Aktuelles aus dem UKE | September 2020

Rechtsmediziner Prof. Püschel

17.09.2020

„Püschel bleibt dem UKE erhalten“

Seine Expertise ist weltweit gefragt. Bei ungezählten Gewalt- und Todesfällen hat Prof. Dr. Klaus Püschel zu Aufklärung und Ausgleich beigetragen. Am 1. Oktober geht der langjährige Direktor des Instituts für Rechtsmedizin im UKE in den Ruhestand, „mit Freude und Wehmut“.

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17.09.2020

Förderung für neues Forschungsprojekt zur Erwachsenen- und Kinderdemenz

Die NCL-Stiftung, die NDR-Benefizaktion „Hand in Hand für Norddeutschland - gemeinsam für Menschen mit Demenz!“ und die Peter Jensen Stiftung fördern ein neue Forschungsprojekt in der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Dr. Andreas Guse, Direktor des Instituts für Biochemie und Molekulare Zellbiologie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) und Prodekan für Lehre der Medizinischen Fakultät. Das Projekt hat zum Ziel, die Funktion und die Rolle von Ionenkanälen im Krankheitsgeschehen bei der Erwachsenen- und Kinderdemenz genauer zu untersuchen und mögliche Angriffspunkte für eine Therapie zu identifizieren.

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Integrationsbeauftragte

08.09.2020

Seit 100 Tagen im UKE

Sidra Khan-Gökkaya ist seit rund 100 Tagen Beauftragte für Migration, Integration und Anti-Rassismus, kurz Integrationsbeauftragte im UKE. In einem Interview erklärt sie, wie sie das UKE bisher erlebt hat und welche Projekte sie bereits anstoßen konnte.Semesterstart für neuen hochschulübergreifenden Studiengang

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Hebammenwissenschaft

01.09.2020

Semesterstart für neuen hochschulübergreifenden Studiengang

Heute hat für 60 Studierende des neu eingerichteten hochschulübergreifenden Bachelor-Studiengangs Hebammenwissenschaft das erste Semester begonnen. Der Studiengang wird von der Medizinischen Fakultät der Universität Hamburg am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) und der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW Hamburg) angeboten und durchgeführt. Wegen der Corona-Pandemie finden die Vorlesungen überwiegend digital statt.

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Aktuelles aus dem UKE | August 2020

Corona-Virus Piktogramm

25.08.2020

COVID-19-Infektionen im Zentrum für Onkologie im April 2020

Uns erreichen immer wieder Anfragen zu der Häufung von COVID-19-Infektionen im Zentrum für Onkologie des UKE im April 2020. Implizit werden dem UKE darin fachliche, aber auch kommunikative Fehler vorgeworfen. Das UKE äußert sich jedoch grundsätzlich nicht zu einem laufenden Ermittlungsverfahren, um dieses nicht zu beeinflussen. Zugleich möchten wir – soweit möglich – transparent sein:

Die andauernde Corona-Pandemie stellt für uns alle, auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des UKE, eine besondere Herausforderung dar. Die tragischen Geschehnisse im Zentrum für Onkologie haben uns zutiefst betroffen gemacht. Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen und Freunden der verstorbenen Patientinnen und Patienten.

Zum Schutz aller Patientinnen und Patienten sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat das UKE bereits zu Beginn der Corona-Pandemie verschiedene Maßnahmen ergriffen und passt diese fortlaufend an, um eine weitere Ausbreitung des neuartigen Corona-Virus zu verhindern. Das UKE befolgt hierbei mindestens die jeweils aktuellen Vorgaben und Hygiene-Empfehlungen des Robert Koch-Instituts (RKI), die sich vor dem Hintergrund des dynamischen Infektionsgeschehens regelmäßig ändern. Zudem haben die Behörden der Freien und Hansestadt Hamburg und das Bundesministerium verbindliche Regelungen angeordnet.

So testet das UKE bereits seit Beginn der Pandemie in Hamburg beziehungsweise Norddeutschland deutlich über die Empfehlungen des RKI hinaus: Konkret werden – die RKI-Empfehlungen übertreffend – sämtliche Kontaktpersonen von an SARS-CoV-2 erkrankten Beschäftigten getestet. Beschäftigte mit Symptomen können sich in den Strukturen des UKE sehr niedrigschwellig testen lassen. Sämtliche im UKE aufgenommenen Patientinnen und Patienten werden bereits seit dem 20. April im Rahmen einer Studie und vom 4. Mai an laut einer neuen Verfügung der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz auf SARS-CoV-2 getestet. Ferner wird bei sämtlichen Diagnostiken, sofern möglich, auf SARS-CoV-2 getestet.

Darüber hinaus wurden zeitweise Geländezutrittskontrollen eingerichtet, nach langer Abwägung die Besuchsrechte eingeschränkt, Barrieren zur Abstandshaltung eingesetzt und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Homeoffice ermöglicht. Darüber hinaus bestehen Hygienevorgaben, wie zum Beispiel die Pflicht, in klinischen Bereichen und in den Ambulanzen einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Der Einsatz von Servicekräften wurde soweit wie möglich auf bestimmte bzw. festgelegte Bereiche beschränkt. Elektive Behandlungen wurden vorübergehend zurückgefahren und Service-Angebote für Beschäftigte wie zum Beispiel die Kantine wurden eingeschränkt oder ganz eingestellt.

Die Beschäftigten, Patienten und Besucher werden regelhaft in Hygienemaßnahmen unterrichtet. Die Beschäftigten werden darüber hinaus regelmäßig durch schriftliche Regelwerke, Newsletter oder durch die Informationen durch ihre Vorgesetzten sensibilisiert. Es erfolgt auch eine Information und Sensibilisierung der Beschäftigten durch Hygieneschulungsvideos oder bereichsspezifische oder allgemeine Präsenzschulungen durch den Arbeitsbereich Krankenhaushygiene.

Umfangreiche Informationen zum Zentrum für Onkologie während der Corona-Pandemie und zum Infektionsgeschehen wurden auf der UKE-Homepage unter https://www.uke.de/corona-virus/versorgung-onkologie-patienten.html veröffentlicht. Allgemeine Informationen zum Corona-Virus sind unter https://www.uke.de/corona-virus.de und alle Pressemitteilungen zum Thema auf den Presseseiten unter https://www.uke.de/allgemein/presse/index.html zu finden. Seit Beginn der Corona-Infektionen hat das UKE eine sehr transparente Öffentlichkeitsarbeit verfolgt und unter anderem in regelmäßigen Pressegesprächen die Zahlen der infizierten Patientinnen und Patienten des UKE veröffentlicht.

Selbstverständlich werden darüber hinaus auch auf den Stationen des UKE jederzeit Gespräche mit Angehörigen und Patienten über die aktuelle Situation geführt. Die Ärztinnen und Ärzte sowie Pflegekräfte sind jederzeit ansprechbar.

Eine faire Bewertung des damaligen Geschehens in der Onkologie des UKE liefert der Podcast vom 16. April 2020 des renommierten Virologen Prof. Dr. Christian Drosten: https://youtu.be/_pP8AfANjHc?t=876

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18.08.2020

Organbefall von SARS-CoV-2 erhöht Risiko für Sterblichkeit und akutes Nierenversagen

Das neuartige Corona-Virus kann sich auch außerhalb der Lunge, zum Beispiel in den Nieren, vermehren. Das haben Forschende des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) in einer Studie nachgewiesen, die sie in der aktuellen Ausgabe des internationalen Fachmagazins The Lancet veröffentlicht haben. Zugleich beobachtete das Team, dass COVID-19-Patientinnen und -Patienten, bei denen in den Nieren der COVID-19-Erreger nachweisbar ist, ein höheres Risiko für ein akutes Nierenversagen und eine kürzere Überlebenszeit haben. Für ihre Studie haben die Forschenden Obduktionen von 63 überwiegend älteren Patientinnen und Patienten mit einer COVID-19-Infektion und Vorerkrankungen ausgewertet. In 60 Prozent der untersuchten Nieren hat das Team den COVID-19-Erreger gefunden. Erst kürzlich hatten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler entdeckt, dass SARS-CoV-2 ein Multiorganvirus und in zahlreichen Organen nachweisbar ist.

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11.08.2020

Tipps für heiße Tage

Bei Temperaturen um die 30 Grad Celsius kommen viele Menschen an ihre Belastungsgrenze. Aber warum ist das so? Und was kann man dagegen tun? Prof. Dr. Martin Scherer, Direktor des Instituts und der Poliklinik für Allgemeinmedizin des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE), gibt im Interview hilfreiche Tipps zum Umgang mit der Hitze.

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10.08.2020

Infektionen können Autoimmunerkrankungen in der Niere verstärken

Lokale Infektionen wie Harnwegsinfekte und systemische Infektionen wie Blutvergiftungen (Sepsis) können Autoimmunerkrankungen in der Niere verstärken. Schuld daran ist eine Veränderung von weißen Blutzellen, den sogenannten T-Zellen, die der Immunabwehr dienen. Das haben Forschende des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) in experimentellen Untersuchungen aufzeigen können. Die Studienergebnisse hat das Team des Sonderforschungsbereichs SFB 1192 in der aktuellen Ausgabe der internationalen Fachzeitschrift Science Immunology veröffentlicht.

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05.08.2020

Neues aus der Corona-Forschung

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) veröffentlichen neueste Erkenntnisse aus klinischer und Grundlagenforschung. Hier einige Hinweise auf aktuelle Publikationen und Forschungsprojekte.

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20.07.2020

Neues aus der Forschung

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) veröffentlichen neueste Erkenntnisse aus klinischer und Grundlagenforschung. Hier einige Hinweise auf aktuelle Publikationen und Forschungsprojekte.

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Aktuelles aus dem UKE | Juli 2020

14.07.2020

Karliczek: Mediziner und Forschende mit starkem Einsatz in der Corona-Pandemie

„Die gute interdisziplinäre Zusammenarbeit am UKE ist ein Pfund an sich!“ Mit diesen Worten lobte Bundesforschungsministerin Anja Karliczek das große Engagement von Pflegekräften, Ärztinnen und Ärzten in der Versorgung der COVID-19-Patientinnen und -Patienten sowie die bislang erzielten Forschungsergebnisse der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Bei ihrem Besuch auf dem UKE-Campus verschaffte sich die Ministerin am Dienstagvormittag, 14. Juli, einen intensiven Einblick in Klinik und Forschung.

Begleitet von Dekanin Prof. Dr. Blanche Schwappach-Pignataro und Infektiologin Prof. Dr. Marylyn Addo besuchte sie zahlreiche verschiedene Bereiche auf dem UKE-Gelände. „Wir haben hier gesehen, dass mit dem Virus auch weiterhin nicht zu spaßen ist und es ausgesprochen wichtig ist, Abstand zu halten und eine Maske zu tragen“, bilanzierte sie beim abschließenden Statement vor dem Campus Forschung. Sie bedankte sich bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des UKE für ihren Einsatz und hob die besondere Bedeutung der Forschung hervor: „Forschung ist im Kampf gegen das Corona-Virus ein wesentlicher Schlüssel. Ich bin daher den vielen Forschenden hier sehr dankbar für ihren Einsatz, mit dem sie Tag für Tag unter Hochdruck daran arbeiten, dass wir das Virus besser verstehen lernen.“ Karliczek verwies auf die verschiedenen millionenschweren Förderprogramme des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), die in den vergangenen Monaten aufgelegt wurden und mit denen auch UKE-Projekte wie die Impfstoffentwicklung oder Medikamentenstudien unterstützt werden. Insbesondere verwies sie auf das Forschungsnetzwerk der Universitätsmedizin , in dem das UKE ein „großer Partner“ sei.

Dekanin Prof. Schwappach-Pignataro freute sich sehr über den Besuch der Ministerin und gab einen kurzen Überblick: „Auf dem UKE-Campus sind seit Beginn der Pandemie eine Vielzahl von Projekten unmittelbar zu SARS-CoV-2 und COVID-19 durchgeführt und initiiert worden. Der Fokus reicht von der Molekulardiagnostik bis zu Kohortenstudien oder klinischen Studien zu Impfstoffen und Medikamenten. Insbesondere wurde der tatsächliche Befall zentraler Organe mit dem Virus erforscht. Es ist eine besonders enge Verzahnung von Patientenversorgung und Forschung sowie ein gerade von jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern getragenes Schwungmoment entstanden.“

Prof. Addo verwies darauf, dass in den vergangenen Monaten mehr als 160 schwer erkrankte Patientinnen und Patienten im UKE versorgt werden konnten. Dies sei nur dank der außergewöhnlichen Arbeit der Teams in den Bereichen und auf den Stationen möglich gewesen. Wissenschaftlich habe man im UKE darüber hinaus zahlreiche Projekte voranbringen können. „Es hat mich sehr gefreut, dass wir Ihnen zeigen konnten, was wir im UKE in den vergangenen sechs Monate geleistet haben und es war toll, dies alles mit Ihnen diskutieren zu können.“ Die einzelnen Forschungsprojekte des UKE werden in der aktuellen Pressemitteilung zum Besuch der Bundesforschungsministerin näher erläutert.




10.07.2020

Psychische Gesundheit von Kindern hat sich während der Corona-Pandemie verschlechtert

Die Lebensqualität der Kinder und Jugendlichen in Deutschland hat sich während der Corona-Pande-mie vermindert, sie berichten vermehrt von psychischen und psychosomatischen Auffälligkeiten. Be-troffen sind vor allem Kinder aus sozial schwächeren Familien. Das sind die wesentlichen Ergebnisse der sogenannten COPSY-Studie, in der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) die Auswirkungen und Folgen der Corona-Pandemie auf die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland untersucht haben. Dafür befragten sie zwischen 26. Mai und 10. Juni über 1000 Kinder und Jugendliche zwischen 11 und 17 Jahren und mehr als 1500 Eltern per Online-Fragebogen.

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10.07.2020

Neue Studie von UKE-Forschenden: Das Corona-Virus befällt auch das Herz

Überraschende Erkenntnis von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE): Das Corona-Virus kann auch Herzzellen infizieren und sich darin vermehren. Zudem ist es in der Lage, die Genaktivität infizierter Herzzellen zu verändern. Das geht aus einer aktuellen Studie unter der Leitung von Prof. Dr. Dirk Westermann aus der Klinik für Kardiologie in Zusammenarbeit mit dem Institut für Rechtsmedizin des UKE hervor. Für die Studie wurden 39 verstorbene Herzpatientinnen und -patienten untersucht, die mit SARS-CoV-2 infiziert waren.

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01.07.2020

UKE und BG Klinikum Hamburg vertiefen ihre strategische Partnerschaft

Prof. Dr. Karl-Heinz Frosch übernimmt ab 1. Juli, neben der Leitung der Klinik und Poliklinik für Unfallchirurgie und Orthopädie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE), die ärztliche Leitung des BG Klinikums Hamburg. Damit ist eine engere Zusammenarbeit der beiden Kliniken verbunden.

„Durch den Zusammenschluss zweier so starker Partner entsteht eine außergewöhnliche Klinikstruktur, die auf höchstem Niveau eine lückenlose Versorgung von Unfallverletzten sicherstellt. Ich freue mich, durch den gegenseitigen Austausch und Transfer von Wissen und Erfahrungen, die schon bestehende Kooperation dieser beiden Einrichtungen weiter auszubauen“, sagt Prof. Frosch. Neben seiner Funktion als Ärztlicher Direktor des BG Klinikums wird er gleichzeitig Chefarzt der Abteilung für Unfallchirurgie, Orthopädie und Sporttraumatologie des überregionalen Traumazentrums. Prof. Frosch bleibt ebenso Direktor der Klinik und Poliklinik für Unfallchirurgie und Orthopädie des UKE. Das UKE und das BG Klinikum Hamburg arbeiten schon jetzt erfolgreich in der Allgemein- und Viszeralchirurgie zusammen. Von der künftigen weiteren Verzahnung der medizinischen Kompetenzen sollen die Patientinnen und Patienten beider Häuser profitieren.

Aktuelles aus dem UKE | Juni 2020

24.06.2020

Sommer – Sonne – Sonnenbrand

Fragen an…Prof. Dr. Christoffer Gebhardt

Der Ferienbeginn steht vor der Tür und die Temperaturen steigen: Bei allem Grund zur Vorfreude auf die sonnige Urlaubszeit sollte jedoch nicht der richtige Hautschutz vergessen werden. Denn jeder Sonnenbrand bedeutet einen Lichtschaden für die Haut, welcher irgendwann Hautkrebs verursachen kann. Im Hauttumorzentrum des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) werden jährlich rund 2.000 Patientinnen und Patienten mit Hautkrebs ambulant und rund 1.400 stationär betreut. Rund 300 Patientinnen und Patienten mit fortgeschrittenem beziehungsweise metastasiertem Hautkrebs erhalten jährlich rund 1.800 Systemtherapien, wie zum Beispiel Immun-, Chemo- oder zielgerichtete Therapien. Prof. Dr. Christoffer Gebhardt, Leiter des Hauttumorzentrums des UKE, beantwortet Fragen rund um das Thema Sonnenbrand und Hautkrebs.

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19.06.2020

Tag der Intensivmedizin

Fragen an… Prof. Dr. Stefan Kluge und Frank Sieberns

Die Zahl von COVID-19-Patientinnen und -Patienten in intensivmedizinischer Behandlung ist im Verlauf der vergangenen Wochen in Deutschland deutlich zurückgegangen. Laut DIVI-Intensivregister wurden bis zu 3000 an COVID-19 erkrankte Menschen gleichzeitig auf deutschen Intensivstationen betreut. Anlässlich des „Tages der Intensivmedizin“ am 20. Juni blicken wir auf die vergangenen Monate zurück und sprechen mit Prof. Dr. Stefan Kluge, Leiter der Klinik für Intensivmedizin des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE), und Frank Sieberns, Pflegerische Leitung der Klinik für Intensivmedizin, vor welchen Herausforderungen sie standen.

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Aktuelles aus dem UKE | Mai 2020

14.05.2020

Neuartiges Corona-Virus befällt als „Multiorganvirus“ zahlreiche Organe

Das neuartige Corona-Virus (SARS-CoV-2) ist kein reines Atemwegsvirus. Es ist neben der Lunge auch in zahlreichen anderen Organen und Organsystemen zu finden – so zum Beispiel auch in der Niere, wo es direkt für die häufigen Schäden bei einer COVID-19-Infektion verantwortlich sein könnte. Das fanden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler um Prof. Dr. Tobias B. Huber in einer Studie heraus. Die Ergebnisse liefern somit Hinweise für Früherkennungsuntersuchungen und auch mögliche Folgeschäden einer COVID-19-Infektion. Die Nierenexperten, Mikrobiologen und Rechtsmediziner des UKE analysierten in ihrer Studie die Autopsie-Ergebnisse von 27 an einer COVID-19-Infektion Verstorbenen. Ihre Ergebnisse veröffentlichten sie in der aktuellen Ausgabe der renommierten Fachzeitschrift New England Journal of Medicine.

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Forscherteam

08.05.2020

UKE-Studie zeigt erhöhte Rate von Thrombosen und Lungenembolien bei COVID-19-Patienten

Das Institut für Rechtsmedizin führt in großem Umfang Obduktionen von Patientinnen und Patienten mit COVID-19-Infektionen durch. Die Forschungsteams um Prof. Dr. Klaus Püschel, Direktor des Instituts für Rechtsmedizin, und Prof. Dr. Stefan Kluge, Direktor der Klinik für Intensivmedizin, fanden dadurch heraus, dass COVID-19 in ungewöhnlich vielen Krankheitsfällen zu Thrombosen sowie Lungenembolien führte.

„Wir konnten in der Obduktion der ersten 12 Verstorbenen nachweisen, dass eine unerwartet hohe Rate an tödlichen Lungenembolien bestand, zusätzlich hatten mehr als die Hälfte der Patientinnen und Patienten Thrombosen der Beinvenen“, sagt Prof. Dr. Jan Sperhake, Oberarzt im Institut für Rechtsmedizin. Klinisch wurde dies bereits von den Forschenden vermutet, jetzt bei der Autopsie der ersten 12 Patienten wissenschaftlich nachgewiesen und im weiteren Verlauf von mittlerweile insgesamt 192 rechtsmedizinischen Untersuchungen bestätigt. Das SARS-CoV-2-Virus scheint in den Venen zur Bildung von Blutgerinnseln zu führen, die als sogenannte Lungenembolie in die großen Lungengefäße gelangen und zu einem akuten Herz-Kreislauf-Versagen führen können. Welche Faktoren tatsächlich dafür verantwortlich sind, dass COVID-19-Patientinnen und Patienten überdurchschnittlich häufig Blutgerinnsel ausbilden, ist noch nicht abschließend geklärt.

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Aktuelles aus dem UKE | April 2020

Externe Pflegekräfte

27.04.2020

Hamburgs Krankenhäuser halten zusammen: Externe Ärzte und Pflegekräfte unterstützen die UKE-Intensivmedizin

Hamburgs Krankenhäuser halten während der Pandemie zusammen: 18 Gesundheits- und Krankenpflegerinnen und -pfleger aus der Facharztklinik Hamburg, der Helios Endo-Klinik, der Klinik Fleetinsel und weiteren Einrichtungen sowie zwei Ärztinnen haben im April im UKE gearbeitet, um die Klinik für Intensivmedizin bei der Versorgung von COVID-19-Patientinnen und Patienten zu unterstützen. Auch für die Zukunft hat sich ärztliches und pflegerisches Personal anderer Häuser angekündigt, bei der Bewältigung der Aufgaben in der Intensivmedizin des UKE zu helfen.

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21.04.2020

Französische Corona-Patientin kehrt nach erfolgreicher Behandlung im UKE in ihr Heimatland zurück

Eine 79 Jahre alte Französin ist heute nach der erfolgreichen Behandlung ihrer COVID-19-Infektion im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) zurück in ihr Heimatland geflogen worden. Die Frau war Ende März mit einer schweren Lungenentzündung infolge einer COVID-19-Infektion ins UKE gebracht und hier intensivmedizinisch behandelt worden. In Frankreich wird sie sich in einer Rehabilitationsklinik weiter von ihrer schweren Erkrankung erholen.

„Wir freuen uns, dass es unserer Patientin wieder so gut geht, dass sie in ihr Heimatland Frankreich zurückkehren kann. Wir wünschen ihr alles erdenklich Gute und eine rasche, vollständige Genesung. Die Patientin wurde bei uns rein symptomatisch behandelt und hat keine experimentelle Therapie erhalten“, sagt Dr. Stefan Schmiedel, Infektiologe der I. Medizinischen Klinik und Poliklinik des UKE.


Aktuelles aus dem UKE | März 2020

Dr. Sven Peine, Leiter des Instituts für Transfusionsmedizin

12.03.2020

Fragen an Dr. Sven Peine zur Blutspende und dem neuartigen Corona-Virus

Die Verunsicherung angesichts des neuartigen Corona-Virus macht sich auch beim Thema Blut­spende bemerkbar. Dr. Sven Peine, Leiter des Instituts für Transfusions­medizin, beobachtet einen Spenden­rückgang und beantwortet wichtige Fragen zur Blut­spende und zum Corona-Virus. Jähr­lich werden im UKE rund 38 000 Blut­konserven bei Operationen, Notfall­behandlungen oder chronischen Krank­heiten benötigt.

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03.03.2020

Pressekonferenz der BGV: Aktuelle Corona-Fälle in Hamburg

Im UKE ist ein weiterer Mitarbeiter auf das neuartige Corona-Virus positiv getestet worden. Es handelt es sich um einen Labormitarbeiter, er hatte keinen direkten Patientenkontakt.

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Aktuelles aus dem UKE | Februar 2020

PK Corona

28. Februar 2020

Erste Corona-Infektion: UKE weiterhin voll handlungsfähig

Das UKE ist auch nach der ersten diagnostizierten Corona-Infektion weiterhin voll handlungsfähig. Das bestätigte Vorstand Joachim Prölß bei einer Pressekonferenz im UKE. An der Pressekonferenz haben Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks, der Koordinator des Fachstabs und Leiter des Hafenärztlichen Dienstes Dr. Martin Dirksen-Fischer, UKE-Vorstand Joachim Prölß, Prof. Dr. Ania C. Muntau, Direktorin der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, und Prof. Dr. Marylyn Addo, Leiterin der Infektiologie im UKE, teilgenommen und über die Situation informiert.

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28. Februar 2020

Stiftung für Wissenschaften, Entwicklung und Kultur Helmut und Hannelore Greve

500.000 Euro-Förderung für Martin Zeitz Centrum für Seltene Erkrankungen

Nach der erfolgreichen Evaluation und Verstetigung der Helmut und Hannelore Greve Stiftungsprofessur für Seltene Erkrankungen erhält das Martin Zeitz Centrums für Seltene Erkrankungen (MZCSE) des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) weitere 500.000 Euro von Frau Eva-Maria Greve, Vorstand der Hamburgischen Stiftung für Wissenschaften, Entwicklung und Kultur Helmut und Hannelore Greve. Damit sollen in den kommenden fünf Jahren der weitere Ausbau des Centrums und die Verbesserung der Versorgung von Menschen mit Seltenen Erkrankungen ermöglicht werden.

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Hauptgebäude O10

27. Februar 2020

Informationen zu Corona-Virus: 116 117 anrufen

Wenn Sie in Sorge sind, dass Sie sich mit dem neuartigen Corona-Virus angesteckt haben könnten: Fahren Sie nicht in ein Krankenhaus oder eine Arztpraxis – rufen Sie den ärztlichen Notdienst unter der Telefonnummer 116 117 an. Bei einem begründeten Verdachtsfall wird eine geschulte Fachkraft einen Hausbesuch bei Ihnen machen. Dort wird eine Probe genommen, die innerhalb weniger Stunden im Labor ausgewertet wird.

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Aortenaneurysma erfolgreich im UKE behandelt

Februar 2020

Patientenmagazin UKE Life

Aortenaneurysma:
Erfolgreiche Behandlung im UKE

Eine gerissene Hauptschlagader hätte fast zum Tod von Andreas Baum geführt. Schnelle Hilfe fand er im UKE, eine Notoperation rettete sein Leben. Prof. Dr. Tilo Kölbel und sein Team im Aortenzentrum behandeln viele Patienten mit einer gefährlichen Erweiterung der Hauptschlagader, einem Aortenaneurysma. Oft setzen sie ihnen Gefäßprothesen ein.

Mehr dazu in der neuen Ausgabe des Patientenmagazins UKE Life und im Film . Hier erzählt auch Anna ihre Geschichte. Mit Ende 20 wird bei ihr eine schwere Nierenerkrankung festgestellt. Ihre Mutter Lea ist bereit zur Organspende, doch der Weg zur Transplantation entpuppt sich als dramatischer Behandlungskrimi. Wie die Behandlung verläuft und was die Experten aus dem Universitären Transplantations Centrum des UKE zur Lebendspende bei Nierenpatienten sagen – auch dies in der neuen UKE Life.

Hier geht´s zur Life und zum Film

Vernissage Pribert-Zimny

Februar 2020

Ausstellung „SphärenKlänge“ im Hauptgebäude eröffnet

Das UKE zeigt Malerei von Renate Pribert-Zimny

Klangvoll ging es bei der Ausstellungseröffnung „SphärenKlänge“ der Künstlerin Renate Pribert-Zimny und beim klassischen Konzert Anfang Februar im Hauptgebäude zu. Rund 160 Interessierte konnten nicht nur Musik für die Ohren, sondern auch Musik für die Augen erleben.

Los ging es mit Grußworten von Professor Burkhard Göke, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des UKE. Denn folgte ein beschwingtes Potpourri von Arien und Ouvertüren aus der Welt der Oper - bestens dargeboten von drei Musikerinnen und Musiker der Hochschule für Musik und Theater Hamburg - bevor die universal begabte Künstlerin Renate Pribert-Zimny im Mittelpunkt des Abends stand. 32 Werke von ihr hängen jetzt bis Februar 2021 im zweiten Obergeschoss des Hauptgebäudes und eröffnen dem Betrachter eine Welt von Farbe und Licht, von ungeahnten Sphären und Klängen. Zu sehen sind Farbflächenbilder in Blau, Grün, Rot, Orange deren Oberflächen mit Gold, Silber und Kupfer durchbrochen sind. Oder dynamische Farbkompositionen mit halbkreisförmigen nebeneinander gesetzten Linien, die zu ausgebreiteten Engelsschwingen werden, wie beispielsweise beim Bild „Uriel“, benannt nach dem Erzengel, dessen Name übersetzt „ Licht Gottes" heißt. Der Betrachter trifft ebenso auf landschaftliche Impressionen, Ansichten von duftigen Blumenwiesen oder geheimnisvollen Moorbildern sowie auf zahlreiche abstrakte Farb-Klang-Kompositionen. Die Musik ist die Quelle, aus der sie schöpft und die sie zu den Farbwelten inspiriert. 1978 gab sie ihr Debüt als Mezzosopranistin an der Hamburgischen Staatsoper und stand viele Jahrzehnte im In- und Ausland auf der Bühne, sang zahlreiche Ur- und Erstaufführungen und wirkte in unzähligen Rundfunk- und Fernsehproduktionen mit.

 Bildunterschrift: V.l.n.r.: Honorarkonsulin Eva-Maria Greve; Priv.-Doz. Dr. Gabriel Broocks; Dr. Leonie Konczalla; Dr. Angelique Hölzemer; Dr. Eva Gümbel, Staatsrätin in der Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung; Prof. Dr. Ansgar W. Lohse, Vorsitzender des Kuratoriums der Dr. Martini-Stiftung und Direktor der I. Medizinischen Klinik und Poliklinik des UKE Foto Nr. 5: V.l.n.r.: Dr. Leonie Konczalla, Priv.-Doz. Dr. Gabriel Broocks, Dr. Angelique Hölzemer
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Martini Preis 2020

12.02.2020

Ältester Medizinpreis Deutschlands verliehen

Drei Nachwuchswissenschaftler des UKE mit Dr. Martini-Preis 2020 ausgezeichnet

Drei junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) sind heute im Beisein von Staatsrätin Dr. Eva Gümbel, Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung, mit dem Dr. Martini-Preis 2020 ausgezeichnet worden. Der erste Preis geht an Dr. Angelique Hölzemer für ihre bedeutsamen Erkenntnisse über die molekularen Strategien des AIDS-Virus (HIV), sich der Immunabwehr des Menschen zu entziehen. Den zweiten Preis teilen sich Dr. Leonie Konczalla, deren Arbeit den Vorteil einer erweiterten Tumordiagnostik bei Patientinnen und Patienten mit Speiseröhrenkrebs zeigt, und Priv.-Doz. Dr. Gabriel Broocks für seine Schlaganfallforschung bei einem schwer zu behandelnden Patientenkollektiv.

Bildunterschrift v.l.n.r.: Honorarkonsulin Eva-Maria Greve; Priv.-Doz. Dr. Gabriel Broocks; Dr. Leonie Konczalla; Dr. Angelique Hölzemer; Dr. Eva Gümbel, Staatsrätin in der Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung; Prof. Dr. Ansgar W. Lohse, Vorsitzender des Kuratoriums der Dr. Martini-Stiftung und Direktor der I. Medizinischen Klinik und Poliklinik des UKE

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Aktuelles aus dem UKE | Januar 2020

28.01.2020

Sechs Projekte bei Landes­forschungs­förderung ausgezeichnet

Sehr erfolgreich waren die Wissen­schaft­lerinnen und Wissen­schaftler des UKE bei diesjährigen Landesforschungs­förderung: Von 13 an Hamburgs Universitäten und Forschungs­einrichtungen geförderten Projekten stehen sechs unter Leitung des UKE. Damit verbunden sind Förder­gelder fürs UKE in Höhe von rund 9,2 Millionen Euro.

„Wir sind hoch­erfreut über die große Zahl der bewilligten Projekte, unter­streichen sie doch die Bandbreite der Forschung am UKE. Sie befassen sich unter anderem mit Infektionen und Entzündungs­prozessen, Schwanger­schaft und Immunität, neuen Technologien der Krebs­diagnostik und komplexen Prozessen im Gehirn. Insgesamt hatte das UKE sieben Anträge eingereicht; sechs davon waren erfolgreich – eine fantastische Quote“, freut sich Prof. Dr. Dr. Uwe Koch-Gromus, Dekan der Medizinischen Fakultät und UKE-Vorstands­mitglied.

Zu den geförderten Projekten