Aktuell

Portrait Nils Abrams
Nils Abrams
Preisträger

Otto-Körner-Preis für Doktoranden (26. Juni 2015)

Herr Nils Abrams, Doktorand bei Prof. Hess, hat auf dem Norddeutschen HNO-Kongress den renommierten Otto-Körner-Preis für seine experimentellen Arbeiten zur Luftströmungsforschung am Kehlkopfmodell erhalten. Seine Arbeit wurde als „exzellente wissenschaftliche Publikation” bewertet. Otto Körner gründete 1899 die erste HNO-Fachklinik an einer deutschen Universität und promovierte ebenfalls über sein Spezialgebiet, den Kehlkopf.

Übersicht

Die Schwerpunkte der Forschungsarbeiten unserer Klinik liegen in der anwendungsbezogenen klinischen Forschung, in der Verbesserung der Diagnostik von Hör-, Sprach- und Stimmstörungen, in der Weiterentwicklung von Therapiemethoden sowie in der Grundlagenforschung. Die Forschung basiert auf den „Richtlinien zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis” der Universität Hamburg bzw. der DFG.

Im Bereich Stimme analysieren Wissenschaftler unserer Klinik die Auswirkung der Parkinsonerkrankung auf die Stimmqualität. Hierbei werden mittels computergestützter Stimmanalyse aus Mikrofonsignalen relevante Parameter extrahiert und mit dem Schweregrad der Parkinsonerkrankung in Beziehung gebracht.

Im Bereich Sprache untersuchen wir die Vorteile der sehr frühen Behandlung von Sprachentwicklungsstörungen schon ab dem zweiten Lebensjahr.

Im Bereich Hören wird das komplexe Störungsbild der funktionellen Hörstörung auf Behandlungsstrategie und Prognose untersucht.

Interdisziplinäre Kommunikation und Publikation der Ergebnisse sollen zu einer weiten Verbreitung wissenschaftlich gesicherter Erkenntnisse führen. Aus dem von den Mitarbeitern der Poliklinik bearbeiteten Spektrum der Behandlungsmöglichkeiten von Kommunikationsstörungen ergeben sich mannigfaltige Kooperationen mit vielen klinischen Institutionen unterschiedlichster Fachrichtungen und mit anderen in- und ausländischen Abteilungen.

Die Forschung dient zugleich der Aus- und Weiterbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses.

Schwerpunkte

Objektive Verfahren zur Diagnostik von Stimmstörungen und insbesondere der Schwingungsanalyse der Stimmlippen, bildgebende Verfahren inklusive Videoendoskopie, Stroboskopie, Hochgeschwindig­keits­kinematographie. Gemeinsame Forschungsprojekte zu diesen Forschungsschwerpunkten bestehen mit dem Dept. of Surgery, Massachussetts General Hospital, Harvard Medical School, Boston, USA; mit dem Dept. of Speech, Music and Hearing, Königlich-Technische Hochschule (KTH), Stockholm, Schweden; mit dem Laboratoire Grenoble Images Parole Signal Automatique (GIPSA-lab), Grenoble, Frankreich; mit der ENT-Clinic, University of Utah, Salt Lake City, USA.

Untersuchung der Vorteile der sehr frühen Behandlung von Sprachentwicklungsstörungen schon ab dem zweiten Lebensjahr. Hier forschen wir gemeinsam mit dem Fachbereich für Erziehungs- und Bildungswissenschaften an der Universität Bremen.

Neurootologie und Methoden der objektiven Hörprüfung bei Kindern zur Bestimmung von Art, Grad und Lokalisation von Hörstörungen, insbesondere objektive Hörprüfungen bei Neugeborenen.