Fakultätsinterne Fördermöglichkeiten

Die Medizinische Fakultät hat diverse Förderprogramme für die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am UKE entwickelt. Damit sollen sowohl dem wissenschaftlichen Nachwuchs gezielt Werkzeuge zum Aufbau einer wissenschaftlichen Karriere an die Hand gegeben werden, als auch übergeordnete Forschungsinitiativen durch zusätzliche Ressourcen unterstützt werden.

Nachwuchsförderung am UKE

Laborarbeit
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Durch den Forschungsförderungsfonds der Medizinischen Fakultät (FFM) werden zahlreiche Programme zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses ermöglicht:

  • Ziel des zunächst auf drei Jahren angelegten Programms ist es, forschungsinteressierten jungen Ärztinnen und Ärzten die Möglichkeit zu bieten, parallel zu ihrer klinischen Qualifikation zum Facharzt ein eigenständiges, von Mentoren-begleitetes Forschungsprojekt zu verfolgen.

    Die Programmteilnehmer/innen werden im ersten Jahr zu 100%, in den folgenden beiden Jahren zu 50% von ihrer entsprechenden Klinik für die wissenschaftliche Tätigkeit freigestellt. Im Rahmen eines begleitenden, strukturierten Ausbildungsprogramms erhalten die Nachwuchswissenschaftler/innen weiterhin die Möglichkeit, umfangreiche methodische Kompetenzen und wichtige Schlüssel-qualifikationen zu erwerben.

    Die Teilnehmer/innen absolvieren in Folge eine erweiterte berufliche Zusatzausbildung, die sie für zukünftige anspruchsvolle Aufgaben in der patienten- und grundlagenorientierten Forschung qualifiziert. Es ist geplant, das Programm in der Folge um weitere Dreijahres-Abschnitte zu verlängern mit dem Ziel die Teilnehmer/innen zur Habilitation zu führen. Weitere Informationen und Hinweise zur Antragsstellung finden Sie hier .

    Anfragen zum Programm beantwortet Frau Dr. Klempahn unter Tel.:-51808/ k.klempahn@uke .de

  • Für das PhD-Programm für Mediziner/innen bzw. Zahnmediziner/innen schreibt das Dekanat der Medizinischen Fakultät im Jahre 2015 zwei 2/3- Personalstellen (Wertigkeit Ä 1 Stufe 1) mit einer Laufzeit von 2 Jahren aus.
    Die geförderten Stellen für das MD/PhD Programm sollen präferenziell i.d. Krankenversorgung tätigen Ärztinnen und Ärzten bzw. Zahnärztinnen und Zahnärzten die Möglichkeit zur Absolvierung des MD/PhD Programms bieten, um der im zunehmenden Maße wichtigen Verzahnung von Klinik und Grundlagenforschung zu entsprechen.
    Die vollständige Ausschreibung mit Hinweisen zur Antragstellung finden Sie
    hier.

    Für Fragen zu diesem Förderprogramm wenden Sie sich bitte an Frau Dr. Katrin Klempahn aus dem Prodekanat für Forschung.

  • Für (Post-)Doktoranden/Innen aus nicht-medizinischen Fächern (z.B. aus dem PhD-Programm für Nicht-Mediziner/Innen, Biologie, Chemie, Psychologie, etc.) am UKE schreibt das Dekanat Personalstellen (Wertigkeit E13) mit einer Laufzeit von max. einem Jahr aus.
    Die Übergangsstellen nach der Doktorarbeit (Post-Doc Stellen) richten sich an besonders qualifizierte Doktoranden/Innen, die sich im letzten Drittel des Promotionsvorhabens befinden bzw. die Dissertation bereits eingereicht haben.
    Ziel der Übergangsstelle ist es, Nachwuchsforschern/innen bei der Vorbereitung eines anschlussfähigen Drittmittelantrags sowie bei der Publikation weiterer Projektergebnisse zu unterstützen.
    Die vollständige Ausschreibung mit Hinweisen zur Antragstellung finden Sie hier .

    Bewerber/innen für den Förderungszeitrahmen 2016/2017 werden gebeten, bis zum 30. Juni 2017 ihren Projektantrag einzureichen.

    Für Fragen zu diesem Förderprogramm wenden Sie sich bitte an Frau Dr. Katrin Klempahn aus dem Prodekanat für Forschung.

  • Die Medizinische Fakultät bietet Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern die Möglichkeit, im Rahmen einer thematisch und zeitlich begrenzten Förderung Erfahrungen in der eigenverantwortlichen Bearbeitung von Forschungsvorhaben zu sammeln. Mit einer Summe von bis zu 60.000 Euro fördert die Medizinische Fakultät Projektvorhaben, die in einem kompetitiven,
    gutachterbasierten Verfahren ausgewählt werden. Die Beantragung der Eigenen Stelle ist möglich.

    Eine Verfahrensbeschreibung und Hinweise zur Antragstellung (Merkblatt und Leitfaden) finden Sie hier .

    Anträge müssen bis spätestens zum 30. April eines jeden Jahres dem Prodekanat für Forschung vorliegen.

    Die Projektleiterinnen und Projektleiter berichten nach Abschluß der Förderung über ihre Projekte.

  • Die engagierte Tätigkeit in der Krankenversorgung und/oder der studentischen Ausbildung geht oft zu Lasten der zeitlichen Freiräume, die für exzellente Forschungsarbeit benötigt werden. Die Medizinische Fakultät bietet daher jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern bzw. Ärztinnen und Ärzten aus theoretischen und klinisch-theoretischen Einrichtungen des UKE die Möglichkeit, sich für 12 Monate von Aufgaben in der klinischen Routine und/oder der Lehre freistellen zu lassen, um sich konzentriert der Forschung widmen zu können. Die Auswahl erfolgt auf Basis der bisher gezeigten und künftig zu erwartenden Exzellenz in der Forschung.

    Eine Verfahrensbeschreibung und Hinweise zur Antragstellung finden Sie hier .

    Anträge müssen dem Prodekanat für Forschung bis spätestens 30. April eines Jahres vorliegen.

  • Die Medizinische Fakultät setzt sich für eine Förderung von Frauen mit dem Ziel einer gleichberechtigten Vertretung auf allen Ebenen der Ausbildung und Berufstätigkeit ein. Eine im Frauenförderplan der Medizinischen Fakultät verankerte Maßnahme ist die Bereitstellung von Ausgleichsstellen, wenn eine Frau erfolgreich habilitiert hat.

    Auf Antrag wird der Einrichtung, an der die Frau ihre Habilitationsleistung erbracht hat, ein ½ Stelle für eine Wissenschaftlerin für die Dauer von 18 Monaten zur Verfügung gestellt. Diese Stelle soll dazu dienen, der nächsten Frau die wissenschaftliche Weiterqualifikation zu ermöglichen. Der Antrag muss innerhalb von sechs Monaten nach erfolgreichem Abschluß des Habilitationsverfahrens gestellt, die Stelle zeitnah besetzt werden, um die Kontinuität der Förderung weiblichen wissenschaftlichen Nachwuchses zu gewährleisten.

    Informationen erhalten Sie über das Gleichstellungsbüro .

  • Um das internationale Netzwerk des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf zu stärken, vergibt das Expertengremium "Internationales" der Medizinischen Fakultät auf Antrag eine Reihe von Reisekostenstipendien für wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des UKE. Diese Stipendien werden vom Dekanat finanziert und sollen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler als Anschubfinanzierung bei der Entwicklung und Vorbereitung internationaler Forschungsprojekte unterstützen.

    Forscher/innen mit wissenschaftlichen Kooperationen mit nicht-europäischen Institutionen können sich für Reisekostenstipendien bis zu € 2.000 bewerben; für Kooperationen aus europäischen Ländern stehen bis zu € 1.000 zur Verfügung. Bitte nutzen Sie das nachfolgende Formular und senden es zu den angegebenen Terminen an das Expertengremium "Internationales" (Kontaktinformationen im Formular).

Sachförderung am UKE

Sachförderung

Neben der internen Nachwuchsförderung stellt die Medizinische Fakultät Mittel für die Sachförderung zur Verfügung. Die Anträge auf Sachförderung sind schriftlich an das Dekanat zu stellen.
Folgende Programme zur Sachförderung werden aktuell aus den Mitteln der Fakultät finanziert:

  • Mit Mitteln der Anschubfinanzierung Forschung sollen vor allem Antragsvorbereitungen für Verbundforschungsprojekte (z.B. von der DFG, EU, BMBF, Land Hamburg) gefördert werden, welche in die Forschungsschwerpunkte oder Potentialbereiche des UKE eingebettet sind. Im Rahmen der Anschubfinanzierung können Personal- sowie Sachkosten übernommen werden.
    Der an das Dekanat, z.Hd. Frau Susanne Kremkau gerichtete formlose Antrag sollte Auskunft über das angestrebte Forschungsprojekt, das Konzept dieses Projektes und die beantragte/n Stelle/n und deren Kosten bzw. die beantragten Sachkosten geben.

    Weitere Informationen zu diesem Förderprogramm sind den Richtlinien zur Sachförderung zu
    entnehmen, welche im Intranetbereich zum Download zur Verfügung stehen.

    Susanne Kremkau
    Susanne Kremkau
    M. A.
    Standort

    Campus Lehre N55 , Etage 5, Raumnummer 05.28.1
  • Mit der komplementären investiven Forschungsförderung kann ein Zuschuss für ein Gerät im Prodekanat für Forschung beantragt werden, das im Rahmen eines positiv begutachteten Projektes (v. a. DFG, BMBF, EU u. a.) z.B. nicht genehmigt wurde.
    Ziel der Förderung ist die Verstärkung der investiven Ausstattung Forschung. Das Gerät, dessen Anschaffung gefördert werden soll, soll entweder im Projektantrag ausdrücklich genannt und in der Bewilligung des Projektes ausdrücklich in die Grundausstattung verwiesen worden sein oder es haben sich neue technische Entwicklungen für das beantragte Gerät ergeben, welche für die Arbeit innerhalb des Projektes ausschlaggebend sind.
    Informationen zu den notwendigen Unterlagen, die mit einem formlosen Antrag im Forschungsdekanat eingereicht werden müssen, sind den Richtlinien zur Sachförderung zu entnehmen, welche im Intranetbereich zum Download zur Verfügung stehen.

    Ein Antrag zur Komplementären Forschungsförderung muss innerhalb des ersten Drittels der bewilligten Projektlaufzeit im Dekanat eingereicht werden. Anträge, bei denen die Bewilligung länger zurückliegt, können vom Dekanat nicht berücksichtigt werden.
    Im Falle einer Bewilligung durch das Dekanat muss die Bestellung des beantragten und bewilligten Gerätes spätestens 8 Wochen nach Zugang des Bewilligungsschreibens erfolgen, andernfalls wird die Bewilligung zurückgenommen und die Gelder anderweitig verwendet.

    Susanne Kremkau
    Susanne Kremkau
    M. A.
    • Forschungsreferentin
    Standort

    Campus Lehre N55 , Etage 5, Raumnummer 05.28.1