Aktuelle Veranstaltungen des IGEM

Seminare zu medizinhistorischen Themen / Aktuelle Fragen zur Medizingeschichte
Interdisziplinäres Ethikseminar
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Postkarte aus dem Staatsarchiv Freiburg
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Postkarte aus dem Staatsarchiv Freiburg

Call for Papers

MATERIELLE KULTUREN DER PSYCHIATRIE

Workshop, Hamburg am 3. und 4. Mai 2018 im Institut für Geschichte und Ethik der Medizin des Universitätsklinikums Hamburg

Weitere Informationen zu den Themenschwerpunkten finden Sie hier

Sonderausstellung des Medizinhistorischen Museums

 „Verschluckt und ausgestellt“ – Die materielle Kultur der Medizin, erzählt mit Objekten aus der Sammlung des Medizinhistorischen Museums Hamburg

„Verschluckt und ausgestellt“ – Die materielle Kultur der Medizin, erzählt mit Objekten aus der Sammlung des Medizinhistorischen Museums Hamburg

„Verschluckt und ausgestellt“ – Die materielle Kultur der Medizin, erzählt mit Objekten aus der Sammlung des Medizinhistorischen Museums Hamburg

Die Ausstellung ist bis auf Weiteres verlängert.

Jedes Museum hat ungezeigte Schätze in seinem Depot. Oft harren sie dort verpackt und inventarisiert jahrelang auf ihren Einsatz.

Das Wachsmodell eines Säuglings ist darunter, das noch heute denselben Blick auf das fragile Gut des menschlichen Lebens eröffnet, wie zu seiner Entstehung vor bald 100 Jahren; Instrumente zur Erforschung der menschlichen Sinne; Zeugnisse jüdischer Ärzte, die im Nationalsozialismus zu Krankenbehandlern degradiert wurden; und dutzende kleine Dinge, die vor über 80 Jahren von Kindern verschluckt oder eingeatmet wurden, und die am UKE erfolgreich entfernt werden konnten.

Sie berichten gleichermaßen von gesellschaftlichen Umbrüchen und politischen Krisen wie von den kleinen und großen Dramen des Alltags. Die Ausstellung zeigt einen Querschnitt durch die materielle Kultur der Medizin aus dem Blickwinkel von Patienten, Pflegekräften, Studenten und Ärzten. Ausgewählt wurden die Objekte vom gesamten Team des Medizinhistorischen Museums Hamburg.

Weitere Infos im Faltblatt zur Ausstellung

Aktuelles im Medizinhistorischen Museum

Dorothea Buck: Der Schmerz 1938/2017
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Dorothea Buck: Der Schmerz 1938/2017

Medizinverbrechen im Nationalsozialismus

Geöffnet ab dem 22. November 2017

Der Lern- und Gedenkort Medizinverbrechen im Nationalsozialismus ist Teil der Dauerausstellung des Museums. Er erinnert an die Hamburger Opfer der NS-Euthanasie, der Zwangssterilisationen und der Humanexperimente im Nationalsozialismus und thematisiert die Verantwortung der Wissenschaften für die Herleitung eines an Eugenik, Rassenideologie und Produktivität orientierten Menschenbilds.

Fortschritt und Erfassung

Geöffnet ab dem 22. November 2017

Ab dem 22.11.2017 eröffnet ein weiterer neuer Raum mit dem Titel „Fortschritt und Erfassung“, der die ambivalente Geschichte der öffentlichen Gesundheit in den Jahren 1890 bis 1930 vorstellt. Vor über 125 Jahren forderte in Hamburg Europas letzte große Cholera-Epidemie über 8 600 Tote. Die Hafenstadt wurde zum Symbol der verkommenen, ungesunden Großstadt – ohne adäquate Wasserversorgung und mit Slums, in denen Tuberkulose grassierte. In den 1920er Jahren aber entwickelte sich das Schlusslicht urbaner Sanierung zu einer Vorzeigemetropole. Lebensbedrohliche Krankheiten verschwanden durch Prävention, die Säuglingssterblichkeit wurde halbiert. Der Aufbau einer effektiven kommunalen Gesundheitsfürsorge war einer der größten Erfolge der jungen Weimarer Demokratie – sie führte dennoch in eine Katastrophe. Erfassung und Kontrolle verwandelten den Sieg über die Krankheiten in einen Krieg gegen Kranke.