Sprechstunden

Unsere Klinik ist ein überregionales interdisziplinäres Diagnostikzentrum. Untersucht werden Menschen mit Erkrankungen und Störungen des Schluckens, Kinder mit Sprech- und Sprachstörungen sowie Hörstörungen einschließlich auditiver Störungen.

Schwerpunkte der Klinik sind die Früherkennung und -versorgung von kindlichen Hörstörungen, die Diagnostik und Kontrolle von Entwicklungsverläufen von kindlichen Sprech- und Sprachstörungen sowie die Diagnostik von Schluckstörungen (Dysphagien).

Wir bieten folgende Sprechstunden an:

  • in unserer tagesklinischen interdisziplinären Spezialsprechstunde für neurogene, tumorbedingte und altersbedingte Schluckstörungen bieten wir für alle Altersgruppen vom Säugling bis ins hohe Erwachsenenalter Untersuchungen und Beratungen sowie bei Bedarf therapeutische Interventionen an. Diese erstrecken sich von manuellen Behandlungstechniken über die Anleitung verschiedener kompensatorischer Schluckmethoden und Eigentrainingsprogrammen bis zur Empfehlung bezüglich der Methodenauswahl für ambulante Schlucktherapien.

  • Messung der Magensäuregase im Rachen: Als einfache, sichere und wenig invasive Methode zur Messung des oropharyngealen Säuregehaltes führen wir im Rahmen unserer Tagesklinik die oropharyngeale pH-Metrie über 24 Stunden durch.

  • Schwerpunkt ist die Früherkennung kindlicher Hörstörungen und frühe Hörgeräteversorgung schon im Neugeborenenalter mit dem Ziel, den Kindern einen möglichst guten Spracherwerb und Besuch von Regel-Einrichtungen zu ermöglichen.
    Bei älteren Kindern steht die interdisziplinäre Diagnostik bei auditiven Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörungen im Vordergrund.

  • 2 bis 3 von 1000 Kindern werden mit einer behandlungsbedürftigen beidseitigen Hörstörung geboren. Unerkannt und damit unbehandelt kann dies zu Störungen von Hören und Sprache führen.

    Frühzeitiges Erkennen macht meistens eine fast normale Hör- und Sprachentwicklung möglich.

  • Schwerpunkt ist die Diagnostik von Sprachentwicklungsstörungen bei mono- und multilingual aufwachsenden Kindern ab dem Alter von 2 Jahren und bei Bedarf allgemeine Entwicklungsdiagnostik. Darüber hinaus erfolgen Kontrolle von Entwicklungsverläufen, Therapieempfehlungen bezüglich der Methodenwahl in der ambulanten logopädischen Therapie und ausführliche Beratungen der Eltern.