Ihre Ansprechpartner für den ärztlichen Bereich

  • Johannes Petersen
    Priv.-Doz. Dr. med.
    Johannes Petersen
    MHBA
    • Personaloberarzt
    • Leitung minimal-invasive / rekonstruktive Aortenklappenchirurgie
    • Leiter ERAS- und SDS-Programm
    • Facharzt für Herzchirurgie
    Standort

    O60 , 5. Etage, Raumnummer 05.2.006

    Weiterbildung zum/zur Facharzt/Fachärztin in der Herzchirurgie am Universitären Herz- und Gefäßzentrum Hamburg

    Die Klinik für Herzchirurgie am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) bietet eine strukturierte, umfassende und moderne Weiterbildung zur Fachärztin / zum Facharzt für Herzchirurgie über 72 Monate.

    Struktur der Weiterbildung

    Die Weiterbildung gliedert sich in einen 24-monatigen Common Trunk sowie eine 48-monatige herzchirurgische Fachweiterbildung mit klar definierten Lernzielen und Kompetenzstufen (A) Common Trunk (24 Monate):

    • Normalstation (6-12 Monate)
    • Ambulanz (6 Monate)
    • Intensivstation (12 Monate)
    (B) Herzchirurgische Fachweiterbildung (48 Monate):
    • Operative Assistenzen und stufenweiser Kompetenzerwerb
    • Herzchirurgische OP-Module mit gezieltem Aufbau operativer Fertigkeiten
    • Eigenständige operative Tätigkeiten unter Anleitung
    • Breites Spektrum konventioneller, minimal-invasiver und interventioneller Eingriffe
    Rotationen & Schwerpunkte

    Ein zentrales Element der Weiterbildung sind strukturierte Rotationen, die eine breite herzchirurgische und kardiovaskuläre Expertise ermöglichen:

    • Herzchirurgische Normalstation & Herzklappenstation
    • Heart Failure Unit (HFU) inkl. LVAD-, ECMO- und Transplantationsmedizin
    • Herzinsuffizienz-, Herzklappen- und Schrittmacherambulanzen
    • Echokardiographie (TTE/TEE)
    • Zentrale Notaufnahme
    • Herzchirurgische Intensivstation
    Die Rotationen sind curricular festgelegt und werden durch erfahrene Fach- und Oberärzt:innen begleitet.

    Zusätzlich ist eine einjährige Rotation in der Grundlagenwissenschaft vorgesehen, um tiefgreifende Erkenntnisse in der kardiovaskulären Grundlagenforschung zu erlangen. Diese ist eng mit dem Hamburg Cardiovascular Research Center (HCCR) verbunden.

    Operative Ausbildung

    Die operative Weiterbildung folgt einem Stufenkonzept:

    • Frühe Einbindung als Assistenz im OP
    • Schrittweises Erlernen zentraler OP-Techniken (z. B. Sternotomie, Kanülierung, Mammariapräparation)
    • Erste Assistenz bei Standard- und komplexen Eingriffen
    • Durchführung eigenständiger Operationen unter Supervision
    Begleitende Fortbildung

    Ergänzend zur klinischen Tätigkeit profitieren unsere Weiterbildungsassistent:innen von:

    • Täglichen Heart-Team-Konferenzen
    • Journal Clubs und M&M-Konferenzen
    • Wöchentliche interdisziplinären Fortbildungen mit Kardiologie, Gefäßchirurgie und Kinderherzchirurgie
    • Assistenzärzt:innen-Fortbildungen inkl. Wetlabs und Simulationstraining
    Strukturierte Einarbeitung

    Zum Stellenantritt erfolgt eine zweimonatige strukturierte Einarbeitung auf der Normalstation mit doppelter Besetzung im Früh- und Spätdienst, um einen sicheren und erfolgreichen Start zu gewährleisten.

    Interesse geweckt?
    Wir bieten eine exzellente herzchirurgische Weiterbildung in einem universitären, interdisziplinären Umfeld mit klaren Strukturen, hoher operativer Expertise und individueller Förderung. Bei Fragen zur Weiterbildung oder zu Einstiegsmöglichkeiten freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme.

  • Evaldas Girdauskas
    Prof. Dr. med.
    Evaldas Girdauskas
    • Klinikdirektor
    • Facharzt für Herzchirurgie
    Standort

    O60 , 2. Etage
  • Johannes Petersen
    Priv.-Doz. Dr. med.
    Johannes Petersen
    MHBA
    • Personaloberarzt
    • Leitung minimal-invasive / rekonstruktive Aortenklappenchirurgie
    • Leiter ERAS- und SDS-Programm
    • Facharzt für Herzchirurgie
    Standort

    O60 , 5. Etage, Raumnummer 05.2.006

    Famulatur & Praktisches Jahr in der Herzchirurgie am Universitären Herz- und Gefäßzentrum Hamburg

    Die Klinik für Herzchirurgie am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) bietet Medizinstudierenden eine strukturierte, praxisnahe und vielseitige Ausbildung im Rahmen von Famulaturen (2 – 4 Wochen) sowie des Praktischen Jahres (PJ) im Rahmen des chirurgischen Tertials (4 Wochen) oder als Wahlfach (4 Monate). Praktisches Jahr – Wahlfach Herzchirurgie PJ-Studierende im Wahlfach Herzchirurgie durchlaufen ein klar strukturiertes Curriculum über vier Monate:

    • 1 Monat herzchirurgische Normalstation
    • 2 Monate Operationssaal
    • 1 Monat Intensivstation
    Während des PJ werden die Studierenden aktiv in den klinischen Alltag integriert und schrittweise an ärztliche Tätigkeiten herangeführt.

    Lerninhalte und praktische Tätigkeiten:

    • Patientenaufnahme und -vorstellung im Rahmen der Frühbesprechung bzw. Visiten
    • Klinische Untersuchung und Verlaufskontrolle
    • Mitarbeit in der perioperativen Versorgung herzchirurgischer Patient:innen
    • Grundlagen der Echokardiographie
    • Einblicke in das intensivmedizinische Management
    • Erste chirurgische Fertigkeiten (z. B. Assistenz im OP, Nahttechniken, Wundversorgung)
    Famulatur in der Herzchirurgie Auch im Rahmen der Famulatur erhalten Studierende einen strukturierten Einblick in das Fach Herzchirurgie. Je nach Dauer und Interesse besteht die Möglichkeit zur Mitarbeit auf:
    • der Normalstation,
    • im OP,
    • sowie auf der herzchirurgischen Intensivstation.
    Dabei stehen das klinische Verständnis, die interdisziplinäre Zusammenarbeit und das frühzeitige Kennenlernen operativer Abläufe im Vordergrund. Gute Betreuung & Lernumfeld Famulant:innen und PJ-Studierende werden durch erfahrene Assistenz-, Fach- und Oberärzt:innen betreut und aktiv in das Team eingebunden. Regelmäßige Besprechungen und Fortbildungen fördern das Lernen und den fachlichen Austausch.

    Interesse an der Herzchirurgie?
    Wir freuen uns über motivierte Studierende, die das Fach in seiner gesamten Breite kennenlernen möchten – von der Station über den OP bis zur Intensivmedizin.

Ihre Ansprechpartner für die Pflege

  • Barbara Napp
    Dipl.-Pflegewirtin (FH)
    Barbara Napp
    B. Sc. (hons.) Master of Health Business Administration (MHBA)

    Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten in der Pflege

    Unsere Pflegenden im Universitätsklinikum Hamburg- Eppendorf (UKE) erheben den Anspruch auf eine individuelle, spezialisierte Pflege, die den Bedürfnissen der Patientinnen und Patienten entspricht. Darin soll unter aktiver Einbeziehung der Patientinnen und Patienten sowie ihrer Angehörigen die Selbstpflegefähigkeit erhalten und gefördert werden.

    Unser Pflegeverständnis beruht auf einer situativen und wertschätzenden Begleitung in unterschiedlichen Lebensphasen und Lebenskrisen. Dabei nutzen wir pflegewissenschaftliche Erkenntnisse und wenden diese in fachlichen und psychosozialen Beratungen und Anleitungen, speziellen Pflegestandards und Praxisprojekten an.

    Damit wir diesen umfassenden ganzheitlichen Behandlungsansatz auf einem hohen Niveau abbilden können, bieten wir vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten an unserer UKE-Akademie für Bildung & Karriere an.

    Dies umfasst ein breites Angebot von Fort- und Weiterbildungen :

    • Mentorensysteme mit Hygiene-, Schmerz-, Wund- und Demenzmentoren

    • Praxisanleiter

    • Berater-/ in zu Ethik im Gesundheitswesen

    • Fachweiterbildung Intensiv- und Anästhesiepflege

    • Fachweiterbildung Onkologische Pflege

    • Fachweiterbildung Pflege im Operationsdienst

    Diese Qualifikationen vermitteln den Pflegenden spezialisiertes Wissen zur Übernahme von komplexen Pflegesituationen entsprechend des UKE Kompetenzmodells .

    Auf dem Weg zur Akademisierung fördern wir individuell Pflegende mit einem Bachelor-Studium Pflege oder mit dem Weiterbildungsstudiengang Master Pflege in Kooperation mit der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW).

    Mit diesen vielfältigen Entwicklungsmöglichkeiten fließen unsere Fähigkeiten, Kompetenzen und Potentiale in einem gemeinsamen multiprofessionellen Team zusammen, das die Patientinnen und Patienten in ihrer individuellen Lebenssituation bestmöglich unterstützen kann.

Karriere am UHZ