Wir über uns

Der GB IT gliedert sich in 5 verschiedene Abteilungen. Je nach fachlicher Zuständigkeit sind weitere Fachabteilungen und andere Geschäftsbereiche mit eingebunden und übernehmen auch Aufgaben der Teilprojektleitung. Die Ablauf- und Organisationsstruktur des GB IT folgt dem Grundsatz, eine möglichst brechungsarme Abwicklung der Aufgaben von Konzeption und Planung über Projektabwicklung bis zur Einführung und dem laufenden Betrieb anzustreben. Folgerichtig ist die interne Struktur ausschließlich nach fachlichen Gesichtspunkten gegliedert:

  • Administrative Verfahren: Patientenverwaltung, Materialwirtschaft, Finanzen, Dienstplanung und Business Warehouse
  • Medizinische Verfahren, Forschung und Lehre: klinische Arbeitsplatz inkl. elektronischer Patientenakte, diagnostische Systeme (Bildgebung, Labor) und medizinische Fachsysteme (u.a. Kardiologie, Intensivmedizin)
  • Infrastruktur: Netzwerkbetreuung, Sicherheit, Kommunikation (VoIP)
  • Server & Storage: Rechenzentrumsbetrieb, Server- und Speichermanagement
  • Desktop Services: Kundenbetreuung (Servicedesk, Vorortbetreuung)

Abteilungen

  • Die Abteilung „Administrative Verfahren“ gliedert sich in die klinische und die betriebswirtschaftliche Organisation. Wir sind für alle SAP-Anwendungen verantwortlich und übernehmen den 2nd-Level-Support für die Fachabteilungen. Wir analysieren neue Anforderungen, unterstützen und beraten die Fachabteilungen bei der Prozessgestaltung, berücksichtigen die Abhängigkeiten zu anderen Verfahren und setzen die Anforderungen systemisch um. Wir steuern und begleiten IT-Projekte und sind zuständig für die Einführung neuer Verfahren.

    Klinikorganisierte Verfahren

    Im klinikorganisierten Bereich liegt der Fokus auf dem Patientenmanagement sowie der ambulanten und stationären Abrechnung. Von der Planung und Aufnahme der Patienten bis hin zur Entlassung und Abrechnung sind wir Ansprechpartner bei Anforderungen an den systemgestützten Prozess. Etliche Schnittstellen sowie angrenzende Verfahren wie beispielsweise die Patiententelefonie liegen in unserer Verantwortung. Wir sichern die Umsetzung von gesetzlichen Änderungen. Zu unseren Kunden zählen das Pflegepersonal, das Case-Management und das Bettenmanagement, die Geschäftsbereiche Finanzen und Controlling sowie die bettenführenden Tochtergesellschaften.

    Betriebswirtschaftliche Verfahren

    Im betriebswirtschaftlichen Bereich liegt der Fokus auf der Unterstützung aller logistischen und kaufmännischen Geschäftsprozesse im UKE. Wir betreuen die Einkaufsprozesse inklusive der elektronischen Rechnungssachbearbeitung und des Vertragsmanagements, die Apotheke und stellen das System für ein integriertes Lagermanagement. Wir begleiten die personalwirtschaftlichen Prozesse und sind zuständig für die systemunterstützte Dienstplanung im UKE. In den Bereich Finanzen fallen neben den klassischen Modulen der Debitoren- und Kreditorenbuchhaltung die Anlagenbuchhaltung und die Drittmittelverwaltung mit zahlreichen Schnittstellen. Im Controlling unterstützen wir Verrechnungen jeglicher Art und das konzernweite Berichtswesen. Dieses wird insbesondere durch den Einsatz unseres Data Warehouse unterstützt, welches übergeordnet angesiedelt ist. Zu unseren Kunden zählen die Geschäftsbereiche des UKE, die Apotheke, das Dekanat und die Tochtergesellschaften.

  • Die Abteilung medizinische Verfahren, Forschung und Lehre hat ihren Schwerpunkt in der Betreuung und Weiterentwicklung der medizinischen IT-Systeme am UKE.

    Mit einem Team von knapp 30 Mitarbeitern stellen wir den 2nd-Level-Support für die kritischen Anwendungen der medizinischen Leistungserbringung: von der elektronischen Patientenakte Soarian, über die bildgebenden Diagnostiksysteme und die Laborsysteme bis hin zu hochspezialisierten Systemen in der Kardiologie oder Intensivmedizin.

    Wir analysieren neue Anforderungen. Außerdem unterstützen und beraten wir die Fachabteilungen bei der digtitalen Abbildung der medizinischen Prozesse.

    Hierbei setzen wir auf moderne und sichere Technologien und Systeme.

  • Der Abschnitt Infrastruktur gliedert sich in die Bereiche Netz und Netzdienste

    Netz

    Dem Netzwerk-Team obliegt der Auf- und Ausbau und die laufende Betreuung des UKE-Netzes, vom Bau des passiven Kabelnetzes über die Aktivierung im LAN mit Routern und Switches bis zum Netzwerkmanagement. Auch das WLAN gehört hierzu. Im offenen Bereich des Netzes (Wissenschaftsnetz) befinden sich die Angebote für Forschung und Lehre, Patienten-Entertainment und Gastzugänge. Der geschlossene Bereich des Krankenhausinformationssystems bedient die Bedarfe der Krankenversorgung, Administration und Telekommunikation. Hinzu kommen separate Netzbereiche für spezielle Anwendungen außerhalb der IT, hier ist neben der Netzbetreuung auch die Koordination zu den Betreibern eine wichtige Aufgabe. Aus der Netzwerkanalyse wird die übergreifende Analyse über alle Ebenen entwickelt. Das Netz- und Systemmonitoring sorgt für eine servciceorientierte Überwachung der Dienste von der Netzkomponente über Server und Systeme bis zur Anwendung. Darüber hinaus werden übergreifende Projekte abgewickelt wie der Ausbau des Rechenzentrums.

    Netzdienste

    Die Netzdienste gliedern sich im Wesentlichen in Betriebsdienste wie DNS und DHCP, Sicherheitsinfrastruktur und Kommunikationsdienste. Zur Sicherheitsinfrastruktur gehören Firewalls, Mail-Gateways, Proxydienste, Authentisierungsdienste und Remote Access. Für die Kommunikation im Unternehmen und nach außen wird die TK-Anlage mit diversen Ergänzungsservices angeboten und perspektivisch zu einem Unified-Communication-System ausgebaut. Für unsere Patienten stellen wir ein Entertainment-System am Krankenbett zur Verfügung, für Besucher wie auch Patienten bieten wir Internetzugang per WLAN an. Es werden hier auch übergreifende IT-Projekte bearbeitet, z.B. zu Verzeichnisstrukturen.

  • Rechenzentrumsbetrieb

    Entsprechend der Anforderungen an eine permanente Krankenversorgung ist der Rechenzentrumsbetrieb für einen 24/7 Betrieb ausgelegt. Die Komponenten werden in modernen Racks betrieben. Die Klimatisierung der Rechenzentren entspricht der neuesten Technologie. Neben einem standortübergreifenden Betrieb aller Komponenten in verschiedenen Rechenzentren sind sowohl die Netzwerkanbindungen und auch die Stromanbindungen redundant vorhanden. Diese Stromanbindungen sind zusätzlich mit einer Unterbrechungsfreien Stromversorgung (USV) abgesichert.

    Servermanagement

    Der Betrieb von Servern gliedert sich in zwei technologische Bereiche. Betrieben werden sowohl physikalische Server als auch virtuelle Server. Im Laufe der Jahre hat sich die Virtualisierung stark etabliert und es werden heute deutlich mehr virtuelle Server als physikalische Server betrieben. Von den aktuell 1.200 betriebenen Servern werden bisher 800 virtualisierte Server eingesetzt.

    Speichermanagement

    Es werden verschiedene Arten von zentralen Speichersystemen eingesetzt. Die zentralen Speichersysteme dienen zur Datenhaltung von betriebswirtschaftlichen und medizinischen Daten. Neben den zentralen Speichersystemen, die der reinen Datenhaltung dienen, betreiben wir auch Speichersysteme zum Archivieren von Daten mit gesetzlichen Aufbewahrungsfristen. Die dritte Kategorie der Speichersysteme steht für die Bereitstellung von Datensicherungen zur Verfügung. Diese Speichersysteme sind ebenfalls festplattenbasiert und stellen Komprimierungsmechanismen zur Verfügung um das bestehende Backup-Datenvolumen platzsparend abzulegen.

  • Der Abschnitt Desktop Services gliedert sich in die Bereiche Hotline, Kundenbetreuung und Vorortservice.

    IT-Servicedesk

    Der IT-Servicedesk nimmt alle Störungen telefonisch oder per Onlineformular auf. Die Störungen werden zum Großteil selbständig gelöst und ansonsten an die Fachabteilungen weitergeleitet. Zusätzlich wird vom IT-Servicedesk ein Servicebüro im Neuen Klinikum betrieben (PW-Rücksetzungen, WLAN-Einrichtung, allgemeine Probleme). Die Einführungstage für die neuen Mitarbeiter werden ebenfalls vom Servicedesk IT-technisch unterstützt.

    Vor-Ort Service und Kundenbetreuung

    In den Bereichen Kundenbetreuung und Vorortservice werden Störungen an klinischen Arbeitsplätzen behoben. Die Mitarbeiter kümmern sich um Visitenwagen, Drucker und Scanner. Es werden Neuaufstellungen von klinischen Arbeitsplätzen koordiniert und durchgeführt. Weiterhin ist der Vorortservice auch bei allgemeinen Fragen und Problemen rund um die IT ansprechbar.

Arbeitsgruppen

  • Die Forschungs-IT des UKE ist eine vom Dekanat und dem Geschäftsbereich IT ins Leben gerufene Arbeitsgruppe mit dem Ziel, die IT Infrastruktur für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am UKE zu verbessern.

    Mehr Informationen finden Sie auf der Seite der Forschungs-IT

Zahlen und Fakten

Die Ansprüche an die Informations- und Kommunikationstechnologien sind in den letzten Jahren stetig gestiegen und werden noch weiter steigen. Die Zahlen von 2014 sind:

  • Die Verfügbarkeit der Systeme (Soarian, SAP) in Prozent: 99,74
  • Ca. 5.850 klinische Arbeitsplätze. 1200 Server laufen rund um die Uhr
  • Die Anwendungen belegen heute bereits einen Speicher von 240 TB, der jährlich um 40 TB steigt.
  • Über 1.600 Netzwerkswitches und fast 2.000 Wlan-Router
  • 17600 Endgeräte vom PC, Laptop, Drucker bis zum IP-Telefon
  • Unsere Firewalls verarbeiten täglich ca. 173.000 eMails und filtern dabei mehr als 97% davon als Spammails heraus.
  • Unser IT-Servicedesk erhält täglich ca. 220 Anrufe. Zusätzlich kommen täglich ungefähr 50 Anwender in unser Servicebüro in O10. 80% der Tickets werden innerhalb von 24h gelöst.