Spezialsprechstunden in der Klinik für Urologie

In unseren Spezialsprechstunden für Blasen-, Hoden-, Nieren- und Prostatakrebs sowie für rekonstruktive Urologie, Kinderurologie, der minimal-invasiven Chirurgie und der Lasertherapie profitieren die Patientinnen und Patienten von unserem Expertenwissen. Die neurourologische Spezialsprechstunde für Patienten mit Problemen beim Wasserlassen bzw. mit einer Harninkontinenz ist wesentlicher Bestandteil des interdisziplinären Beckenbodenzentrums am UKE.

  • Die allgemeinurologische Sprechstunde der urologischen Poliklinik ist täglich von 08.00 bis 15.30 Uhr besetzt. In der Allgemeinsprechstunde werden Patienten mit vielfältigen urologischen Erkrankungen vorgestellt. Hierzu gehören zum Beispiel Patienten mit Harnröhrenstrikturen, Urolithiasis (Harnsteinleiden), Harninkontinenz, Männer mit benigner Prostatahyperplasie und LUTS (lower urinary tract syndrome), erektiler Dysfunktion und/oder Penisverkrümmung, (rezidivierenden oder persistierenden) Harnwegsinfekten, Harnstauungssituationen jedweder Ursache sowie Neubildungen der Nebenniere. Für diese Patienten wird das weitere diagnostische Prozedere, therapeutische Vorgehensvorschläge bei konservativem Management, aber auch die Terminabsprache für endourologische oder offen-operative Eingriffe geplant und durchgeführt.

  • Wir beraten Sie hinsichtlich der verfügbaren und möglichen Therapieoptionen sowie der operativen (transurethrale Resektion der Harnblase (TURB) mit oder ohne fluoreszenzgestützter Diagnostik (HEXVIX®) sowie radikale Zystektomie mit Harnableitung) oder konservativen (intravesikale Instillationstherapien, medikamentöse Therapien) Interventionsmöglichkeiten bei lokal begrenztem, muskelinvasivem oder metastasiertem Harnblasenkarzinom sowie Karzinom des oberen Harntrakts.Im Rahmen unserer Sprechstunde führen wir neben einem ausführlichen Beratungsgesprächen zudem individuelle, auf Ihre Befunde und persönliche Situation abgestimmte Therapieplanungen durch.

    Wir bieten in unserer Klinik das gesamte Spektrum der Harnblasentumorchirurgie an:

    • Endoskopische TUR-Blase mit/ohne Fluoreszenz-gestützter Diagnostik (HEXVIX®) oder Narrow-Band Imaging (NBI)
    • Radikale Zystektomie mit kontinenter Harnableitung (z.B. Ileumneoblase oder Ileozökalpouch) oder inkontinenter Harnableitung (Urostoma)
    Wir bieten zudem in unserer Klinik das gesamte Spektrum der Diagnostik und Therapie bei Tumoren im oberen Harntrakt an:
    • Endoskopische Diagnostik und Therapie, z.B. mittels Ureterorenoskopie (URS) oder perkutanem Zugang (PCN) einschließlich Narrow-Band Imaging (NBI) Diagnostik
    • Offene oder minimal-invasive (Laparoskopie) Therapie bei radikaler Nephroureterektomie

    Wir möchten Sie bitten, zu Ihrem Vorstellungstermin alle wichtigen, bisherigen medizinischen Unterlagen (am besten einen Arztbrief) sowie einen Überweisungsschein mitzubringen.

    Wichtig: Bitte bringen Sie zu den Röntgen-, CT- und MRT-Bildern immer den Befund der Röntgenpraxis und optimalerweise auch die "CT-/MRT-Bilder" auf einem Datenträger (CD) mit. Dies ermöglicht uns die Bilder selbst oder durch die hauseigene Abteilung für Radiologie noch einmal genau zu begutachten und z.B. operative Vorgehensweisen zu planen.

  • Die Therapieplanung und Nachsorge bei Keimzelltumorerkrankungen erfolgt in einer interdisziplinären Spezialsprechstunde in Zusammenarbeit mit den Kollegen der internistischen Onkologie des UKE. Hierfür haben wir zusätzlich den anerkannten Keimzelltumorexperten und ehemaligen Chefarzt der Urologie des Bundeswehrkrankenhauses Herrn Dr. Michael Hartmann als beratenden Spezialisten gewinnen können. Kontakt für diese Sprechstunde erfolgt über die Telefonnummer +49 (0) 40 7410 - 53443 oder über die Emailadresse hodentumor@uke.uni-hamburg.de .
    Entsprechend unserer Spezialisierung und Kompetenz beteiligen wir uns als Zweitmeinungszentrum an einem Projekt der Deutschen Hodentumorstudiengruppe, welches von der Deutschen Krebshilfe gefördert wird. Dabei geht es um die qualitativ bessere Versorgung von Patienten mit Hodentumoren.
    Nähere Informationen finden Sie auf den Webseiten des Zweitmeinungsprojekts der Deutschen Hodentumor Studiengruppe (GTCSG).

  • Willkommen in der Kinderurologie

    In der Kinderurologie arbeiten Urologen, Kinderchirurgen, Kinderärzte, Kindernephrologen und Kinderradiologen interdisziplinär zusammen. Die Kinderurologie beinhaltet alle angeborenen oder erworbenen Erkrankungen der Nieren, der Harnblase und des äußeren Genitale. Dazu gehören Nierenbeckenerweiterungen, Doppelnieren oder Nierenfunktionsstörungen genauso wie Inkontinenz, Enuresis oder Harnwegsinfekte. Aber auch neurogene Blasenfunktionsstörungen bei komplexen Fehlbildungen wie Spina bifida ("offener Rücken") oder Blasenekstrophie (Spaltfehlbildung der Blase) werden diagnostisch und operativ behandelt. Die Klinik für Urologie am UKE besitzt die Ermächtigung zur Behandlung von Kindern und jungen Erwachsenen mit angeborenen Fehlbildungen.

    Seit Januar 2009 wird ein Teil der Kinderurologie am Altonaer Kinderkrankenhaus abgebildet. Hier werden ein Großteil der Sprechstunden und der Operationen durchgeführt.

    Kinderurologisches Team

    Sprechstunden

  • Die Klinik und Poliklinik für Urologie bietet im Rahmen einer Spezialsprechstunde für erektile Dysfunktion eine umfassende evidenzbasierte Diagnostik und Therapie, die die möglichen körperlichen Ursachen einer Erektionsstörung untersucht und ggf. behandelt.

    Eine erektile Dysfunktion (ED), also die Unfähigkeit eine Erektion herbeizuführen, ist eine Erkrankung, die mit steigendem Alter zunimmt, die aber auch junge Männer betreffen kann. Die Ursachen hierfür sind zahlreich. Innere Erkrankungen, Hormonstörungen, Nervenschädigungen oder Nebenwirkungen einiger Medikamente, aber auch psychosoziale Faktoren wie Stress, sexuelle Versagensängste oder Beziehungsprobleme können zu einer ED führen. Begünstigende Risikofaktoren sind u.a. Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems, Diabetes mellitus, Adipositas und der Konsum von Alkohol und Nikotin.

    Ein weiteres Krankheitsbild, das wir in unserer Spezialsprechstunde behandeln, ist die IPP (Induratio penis plastica), eine „unnatürlich“ starke Biegung des Penis, die u.U. Schmerzen bei der Erektion erzeugt oder die Penetration erschwert. Bei der IPP kommt es aus noch unbekannten Gründen zu einer Entzündung im Penis, die eine Plaquebildung zur Folge hat und dann im erigierten Zustand eine Induration (Gewebsverhärtung) bewirkt.

    Die Diagnostik erfolgt im Einklang nationaler und internationaler Leitlinien. Sie umfasst eine umfangreiche Anamnese, einschließlich Sexual- und Beziehungsanamnese, körperliche Untersuchungen, Laboranalyse und ggf. eine weitere Spezialdiagnostik.
    Die Klinik und Poliklinik für Urologie bietet im Rahmen einer Spezialsprechstunde für erektile Dysfunktion eine umfassende evidenzbasierte Diagnostik und Therapie an. Es erfolgt eine urologische Abklärung und bei Bedarf Behandlung möglicher körperlicher Ursachen.
    Lassen sich körperliche Faktoren als Ursache der Erektionsstörung ausschließen, finden Sie im Rahmen der Spezialambulanz für Sexuelle Gesundheit und Transgender-Versorgung am Institut und Poliklinik für Sexualforschung und Forensische Psychiatrie Spezialisten für Erektionsstörungen, deren Ursachen vorwiegend im psychosozialen Bereich vermutet werden (z.B. Partnerschaftskonflikte).
    Zwischen der Klinik und Poliklinik für Urologie und dem Institut und Poliklinik für Sexualforschung und Forensische Psychiatrie besteht als gemeinsames zertifiziertes Trainingszentrum für Sexualmedizin eine enge Kooperation, so dass hier eine optimale interdisziplinäre Betreuung erfolgen kann.
    In der Männergesundheit erfolgt neben dem oben Erwähnten zusätzlich eine umfassende Untersuchung, die u.a. folgende apparative Diagnostik umfasst: Nervenmessung des Genitales, Messung der Beckenbodenmuskulatur und Untersuchung zur Erfassung der Zusammensetzung des Schwellkörpers.

    Zwischen der Klinik und Poliklinik für Urologie und dem Institut und Poliklinik für Sexualforschung und Forensische Psychiatrie besteht als gemeinsames zertifiziertes Trainingszentrum für Sexualmedizin eine engmaschige Kooperation, so dass hier eine optimale interdisziplinäre Betreuung erfolgen kann.
    In der Männergesundheit werden neben den gängigen therapeutischen Massnahmen auch Heilungsansätze verfolgt

  • Das Prinzip der minimalinvasiven Chirurgie (MIC) in der Urologie hat traditionell einen hohen Stellenwert. Hierzu bieten wir selbstverständlich endourologische als auch klassisch laparoskopsiche, retroperitoneoskopische oder auch roboterassistierte Eingriffe an. Jeden Dienstag bieten wir die sogenannte minimal-invasiv chirurgische Sprechstunde an (MIC-Sprechstunde).
    Nierenteil- bzw. Nierenentfernungen, Nierenbeckenabgangsengen, Harnleiter-Verengungen mit Neuimplantation oder aber Beckenboden-Rekonstruktionen zählen zum operativen Spektrum der MIC-Sprechstunde.
    Endourologisch besitzen wir langjährige Erfahrung und Expertise mit der Holmiumlaser-Enukleation der Prostata (HoLEP) bei gutartiger Prostatavergrößerung, was sich in zahlreichen wissenschaftlichen Publikationen widerspiegelt. Selbstverständlich bieten wir auch die konventionelle transurethrale Resektion der gutartig vergrößerten Prostata (TUR-P) an.
    Außerdem gehört die minimalinvasive Behandlung von urologischen Steinerkrankungen zu unserem Behandlungsspektrum. Konkremente der ableitenden Harnwege werden von uns per starrer oder flexibler Ureterorenoskopie geborgen bzw. per Laser-Lithotrypsie zertrümmert.
    Größere Steine im Nierenbeckenkelchsystem behandeln wir per klassischer PCNL bzw. Mini-PCNL. Darüber hinaus bieten wir auch die extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWL) zur nicht-invasiven Zertrümmerung von Nierensteinen an.

  • Die Neuro-Urologie hat ihren Schwerpunkt in der Diagnostik und Therapie von neurogen bedingten Veränderungen der Blasenspeicherung und -entleerung. Hierbei liegen Veränderungen in Zentren des Gehirns, im Bereich des Rückenmarks oder auch in der Peripherie vor, die eine normale nervale Signalübertragung zur Steuerung der Harnblase behindern. Viele neurogen bedingte Blasenfunktionsstörungen können heutzutage mittels operativer und konservativer/medikamentöser Therapie behandelt werden.

    In der neuro-urologischen Sprechstunde werden auch Patienten mit Harninkontinenz nach operativer Behandlung (z.B. radikaler Prostatektomie, Beckenboden-Operationen etc.) gesehen.

    Im Rahmen der Sprechstunde bieten wir bei gegebener Indikation eine vollständige urodynamische und ggf. zusätzlich röntgenologische Funktionsdiagnostik des Harntrakts an und planen mit Ihnen das weitere (mögliche) Therapieprozedere.

    Beispiele von Symptomen und Erkrankungen, die wir behandeln:

    • Harninkontinenz beim Mann nach radikaler Prostataentfernung (Planung der Implantation eines artifiziellen Sphinktersystems oder transobturatorischen Bands)
    • Harninkontinenz der Frau mit Beckenbodenschwäche oder nach Eingriffen am Beckenboden (vor Planung eines operativen Eingriffs)
    • Harninkontinenz und Blasenentleerungsstörungen bei neurologischen Grunderkrankungen (Multiple Sklerose, Paraplegie, Spina bifida, M. Parkinson etc.)

    • Kontakt
      Ansprechpartner

      FÄ Dr. Rana Tahbaz

    • Telefon
      Terminvereinbarung

      Callcenter der Urologischen Poliklinik

      +49 (0) 40 7410 - 53443

      Der Erstkontakt wird über die allgemeinurologische Sprechstunde hergestellt. Im Rahmen dieses Erstgesprächs indizieren wir etwaige urodynamische Untersuchungen in der neuro-urologischen Sprechstunde.

  • Wir möchten Ihnen auf dieser Seite im Folgenden gerne die von uns im Rahmen der Nierentumorsprechstunde durchgeführten Leistungen und Beratungsangebote vorstellen.

    Unser Team steht Ihnen dienstags von 08.30-14.30 Uhr bzw. donnerstags von 08.30-12.30 Uhr zur Verfügung
    In Notfällen können Sie sich aber rund um die Uhr in der zentralen Notaufnahme melden, wo 24h/Tag ein Urologe erreichbar ist. +49 (0) 40 7410 - 35000 .
    Wir möchten Sie bitten, zu Ihrem Vorstellungstermin alle wichtigen, bisherigen medizinischen Unterlagen sowie einen Überweisungsschein mitzubringen.
    Wichtig: Bitte bringen Sie zu den Röntgen-, CT- und MRT-Bildern immer den Befund der Röntgenpraxis und optimalerweise auch die "CT-/MRT-Bilder" auf einem Datenträger (CD) mit. Dies ermöglicht uns die Bilder selbst oder durch die hauseigene Abteilung für Radiologie noch einmal genau zu begutachten und z.B. operative Vorgehensweisen zu planen.

    Neu aufgetretene Raumforderung der Niere

    Informieren Sie sich über die Therapie unklarer Raumforderungen der Niere


    Abgesiedelter (metastasierter) Nierentumor

    Ein zentrales Tätigkeitsfeld unserer Spezialsprechstunde ist die Planung und Durchführung einer medikamentösen Therapie bei metastasierten Nierenzellkarzinomen.


  • Plastisch-rekonstruktive Eingriffe sind ein wesentlicher Schwerpunkt unserer Klinik. Diese reichen von angeborenen Fehlbildungen bis zu erworbenen Erkrankungen des gesamten Urogenitaltraktes. Für die Behandlung von Urethrastrikturen (Verengungen der Harnröhre) - zum Beispiel als Folge von Unfällen, medizinischen Eingriffen oder Entzündungen - ist unsere Klinik das deutschlandweite Referenzzentrum. Dabei wenden wir unter anderem endoskopische Verfahren zur Behandlung von kurzstreckigen Engstellen an. Bei komplexeren Fällen kommen offen-operative Rekonstruktionsverfahren der Harnröhre zum Beispiel als Mundschleimhaut-Autotransplantation oder Meshgraft-(Spalthaut-)Plastik zum Einsatz. Falls erforderlich, bieten wir auch die Schaffung alternativer Harnableitungsformen (zum Beispiel Mitroffanoff-Stoma) an. Auch rekonstruktive Eingriffe an Nierenbecken und Harnleiter bei Engstellen oder Reflux führen wir an unserer Klinik in offener und minimalinvasiver Technik (konventionell laparoskopisch bzw. DaVinci-roboterassistiert) durch. Ferner bieten wir unterschiedliche operative Verfahren zur Korrektur von Penisverkrümmungen und -fehlbildungen an (unter anderem SIS-Corporoplastik und Begradigungsoperationen nach Nesbit beziehungsweise Yaccia).

  • Die Stomatherapie ist ein spezielles Gebiet der Krankenpflege. Sie beinhaltet die individuelle Pflege und Rehabilitation von Patienten mit Stoma- und Pouchanlagen.

    Aufgaben der Stomatherapie sind die Schulung, Beratung und Betreuung von Patienten vor und nach einer Operation sowie die individuelle Anpassung der Stomaversorgung. Wir unterstützen Sie beim Erlernen der richtigen Handhabung sowie bei der Auswahl der richtigen Katheter (bei Pouch-Anlagen). Außerdem vermitteln wir gerne Kontakte zu anderen Fachkräften, Nachversorger, Selbsthilfegruppen oder Ernährungsberatungen.

    Sprechstunde

    Bei Problemen, Unsicherheiten und Fragen können Sie uns gerne besuchen.

    Sie finden uns in der urologischen Poliklinik am UKE, die Sprechstunde findet dienstags von 12.00-15.00 Uhr statt.

    Wichtig: Die ambulante Sprechstunde ist nur nach telefonischer Vereinbarung und Überweisung vom Hausarzt oder niedergelassenen Urologen möglich.

    Ansprechpartner

  • Menschen, die sich nicht eindeutig einem Geschlecht zuordnen oder deren Erleben von dem bei Geburt zugewiesenem Geschlecht abweicht, können mit dem Oberbegriff Transgender beschrieben werden. Leidet eine Person krankheitswertig unter der fehlenden oder beeinträchtigten Übereinstimmung zwischen ihren primären und sekundären Geschlechtsmerkmalen und dem eigenen Geschlechtserleben, kann von Geschlechtsdysphorie gesprochen werden. Eine überdauernde ausgeprägte Geschlechtsdysphorie sollte in einem multiprofessionellen Team behandelt, indem verschiedene Fachkräfte interdisziplinär zusammenarbeiten. Das Ziel der Behandlung liegt in der Linderung der Geschlechtsdysphorie und der Erhöhung der Lebensqualität. Neben der diagnostischen Einschätzung und der psychotherapeutischen Behandlung stehen Maßnahmen zur Veränderung der geschlechtsspezifischen Erscheinung im Vordergrund. Das Interdisziplinäre Transgender Versorgungscentrum Hamburg (Interdisciplinary Transgender Health Care Center Hamburg, ITHCCH) ist in Deutschland die erste Einrichtung, in der die interdisziplinäre Behandlung der Geschlechtsdysphorie ebenso wie die allgemeine Gesundheitsversorgung von Transgender-Personen zentralisiert angeboten wird. Durch die Koordination verschiedener Fächer sind seit der Gründung des ITHCCH im Oktober 2013 erstmals die Voraussetzungen geschaffen, eine ganzheitliche Gesundheitsversorgung für Transgender-Personen am UKE anzubieten. Neben dem Institut für Sexualforschung und Forensische Psychiatrie sind folgende Kliniken beteiligt: die Klinik und Poliklinik für Gynäkologie mit dem Brustzentrum und der Hormonsprechstunde, die Klinik und Poliklinik für Urologie, das Institut für Humangenetik, das Institut für Osteologie, die Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Venerologie mit der Lasersprechstunde, die Klinik und Poliklinik für Hör-, Stimm- und Sprachheilkunde bzw. die Deutsche Stimmklinik, sowie die Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde und für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie. Mit dem Zusammenschluss der verschiedenen Disziplinen sollen die Zugangswege zu den verschiedenen Behandlungen erleichtert, die Behandlungsqualität insgesamt verbessert und die Behandlungszufriedenheit von Transgender-Personen erhöht werden.

    Im Rahmen der urologischen Transgender-Sprechstunde bieten wir Ihnen die Evaluation, Planung und Vorbereitung einer geschlechtsangleichenden Operation an.

    Informieren Sie sich gerne zusätzlich auf den Webseiten der Spezialambulanz am Institut für Sexualforschung und Forensische Psychiatrie.

  • Telefon
    Kontaktaufnahme für alle urologischen Sprechstunden

    Vereinbaren Sie gerne jederzeit einen Termin über unser Callcenter.

    +49 (0) 40 7410 - 53443