Professur für Interdisziplinäre Versorgungsepidemiologie

  • Kurzbeschreibung
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    Der Forschungsschwerpunkt der Professur für Interdisziplinäre Versorgungsepidemiologie liegt im Feld der Versorgungsepidemiologie. Forschungsthemen liegen an der Schnittstelle von Versorgungsforschung, Gesundheitsökonomie und Epidemiologie. Interdisziplinäre Fragenstellungen der Versorgungsforschung werden dort empirisch analysiert - überwiegend basierend auf Daten aus multizentrischen, prospektiven Kohortenstudien, für die Forschungsgemeinschaft öffentlich zugänglichen großen Längsschnittstudien und basierend auf eigenen Befragungen über professionelle Marktforschungsinstitute. Zur Anwendung kommen in dieser Arbeitsgruppe primär Methoden aus dem Bereich der Mikroökonometrie und der Panelökonometrie.

    Die Mitarbeiter:innen der Professur haben verschiedene Themenschwerpunkte. Der erste liegt im Bereich erfolgreichen und gesunden Alterns (mit Schwerpunkt auf Einsamkeit und Isolation sowie informelle Pflege). Der zweite Themenschwerpunkt liegt im Bereich der digitalen Gesundheit mit einem Schwerpunkt auf der Versorgung von psychischen Erkrankungen. Der dritte Themenschwerpunkt liegt im Bereich der psychotherapeutischen Versorgung. Hier werden insbesondere Patient:innenpräferenzen für Psychotherapie und deren Zusammenhang mit klinisch relevanten Endpunkten untersucht. Ein vierter Themenschwerpunkt liegt im Bereich der mentalen Gesundheit älterer Erwachsener (z.B. Prävalenz und Risikofaktoren von Altersdepressionen). Der fünfte Themenschwerpunkt beleuchtet Faktoren, die den Zugang zur Gesundheitsversorgung von Frauen in der Menopause erschweren bzw. fördern. Der sechste Themenschwerpunkt liegt im Bereich der physischen Aktivität und physiotherapeutischen Versorgungsforschung. Insbesondere wird untersucht, wie KIs bei der Behandlungsoptimierung unterstützen können.