Heidi Pfohl: Wände
Psychiatrie und Raum

[Wände], eine Ausstellung zu Wahnsinn, Psychiatrie und Raum

Vom 11. April bis zum 4. Oktober 2015 zeigte das Medizinhistorische Museum Hamburg die Sonderausstellung "[wände]. Wahnsinn, Psychiatrie und Raum" mit Arbeiten der in Köln lebenden Künstlerin Heidi Pfohl.

Pfohl setzt sich in ihren überwiegend fotografischen Arbeiten mit dem Verhältnis von psychischer Erkrankung, Mensch und Institution am Beispiel konkreter Räume (die Familienpflege im belgischen Geel, Patientenzimmer und Gärten in Kinder- und Jugendpsychiatrien, die ehemalige "Irren-Colonie" Langenhorn) auseinander.

Gruppenbild mit Ärztin am Rand
Randfiguren? Weibliche Ärzte

"Weibliche Ärzte - Die Durchsetzung des Berufsbildes in Deutschland" und "Spurensuche - Erste Ärztinnen in Hamburg und am UKE"


Vom 14. Mai 2014 bis zum 8.März 2015 präsentierte das Medizinhistorische Museum Hamburg anlässlich des 125-jährigen Jubiläums des UKE zwei Sonderausstellungen.

Die Ausstellungen "Weibliche Ärzte. Die Durchsetzung des Berufsbildes in Deutschland“ und „Spurensuche - Erste Ärztinnen in Hamburg und am UKE“ zeigten die Entwicklung der Teilhabe von Frauen an medizinischen Berufen und den Kampf für die Gleichberechtigung um 1900.

Kindergruppe
Kinder: Opfer der NS-Verbrechen

Im Gedenken der Kinder - Die Kinderärzte und die Verbrechen an Kindern in der NS-Zeit

Vom 3.September 2012 bis zum 11.November 2012 präsentierten wir die Ausstellung "Im Gedenken der Kinder - Die Kinderärzte und die Verbrechen an Kindern in der NS-Zeit" , eine Gastausstellung der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ) in Zusammenarbeit mit der Brandenburgischen Historischen Kommission und dem Institut für Geschichte der Medizin der Charité Universitätsmedizin in Berlin.

Begleitet wurde die Ausstellung, die ein reges Medienecho fand, auch von einem umfangreichen Rahmenprogramm.

Titelbild Tatort-Ausstellung
Aufgedeckt: Die Arbeit der Rechtsmedizin

Vom Tatort ins Labor - Rechtsmediziner decken auf

"Vom Tatort ins Labor - Rechtsmediziner decken auf" , eine Übername aus dem Berliner Medizinhistorischen Museums der Charité, war vom 20. Oktober 2011 bis 10. Juni 2012 im Medizinhistorischen Museum Hamburg zu sehen. Die Ausstellungbot 16.000 Besucher/innen einen spannenden Einblick in rechtsmedizinische Arbeitsfelder.

Es wurden 168 Führungen durchgeführt, darunter acht Expertenführungen durch Vertreter/innen der Rechtsmedizin am UKE.

Röntgenbild des Schädels
Einblicke in das entstehende Museum

Schnittstellen lebendiger Geschichte

Unter dem Titel "Schnittstellen lebendiger Geschichte" zeigte das im Aufbau befindliche Medizinhistorische Museum am Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf in einer ersten Ausstellung ausgewählte Exponate, die aus verschiedensten privaten und öffentlichen Sammlungen stammen und eine Vielzahl von medizinischen Schaumodellen und Lehrmaterialien enthalten.

Die Ausstellung gab auch einen Einblick in das zukünftige Themenspektrum des Museums: Von Anatomie und Pathologie über "Krankheiten in Wachs" und Geschichte der Pflege bis hin zur Zahnmedizin und Medizin im Nationalsozialismus.

Unsere Broschüre [PDF, 2,7 MB] vermittelt Ihnen anschaulich nicht nur eine Übersicht über die einzelnen Ausstellungseinheiten in Bildern und Texten, sondern informiert auch über die Medienresonanz und unsere Besucherbefragung.