Baudienststelle
im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

Die Baudienststellen in Hamburg sind eingerichtet worden, um z.B. Körperschaften des öffentlichen Rechts, wie dem UKE, ein vereinfachtes Verfahren (Zustimmungsverfahren nach § 64 HBauO) für die Erteilung von Baugenehmigungen zu ermöglichen und der Vielzahl der internen Bauvorhaben gerecht zu werden, um damit die Entwicklung der Körperschaften zu befördern.

Die Baudienststelle im UKE übernimmt die Wahrnehmung von Aufgaben eines öffentlichen Bauherrenvertreters, also eine Vertretung von staatlichen Behörden (z.B. BWFGB, BSW/ ABH) auf dem UKE Gelände und des UKE selbst. Auch vertritt die Baudienststelle als „öffentlicher“ Bauherr das UKE in baulichen Belangen gegenüber Dritten.

Außerdem kann die Baudienststelle als sogenannte Technische Aufsicht, ausgewählte Dokumente (z.B. Haushaltsunterlagen Bau) prüfen, als Ersatz für sonstige behördliche Prüfungen. Dies beschleunigt Genehmigungsprozesse bei Neubauten zum Teil erheblich.

Auch ist die Technische Aufsicht verantwortlich für den bestimmungsgemäßen Gebrauch von zur Verfügung gestellten Mitteln der Stadt Hamburg, Prüfung von Planunterlagen, Abrechnungen, Vergaben, etc. Sie ist eine unabhängige, baufachliche Prüfinstanz und als Stabsstelle unmittelbar beim UKE-Vorstand angesiedelt und von fachlichen Stellen innerhalb des UKEs unabhängig, deren Funktionen und Handlungen sie zu kontrollieren hat.

Im Mieter-Vermieter-Modell übernimmt die Baudienststelle die Vertretung der Mieter gegenüber dem Vermieter (KFE) und baulichen Instanzen der Stadt Hamburg.


Thomas Bienemann
Leiter der Baudienststelle im UKE