Erektionsstörungen und Impotenz
:
ein weit verbreitetes Männerleiden!


Viele Männer leiden unter einer Erektilen Dysfunktion und suchen händeringend nach Möglichkeiten, um diese zu beheben. Zur Wahl stehen Therapieansätze mit und ohne Medikamente, in vielen Fällen empfehlen wir eine Kombination unterschiedlicher Therapieformen. Welche Therapie letzten Endes zum gewünschten Erfolg bei Ihnen führt, hängt hauptsächlich von den Ursachen der Erektionsstörungen ab. Um diese abzuklären, bedarf es einer gründlichen und ausführlichen Diagnostik. Die wichtigste Untersuchung dienen zur Bestimmung der folgenden Faktoren: Sensibilität und Reaktionsvermögen der Nerven, Zusammensetzung des Penisgewebes, die Durchblutung, die Aktivität des Potenzmuskels, wieviel Blut im Schwellkörper gehalten werden kann und ob zu viel Blut aus dem Penis herausfließt.

  • Nur wer die Ursache seiner Erektionsstörung kennt, kann diese wirksam bekämpfen. Erektionsstörungen sind meistens organisch bedingt und lassen sich heute sehr gut behandeln. Früher hat man Erektionsstörungen nur symptomatisch behandelt, beispielsweise mit Tabletten, wenn man Sex haben wollte. Heute und in Zukunft ist es Usus, die „defekten“ Strukturen wieder zu reparieren und möglichst in den ursprünglichen Zustand zurückzuführen. „Heilung“ und die individuelle Therapie sind die neuen therapeutischen Wege!

    Das Problem an der Wurzel packen: Gründe Ursachen für Erektionsstörungen

    Von einer Erektionsstörung ist die Rede, wenn der Mann nicht (mehr) in der Lage ist, eine Erektion aufzubauen, die bis zum Orgasmus anhält. Geschlechtsverkehr? Fehlanzeige! Die Symptomatik kann natürlich auch die Masturbation oder nächtliche Spontanerektionen betreffen.

    Noch bis vor einem Vierteljahrhundert ging man in der Medizin davon aus, dass Erektionsstörungen hauptsächlich psychologische Ursachen haben. Heute weiß man, dass dies nicht so ist! Denn 55 bis 90 Prozent aller Erektionsstörungen sind organisch, also körperlich bedingt. Dazu gehören unter anderem Veränderungen am Penis (z.B. in der Infrastruktur), Probleme mit der Blutversorgung des Penis (Arteriosklerose) oder an den Nervenbahnen (etwa aufgrund von Diabetes). Doch natürlich gibt es auch rein psychologisch bedingte Erektionsstörungen: Das können beispielsweise eine extreme Arbeitsbelastung, anhaltender Stress oder auch private Probleme sein.

    Wichtig zu wissen: Erektionsstörungen können dazu führen, dass die betroffenen Männer zusätzlich eine psychogene Problematik entwickeln, die für sie selbst und für die Beziehung sehr belastend sein kann. Kommt zu der eigentlich organischen Problematik beispielsweise eine Depression hinzu, spricht man in der Medizin von einem so genannten „Mischbild“.

    Man unterscheidet zwischen:

    Erektionsstörungen verursachen Probleme und Stress

    Die Praxis zeigt, dass organisch bedingte Erektionsstörungen häufig psychologische Probleme oder auch Probleme in der Partnerschaft nach sich ziehen. Der damit verbundene Stress wirkt sich wiederum negativ auf das unwillkürliche Nervensystem aus und kann die Erektile Dysfunktion sogar noch verstärken. Auch hier bedarf es einer gründlichen Diagnose!

  • Um Erektionsstörungen dauerhaft zu heilen, kommt man nicht daran vorbei, den Ursachen auf den Grund zu gehen. Liegen zum Beispiel Gefäßerkrankungen zugrunde, die möglicherweise zu einem Schlaganfall oder Herzinfarkt führen? Wenn Sie dies nicht abklären lassen, verpassen Sie die Chance, eine solche schwerwiegende Erkrankung im Vorfeld zu verhindern. Unsere ausführliche und präzise Diagnose ist die Basis für die Erstellung eines individuellen Therapiekonzepts zur Heilung Ihrer Erektionsstörungen und etwaig vorliegender Grunderkrankungen. Folgende Untersuchungen führt das Professor-Sommer-Team durch, je nach Befund wird die Diagnostik erweitert.

    Ausführliches Gespräch

    In dem Gespräch klären wir unter anderem, wann die Sexualitäts-Probleme aufgetreten sind, thematisiert wird natürlich auch die Schwere der Störungen. Zudem führen wir eine ausführliche Anamnese zur Erfassung eventueller anderer Erkrankungen durch.

    Spezielle Blutabnahme

    Diese ist notwendig, um bestimmte Eiweißstrukturen im Blut zu erkennen und zu sehen, in welchem Gleichgewicht sich beispielsweise die Hormone befinden und wie aktiv diese sind.

    Ausführliche körperliche Untersuchung des äußeren Genitals

    Diese Untersuchung zielt darauf ab, Ursachen für eine Erektionsstörung zu identifizieren beziehungsweise Erkrankungen auszuschließen, die für eine Erektionsstörung verantwortlich sein können. Zusätzlich untersuchen wir auch Ihre Brust- und Bauchregion.

    Apparative Diagnostik

    Die apparative Diagnostik kann – je nachdem, was Sie uns im Gespräch berichten, variieren, wobei wir zur Differenzierung von Erektionsstörungen auf jeden Fall die ersten acht der im Folgenden aufgeführten Untersuchungen durchführen. Weitere hier nicht aufgeführte Untersuchungen sind davon abhängig, welcher Befund sich aus den ersten Untersuchungen bei Ihnen ergibt. Wir tun somit alles dafür, dass Sie wieder eine erfüllende und befriedigende Sexualität erleben:

    • Messung der Durchblutung und Leistung der vier wichtigsten Penisgefäße
    • Nervenmessung
    • Potenzmuskulatur-Ableitung
    • Untersuchung zur Erfassung der Infrastruktur (Zusammensetzung) des Schwellkörpers
    • Ultraschall-Untersuchung
    • Messung muskulärer Strukturen
    • Test, wieviel Blut im Penis gehalten wird und ob zu viel Blut abfließt
    • Blutuntersuchung
    • RIGIscan (Methode zur Messung der Erektionsfähigkeit)

    In Summe: Für eine erfolgreiche Therapie und die Möglichkeit einer Heilung ist eine genaue und zutreffende Diagnose unerlässlich!

  • Ein Mann mit Erektionsstörungen muss sich heute seinem Schicksal nicht mehr hingeben. Denn in den letzten Jahren wurden zahlreiche neue Therapiemöglichkeiten zur Behandlung einer Erektilen Dysfunktion entwickelt. Durch die neuen Therapieoptionen lässt sich eine deutliche Besserung erreichen – bis hin zur vollkommenen Heilung. Bei unserer Arbeit konzentrieren wir uns darauf, dass Sie wieder in der Lage sind, ohne große Vorbereitung oder Medikamente ein befriedigendes Sexualleben zu führen. Wichtig: Erst muss eine ausführliche Diagnose erfolgen, erst dann kann eine individuelle, gezielte Therapie stattfinden.

    Zur Behandlung von Impotenz stehen mehrere Möglichkeiten zur Verfügung

    Um eine Erektile Dysfunktion zu kurieren, ist es sinnvoll, die Therapieoptionen im Rahmen eines individuellen Therapiekonzeptes zu kombinieren. Dafür braucht es einen Spezialisten, der sich mit der Thematik auskennt, der eine gründliche Diagnose stellt und Erfahrung mit individuellen Therapiekonzepten hat. Dabei können unter anderem folgende Maßnahmen zum Einsatz kommen, um Ihnen spontan bzw. in unterschiedlichen Kombinationen zu helfen und die defekten organischen Strukturen langfristig wieder aufzubauen:

    • Mechanische Therapie / mechanische und physikalische Erektionshilfen
    • Elektrostimulation
    • Medikamentöse Therapieformen
    • Intraurethrale Medikamente
    • Tabletten
    • Natürliche Potenzmittel und natürliche Aphrodisiaka
    • Intrakavernöse Injektionstherapie
    • Gesunder Lebensstil
    • Hormon-Therapie
    • Gezieltes körperliches Training
    • Operative Möglichkeiten
    • Penisring
    • Coaching und Psychotherapie
    • Etc. etc. etc.

    Für alle diese Behandlungsmethoden gibt es keine Altersgrenze. Ob mit 39 oder 90 Jahren: Wer sexuell aktiv sein möchte, sollte die vorhandenen Möglichkeiten nutzen. Entscheidend ist jedoch immer die Beratung durch einen versierten Arzt wie Professor Dr. Sommer, gemeinsam werden wir eine angemessene Lösung finden.

    Übrigens: Der überwiegende Teil verminderter Erektionsfähigkeit geht auf organische Ursachen zurück und wird auch auf dieser Ebene behandelt. In den allermeisten Fällen wirkt sich dies auch auf die Psyche positiv aus, zum Beispiel in Form eines gesteigerten Selbstbewusstseins.

    Therapie von Erektiler Dysfunktion

    Die symptomatische Therapie der Erektilen Dysfunktion wurde 1998 durch die Zulassung des Wirkstoffs Sildenafil revolutioniert.

Fragen, die uns immer wieder gestellt werden:

  • Wer hat noch nicht von der kleinen Pille mit dem Wirkstoff Sildenafil gehört, die zur Behandlung der Erektilen Dysfunktion eingenommen wird? Wohl kaum jemand! Viagra gehört zur Gruppe der PDE-5-Hemmer (PDE-5-Inhibitoren). Zu den in Deutschland zugelassenen PDE-5-Hemmern mit der gleichen Wirkweise gehören Vardenafil (Levitra), Tadalafil (Cialis) und Avanafil (Spedra). Sie alle wirken an den glatten Muskelzellen im Penis und sorgen dafür, dass beim Sex mehr Blut in den Penis hineinfließen kann und dieser in ausreichender Härte Freude bereiten kann. Weil Viagra ihnen so schön beim Liebesspiel hilft, erwägen viele Männer, die Dosis auf eigene Faust zu erhöhen und mehr Milligramm des Medikaments einzunehmen, als der Arzt ihnen verschrieben hat. Doch das ist nicht ratsam und kann sogar gefährlich sein! Bei Männern, die Viagra & Co. in zu hohen Dosen bzw. zu oft einnehmen, kann sich ein Priapismus entwickeln. Die Erektion hält dann über mehrere Stunden an. Die Gefahr besteht darin, dass durch die Dauererektion das Penisgewebe geschädigt wird. Wartet man zu lange, ist dies irreversibel, also nicht mehr rückkehrbar – oder nur mithilfe von aufwändigen therapeutischen Maßnahmen verbesserbar. Ein Priapismus kann auch zur Folge haben, dass die Erektion äußerst schmerzhaft ist – da bleibt dann nur der Weg in die Notaufnahme! Es gibt aber noch ein weiteres Risiko, das mit einer zu hohen Dosierung von PDE-5-Hemmern einhergeht: Der Blutdruck wird zu stark gesenkt. Das macht schwach und müde, zudem können Schwindel, Übelkeit, Konzentrationsschwächen und Leistungsabfälle auftreten. Oder einige Regionen des Körpers werden nicht mehr mit ausreichend Sauerstoff versorgt. Sind das Herz oder das Gehirn betroffen, kann das gravierende Schäden bedeuten. Wenn Sie also PDE-5-Hemmer einnehmen, dann bitte nur in der verschriebenen Dosis! Mehr zum Thema erfahren Sie in unserer Sprechstunde!

  • Medikamente sind nicht unbedingt das Mittel der Wahl für Männer mit Erektionsstörungen (auch: Erektile Dysfunktion, kurz ED), die dennoch Sexualität erleben und Geschlechtsverkehr haben wollen. Ob die Einnahme von Medikamenten weiterhilft, hängt unter anderem vom Schweregrad und auch von der Ursache der Erektionsstörungen ab.

    Erfolgversprechend kann zum Beispiel eine Umstellung des Lebenswandels sein. So haben Studien gezeigt, dass Männer mit leichtem Übergewicht, die unter Erektionsproblemen leiden, infolge einer Ernährungsumstellung und moderater körperlicher Aktivität wieder eine lustvolle Sexualität erleben können – und zwar schon nach wenigen Monaten und ohne jegliche Hilfsmittel. Allerdings wird dies nur funktionieren, wenn die organischen Veränderungen nur minimal sind. Minimal bedeutet in diesem Zusammenhang, dass die Veränderungen an der nervalen Struktur gering sind und/oder dass die Zusammensetzung des Schwellkörpers (Infrastruktur des Penis) sich nur wenig zum Negativen geändert hat. Zu den minimalen organischen Veränderungen gehört ferner, dass die Durchblutung des Penis während der sexuellen Stimulation nur marginal abgenommen hat und das Blut im Schwellkörper unter einer sexuellen Erregung noch vergleichsweise gut gehalten werden kann. Ein weiteres „positives“ Zeichen: Es fließt nicht allzu viel Blut aus dem Schwellkörper ab und die Potenzmuskulatur (ja, wir Männer besitzen eine Potenzmuskulatur!) ist nicht zu sehr abgeschwächt.

    Alle diese Faktoren stellen wir im Rahmen unserer Untersuchung auf den Prüfstand. Denn nur wenn die Ursachen der Erektionsschwäche bekannt sind, kann dem Patienten gezielt geholfen werden. Ziel der anschließenden Therapie wird es immer sein, defekte Strukturen so aufzubauen, dass sie wieder eine normale Funktion haben. Die Heilung der Erektilen Dysfunktion hat bei Doktor Sommer und seinem Team somit oberste Priorität!

  • In einigen Fällen, wenn die Erektionsstörung noch nicht lange besteht und nur minimale körperliche Veränderungen in der Untersuchung dargestellt werden können, empfehlen wir ein gezieltes Beckenboden-Training. Auch ein Schwellkörpertraining können kann zu einer deutlichen Verbesserung der Potenz führen und ein wesentlicher Baustein in der Therapie sein. Je nachdem, wie stark der Beckenboden „gefallen“ ist, gibt es mehrere Möglichkeiten, das Beckenbodentraining durchzuführen: gänzlich ohne apparative Unterstützung oder mit apparativer Unterstützung. Wir beraten Sie gern! Auch die Art des Schwellkörpertrainings kann sehr unterschiedlich sein. Im fortgeschrittenen Erkrankungsstadium helfen zumeist nur eine Kombination aus hormoneller Therapie, mechanischen Apparaten, Medikamenten und multiplen individuellen Ansätzen, um die Erektionsstörung zu heilen.

  • Man unterscheidet auch zwischen akuten Therapieoptionen. Das bedeutet, dass dem Patienten mechanische Hilfsmittel zur Verfügung gestellt werden – oder aber Medikamente, um zum gewünschten Zeitpunkt eine Erektion aufzubauen.

    Wichtig: Diese akuten therapeutischen Maßnahmen führen jedoch nicht zu einer Reparatur bzw. Rehabilitation der defekten Strukturen, die eine Impotenz nach sich ziehen. Der Abbau der guten, regelrechten (für eine gute Erektion wichtigen) Strukturen schreitet von Woche zur Woche, von Monat zu Monat und von Jahr zu Jahr voran – bis diese sexuellen Hilfsmittel irgendwann einmal nicht mehr funktionieren und die Gewebsanteile soweit „zerstört“ sind. Dann ist es nur noch schwerlich möglich, diese wieder mit gezielten therapeutischen Mitteln in den ursprünglich funktionierenden Zustand zurückzuführen. Daher ist es so wichtig, eine ausführliche Diagnostik zu bekommen und dann einen individuellen, auf Sie persönlich und auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittenen Therapieplan zu erhalten!

  • Bei einer medikamentösen Therapie kommen zumeist die bekannten oralen Medikamente zum Einsatz, zum Beispiel PDE-5-Hemmer. Daneben kommen in einigen Fällenbieten sich auch lokal zu verabreichende Medikamente an. Das können Injektionen in den Schwellkörper, intraurethrale Medikamente oder lokale, potenzsteigernde Cremes sein. Und es gibt auch Apparate zur mechanischen Erektionsunterstützung. Führen diese Optionen nicht zum gewünschten akuten Erfolg, bleiben die Erektionsstörungen also weiterhin bestehen, kann ein operativer Eingriff sinnvoll sein. Um bestmögliche Ergebnisse zu erzielen, empfehlen wir oftmals auch die Kombination der verschiedenen Maßnahmen.