankungen“, freut sich Prof. Dr. Blanche Schwappach-Pignataro, Dekanin der Medizinischen Fakultät und Mitglied im Vorstand des UKE.
04.03.2026
Globetrotterin aus Süditalien
Prof. Dr. Lidia Bosurgi ist in ihrer wissenschaftlichen Laufbahn viel herumgekommen. Nach ihrem Studium in Mailand führten sie Stationen an die Harvard University in Boston und an die Yale University in New Haven, bevor sie 2017 ans UKE nach Hamburg kam.
Aktuelles aus dem UKE | Februar 2026
28.02.2026
Tag der Seltenen Erkrankungen: Der lange Weg zur Diagnose
Fragen an… Prof. Dr. Christoph Schramm
Eine Erkrankung ist selten, wenn sie weniger als fünf von 10.000 Menschen betrifft. Da es jedoch mehr als 8.000 seltene Erkrankungen gibt, sind Schätzungen zufolge allein in Deutschland etwa vier Millionen Menschen von einer seltenen Erkrankung betroffen. Anlässlich des Tags der Seltenen Erkrankungen am 28. Februar spricht Prof. Dr. Christoph Schramm, Leiter des Martin Zeitz Centrums für Seltene Erkrankungen (MZCSE) des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE), über die besonderen Herausforderungen in Diagnostik und Versorgung – sowie über Fortschritte bei seltenen Lebererkrankungen.
26.02.2026
Neues aus der Forschung
Studie zur Reduktion politischer Feindseligkeiten | Bundesforschungsministerium fördert Projekt zum Blutdruckmanagement und Delir mit knapp 4,5 Millionen Euro | Dr. Maria Rosenthal neue UKE-Professorin für Strukturelle Virologie
19.02.2026
UKE Talk mit Prof. Dr. Christian Gerloff
Mehr Investitionen in Bildung
Talkgast: Maryam Blumenthal
Im UKE Talk mit dem Ärztlichen Direktor, Prof. Dr. Christian Gerloff, hat Hamburgs Wissenschaftssenatorin Maryam Blumenthal eine fehlende finanzielle Unterstützung des Bundes beklagt und von der Bundesregierung mehr Investitionen in Bildung und damit auch in Wissenschaft gefordert. Nur so könnten große gesellschaftliche Herausforderungen wie der Klimawandel oder die Sicherung der Demokratie gelöst werden. Gleichzeitig sicherte sie dem UKE ihre volle Unterstützung für den Zukunftsplan 2050 zu.
12.02.2026
Dr. Martini-Preis 2026 geht an UKE-Nierenforscherin
Ältester Medizinpreis für herausragende medizinische Forschungsarbeiten
Der älteste Medizinpreis Deutschlands ist erstmals seit 14 Jahren wieder nur an eine Wissenschaftlerin verliehen worden: Der mit 15.000 Euro dotierte Dr. Martini-Preis ging an Dr. Felicitas Hengel aus der III. Medizinischen Klinik und Poliklinik des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) für ihre Forschungsarbeit zur Anti-Nephrin-vermittelten Podozytopathie – einer Autoimmunerkrankung der Niere.
Der Dr. Martini-Preis ist der älteste Medizinpreis Deutschlands und wurde bereits im Jahr 1880 von Hamburger Kaufleuten gestiftet. Er wird jährlich an hervorragende Wissenschaftler:innen in frühen Karrierephasen verliehen, die in Hamburger Krankenhäusern tätig sind.
10.02.2026
Hamburg packt an – Gemeinsam gegen Sepsis
UKE veranstaltet Mitmach-Packaktion #HamburgErkenntSepsis
Deutschlandweit erkranken pro Jahr mindestens 230.000 Menschen an einer Sepsis. Unbehandelt verläuft die Erkrankung oft tödlich. Dabei können eine frühzeitige Erkennung und standardisierte Versorgung Leben retten. Doch in der Öffentlichkeit ist die Sepsis kaum bekannt. Mit der Aktion #HamburgErkenntSepsis möchten das UKE und das Aktionsbündnis Patientensicherheit e. V. über die Ursachen und Symptome einer Sepsis aufklären und damit die Sicherheit von Patient:innen weiter erhöhen. Bei einer Mitmachaktion wurden am 10. Februar rund 1.000 Pakete mit Flyern, Broschüren und Plakaten mit hilfreichen Informationen für Betroffene und Angehörige gepackt. Diese Materialien wurden dann kostenfrei an alle Hausarztpraxen und Apotheken in Hamburg verschickt.
Auf dem Fotos v.l.n.r.: Dr. Silke Heinemann (Bundesministerium für Gesundheit), Dr. Ruth Hecker (#DeutschlandErkenntSepsis), Hamburgs Gesundheitssenatorin Melanie Schlotzhauer, Prof. Dr. Christian Gerloff (Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des UKE), Dr. Lina Ko (Sepsisbeauftragte des UKE)
4.2.2026
Weltkrebstag: Die Kraft der Zellen
Der diesjährige Weltkrebstag steht unter dem Motto „Gemeinsam einzigartig“. Das macht deutlich: Die Diagnose verbindet Krebspatient:innen, aber gleichzeitig sind die Krankheitsverläufe, Bedürfnisse und Lebensrealitäten individuell. Genau diese Individualität rückt in der modernen Krebsforschung immer stärker in den Mittelpunkt: Ein Beispiel dafür ist die CAR-T-Zelltherapie, die für viele Patient:innen Hoffnung auf Heilung bedeutet. Wie Ärzt:innen und Wissenschaftler:innen im UKE sie anwenden, zeigt ein neuer Forschungsfilm.
4.2.2026
Vorhofflimmern: UKE koordiniert internationales Projekt
18 Partner aus Europa und Kanada unter Leitung des UKE haben sich mit dem Ziel zusammengeschlossen, die Diagnose und Behandlung von Menschen mit Vorhofflimmern grundlegend zu verbessern. Das neue internationale Forschungsprojekt AF-B-STEP soll erstmals systematisch erfassen, wie lange Vorhofflimmern individuell andauert und feststellen, wie dies das Risiko für Schlaganfälle oder Herzinsuffizienz beeinflusst und sich auf die Lebensqualität insgesamt auswirkt. Das Projekt wird in den nächsten vier Jahren mit rund 18 Millionen Euro gefördert, koordiniert wird es von Prof. Dr. Paulus Kirchhof, Direktor der Klinik für Kardiologie des UKE.
Aktuelles aus dem UKE | Januar 2026
26.01.2026
Neues aus der Forschung
Studie: Acht Monate nach Cannabis-Teillegalisierung keine Auswirkungen festzustellen | Impfstoffkandidat gegen MERS zeigt langanhaltende Immunantwort | Nicht-invasive Diagnostik der Tuberkulose aus Atemschutzmasken | Schon moderate Hitze belastet chronisch erkrankte Menschen | Regulation super-schneller Signale bei der Aktivierung von T-Lymphocyten aufgeklärt | Förderung für Verbundprojekt CONtraCEPT zur Verbesserung von Zyklus-Apps | UKE-Neurologe erhält Barancik Prize der National Multiple Sclerosis Society | Else Kröner-Fresenius-Stiftung verlängert Förderung für UKE-Nachwuchsprogramm „iPrime-Clinical Scientist“
15.01.2026
Schwangerschaft schützt vor MS-Schüben: Gehirn-Immun-Achse unterdrückt Entzündungen
Während der Schwangerschaft verringert sich die Häufigkeit von Schüben bei Patientinnen mit Multipler Sklerose (MS) um bis zu 80 Prozent. Forschende des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) haben nun einen zugrunde liegenden Mechanismus entschlüsselt und dabei eine bislang unbekannte Schutzfunktion des Gehirns entdeckt. Bestimmte Nervenzellen im Hirnstamm können Signale des Fötus sowie Entzündungssignale wahrnehmen und gezielt das periphere Immunsystem dämpfen. Dadurch wird verhindert, dass Entzündungszellen in das Nervensystem eindringen. Die Forschungsergebnisse wurden jetzt in der Fachzeitschrift Nature Immunology veröffentlicht.
14.01.2026
UKE Talk mit Prof. Dr. Christian Gerloff
Zukunft von Medien, Wissenschaft und Demokratie
Talkgast: Lars Haider
Über die Zukunft von Medien, Wissenschaft und Demokratie hat der Ärztliche Direktor, Prof. Dr. Christian Gerloff, mit dem Chefredakteur des Hamburger Abendblatts, Lars Haider, im aktuellen UKE Talk gesprochen. Beide betonen, dass eine verständliche Vermittlung wissenschaftlicher Erkenntnisse dabei hilft, um Fakten besser einzuordnen und fundiertere Entscheidungen zu treffen.
08.01.2026
Wenn der Winter ans Herz geht: Erhöhtes Herzinfarktrisiko durch Schneeschaufeln
Fragen an…Prof. Dr. Christina Magnussen
Schneeschaufeln gehört in diesen Tagen für viele Menschen zum Winteralltag. Doch insbesondere die Kombination aus Kälte, ungewohnter körperlicher Anstrengung und individuellen Risikofaktoren stellt für das Herz-Kreislauf-System eine besondere Herausforderung dar. Prof. Dr. Christina Magnussen, stellvertretende Direktorin der Klinik für Kardiologie des Universitären Herz- und Gefäßzentrum des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE), erklärt, warum körperliche Anstrengungen bei Minusgraden das Herz belasten, wer besonders gefährdet ist und wie sich das Risiko durch gezielte Vorsichtsmaßnahmen reduzieren lässt.
07.01.2026
Neues aus der Forschung
UKE startet Projekt zur Erhöhung der Sicherheit von Patient:innen mit Weglauftendenz | Studie bestätigt erhöhtes Tuberkuloserisiko nach Organtransplantationen in Europa | Studie zur Blutdrucktherapie während Operationen | Genetischer Fingerabdruck von Hirntumoren bei Kindern | Neue genetische Faktoren für die Aortenklappenstenose entdeckt | Weiterförderung von Forschungsgruppe mit UKE-Beteiligung durch Deutsche Forschungsgemeinschaft