Sobald wir festgestellt haben, wo die Ursache Ihrer Beschwerden liegt, leiten wir die entsprechenden therapeutischen Maßnahmen ein.

Zumeist ist es nicht die eine Behandlung, die zur Genesung führt, sondern in der Regel die richtige Zusammenstellung verschiedener Therapieoptionen aus Sportmedizin, Orthopädie, Osteopathie, Physiotherapie, physikalischen Maßnahmen und Bewegungsmedizin.

  • „Autologes Conditioniertes Plasma“ – kurz ACP – ist aufbereitetes Blutplasma, das einen konzentrierten Anteil an körpereigenen Wachstumsfaktoren und Reparaturenzymen enthält. Der Arzt entnimmt Ihnen mit einer speziellen Spritze unter sterilen Bedingungen eine geringe Menge venöses Blut aus der Armvene und stellt dieses zunächst mit der Spritze für wenige Minuten in eine Zentrifuge. Beim Zentrifugieren werden feste Blutbestandteile (Blutzellen) von flüssigen (Plasma) getrennt. Anschließend kann der Arzt mit einem Teil der Spritze das Plasma in die entsprechende Region injizieren. Dadurch fördert man am Ort des Entzündungs- oder Verletzungsgeschehens die Selbstregenerationsprozesse.

    Diverse Studien belegen die positive Wirkung von ACP auf den Heilungsprozess. Hauptindikationen sind neben Arthrosen auch chronische und akute Entzündungen im Sehnenbereich oder akute Verletzungen des Muskel- und Bandapparats.

  • Da sich Beschwerden am Bewegungsapparat häufig durch eine gezielte sowie individuell angepasste Bewegungstherapie erfolgreich behandeln lassen, ist diese Form der Behandlung ein fester Bestandteil im Athleticum.

    Als Grundlage für eine effektive Bewegungstherapie dienen eine sportärztliche Basisuntersuchung sowie eine Leistungsdiagnostik, sodass die Übungen optimal auf die jeweiligen Bedürfnisse abgestimmt werden können. Die Bewegungstherapie wird unter ärztlicher Supervision durch einen Sportwissenschaftler in Form einer 1:1-Betreuung durchgeführt. In regelmäßigen Abständen erfolgen ärztliche Visiten. Das Training umfasst Kraft-, Ausdauer-, Beweglichkeits- und Koordinationskomponenten mit individuell angepassten Schwerpunkten. Eine Einheit dauert in der Regel 60 Minuten und sollte zum Erreichen eines optimalen Therapieeffekts zwei- bis dreimal pro Woche stattfinden. Ziel der Bewegungstherapie ist auch immer eine Hilfe zur Selbsthilfe. Sie erhalten also auch ein Heimübungsprogramm, um Erlerntes eigenständig umzusetzen.

    Die Bewegungstherapie wird als ärztliche Leistung im Sinne der Gebührenordnung für Ärzte (GÖÄ) abgerechnet. Somit erhalten Sie eine ärztliche Honorarforderung, die in der Regel von den privaten Krankenkassen in einem Umfang von bis zu 25 Therapieeinheiten übernommen wird (für beihilfeberechtigte Patienten bis zu 18 Termine). Gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Kosten für die Bewegungstherapie erfahrungsgemäß nicht. In bestimmten Fällen werden von der Techniker Krankenkasse bis zu 10 Einheiten anteilig übernommen.

    Da es sich um eine ärztliche Leistung handelt, erfolgt keine Verordnung für die Bewegungstherapie wie beispielsweise für die Physiotherapie. Die Anzahl an notwendigen Therapieeinheiten hängt von verschieden Faktoren ab und variiert dementsprechend. Zur Erfolgskontrolle und Anpassung der Trainingsintensität an die durch die Bewegungstherapie veränderte körperliche Gesamtsituation erfolgt am Ende der Intervention eine abschließende ärztliche sowie sportwissenschaftliche Untersuchung.

  • Aufgrund langjähriger Erfahrung im Bereich der Bewegungsanalytik verfügen wir über ein umfassendes Wissen hinsichtlich der konservativen und interventionellen Fußversorgung. Basierend auf den Ergebnissen der Diers® 4D Motion Vermessung und in Zusammenschau der klinischen Untersuchungsergebnisse lassen sich diverse Krankheitsbilder und Beschwerden optimal durch eine entsprechende individuell angepasste Einlage versorgen.

    Durch ein bestehendes Netzwerk aus Einlagenherstellern verschiedener Philosophien (Jurtin-Einlagen, propriozeptive Einlagen, spezialisierte Einlagen für einzelne Sportarten, Alltagseinlagen etc.) können wir in jedem Einzelfall auf entsprechende Modelle zugreifen und somit den Patienten bzw. Sportler ideal versorgen.

  • Elektro-Muskuläre Stimulation (EMS)

    Modulierte Elektrotherapie (MET) mit Amplitrain

    MET ist eine neue Form des Ganzkörper-Elektrostimulations (EMS) Trainings. Diese Methode beruht im Wesentlichen auf der Applikation von mittelfrequentem statt niederfrequentem Strom wie beim klassischen EMS. Auf diese Weise können die positiven Aspekte von Sport, Bewegung, Belastung und körperlicher Arbeit erfahrbar gemacht werden, ohne die "Nebenwirkungen" wie Muskelkater, Seitenstiche, Ermüdung, Erschöpfung oder gar Schmerzen in Kauf nehmen zu müssen.

    Die MET wirkt zielgenau auf die angestrebten Effekte hin. Dazu zählen Muskelaufbau, Muskelkraft, Beweglichkeit, Ästhetik, Fitness, Haltung, Ausdauer, Körpertherapie, Schmerzreduktion, Schnelligkeit, Regeneration, Beruhigung und Sensibilität. Die MET ist effizient, denn schon nach wenigen Trainingseinheiten sind die ersten Erfolge sicht- und spürbar. Auch ist diese Trainingsform optimal verträglich, denn es treten keinerlei negative Nebeneffekte auf.

    Eine Einheit MET im Athleticum dauert durchschnittlich etwa 30 Minuten. Die Therapie ist in der Regel über private Krankenkassen abrechenbar.

    Elektromuskelstimulation mit dem Compex SP 4.0

    Das mobile 4-Kanal Compex-System komplementiert die Möglichkeiten in unserem Hause. Das Gerät kann während der Bewegungstherapie für zusätzliche Muskelreize verwendet werden und kann Sie durch seine kleine kompakte Bauart bei Bedarf auch zu Hause unterstützen.

    In dem Gerät sind bis zu 30 verschiedene Behandlungsprogramme gespeichert, die vollautomatisch bestimmte Muskelregionen aktivieren. Die Programme sind in folgende Bereiche unterteilt: Kondition, Anti Schmerz, Erholung, Reha und Fitness. Gerne beraten wir Sie über die Möglichkeiten einer individuellen Behandlung.

    NDR Visite - 08.08.2017 20:15 Uhr

    EMS-Training: Schädlich für die Muskeln?

    Muskeln durch Strom: Genial oder schädlich? Schlank, stark, fit - in nur 20 Minuten pro Woche: Das soll das Elektro-Myo-Stimulationstraining bewirken. Zwar fühlen sich die allermeisten Menschen nach dem Training gut und sind begeistert von den Effekten, in Einzelfällen kann es bei übermäßiger Nutzung aber auch schädlich sein.

  • Sind Sie Sportler und möchten Ihre Ernährung dem veränderten Bedarf im Leistungssport oder Freizeitsport anpassen? Mit einer optimierten Ernährung können Sie Ihre Leistung im Training und Wettkampf optimal einsetzen und damit Ihre Ziele ohne aufwendige Essensentscheidungen erreichen. Eine abgestimmte Ernährung kann Sie auch bei der Regeneration nach der Belastung unterstützen.

    Die Empfehlungen zur Sporternährung richtigen sich hauptsächlich nach der vorwiegenden Belastungsart in der jeweiligen Disziplin und dem Leistungsniveau. Ein Fußballer hat eine andere Anforderungen an eine optimale Ernährung im Vergleich zu einem Reiter.

    Neben einer ausführlichen Beratung, erstellen wir Ihnen einen individuellen Plan für Ihre Mahlzeiten in Trainings- und Wettkampfphasen.

    Selbstverständlich beraten wir Sie auch gerne über allgemein gesunde Ernährung und bei einem Wunsch einer Gewichtsreduktion.

    Ernährungsberatung Marlis John

  • Wichtige Pufferfunktionen im Gelenk werden durch den Knorpel, der den Knochen überzieht, und die Gelenkflüssigkeit, die das Gleiten der Gelenkpartner optimiert, aufrechterhalten. Hyaluronsäure ist sowohl Bestandteil des hyalinen Knorpels als auch der Gelenkflüssigkeit. Des Weiteren wirkt Hyaluron als freier Radikalfänger, ist an der Neubildung von Gefäßen beteiligt und wirkt durch spezielle Veränderungen der Zellbindung antientzündlich.

    Im Laufe des Lebens verliert der Knorpel seine Elastizität, kann porös werden, einreißen und sukzessive an Substanz verlieren. Dieser Prozess endet in einer Arthrose, also einem Gelenkverschleiß. Die Gelenkflüssigkeit kann aufgrund eines Dauerreizes wie z.B. durch einen Knorpelschaden oder aufgrund einer chronischen Entzündung an Viskosität verlieren.

    Neueste Studien belegen eine Verbesserung der Knorpelsubstanz und der Zusammensetzung der Gelenkflüssigkeit durch steriles Einbringen von synthetisch hergestellter Hyaluronsäure in das Gelenk. Hyaluronsäure findet zumeist Anwendung im Knie-, Hüft- und Schultergelenk.

    Auch an chronisch entzündeten Sehnen kann es durch Erhöhung der Viskosität die Gleitfähigkeit im Sehnenschlauch verbessern und die entzündlichen Prozesse zurückdrängen, z.B. bei Patella- und Achillessehnenreizungen.

  • Das Kinesiotaping ist eine effektive Behandlungsmöglichkeit in der Orthopädie und Sportmedizin, um den Genesungsprozess zu unterstützen. Wir verwenden die farbigen elastischen Tapes sowohl bei Schmerzen, Schwellungen und Instabilitäten als auch zur Aktivierung oder zur gezielten Entspannung bestimmter Muskeln. Durch die Elastizität und die wellenförmige Anordnung der Tapestruktur wirkt das Tape auf der Haut wie eine Art Mikromassage.

    Wichtig ist, dass ein im Kinesiotaping ausgebildeter Therapeut das Tape anlegt, da anatomische Kenntnisse Voraussetzung für eine Wirksamkeit sind. Je nach Tapeanlage kann das Tape entlastend, stabilisierend, aktivierend, entspannend, schmerzlindernd oder abschwellend wirken. Das Kinesiotapen unterstützt und erweitert andere Therapieformen und wirkt auch nur solange das Tape auf der Haut klebt.

    So kann man beispielweise eine aufgrund einer Beinschwellung durchgeführte Lymphdrainage unterstützen, indem man nach der Behandlung ein Lymphtape anlegt.

  • Die Manuelle Therapie ist eine Behandlungsmethode sowohl zur Mobilisierung der Wirbelsäule als auch sämtlicher anderer Gelenke des Körpers. Zunächst erstellen unsere Ärzte und Physiotherapeuten einen exakten Befund, daraufhin können mögliche Störungsursachen und funktionelle Defizite aufgedeckt und schließlich Lösungsstrategien erarbeitet werden.

    Die Manuelle Therapie findet sowohl Anwendung bei Schmerzen, Bewegungseinschränkungen und funktionellen Instabilitäten sowie auch im präventiven Bereich. Durch bestimmte Techniken werden nicht nur Gelenkspartner, sondern auch nervale Strukturen mobilisiert, mit dem Ziel der Schmerzlinderung, der Bewegungserweiterung und/oder der Wiederherstellung eines harmonischen Bewegungsablaufs.

    Neben der passiven Anwendung ist auch die Aktivierung bzw. Reaktivierung bestimmter Muskelgruppen von Bedeutung, um das angestrebte Behandlungsziel zu erreichen.

  • Bei der Neuraltherapie (nach Huneke) injiziert der Arzt ein örtliches Betäubungsmittel (Procain) an die Schmerzpunkte oder so genannte „Störfelder“. Auf diese Weise wird das vegetative Nervensystem beeinflusst.

    Procain blockiert vorübergehend den Sympathikus, unseren Stressnerv. Dadurch lassen sich störende oder schmerzende Impulse unterdrücken. So kann der Körper an den betroffenen Stellen ein neues Gleichgewicht einstellen – die vorherige „Fehlschaltung“ wird gelöscht.

    Am verbreitetsten ist die Anwendung der Neuraltherapie bei jeglichen akuten und chronischen Schmerzen, aber auch bei vielen weiteren Erkrankungen kann die Neuraltherapie alleinig oder als Ergänzung erfolgreich eingesetzt werden.

  • E. Zahn Osteopathin
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    Elisabeth Zahn Osteopathin

    Die Osteopathie kommt ursprünglich aus den USA. Dort schuf der Arzt Andrew Taylor Still (1828-1917) ein neues Verständnis von funktioneller Anatomie bezogen auf die Entstehung von Krankheit und Gesundheit. Dabei ging es vor allem darum, wie sich das Skelett, die Organe und die Psyche gegenseitig über Muskeln und Bindegewebe, Blutgefäße, Lymphflüssigkeit und Nerven beeinflussen können. Einer der Grundsätze in der Osteopathie heißt „Leben ist Bewegung“, was bedeutet, dass dort, wo Bewegung verhindert wird, sich Krankheit ausbreiten kann. Damit ist nicht nur die aktive, körperliche Bewegung gemeint, sondern auch die eben genannten Körperflüssigkeiten. Ist der Körper z.B. durch Traumen, Infektionen oder Fehlhaltungen in der Bewegung eingeschränkt, reagiert der Organismus darauf nicht automatisch mit einer Schmerzantwort, denn er versucht, eine Fehlfunktion so lange wie möglich zu kompensieren. Ist der Kompensationsmechanismus aber erschöpft, reicht oft nur ein minimaler Reiz aus, um eine starke Reaktion hervorzurufen, die der Betroffene dann häufig als Schmerz wahrnimmt. Ein Osteopath ist dazu ausgebildet, diese Dysfunktionen nach bestimmten Prinzipen mit den Händen ertasten zu können. Die osteopathische Behandlung gliedert sich deshalb in zwei Teile: Zunächst wird der Patient individuell anamnestisch, visuell und palpatorisch untersucht. Hierbei ist das Ziel, die Dysfunktionen in einen funktionell-anatomischen Zusammenhang zu bringen und mögliche Ursachen aufzuspüren. Anschließend erfolgt die Behandlung der funktionseingeschränkten Gewebe, wie z.B. Gelenke oder Organe.

    Anwendungsgebiete der Osteopathie:

    skelettomuskuläre/parietale Beschwerdebilder

    • Rückenschmerzen

    • Gelenkblockierungen

    • Bandscheibenprobleme

    • ISG-Syndrom

    • Fehlhaltungen/Skoliosen

    • muskuläre Dysbalancen/Verspannungen

    organische/viszerale Beschwerdebilder

    • Reizdarmsyndrom

    • Verdauungsprobleme

    • chronische Blasenentzündungen

    • unspezifische Bauchschmerzen Schädel-Kreuzbein betreffend

    craniosakrale Beschwerdebilder

    • Kopfschmerzen/Migräne

    • Kieferprobleme (craniomandibuläre Dysfunktionen)

    • Unruhe/Stresssymptomatiken

    • chronische Nasennebenhöhlenentzündung

    • Schwindel, Tinnitus

    Eine osteopathische Behandlung dauert in der Regel zwischen 30 und 60 Minuten. Sie ist eine Privatleistung, wird aber von einigen privaten und gesetzlichen Krankenkassen zum Teil übernommen. Bitte informieren Sie sich diesbezüglich bei Ihrer Krankenversicherung. Eine individuelle 60-minütige Behandlung wird mit 100,00 Euro berechnet.

  • Unter der physikalischen Therapie fasst man verschiedene Behandlungsmethoden zusammen, die als Ergänzung zu einer physiotherapeutischen Sitzung genutzt werden können oder auch Inhalt dieser sind.

    Hierzu gehören unter anderem die Elektrotherapie, die Behandlung mit Ultraschall oder anderen Reizströmen, wie z.B. Compex oder auch die Wärme- und Kältebehandlung (Kryotherapie).

    Die unterschiedlichen Stromarten wirken je nach Anlage schmerzlindernd oder durchblutungsfördernd und verbessern die Muskel- und Gelenkbeweglichkeit.

    Die Wärmetherapie beispielsweise mit der „heißen Rolle“ wird gezielt für bestimmte Körperregionen oder zur Massage eingesetzt, während Wärme- bzw. Fangopackungen zumeist ausschließlich für den Rücken als Behandlungsvorbereitung eingesetzt werden.

    Bei der Kältetherapie arbeiten wir primär schmerz- und entzündungshemmend mit Eislollys oder nutzen diese bewusst zur Stimulation eines Muskels nach längerer Immobilität.

  • Therapie
    Therapie

    Bei der im Athleticum durchgeführten Physiotherapie arbeiten wir mithilfe klassischer Prinzipien wie z.B. der manuellen Therapie, funktionellen Bewegungstherapien und zahlreichen weiteren Behandlungstechniken (Manuelle Lymphdrainage, Faszientechniken etc.), um die Funktionalität des Bewegungsapparates wieder optimal herzustellen. Nach einer ausführlichen Befundaufnahme entwickeln wir in Rücksprache mit dem behandelnden Arzt und in enger Zusammenarbeit mit unseren Sportwissenschaftlern und Osteopathen ein für Ihre Bedürfnisse, individuell angepasstes Behandlungskonzept. Unser Ziel ist es, im regelmäßigen interdisziplinären Austausch und mit Ihnen gemeinsam, einen aktiven Trainingsplan zu erarbeiten. Dieser soll Ihnen dabei helfen, die schon erreichten Schritte zu festigen und Ihre Selbstständigkeit wieder zu erlangen.

    Angebote im Rahmen unserer Physiotherapie:

    • Manuelle Therapie (MT)
    • Manuelle Lymphdrainage (MLD)
    • Sportphysiotherapie
    • Craniomandibuläre Therapie
    • Propriozeptive neuromuskuläre Fazilitation (PNF)
    • Krankengymnastik am Gerät (KG-Gerät)
    • Klassische Massagetechnik (KMT)
    • Atemtherapie (AT)/Reflektorische Atemtherapie (RAT)
    • Kinesiotaping/ Stabilisationstaping
    • Elektrotherapie/Ultraschall/Compex
    • Wärme- und Kältetherapie
    • Medical Flossing
    • Triggerpunkttherapie

  • Bereits seit über 30 Jahren nutzen Ärzte Stoßwellen zur Behandlung von Nierensteinen, einige Jahre später wurden Sie auch erfolgreich bei schlecht heilenden Knochenbrüchen sowie Sehnenreizungen wie beispielsweise an der Achillessehne, Schulter oder Patellasehne eingesetzt.

    Bei der extrakorporalen Stoßwellentherapie (ESWT) werden Schalldruckwellen erzeugt, die sich in der Tiefe des Körpers bündeln. Durch diese Verdichtung der Stoßwellen lassen sich einerseits Verkalkungen zerrütten, andererseits Reparaturmechanismen und durchblutungsfördernde Prozesse in Gang setzen.

    Eine einzige Stoßwelle ist als lauter Ton zu hören, die während der Behandlung empfundenen Schmerzen nimmt jeder Patient unterschiedlich intensiv wahr. Eine Therapiesitzung dauert in der Regel etwa 5-10 Minuten. Die Beschwerden sollten nach drei, spätestens vier Sitzungen, die etwa im wöchentlichen Abstand stattfinden, deutlich rückläufig sein.

    Die Kosten der ESWT werden je nach Indikation von einigen privaten Krankenkassen übernommen.

  • Triggerpunkte sind linsengroße Substrate im Muskel, die man als Zeichen eines Entzündungsgeschehens deuten kann. Ein aktiver Triggerpunkt ist schmerzhaft, ein latenter Triggerpunkt ist noch nicht schmerzhaft, kann sich aber zu einem aktiven Triggerpunkt entwickeln.

    Der Arzt kann einen Triggerpunkt auffinden, indem er mit seinen Fingern einen Hartspann im Muskel ertastet. Diese Störung der Steuerfunktion des Muskels lässt sich durch das gezielte Einbringen von Akupunkturnadeln beheben.

    Ziel ist es, durch die Nadelstiche einen Impuls zu setzen, damit der Muskel wieder entspannt. Die zumeist 3-6 Nadeln verbleiben in der Regel nur wenige Minuten im Gewebe. Die Beschwerden sollten nach spätestens drei Behandlungen nachlassen.