20. November 2015

UKE erhält neuen Sonderforschungsbereich zu chronischen Nierenerkrankungen - Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert SFB 1192 mit 9,6 Millionen Euro

Großer Erfolg für die Forschung im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE): Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat den neuen Sonderforschungsbereich SFB 1192 "Immune-Mediated Glomerular Diseases" bewilligt, der sich mit entzündlichen Nierenerkrankungen befasst. Ziel ist es, mehr über Entstehung und Fortschreiten der Erkrankung zu erfahren sowie die Entwicklung neuer Therapien auf den Weg zu bringen. Die UKE-Wissenschaftler werden zunächst für vier Jahre mit insgesamt 9,6 Millionen Euro gefördert. Der SFB 1192 steht unter Federführung der UKE-Wissenschaftler Prof. Dr. Rolf A. K. Stahl und Prof. Dr. Ulf Panzer. Rund 75 Ärzte und Grundlagenforscher aus dem UKE arbeiten in dem neuen Sonderforschungsbereich gemeinsam daran, das Entstehen und Fortschreiten von entzündlichen Nierenerkrankungen besser zu verstehen. Ziel ihrer Anstrengungen ist es, neue Behandlungskonzepte für so genannte autoimmune Nierenerkrankungen zu entwickeln, um langfristig das Auftreten einer dialysepflichtigen Niereninsuffizienz effektiver verhindern zu können.

21. April 2015

Phänomen Schwangerschaft: Neue Forschergruppe im UKE wird mit 3,4 Millionen Euro gefördert

Am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) wollen Forscher die Schwangerschaft als Modell nutzen, um Wege zur Prävention und Therapie von immunologischen Erkrankungen zu finden. Dazu werden die Mediziner und Naturwissenschaftler in den kommenden drei Jahren von der Deutschen Forschungsgemeinschaft mit zunächst rund 3,4 Millionen Euro unterstützt.

Klinische Forschergruppen verbinden Labor und Krankenbett
Die neue Forschergruppe umfasst 14 Ärzte und Grundlagenforscher aus verschiedenen Kliniken und Instituten des UKE und des Heinrich-Pette-Instituts. Die Frauenheilkundler, Pränatalmediziner, Immunologen und Virologen werden zudem mit nationalen und internationalen Experten zusammenarbeiten. Kooperationspartner sind das Forschungszentrum Borstel, das Helmholtz Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig, die TU Dresden sowie die University of Edinburgh in Großbritannien. Durch die DFG-Förderung können nun Forschungsvorhaben fortgeführt werden, die seit 2011 dank einer Anschubfinanzierung durch die Behörde für Wissenschaft und Forschung der Freien und Hansestadt Hamburg begonnen wurden. Von der DFG unterstützte Klinische Forschergruppen sind auf krankheits- oder patientenorientierte klinische Forschung ausgerichtet.

24. Juli 2014

Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) hat am 24. Juli im Rahmen der Hamburger Landesforschungsförderung eine Fördersumme von mehr als zwei Millionen Euro erhalten. Die Behörde für Wissenschaft und Forschung unterstützt damit zwei Projekte des UKE und weitere vier Projekte mit UKE-Beteiligung in Form einer Anschubförderung von kooperativen Forschungsverbünden. Damit ist das UKE an sechs der insgesamt neun so geförderten Projekte beteiligt.

Die Projekte unter UKE-Leitung:"ReAd Me! Regulatorische Adeninnukleotide auf Membranoberflächen: quantitative Bestimmung und Modulation von Zellfunktionen"Projektsprecher: Prof. Dr. Andreas Guse, Prof. Dr. Chris Meier

Alle vier AGs des Insituts für Immunologie sind mit insgesamt zwei Projekten beteiligt.