Forschungstierhaltung

Das UKE ist der Gesundheit verpflichtet. Eine Reihe von biomedizinischen Arbeitsgruppen mit internationalem Renommee arbeitet daran, die Grundlagen von Krankheit zu verstehen und neue Erkenntnisse in die Klinik zu übertragen. Diese Forschung braucht Tierversuche. Ohne diese ist sie nicht möglich.

Das Team der Forschungstierhaltung betreut, unterstützt und berät die tierexperimentell tätigen Institute und Arbeitsgruppen des UKE in allen Fragen der präklinischen in vivo Forschung. Unser Anliegen ist es, exzellente Wissenschaft mit höchsten Standards beim Tierschutz zu verbinden. Dabei sorgen speziell ausgebildete Tierpfleger für eine tiergerechte Haltung und Pflege. Tierärzte und Biologen beraten und überwachen als fachkundige Wissenschaftler und Tierschutzbeauftragte die Planung, Beantragung und Durchführung von Tierversuchsprojekten.

In zertifizierten Kursen werden Ärzte, Wissenschaftler und technische Mitarbeiter im tierschutzgerechten Umgang mit Tieren trainiert.

Das 3 R Prinzip (replace, reduce, refine – ersetzen, reduzieren, verfeinern) ist Grundlage aller Aktivitäten. Das heißt, Tierversuche können nur durchgeführt werden, wenn keine alternativen Verfahren verfügbar sind, wenn die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihre Fachkenntnisse nachgewiesen haben und wenn das Versuchsverfahren ausführlich von den Tierschutzbeauftragten, einer unabhängigen Kommission und der Genehmigungsbehörde geprüft und genehmigt worden ist.

Ausführliche Erläuterungen zur Notwendigkeit von Tierversuchen finden Sie auch auf den Seiten der Plattform Tierversuche Verstehen und bei Pro-Test Deutschland .

20.09. bis 21.09.2021

Tierversuche: Oft verboten, manchmal erlaubt, selten geboten?

Für den Fortschritt in Medizin und Tiermedizin wird an Tieren experimentiert. Ist das gerechtfertigt? Wann sind Tierversuche bedenklich? Und wie können Forscher und Gesellschaft dafür Verantwortung übernehmen?

20.09.2021 12.30 bis 19.30 Uhr 21.09.2021 07.30 bis 14.00 Uhr

30.09.2021

Gießener ICAR3R-Mini-Symposium 2021 Culture of Care

Der Begriff der "Culture of Care" hat in der jüngeren Vergangenheit viel Beachtung in der biomedizinischen Grundlagenforschung erlangt. Während sich die 3Rs inhaltlich mehr oder weniger selbst definieren, ist vielen Beteiligten jedoch nicht ganz klar, wofür eine "Culture of Care" tatsächlich steht.

09.00 Uhr

01.10.2021

Online-Symposium zu landwirtschaftlichen Nutztieren in der Versuchstierkunde

Fortbildungsveranstaltung mit interessanten Vorträgen rund um landwirtschaftliche Nutztiere und Tiermodelle in der Wissenschaftlichen Forschung und Versuchstierkunde.

09.00 Uhr

01.10.2021 09.00 bis 13.00 Uhr

10.11. bis 12.11.2021

The 36th Annual Scientific Meeting of the BSTP – Pathology of mice with human immune systems (HIS mice

Working with the Pathological Society of Great Britain and Ireland the meeting will cover the main features of the different humanised mouse platforms; their experimental applications in drug development, oncology and gene and cell therapies; specific safety and regulatory considerations.