Sarkomzentrum am UCCH

Sarkome sind mit ca. 2000 Neuerkrankungen in Deutschland pro Jahr sehr viel seltener als Karzinome. Entscheidend für den Therapieerfolg sind daher eine präzise Diagnosestellung sowie eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit in Zentren mit ausreichender Erfahrung in der Erstellung und Durchführung eines multimodalen, interdisziplinären Therapiekonzeptes. Aus diesem Grund wurde 2012 offiziell das Sarkomzentrum Hamburg gegründet, welches eines der größten Sarkomzentren in Deutschland ist. Es ist Teil des UCCH am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, in dem zahlreiche Kliniken des UKEs und viele niedergelassene Partner der Krankenversorgung und der Wissenschaft seit vielen Jahren eng zusammenarbeiten. Im UKE kooperieren folgende Kliniken und Institute bei der Behandlung von Sarkomen (in alphabetischer Reihenfolge):

  • Klinik und Poliklinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie
  • Klinik und Poliklinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie und Nuklearmedizin
  • Klinik für Gefäßmedizin
  • Klinik und Poliklinik für interdisziplinäre Endoskopie
  • II. Medizinische Klinik und Poliklinik (Onkologie, Hämatologie und Knochenmarktransplantation mit Abteilung Pneumologie)
  • Institut für Pathologie
  • Abteilung für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie
  • Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie
  • Klinik und Poliklinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie
  • Klinik und Poliklinik für Orthopädie

Durch die kurzen Wege und die gute Vernetzung der Sarkomspezialisten mit langjähriger Erfahrung in unterschiedlichen Fachdisziplinen lässt sich effizient und professionell ein individuelles Therapiekonzept für den Patienten erstellen. Jeder Fall wird interdisziplinär vor und nach der Therapie im wöchentlichen Sarkom-Tumorboard vorgestellt. Wir nehmen zudem seit Jahren an einer Vielzahl von klinischen Sarkom-Studien teil, um einerseits unseren Patienten den frühzeitigen Zugang zu innovativen Therapien zu ermöglichen und andererseits die Therapien von Sarkomen weiter zu verbessern.

Eine qualifizierte und umfassende Beratung der meist komplexen Sarkomerkrankungen kann nur bei Vorliegen aller wichtigen Unterlagen erfolgen. Um unnötige Verzögerungen und Wiedervorstellungen zu vermeiden, bitten wir Sie zum vereinbarten Termin in der Sarkomsprechstunde folgende Unterlagen, falls bereits vorhanden, mitzubringen oder diese vorab ans UCCH zuschicken. Erforderliche weitere Untersuchungen werden wir veranlassen:

  • gültiger Überweisungsschein
  • Entlassungs- und OP-Berichte von vorherigen Krankenhausaufenthalten in chronologischer Reihenfolge mit Auflistung bisher erhaltener Therapie mit Datum und Dosierungen
  • Histopathologischer Befundbericht und wenn vorhanden referenzpathologischer Befund
  • Radiologische Befunde in Schriftform und auf CD
  • Aktuelle Medikamentenliste

Die genauen Sprechstundenzeiten entnehmen Sie bitte der Sprechstundenübersicht

Kontakt:

Sie erreichen unser Team der Zentralen Anlaufstelle unter

+49 (0) 40 7410 - 55692
ucch@uke.de

Leitung der Sprechstunde:

PD Dr. med. Matthias Priemel
Dr. med. Maxim Kebenko
Prof. Dr. med. Maximillian Bockhorn