Aktuelles aus dem UKE | Mai 2022

Dr. Anastasios Giannou

13.05.2022

Ernst Jung-Karriere-Förderpreis für Dr. Anastasios Giannou

Dr. Anastasios Giannou ist mit dem Ernst Jung-Karriere-Förderpreis der Jung-Stiftung für Wissenschaft und Forschung ausgezeichnet worden. Der Preis ist mit 210.000 Euro dotiert. Mit dieser Förderung kann Dr. Giannou in den kommenden drei Jahren die Initiierung und Weiterentwicklung erster selbstständiger Forschungsprojekte finanzieren. Als Arzt und Postdoc in der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie sowie in der I. Medizinischen Klinik und Poliklinik erforscht er vielversprechende Ansätze, um die Metastasenbildung von Tumoren im Körper verstehen und verhindern zu können – oder sie zumindest einzuschränken.

Der Ernst Jung-Karriere-Förderpreis richtet sich an Nachwuchsmediziner:innen, die nach mindestens zweijähriger wissenschaftlicher Forschungsarbeit, bevorzugt im Ausland, an einer deutschen Klinik tätig sein wollen, um vertieft wissenschaftlich zu arbeiten und gleichzeitig eine klinische fachärztliche Ausbildung anstreben.

11.05.2022

Neues aus der Forschung | Publikationen aus dem UKE

Wissenschaftler:innen des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) veröffentlichen neueste Erkenntnisse aus klinischer und Grundlagenforschung. Hier einige Hinweise auf aktuelle Publikationen, Studien und andere Forschungsprojekte.

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10.05.2022

Schlaganfall - Schnelles Handeln rettet Leben

Diagnose Schlaganfall: Zwischen 2007 und 2016 wurden allein in Hamburg 83.395 Menschen mit diesem Krankheitsbild behandelt. Weltweit ist die Anzahl von Schlaganfällen in den vergangenen 30 Jahren um 70 Prozent gestiegen und stellt die zweithäufigste Todesursache in Deutschland dar. Ein Blutgerinnsel oder eine Hirnblutung sorgen für eine Unterversorgung des Gehirns mit Sauerstoff. Nervenzellen sterben ab, und dies kann zu schweren, langfristigen Schäden des Gehirns führen. Wie ein Schlaganfall erkannt und behandelt wird, beantwortet Prof. Dr. Götz Thomalla, Klinik und Poliklinik für Neurologie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) anlässlich des Tages gegen Schlaganfall am 10. Mai.

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09.05.2022

DFG bewilligt neues Graduiertenkolleg am UKE

Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) erhält ein neues Graduiertenkolleg zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat das Graduiertenkolleg 2771 „Humans and Microbes“ (Mensch und Mikrobe) bewilligt und fördert es in den kommenden fünf Jahren mit rund sechs Millionen Euro. Neben dem UKE sind weitere Hamburger Forschungseinrichtungen beteiligt; gemeinsam erforscht werden bakterielle, virale und parasitäre Infektionserreger.

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04.05.2022

Neue Nachwuchsgruppe im Institut für Infektionsforschung und Impfstoffentwicklung

Mit zwei Millionen Euro fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) eine neue Nachwuchsgruppe unter Leitung von Dr. Dr. Angelique Hölzemer aus der Sektion Infektiologie der I. Medizinischen Klinik und Poliklinik sowie dem Institut für Infektionsforschung und Impfstoffentwicklung des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) über einen Zeitraum von fünf Jahren.

Die Nachwuchsgruppe „Infektion und Immunregulation“ erforscht Defekte im Zusammenspiel der Immunzellen, die durch eine Infektion mit dem humanen Immundefizienzvirus (HIV) ausgelöst werden und einer Heilung von HIV im Wege stehen. Die Nachwuchsgruppe hat zum 1. Mai ihre Arbeit aufgenommen und ist dem neu gegründeten Institut für Infektionsforschung und Impfstoffentwicklung des UKE zugeordnet. Der Bereich Entzündung, Infektion und Immunität ist einer der fünf Forschungsschwerpunkte des UKE.

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03.05.2022

Vier Nachwuchsforschende erhalten Dr. Martini-Preis 2022

Der älteste Medizinpreis Deutschlands, der Dr. Martini-Preis, ist heute von Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank an vier junge Wissenschaftler des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) verliehen worden. Ein weiterer Forscher ist mit der Dr. Martini-Medaille ausgezeichnet worden.

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02.05.2022

UKE startet neue Kampagne zur Personalgewinnung und -bindung

Mit einer neuen Kampagne wirbt das UKE um die besten Fachkräfte im Gesundheitswesen. Im Fokus der Kampagne stehen die Mitarbeitenden des UKE mit ihren individuellen Lebensentwürfen. Mit ihren Geschichten geben sie Einblicke in ihr Leben und zeigen, wie sich das eigene Lebensmodell und die Arbeit im UKE gut miteinander verbinden lassen. So möchte das UKE neue Mitarbeitende gewinnen – und bereits gewonnenen Mitarbeitenden neue Möglichkeiten der Arbeitsplatzgestaltung aufzeigen.

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Aktuelles aus dem UKE | April 2022

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Lutz Marmor gratuliert Intensivpflegerin Gunda Hans

27.04.2022

Ausgezeichnet! Metropolitaner Award 2022 geht an die UKE- Intensivpflege

Der Metropolitaner Award zeichnet Menschen für ihr außergewöhnliches Engagement für die Metropolregion Hamburg aus. Die Intensivpflege der Klinik für Intensivmedizin des UKE (KIM) gewann in der Kategorie „Menschen aus der Region“ und nahm den Preis unter Standing Ovations am Dienstagabend, 26. April, in der Elbphilharmonie entgegen.

„Unter Höchsteinsatz und großer Aufopferung widmen sich hier 460 Pflegekräfte aus Hamburg und dem Umland der Intensivpflege schwerkranker Menschen“, sagte der frühere Intendant des NDR, Lutz Marmor, in der Laudatio. „Dazu gehört seit zwei Jahren auch die Pflege von Corona-Kranken aus der gesamten Metropolregion. Ohne Ihren täglichen Einsatz gäbe es für viele Menschen keine Hoffnung auf Leben.“

Das UKE-Team wurde stellvertretend für alle Pflegenden in der Metropolregion ausgezeichnet. Frank Sieberns, Pflegerischer Leiter des Zentrums für Anästhesiologie und Intensivmedizin, bedankte sich im Namen des Intensivmedizin-Teams für die Ehrung und Anerkennung: „Wir nehmen den Preis für das gesamte interprofessionelle Team im UKE entgegen, denn wir versorgen die Patient:innen gemeinsam – zum Wohl für die Metropolregion Hamburg.“

Unter der Schirmherrschaft der Regierungschefs der vier norddeutschen Länder Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Hamburg ehrt die Metropolregion Hamburg zum dritten Mal Menschen, Vereine, Stiftungen und Unternehmen, die sich täglich für das Wohl der Region einsetzen, mit dem 2500 Euro dotierten Metropolitaner Award.Eine Jury hatte aus 124 Nominierten 15 Finalist:innen in den drei Kategorien „Menschen aus der Region“, „Vereine und Stiftungen“ sowie „Unternehmen“ ausgewählt.

Weitere Informationen zum Metropolitaner Award

22.04.2022

Tierversuche verstehen: Zwischen Tierschutz und wissenschaftlichem Erkenntnisgewinn

In der tierexperimentellen Forschung gilt es, höchste wissenschaftliche Qualität und hohe Tierschutzstandards gleichermaßen sicherzustellen. Zum Tag des Versuchstiers erklären Forschungsdekanin Prof. Dr. Petra Arck und Dr. Dr. Angelique Hölzemer, I. Medizinischen Klinik und Poliklinik, wie das gelingen kann.

Das UKE hat in den vergangenen Jahren verstärkt Methoden zur Reduzierung und Vermeidung von Tierversuchen entwickelt. Ist der Tierversuch bald überflüssig?

Prof. Dr. Petra Arck: Tierexperimentelle Studien sind in der medizinischen Grundlagenforschung und in der translationalen Forschung nach wie vor unverzichtbar. Im Tierversuch können Abläufe und Mechanismen von Krankheiten untersucht werden, von denen wir bisher keine Kenntnis haben, die wir erst einmal entdecken müssen und deren Zusammenhänge wir innerhalb des Organismus erforschen. Durch Tierversuche werden wissenschaftliche Fragestellungen oder Therapieverfahren überprüft, die in anderen verfügbaren Systemen, wie In-Vitro-Modellen, nicht verifizierbar sind. Um ein aktuelles Beispiel zu nennen: Für die Entwicklung und Überprüfung der neuen Impfstoffe gegen SARS-CoV-2 waren Tierversuche notwendig, um nachzuweisen, dass der Impfstoff eine Immunantwort in Form schützender Antikörper auslöst, aber keine schädliche Wirkung hat.

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13.04.2022

7. UKE-Benefizlauf gestartet - Ziel: In 80 Tagen um die Welt

Jetzt geht´s los! Den Startschuss für den 7. UKE-Benefizlauf, der pandemiebedingt erneut online stattfindet, haben heute Morgen Katharina Fegebank, Wissenschaftssenatorin und Zweite Bürgermeisterin der Freien und Hansestadt Hamburg, Joachim Prölß, Direktor für Patienten- und Pflegemanagement und UKE-Vorstandsmitglied, und Priv.-Doz. Dr. Carola Bindt, Direktorin (komm.) der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, -psychotherapie und -psychosomatik, gegeben. Bis zum 2. Juli können Sportbegeisterte laufen, Rad fahren oder schwimmen und für jeden Kilometer spenden. Das Motto lautet: In 80 Tagen um die Welt für Kinder in der Pandemie, Ziel sind 40.000 Euro für 40.000 absolvierte Kilometer.

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08.04.2022

Welt-Parkinson-Tag: Eine Erkrankung mit vielen Gesichtern

Mit bis zu 400.000 Betroffenen allein in Deutschland gehört Parkinson zu einer der häufigsten Erkrankungen des zentralen Nervensystems. Anlässlich des Welt-Parkinson-Tages am 11. April beantworten Prof. Dr. Carsten Buhmann, Ärztlicher Leiter der Neurologischen Ambulanz und Parkinson-Tagesklinik des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE), und Priv.-Doz. Dr. Monika Pötter-Nerger, Oberärztin in der Klinik und Poliklinik für Neurologie und Leiterin der Arbeitsgruppe Bewegungsstörungen und Tiefe Hirnstimulation des UKE, Fragen zu den Ursachen der Erkrankung, ihren Symptomen und den Therapiemöglichkeiten.

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07.04.2022

KLE erhält Hamburger
Inklusionspreis 2021

Am Dienstag, 6. April, wurde die KLE Klinik Logistik & Engineering des UKE für ihr außergewöhnliches Engagement bei der Beschäftigung von gehörlosen Mitarbeitenden mit dem Hamburger Inklusionspreis ausgezeichnet. UKE-Personalvorstand Joachim Prölß (v.l.), KLE-Geschäftsführer Sven Mildahn, Inklusionsprojektmanager des UKE Ottmar Heesen sowie Inklusionsbeauftragte des UKE-Konzerns Silvia Braun und Konzernschwerbehindertenvertreter der Tochtergesellschaften Jürgen Ehlers (beide nicht im Bild) nahmen den Preis im Rahmen eines Senatsempfangs von Gleichstellungssenatorin Katharina Fegebank (l.) und Ulrike Kloiber, Senatskoordinatorin für Menschen mit Behinderungen, im Rathaus entgegen.

„Es ist unser strategisches Unternehmensziel, Menschen mit Behinderungen im UKE zu beschäftigten. Wir freuen uns daher sehr über den Preis, denn er macht deutlich, wie erfolgreich wir gehörlose Mitarbeitende nicht nur in den Arbeitsalltag integrieren, sondern ihre Fähigkeiten auch bestens nutzen können. Sie sind für uns unverzichtbar und ein Mehrwert für das UKE“, betont Joachim Prölß, Direktor für Patienten- und Pflegemanagement und Vorstandsmitglied des UKE.

Foto: Kirstin Hammerstein, BWFGB

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07.04.2022

Prof. Dr. Gwendolyn Gramer leitet Neugeborenenscreening im Kinder-UKE

Prof. Gramer hat in der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin die Leitung der Abteilung für angeborene Stoffwechselerkrankungen sowie die medizinische Leitung des Neugeborenenscreening- und Stoffwechsellabors übernommen. Sie ist zum 1. Januar 2022 auf die W2-Professur für Pädiatrische Stoffwechselmedizin berufen worden. Zuvor war Prof. Gramer am Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin des Universitätsklinikums Heidelberg tätig.

Mehr zu Prof. Gramer in der aktuellen Ausgabe der UKE Life.

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Gewinner 2021
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Gewinner 2020

05.04.2022

Vier UKE-Lehrende mit Lehrpreis ausgezeichnet

Mit Prof. Dr. Dr. Andreas H. Guse, Dr. Hanno Grahn und Dr. Thorsten Budelmann sind drei UKE-Lehrende von Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank mit dem Hamburger Lehrpreis 2021 ausgezeichnet worden. Für 2020 wurde nachträglich Dr. Christian Scheifele geehrt. Alle vier erhielten den mit 10.000 Euro dotierten Preis auf Vorschlag der Studierenden. Die Verleihung fand am Montag, 4. April, bei einem gemeinsamen Senatsempfang statt. Dabei haben 45 Hamburger Hochschullehrende den Lehrpreis der Stadt Hamburg für herausragende Lehre, innovative Lehrmethoden und Vermittlungskonzepte erhalten.

Für die Hamburger Interprofessionelle Kardiologische Ausbildungsstation (HIKS) wurden Dr. Hanno Grahn und Dr. Thorsten Budelmann, Klinik und Poliklinik für Kardiologie, sowie Dr. Julian Brätz (jetzt Albertinen Krankenhaus) ausgezeichnet. Prof. Guse, Prodekan für Lehre und Leiter des Instituts für Biochemie und Molekulare Zellbiologie, erhielt die Auszeichnung für die Biochemie-Vorlesung im Modul C1. Dr. Christian Scheifele, Leiter des Funktionsbereichs Zahnärztliches Röntgen im Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, wurde bereits 2020 mit dem Lehrpreis geehrt; die Auszeichnung wurde jetzt beim Senatsempfang auch persönlich nachgeholt.

Fotos: Michael Zapf, BWFGB

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05.04.2022

Blutspender:innen erneut dringend gesucht – auch in den Osterferien

Aufgrund der hohen Inzidenzen ist die Blutspendebereitschaft bundesweit und auch im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) aktuell drastisch zurückgegangen. Derzeit kommen rund 20 Prozent weniger Spender:innen ins UKE. Dabei werden Blutpräparate weiterhin dringend für notwendige Operationen und zur Versorgung schwer erkrankter Patient:innen benötigt. Das UKE ruft daher erneut Personen im Alter zwischen 18 und 68 Jahren, die geimpft, genesen oder getestet sind, zum Blutspenden auf. In allen drei UKE-Blutspende-Standorten gilt die 3G-Regel.

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Aktuelles aus dem UKE | März 2022

31.03.2022

Neues aus der Forschung

Wissenschaftler:innen des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) veröffentlichen neueste Erkenntnisse aus klinischer und Grundlagenforschung. Hier einige Hinweise auf aktuelle Publikationen, Studien und andere Forschungsprojekte.

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29.03.2022

COVID-19-Infektionen greifen die Leber an

Wissenschaftler:innen des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) hatten zu Beginn der Pandemie SARS-CoV-2 als Multiorganvirus beschrieben, welches sich neben der Lunge auch in zahlreichen anderen Organen nachweisen lässt. Nun hat dieses Team in einer international durchgeführten Studie gezeigt, dass SARS-CoV-2 auch direkt die Leber befällt und hier zu Entzündungs- und veränderten Stoffwechselprogrammen führt, welche auch langfristige Folgen haben könnten.

Die Daten sind in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins Nature Metabolism veröffentlicht. Nachdem die Forschenden SARS-CoV-2 als Multiorganvirus beschrieben hatten, zeigen sie nun einen direkten Leberbefall durch das Corona-Virus. Aufgefallen waren erhöhte Leberwerte bei COVID-19-Patient:innen schon vorher und in der nun vorliegenden Studie konnte bei fast 60 Prozent der rund 1200 in die Untersuchung eingeschlossenen COVID-19-Patient:innen erhöhte Leberwerte bei der Krankenhausaufnahme nachgewiesen werden. Nur bei wenigen Patient:innen waren zuvor Lebererkrankungen bekannt gewesen. In einer zusätzlich durchgeführten Autopsie-Studie bei 45 an COVID-19 verstorbenen Patient:innen konnte das Virus in zwei Drittel der Fälle in der Leber nachgewiesen werden und mitunter auch noch als aktiver Erreger aus der Leber isoliert werden.

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24.03.2022

UKE koordiniert psychosoziale Versorgung Geflüchteter aus der Ukraine

Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) koordiniert ab sofort die psychosoziale Versorgung von geflüchteten Menschen aus der Ukraine, die in Hamburg angekommen sind. Die Flüchtlingsambulanz und das Koordinierende Zentrum für traumatisierte Geflüchtete (centra) des UKE vermitteln Geflüchteten Therapieplätze in Praxen und anderen Einrichtungen der psychotherapeutischen und psychiatrischen Regelversorgung. In Einzelfällen werden die traumatisierten Geflüchteten aus der Ukraine auch direkt in den beiden Einrichtungen des UKE behandelt. Beide Einrichtungen werden unter anderem von der Hamburger Sozialbehörde finanziert.

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23.03.2022

Medikamente und Implantate aus dem 3D-Drucker

Wissenschaftler:innen des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) untersuchen in zwei Forschungsprojekten die Herstellung von Medikamenten und Implantaten mit einem 3D-Drucker und deren Einbindung in den Klinikalltag. Die Mitarbeitenden der Klinikapotheke des UKE möchten in einer Machbarkeitsstudie zeigen, dass der 3D-Druck von Arzneimitteln grundsätzlich in den bestehenden, digitalen Medikationsprozess des UKE integriert werden kann. Die Wissenschaftler:innen der Klinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie erforschen gemeinsam mit anderen Institutionen die Herstellung von patient:innenspezifischen Implantaten (PSI) mit Hilfe von 3D-Druckern und Künstlicher Intelligenz. Beide Projekte werden aus dem Förderprogramm REACT-EU der Europäischen Union (EU) mit insgesamt rund zwei Millionen Euro gefördert.„Ich freue mich sehr, dass es gelungen ist, mit Joachim Prölß als Direktor einen erfahrenen Experten an der Spitze des Patienten- und Pflegemanagements zu wissen. Mit seinem ausgeprägten Kommunikationstalent setzt er sich dafür ein, moderne und prozessorientierte Konzepte im Pflegemanagement des UKE zu etablieren. Er schafft damit die Voraussetzungen dafür, die Versorgung der Patientinnen und Patienten auf ein noch höheres Niveau zu heben“, sagt Katharina Fegebank, Senatorin der Behörde für Wissenschaft, Forschung, Gleichstellung und Bezirke sowie Kuratoriumsvorsitzende des UKE.

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10.03.2022

UKE-Vorstandsmitglied Joachim Prölß verlängert seinen Vertrag bis 2027

Joachim Prölß, Direktor für Patienten- und Pflegemanagement des UKE, hat seinen Vertrag um fünf Jahre bis Mitte 2027 verlängert. Das Kuratorium des UKE hatte die Verlängerung des Vertrags in seiner jüngsten Sitzung beschlossen.

„Ich freue mich sehr, dass es gelungen ist, mit Joachim Prölß als Direktor einen erfahrenen Experten an der Spitze des Patienten- und Pflegemanagements zu wissen. Mit seinem ausgeprägten Kommunikationstalent setzt er sich dafür ein, moderne und prozessorientierte Konzepte im Pflegemanagement des UKE zu etablieren. Er schafft damit die Voraussetzungen dafür, die Versorgung der Patientinnen und Patienten auf ein noch höheres Niveau zu heben“, sagt Katharina Fegebank, Senatorin der Behörde für Wissenschaft, Forschung, Gleichstellung und Bezirke sowie Kuratoriumsvorsitzende des UKE.

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08.03.2022

Neues aus der Forschung

Wissenschaftler:innen des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) veröffentlichen neueste Erkenntnisse aus klinischer und Grundlagenforschung. Hier einige Hinweise auf aktuelle Publikationen, Studien und andere Forschungsprojekte.

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01.03.2022

Schwerhörigkeit kann Risikofaktor für Demenz sein

In unseren Ohren sortieren und filtern winzige, hochsensible Strukturen die vielfältigen akustischen Signale und verarbeiten sie zu Hörreizen. Ist die Reizübertragung gestört, kann dies zur Beeinträchtigung des Hörens bis hin zu Schwerhörigkeit führen. Anlässlich des Welttags des Hörens am 3. März beantwortet Prof. Dr. Mark Praetorius, Stellvertretender Direktor der Klinik und Poliklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE), Fragen rund um das Thema Schwerhörigkeit und Hörimplantate.

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Aktuelles aus dem UKE | Februar 2022

24.02.2022

Interdisziplinäre Hilfe für seltene Erkrankungen

In Europa leiden mehr als 30 Millionen Menschen an einer seltenen Erkrankung. Das Martin Zeitz Centrum für Seltene Erkrankungen (MZCSE) des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) gilt als Anlaufstelle für Patient:innen, die im Gesundheitssystem bereits viele Spuren hinterlassen haben und auf die keine gängige Diagnose passt. Anlässlich des Tages der Seltenen Erkrankungen am 28. Februar beantwortet Prof. Dr. Christoph Schramm, Direktor des Martin Zeitz Centrums für Seltene Erkrankungen (MZCSE) des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE), Fragen zu unbekannten Krankheiten, deren Aufspüren und interdisziplinäre Behandlung.

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10.02.2022

UKE-Forschende entwickeln KI-basiertes Prognoseprogramm für neurologische Komplikationen

Bei der Behandlung von Patient:innen mit schweren Erkrankungen des Gehirns haben Forschende des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) das Potenzial der Anwendung künstlicher Intelligenz untersucht. Sie haben ein KI-basiertes Prognoseprogramm entwickelt, mit dem kritische Phasen bei neurologischen Intensivpatient:innen frühzeitig – bis zu 24 Stunden im Voraus – erkannt und dadurch möglicherweise in Zukunft besser behandelt werden können. Die Ergebnisse ihrer Studie haben die Wissenschaftler:innen im Fachmagazin BRAIN veröffentlicht.

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09.02.2022

Psychische Belastung von Jugendlichen und Kindern weiterhin hoch – aber leicht rückläufig

Trotz geöffneter Schulen und zugänglicher Freizeitangebote ist die Zahl der Kinder und Jugendlichen, die sich durch die Corona-Pandemie psychisch belastet fühlen, weiterhin hoch. Zwar haben sich das psychische Wohlbefinden und die Lebensqualität der Kinder und Jugendlichen leicht verbessert, jedoch leiden noch immer mehr Kinder und Jugendliche unter psychischen Auffälligkeiten als vor der Pandemie. Erneut sind vor allem Kinder und Jugendliche aus sozial benachteiligten Familien besonders betroffen. Das ist das Ergebnis der dritten Befragungsrunde der COPSY-Studie (Corona und Psyche) des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE). Die COPSY-Studie ist die erste bevölkerungsbasierte Längsschnittstudie bundesweit und gehört auch international zu den wenigen Längsschnittstudien.

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02.02.2022

Krebsmedizin und -forschung im Wandel der Corona-Pandemie

Seit zwei Jahren beherrscht die Corona-Pandemie den Alltag – auch den Klinikalltag. Doch welchen Einfluss hat dies auf Patient:innen mit Krebserkrankungen und wie entwickelt sich die Krebsforschung? Anlässlich des Weltkrebstages am 4. Februar, der in diesem Jahr unter dem Motto „Close the Care Gap – schließen wir die Versorgungslücken“ steht, beantwortet Prof. Dr. Carsten Bokemeyer, Direktor des Universitären Cancer Centers Hamburg des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE), Fragen zur aktuellen Lage in der Krebsforschung und -medizin.

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01.02.2022

Neues aus der Forschung | Publikationen aus dem UKE

Wissenschaftler:innen des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) veröffentlichen neueste Erkenntnisse aus klinischer und Grundlagenforschung. Hier einige Hinweise auf aktuelle Publikationen, Studien und andere Forschungsprojekte.

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Aktuelles aus dem UKE | Januar 2022

21.01.2022

Rohbau des Universitären Herz- und Gefäßzentrums ist fertig

Mit dem Aufziehen der Richtkrone sind am Freitag die Rohbauarbeiten für das neue Universitäre Herz- und Gefäßzentrum abgeschlossen worden. Mehr als 10.000 stationäre und 18.000 ambulante Patient:innen pro Jahr machen das Herz- und Gefäßzentrum zu einem der größten Diagnostik- und Therapiezentren seiner Art in Deutschland. Aufgrund des steigenden Bedarfs entsteht ein sechsgeschossiger Klinikbau mit bis zu 388 Betten, neun Operationssälen und neun Herzkatheterlaboren auf einer Fläche von 72.000 Quadratmetern Bruttogeschossfläche.

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20.01.2022

Alternativer SARS-CoV-2 Infektionsweg über Hirngefäße identifiziert

Neurologische Komplikationen in Zusammenhang mit COVID-19 sind vielfach beobachtet worden. Obwohl das SARS-CoV-2-Virus im Hirngewebe von Patient:innen bereits nachgewiesen wurde, sind dessen Eintrittswege und die daraus resultierenden Folgen nicht gut verstanden. Ein Forscherteam des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) und des Fraunhofer-Instituts für Translationale Medizin und Pharmakologie ITMP hat nun gezeigt, dass Zellen der Blut-Hirn-Schranke (BHS) in-vitro durch den SARS-CoV-2-Erreger infiziert werden können. Die BHS ist eine wichtige Schnittstelle zwischen dem peripheren Gefäßsystem und dem Zentralnervensystem. Zudem wurde ein Testsystem basierend auf humanen pluripotenten Stammzellen entwickelt, mit dem Therapeutika auf ihre Wirkung hin überprüft werden können, um diese Infektion abzuschwächen. Die Studienergebnisse wurden heute im Journal Stem Cell Reports veröffentlicht.

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05.01.2022

Hamburg City Health Study: Selbst milder COVID-19-Verlauf hinterlässt Spuren an Organen

Wissenschaftler:innen des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) konnten nachweisen, dass auch milde bis moderate Krankheitsverläufe mit COVID-19 die Funktionen von Herz, Lunge und Nieren mittelfristig beeinträchtigen und mit gehäuften Zeichen einer Beinvenenthrombose einhergehen. In der Hamburg City Health Study (HCHS) wurden 443 Personen nach einer SARS-CoV-2 Infektion mit nur leichteren Symptomen umfassend untersucht. Ihre Daten wurden mit denen von nicht an COVID-19 erkrankten Teilnehmenden der HCH-Studie verglichen. Die Studienergebnisse wurden heute als sogenannte Fast-Track-Publikation im renommierten European Heart Journal veröffentlicht.

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