Aktuelle Ausgabe „wissen + forschen“ mit Schwerpunkt Versorgungsforschung

Das Forschungsmagazin des UKE ist mit einer Schwerpunktausgabe zur Versorgungsforschung erschienen. Darin werden zahlreiche aktuelle Forschungsansätze von UKE-Wissenschaftlern vorgestellt – aus verschiedensten Bereichen der klinischen Versorgung.



Zu den Ausgaben "wissen+forschen"

Aktuelles für Forscher

  • PoM
  • PoM
    PoM Logo

    Das Prodekanat für Forschung würdigt jeden Monat UKE Autorinnen und Autoren einer herausragenden Publikation, die in den vorangegangenen 2 Monaten hochrangig publiziert wurde.
    Ziel ist es, die am UKE enstandenen Forschungsergebnisse mit ihrer Bedeutung in der Wissenschaft einer größeren Öffentlichkeit am UKE vorzustellen. Der Aufruf zur Teilnahme richtet sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Fachgebiete. Einreichungsfrist für eine Bewerbung um die Auszeichnung des "Paper of the Month" ist jeweils Ende eines Monats (siehe Bewerbungsformular).

    UKE Paper of the Month Juni 2020

    A prenatally disrupted airway epithelium orchestrates the fetal origin of asthma in mice

    J Allergy Clin Immunol. 2020; S0091-6749(20)30335-3.

    Dimitra E Zazara, Michael Wegmann, Anastasios D Giannou, Alexandra Maximiliane Hierweger, Malik Alawi, Kristin Thiele, Samuel Huber, Maike Pincus, Ania C Muntau, Maria Emilia Solano*, Petra C Arck*

    * equally contributing senior authors

    ABSTRACT:
    Background: Prenatal challenges such as maternal stress perception increase the risk and severity of asthma during childhood. However, insights into the trajectories and targets underlying the pathogenesis of prenatally triggered asthma are largely unknown. The developing lung and immune system may constitute such targets. Objective: Here we have aimed to identify the differential sex-specific effects of prenatal challenges on lung function, immune response, and asthma severity in mice. Methods: We generated bone marrow chimeric (BMC) mice harboring either prenatally stress-exposed lungs or a prenatally stress-exposed immune (hematopoietic) system and induced allergic asthma via ovalbumin. Next-generation sequencing (RNA sequencing) of lungs and assessment of airway epithelial barrier function in ovalbumin-sensitized control and prenatally stressed offspring was also performed. Results: Profoundly enhanced airway hyperresponsiveness, inflammation, and fibrosis were exclusively present in female BMC mice with prenatally stress-exposed lungs. These effects were significantly perpetuated if both the lungs and the immune system had been exposed to prenatal stress. A prenatally stress-exposed immune system alone did not suffice to increase the severity of these asthma features. RNA sequencing analysis of lungs from prenatally stressed, non-BMC, ovalbumin-sensitized females unveiled a deregulated expression of genes involved in asthma pathogenesis, tissue remodeling, and tight junction formation. It was also possible to independently confirm a tight junction disruption. In line with this, we identified an altered perinatal and/or postnatal expression of genes involved in lung development along with an impaired alveolarization in female prenatally stressed mice. Conclusion: Here we have shown that the fetal origin of asthma is orchestrated by a disrupted airway epithelium and further perpetuated by a predisposed immune system.

    STATEMENT:
    In this work, we demonstrate that a dysfunctional airway epithelium rather than a predisposed immune system determines the fetal origin of asthma in mice in a sex-specific manner. Our study pinpoints the mechanisms underlying the well-reported association of prenatal maternal stress with an increased risk for childhood asthma thereby providing insights into the fetal programming of the disease. Early detection of potential aberrations in lung development, which may subsequently lead to postnatal lung dysfunction and disease, will allow to design efficient prediction and prevention strategies.

    BACKGROUND:
    This work was performed at the Laboratory for Experimental Feto-Maternal Medicine under the supervision of Prof. Dr. Petra Arck and PD Dr. Maria Emilia Solano, in close collaboration with scientists from Hamburg, Borstel and Berlin. It was part of the PhD thesis of Dr. Dimitra Zazara, who is supported by a clinician scientist scholarship awarded by the Medical Faculty of the University of Hamburg. This work was funded by the German Research Foundation (KFO296, AR232/25-2 and SO1413/1-2) and State Research Funding - FV45, Authority for Science, Research and Equality, Hanseatic City of Hamburg, Germany.

    - Gratulation allen Autoren!

    Nächstes PoM: Die Publikation muss im Juli 2020 erschienen sein. Bewerbungen stehen für 3 Runden (Monate) zur Auswahl. Bitte senden Sie Ihre komplett ausgefüllte PoM-Bewerbung zusammen mit einer PDF-Version der Publikation bis zum 10.08.2020 an Dr. Anne Wulf a.wulf@uke.de.

    Das PoM Archiv finden Sie hier:

    PoM Archiv

  • Fristverlängerungen bei DFG-Ausschreibungen
    Die DFG hat angesichts der Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Wissenschaften bei einer Reihe ihrer laufenden Ausschreibungen die Frist für Teilnahmen verlängert. Weitere Fristverlängerungen sollen bei Bedarf vorgenommen werden. Interessierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler finden hier laufend aktualisierte Informationen.

    Hamburger Förderlinie: Calls for Transfer, Bewerbungsfrist: 30.04.2020
    Die Fördermaßnahme „Calls for Transfer“ der Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung (BWFG) der Freien und Hansestadt Hamburg verfolgt das Ziel, innovativen Forschungsprojekten eine praktische Realisierung zu ermöglichen. Gefördert werden dabei: Forschungsprojekte in wissenschaftlichen Einrichtungen; Forschungskooperationen mit Industrie, Wirtschaft oder Gesellschaft; Verwertung von Schutzrechten: WIPANO-Validierungsanträge; Vorbereitung wissensbasierter Gründungsvorhaben. Projektideen werden in der Regel mit bis zu 30.000 EUR pro Vorhaben unterstützt. Die Projektumsetzung erfolgt durch die Projektkoordinatorin Hamburg Innovation GmbH (HI). Weitere Informationen finden Sie in hier

    Forschungsförderung: Ausschreibung der Projektförderung (FFM). Frist: 30. April 2020
    Aus Mitteln der Forschungsförderung finanziert die Medizinische Fakultät Projekte, um Nachwuchswissenschaftlerinnen und –wissenschaftlern im Rahmen einer thematisch und zeitlich begrenzten Förderung Erfahrungen in der eigenständigen Bearbeitung von Forschungsvorhaben zu sammeln. Bis zu 10 Projekte mit einer Förderung von jeweils bis zu 60 T€ können vergeben werden. Eine Verfahrensbeschreibung und Hinweise zur Antragstellung (Merkblatt und Leitfaden) finden Sie hier. Die Antragstellung erfolgt ausschließlich über das elektronische Antragsverfahren.
    ACHTUNG: aufgrund der derzeitigen Situation kann die Ausschreibungsfrist auf Antrag verlängert werden. Wenn Sie an dem Förderverfahren teilnehmen wollen, derzeit aber aufgrund von Aufgaben in der Patientenversorgung stark belastet sind, ist eine Verschiebung der Ausschreibungsfrist bis zum 31. Mai 2020 möglich. Bitte senden Sie dazu einen formlosen, aber begründeten Antrag bis spätestens 15. April 2020 an floigl@uke.de.

    Joachim Jungius-Preis zur wissenschaftlichen Nachwuchsförderung 2020, Bewerbungsfrist: 02.05.2020
    Die Akademie der Wissenschaften in Hamburg schreibt erstmals den von der Joachim Jungius-Stiftung der Wissenschaften zu Hamburg gestifteten Joachim Jungius-Preis 2020 zur wissenschaftlichen Nachwuchsförderung aus. Der Preis ist mit einem Preisgeld von 5.000 € dotiert und wird in diesem Jahr für eine herausragende wissenschaftliche Arbeit zu einem Thema aus dem Forschungsfeld Netzwerkforschung vergeben. Es können Arbeiten aus allen relevanten Bereichen der Natur-, Geistes- und Sozialwissenschaften eingereicht werden. Weitere Informationen finden Sie hier

    Absage 5. Nachwuchstag der Versorgungsforschung
    Aufgrund der aktuellen Corona-Epidemie wird der 5. Nachwuchstag Versorgungsforschung am 29.4.2020 abgesagt. Der nächste Nachwuchstag findet voraussichtlich im Frühjahr 2021 statt. Dann wird das Programm aus 2020 nachgeholt.

    Aktuelle Pressemitteilungen aus dem Bereich der Forschung

    Weitere interessante Pressemitteilungen aus dem UKE, sowohl aktuelle als auch das Archiv, finden Sie auf den Seiten der Unternehmenskommunikation

  • Veranstaltungen am UKE

    .

    Veranstaltungen für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am UKE

    Durch Auswahl des gewünschten Datums sehen Sie die wissenschaftlichen Veranstaltungen am UKE. Rückfragen zu den Veranstaltungen bitte an die/den angegebenen Ansprechpartner/in der jeweiligen Veranstaltung.

    11.02. bis 12.02.2021

    Weiterbildung

    12. Kursus Medikamentöse Tumortherapie der Kopf-Hals-Tumoren

    Wir freuen uns Ihnen den 12. Kursus für Medikamentöse Tumortherapie von Donnerstag, 11. Februar bis Freitag 12. Februar 2021 ankündigen zu dürfen. Nähere Informationen hierzu folgen demnächst.

    12.00 bis 17.00 Uhr

    11.02.2021 12.00 bis 17.00 Uhr 12.02.2021 08.00 bis 17.00 Uhr

  • Hamburger Förderlinie: Calls for Transfer, Bewerbungsfrist: 30.04.2020
    Die Fördermaßnahme „Calls for Transfer“ der Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung (BWFG) der Freien und Hansestadt Hamburg verfolgt das Ziel, innovativen Forschungsprojekten eine praktische Realisierung zu ermöglichen. Gefördert werden dabei: Forschungsprojekte in wissenschaftlichen Einrichtungen; Forschungskooperationen mit Industrie, Wirtschaft oder Gesellschaft; Verwertung von Schutzrechten: WIPANO-Validierungsanträge; Vorbereitung wissensbasierter Gründungsvorhaben. Projektideen werden in der Regel mit bis zu 30.000 EUR pro Vorhaben unterstützt. Die Projektumsetzung erfolgt durch die Projektkoordinatorin Hamburg Innovation GmbH (HI). Weitere Informationen finden Sie in hier

    Forschungsförderung: Ausschreibung der Projektförderung (FFM). Frist: 30. April 2020
    Aus Mitteln der Forschungsförderung finanziert die Medizinische Fakultät Projekte, um Nachwuchswissenschaftlerinnen und –wissenschaftlern im Rahmen einer thematisch und zeitlich begrenzten Förderung Erfahrungen in der eigenständigen Bearbeitung von Forschungsvorhaben zu sammeln. Bis zu 10 Projekte mit einer Förderung von jeweils bis zu 60 T€ können vergeben werden. Eine Verfahrensbeschreibung und Hinweise zur Antragstellung (Merkblatt und Leitfaden) finden Sie hier . Die Antragstellung erfolgt ausschließlich über das elektronische Antragsverfahren.
    ACHTUNG: aufgrund der derzeitigen Situation kann die Ausschreibungsfrist auf Antrag verlängert werden. Wenn Sie an dem Förderverfahren teilnehmen wollen, derzeit aber aufgrund von Aufgaben in der Patientenversorgung stark belastet sind, ist eine Verschiebung der Ausschreibungsfrist bis zum 31. Mai 2020 möglich. Bitte senden Sie dazu einen formlosen, aber begründeten Antrag bis spätestens 15. April 2020 an floigl@uke.de.


  • Stipendien und Projekte

    BMBF Förderaufruf zur Erforschung von COVID-19 im Zuge des Ausbruchs von Sars-CoV-2, Bewerbungsfrist: 11.05.2020
    Gefördert werden Einzelvorhaben und in begründeten Ausnahmen kleine Forschungsverbünde (mit bis zu drei Partnern an verschiedenen Einrichtungen), die sich an der Prioritätensetzung der WHO orientieren und z.B. folgende Punkte adressieren: die Biologie des Virus und seine Übertragung, epidemiologische Studien; Infektionsprävention und –kontrolle; Forschung und Entwicklung von Medikamenten (Forschung zur Impfstoffentwicklung und marktnahe Diagnostikaentwicklung sind nicht Gegenstand der Förderung); Begleitforschung und ELSA-Forschung im Zusammenhang mit dem Ausbruchsgeschehen. Ebenfalls gefördert werden Einzelvorhaben deutscher Antragstellender, die sich an internationalen Forschungskonsortien im Rahmen der weltweiten und von der WHO-koordinierten Forschungsantwort zu COVID-19 beteiligen wollen. Weitere Informationen finden Sie hier.

    Fachübergreifenden Erforschung von Epidemien und Pandemien anlässlich des Ausbruchs von SARS-CoV-2, 1. Antragsfrist des zweistufigen Verfahrens: 30.05.2020
    Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) schreibt eine fachübergreifende Förderinitiative aus. Gefördert werden Vorhaben, die sich mit der Prävention, Früherkennung, Eindämmung sowie der Erforschung der Ursachen und Auswirkungen von und dem Umgang mit Epidemien und Pandemien am Beispiel von SARS-CoV-2 und anderer humanpathogener Mikroorganismen und Viren beschäftigen. Die Ausschreibung richtet sich vorzugweise an fachübergreifende Forschungsvorhaben. Darüber hinaus können Projekte beantragt werden, die sich zunächst mit der Sammlung und Erfassung von grundlegenden Daten zur aktuellen Epidemie und den aktuellen Gegenmaßnahmen beschäftigen, auf deren Basis retrospektive Analysen möglich sind. Ebenso sind Projekte möglich, die sich der Simulation der Ausbreitung und den Folgen von Pandemien sowie der Wirksamkeit von Interventionen widmen. Weitere Informationen finden Sie hier.

    Deutschen Krebshilfe: Förderprogramm ,Ethische Verantwortung in der modernen Krebsmedizin', 1. Frist des dreistufigen Verfahrens: 15.04.2020
    Mit dem Ziel, ethische Herausforderungen der modernen Krebsmedizin wissenschaftlich zu untersuchen, zu definieren und Lösungskonzepte zu entwickeln, hat die Deutsche Krebshilfe die Einrichtung eines Förderungsschwerpunktprogrammes ,Ethische Verantwortung in der modernen Krebsmedizin' beschlossen. Das Programm ist mit 3,5 Mio. Euro budgetiert. Das Förderungsschwerpunktprogramm richtet sich in einem interdisziplinären Ansatz an alle mit diesen Fragestellungen befassten Professionen einschließlich der Ethik, der Philosophie, der Theologie, der Soziologie, den Medienwissenschaften, der Medizin sowie den Naturwissenschaften und umfasst folgende Themenkomplexe: „Ethisch verantwortete Wissensvermittlung“, „Ethische Verantwortung für Therapie-entscheidungen im klinischen Alltag in Grenzfällen“ sowie „Ökonomischer Einfluss auf Therapieentscheidungen“. Weitere Informationen finden Sie hier.

    ERA-Nets und European Joint Programming – Deadline: 28.04.2020
    ERA-Net- und Joint Programming-Programme fördern transnationale Verbundprojekte mit Partnern aus unterschiedlichen europäischen Ländern. Zurzeit sind Fördermöglichkeiten des folgenden thematischen Programms geöffnet: “Multinational Research Projects on Ethical, Legal, and Social Aspects (ELSA) of Neuroscience” (Einreichfrist: 28. April 2020). Wenden Sie sich bei Fragen und zur Beratung gerne an die EU-Abteilung der MediGate .

    Förderinitiative Kurswechsel der Volkswagenstiftung, Bewerbungsfrist: 28.05.2020
    Mit der Förderinitiative "Kurswechsel" fördert die VW-Stiftung die Weiterqualifizierung von Gruppenleiter/innen und Professor/innen aus den Natur-, Ingenieur-, und Lebenswissenschaften, die ihre eigene Expertise fachübergreifend erweitern und interdisziplinär aktuelle Forschungsfragen bearbeiten möchten. Lebenswissenschaftler/innen erhalten Einblicke in eine mathematisch-naturwissenschaftlich-technische Disziplin (inkl. Informatik) und umgekehrt. Ziel ist eine intensive und nachhaltige Auseinandersetzung mit komplementärem Wissen und neuen Fertigkeiten. Die Wahl des Themas, auf das die Weiterqualifizierung zielt, ist im Rahmen der adressierten Fächer frei. Weitere Informationen finden Sie hier.

    Auslandsstipendium der Christina Barz Stiftung, Bewerbungsfrist; 31.05.2020
    Die Christina Barz Stiftung vergibt ein Auslandsstipendium für promovierte Naturwissenschaftler/innen aus Deutschland, die auf dem Gebiet „Früherkennung und Verlauf bulimisch-anorektischer Verhaltensweisen“ arbeiten. Das Stipendium ist bestimmt zur Durchführung eines Forschungsaufenthalts an einer Klinik oder einer Forschungsinstitution im Ausland. Weitere Informationen finden Sie hier.

    BMBF Förderung von Nachwuchsgruppen in der Versorgungsforschung, 1. Frist des zweistufigen Verfahrens: 02.06.2020
    Die Themen der Forschungsprojekte müssen eine hohe Relevanz für die Patientenversorgung haben und/oder sollten zur methodischen Weiterentwicklung der Versorgungsforschung in Deutschland beitragen. Die Projekte sollen sich nach Möglichkeit an der Systematik für die Entwicklung und Evaluation komplexer Interventionen des Medical Research Council (MRC Framework) orientieren. Sie müssen Fragestellungen aufgreifen, die für die Patientenversorgung in Deutschland relevant sind. Weitere Informationen finden Sie hier.

    Forschungsgruppen und Kolleg-Forschungsgruppen im Bereich „Künstliche Intelligenz“,
    1. Frist des zweistufigen Verfahrens: 17.06.2020

    Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) schreibt im Rahmen der von ihr gestarteten strategischen Förderinitiative zur Künstlichen Intelligenz (KI) die Förderung von Forschungsgruppen und Kolleg-Forschungsgruppen aus, um die erkenntnisgeleitete Grundlagenforschung auf diesem Gebiet zu stärken. Methoden der KI sind Schlüsselverfahren in verschiedensten Forschungsfeldern. Eine erfolgreiche Einbindung von KI in die Grundlagenforschung und die wissenschaftliche Erforschung der KI selbst sollten daher Hand in Hand gehen. Die Ausschreibung richtet sich daher an Arbeitsbündnisse mehrerer herausragender Wissenschaftler/innen, die unter der genannten Prämisse gemeinsam zu Methoden der KI arbeiten wollen. Weitere Informationen finden Sie hier.

    Forschungsstipendien der Dr. Werner Jackstädt-Stiftung, Bewerbungsfrist: 30.06.2020
    Die Stiftung schreibt fünf Forschungsstipendien für besonders qualifizierte promovierte deutsche Nachwuchswissenschaftler/innen aus, die auf folgenden Gebieten arbeiten: Ophthalmologie (altersabhängige Makuladegeneration), Nephrologie (immunologische Nierenerkrankungen und akutes Nierenversagen) oder Onkologie (geriatrische Hämatoonkologie). Die Stipendien sollen zur Durchführung eines weiterqualifizierenden Forschungsaufenthaltes außerhalb der eigenen Institution verwendet werden. Weitere Informationen finden Sie hier.

    Aufruf zu Vorschlägen für DFG Großgeräteinitiative 2021, Einreichungsfrist: 30.06.2020
    Die Deutsche Forschungsgemeinschaft lädt Wissenschaftler/innen dazu ein, Themenvorschläge für die Ausschreibung einer Großgeräteinitiative einzureichen. In Großgeräteinitiativen fördert die DFG infolge einer Ausschreibung Projekte, die neueste und aufwendige Großgeräte und -anlagen mit herausragender Technologie für die Forschung zugänglich machen. Die Förderung innerhalb einer Großgeräteinitiative beinhaltet die 100-prozentige Finanzierung der Gerätebeschaffung sowie weiterer spezifisch benötigter Mittel. Großgeräteinitiativen zielen darauf, neuartige Gerätetechnologien wissenschaftlich zu erproben und ihr Potenzial sichtbar zu evaluieren. Die DFG beschließt die Ausschreibung und Durchführung einer Großgeräteinitiative auf Grundlage von Themenvorschlägen aus der Wissenschaft. Weitere Informationen finden Sie hier.

    FET-Proactive - emerging paradigms and communities, Einreichungsfrist: voraussichtlich 02.07.2020
    FET-Proactive unterstützt unkonventionelle und risikoreiche Grundlagenforschung zu ausgewählten Trends und Themen. Voraussichtlich am 26. März wird eine Ausschreibung zu folgenden Themen geöffnet: Digital twins for the life-sciences, Artificial Intelligence for extended social interaction, Measuring the unmeasurable - Sub-nanoscale science for Nanometrology. Antragsberechtigt sind Konsortien aus mindestens drei Partnern aus drei unterschiedlichen EU Mitgliedstaaten oder Assoziierten Staaten. Die empfohlene Projektlaufzeit liegt bei 4 Jahren, der Budgetrahmen bei bis zu 4 Mio Euro. Wenden Sie sich bei Fragen und zur Beratung gern an die EU-Abteilung der MediGate.

    Werner Otto-Stipendium zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses in der Medizin an der Universität Hamburg, Bewerbungsfrist: 31.07.2020
    Das Stipendium ist zur Förderung des besonders begabten wissenschaftlichen Nachwuchses vorgesehen. Es soll vergeben werden für zeitlich besonders aufwändige und wissenschaftlich anspruchsvolle Doktorarbeiten, die von Studierenden der Human- und Zahnmedizin der Medizinischen Fakultät der Universität Hamburg oder an einer mit ihr assoziierten Institution angefertigt werden. Das Stipendium beträgt zurzeit monatlich € 900,-- und ist auf die Dauer von maximal zwei Jahren begrenzt. Weitere Informationen finden Sie hier.

    Europäische Netzwerkbildung – COST, wegen Corona verschobene nächste Einreichfrist auf: 29.10.2020
    COST bietet Ihnen die Möglichkeit, innovative Forschungsaktivitäten in Europa zu vernetzen. Das Programm fördert Vernetzungsaktivitäten, wie Workshops, kurze wissenschaftliche Austausche, Training Schools, Reisekosten und gemeinsame Veröffentlichungen. Wenden Sie sich bei Fragen und zur Beratung gern an die EU-Abteilung der MediGate.

    Weitere EU-Förderung:
    In den aktuell geöffneten EU Ausschreibungen im Bereich „Gesundheit“ von Horizon 2020 stehen über 500 Millionen € Gesamtbudget für Verbundprojekte (davon allein über 430 Mio. € für Projekte mit Abgabefrist 7. oder 22. April 2020) zur Verfügung. Weitere Informationen finden Sie bei unserer EU-Abteilung bei der MediGate: Aktuelle Antragsmöglichkeiten

    4. Externe Preise

    Paul Ehrlich- und Ludwig Darmstaedter-Nachwuchspreis für hervorragende biomedizinische Forschung, Vorschlagsfrist: 12.04.2020
    Dieser Preis wird von der Stiftung einmal jährlich an eine*n promovierte*n Nachwuchswissenschaftler*in verliehen, die/der an einer Forschungseinrichtung in Deutschland herausragende Leistungen auf dem Gebiet der biomedizinischen Forschung erbracht hat. Die Höhe des Preisgeldes beträgt bis zu € 60.000. Vorschlagsberechtigt sind Hochschullehrer*innen sowie leitende Wissenschaftler*innen von Forschungseinrichtungen in Deutschland. Zum Zeitpunkt der Preisverleihung soll der/die Preisträger*in das vierte Lebensjahrzehnt noch nicht vollendet haben und keine Lebenszeitprofessur oder vergleichbare Position innehaben. Weitere Informationen finden Sie hier.

    Cord-Michael Becker-Preis für Molekularen Medizin, Bewerbungsfrist: 30.04.2020
    Der Preis mit € 5.000 dotierte Preis zeichnet eine herausragende Promotionsleistung in der Molekularen Medizin aus. Voraussetzungen für eine Bewerbung sind der Abschluss eines Diplom-, Bachelor-, oder Masterstudiums der Molekularen Medizin und eine herausragende Promotion, die zum Zeitpunkt der Bewerbung nicht mehr als zwei Jahre zurückliegen sollte. Weitere Informationen finden Sie hier.

    Gesundheitspreis der Stiftung RUFZEICHEN GESUNDHEIT! Bewerbungsfrist: 30.5.2020
    Der mit 25.000 Euro dotierte Preis wird für herausragende Leistungen und Projekte im deutschen Gesundheitswesen vergeben, die sich dem Problemfeld des Metabolischen Syndroms widmen. Bewerben können sich Einzelpersonen, Gruppen oder Institutionen, die sich in ihrer Arbeit mit der Vorsorge und/oder der Behandlung des Metabolischen Syndroms beschäftigen. Weitere Informationen finden Sie hier.

    Ulmer Dermatologie-Preis 2020, Bewerbungsfrist: 31.08.2020
    Universität Ulm und Stadt Ulm schreiben den Ulmer Dermatologie-Preis aus, der in dreijährigem Turnus für herausragende wissenschaftliche Leistungen auf dem Gebiet der genetisch bedingten Hauterkrankungen verliehen wird. Der Preis ist mit 2.000 € dotiert. Teilnahmeberechtigt sind (Zahn-, Tier -)Ärztinnen und Ärzte sowie Naturwissenschaftler-/ innen unabhängig von der Art ihrer Tätigkeit (Klinik, Institut, freie Praxis). Die zur Bewerbung eingereichten Arbeiten müssen Bezüge sowohl zur Dermatologie als auch zur Genetik haben. Dabei ist freigestellt, ob sie klinische Fragen oder Fragen der Grundlagenforschung aufgreifen. Weitere Informationen finden Sie hier.

    Hufeland-Preis für bedeutende For­schungs­leis­tungen in der Prä­ventiv­medizin, Bewerbungsfrist: 30.10.2020
    Der Hufeland-Preis wird an Mediziner/innen für richtungs­weisende Leistungen und heraus­ragende Forschungs­ergebnisse in der Präventiv­medizin und Ver­sorgungs­forschung verliehen und ist mit 20.000 € dotiert. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bei Fragen zum Seiteninhalt wenden Sie sich bitte an Frau Dr. A. Wulf ( a.wulf@uke.de )