Young Investigator Award - Health Care Research

Bewerbungsfrist: 15. Februar 2020


Das CHCR würdigt mit dem "Young Investigator Award - Health Care Research" Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler im Bereich der Versorgungsforschung/Health Care Research.

Die Auszeichnung wird einmal im Jahr für herausragende Publikationen in begutachteten Zeitschriften zur Versorgungsforschung vergeben, die am UKE oder an der UHH entstanden sind und im Vorjahr publiziert wurden.

Ziel

Ziel ist es, die am UKE und der UHH forschenden jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit ihren Arbeiten zur Versorgungsforschung zu fördern.

Zielgruppe

Der Aufruf zur Bewerbung richtet sich an junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller medizinischen und nichtmedizinischen Fachgebiete, deren Examen/Promotion nicht länger als 5 Jahre zurückliegt (Details unter "Voraussetzungen").

Bewertung

Die Bewertung erfolgt durch eine Jury (bestimmt durch den Vorstand des CHCR).

Preis

  • Der Preis ist mit 1.000 € dotiert.
  • Die Preisverleihung und Präsentation der Arbeit findet auf dem Nachwuchstag Versorgungsforschung (29. April 2020) statt.

Kriterien für die Bewertung der Nachwuchsarbeiten

  • Relevanz für die Versorgungsforschung
  • Innovativer Charakter der wissenschaftlichen Arbeit
  • Wissenschaftliche Qualität

Voraussetzungen

Der Young Investigator Award richtet sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, welche die folgenden Kriterien erfüllen:

  • Medizinerinnen und Mediziner (mit oder ohne Facharztbezeichnung), deren Promotion maximal 7 Jahre zurückliegt.
  • Forschende mit anderem Hochschulabschluss, zum Beispiel aus dem Bereich der Soziologie, Psychologie, Ökonomie etc., deren Promotion maximal 5 Jahre zurückliegt.
  • Erst- oder Letzt-Autorenschaft, Wissenschaftler/in aktuell am UKE oder der UHH tätig.
  • Publikation in begutachteter Zeitschrift (Short Reports sind ausgeschlossen).
  • Datum der Publikation in 2019 (Druck oder ePub Vordruck).
  • Ausgefülltes Bewerbungsformular
  • Die Arbeit muss dem Bereich der Versorgungsforschung zuzuordnen sein.

Versorgungsforschung = fachübergreifendes Forschungsgebiet, das die Kranken und Gesundheitsversorgung und ihre Rahmenbedingungen beschreibt und kausal erklärt, zur Entwicklung wissenschaftlich fundierter Versorgungskonzepte beiträgt, die Umsetzung neuer Versorgungskonzepte begleitend erforscht und die Wirksamkeit von Versorgungsstrukturen und -prozessen unter Alltagsbedingungen evaluiert[1].

Bewerbungen enthalten
a) ausgefülltem Bewerbungsformular (siehe unten),
b) kurzem Lebenslauf (CV) und
c) der wissenschaftlichen Publikation (pdf-Format)

zu richten an:

Daniel Bremer
CHCR-Koordinator, UKE
da.bremer@uke.de

  • Preisträger 2019

    Nachwuchspreis 2019 - Preisträgerinnen

    Yiqi Pan (Institut und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, UKE):

    „Facilitating adherence to endocrine therapy in breast cancer: stability and predictive power of treatment expectations in a 2‑year prospective study“

    Dr. Nadine Pohontsch (Institut und Poliklinik Allgemeinmedizin, UKE; links im Bild):

    „Coding of medically unexplained symptoms and somatoform disorders by general practitioners – an exploratory focus group study“

  • Preisträger 2018

    Nachwuchspreis 2018 - Preisträger

    Thomas Grochtdreis (Institut für Gesundheitsökonomie und Versorgungsforschung, UKE):

    Cost-utility of collaborative nurse-led self-management support for primary care patients with anxiety, depressive or somatic symptoms: A clusterrandomized controlled trial (the SMADS trial)

  • Nachwuchspreis 2017 - Preisträgerin

    Meike Shedden-Mora (Institut und Poliklinik für Psychosomatik und Psychotherapie, UKE):

    Shedden-Mora MC, Groß B, Lau K, Gumz A, Wegscheider K, Löwe B (2016). Collaborative stepped care for somatoform disorders: A pre–post-intervention study in primary care. Journal of Psychosomatic Research 80:23-30.

  • Nachwuchspreis 2016 - Preisträgerinnen

    Helen Grupp (Institut für Gesundheitsökonomie und Versorgungsforschung, UKE):

    Grupp H, König HH, Konnopka A (2016). Health care utilisation and costs in the general population in Germany. Health Policy 120(2):159-169.

    Jördis Zill (Institut und Poliklinik für Medizinische Psychologie, UKE):

    Zill JM, Scholl I, Härter M, Dirmaier J (2015). Which Dimensions of Patient-Centeredness Matter? - Results of a Web-Based Expert Delphi Survey. PLoS ONE 10(11): e0141978. doi:10.1371/journal.pone.0141978

  • Nachwuchspreis 2014 - Preisträger/innen

    Christine Blome (Institut für Versorgungsforschung in der Dermatologie und bei Pflegeberufen, UKE):

    Blome C; Augustin M; Heyer K; Knöfel J; Cornelsen H; Purwins S; Herberger K (2014): Evaluation of patient-relevant outcomes of lymphedema and lipedema treatment: development and validation of a new benefit tool. Eur J Vasc Endovasc Surg. 2014 Jan;47(1):100-7.

    Michael Sonntag (Institut für Gesundheitsökonomie und Versorgungsforschung, UKE):

    Sonntag M, König HH, Konnopka A (2013). The estimation of utility weights in cost-utility analysis for mental disorders: A systematic review. Pharmacoeconomics 31(12):1131-1154.

  • Nachwuchspreis 2013 - Preisträger

    Florian Bleibler (Institut für Medizinische Soziologie, Sozialmedizin und Gesundheitsökonomie, UKE):

    Bleibler F, Konnopka A, Benzinger P, Rapp K, König HH (2012) The health burden and costs of incident fractures attributable to osteoporosis from 2010 to 2050 in Germany – a demographic simulation model. Osteoporos Int

Literatur

[1] Pfaff H. (2003) Versorgungsforschung – Begriffsbestimmung, Gegenstand und Aufgaben. In: Pfaff H, Schrappe M, Lauterbach KW, Engelmann U, Halber M (Hrsg.). Gesundheitsversorgung und Disease Management. Grundlagen und Anwendungen der Versorgungsforschung. Bern: Hans Huber, 13−23.