Sonderausstellung des Medizinhistorischen Museums

 „Verschluckt und ausgestellt“ – Die materielle Kultur der Medizin, erzählt mit Objekten aus der Sammlung des Medizinhistorischen Museums Hamburg

„Verschluckt und ausgestellt“ – Die materielle Kultur der Medizin, erzählt mit Objekten aus der Sammlung des Medizinhistorischen Museums Hamburg

...verlängert bis 15. Oktober 2017!

„Verschluckt und ausgestellt“ – Die materielle Kultur der Medizin, erzählt mit Objekten aus der Sammlung des Medizinhistorischen Museums Hamburg

Jedes Museum hat ungezeigte Schätze in seinem Depot. Oft harren sie dort verpackt und inventarisiert jahrelang auf ihren Einsatz.

Das Wachsmodell eines Säuglings ist darunter, das noch heute denselben Blick auf das fragile Gut des menschlichen Lebens eröffnet, wie zu seiner Entstehung vor bald 100 Jahren; Instrumente zur Erforschung der menschlichen Sinne; Zeugnisse jüdischer Ärzte, die im Nationalsozialismus zu Krankenbehandlern degradiert wurden; und dutzende kleine Dinge, die vor über 80 Jahren von Kindern verschluckt oder eingeatmet wurden, und die am UKE erfolgreich entfernt werden konnten.

Sie berichten gleichermaßen von gesellschaftlichen Umbrüchen und politischen Krisen wie von den kleinen und großen Dramen des Alltags. Die Ausstellung zeigt einen Querschnitt durch die materielle Kultur der Medizin aus dem Blickwinkel von Patienten, Pflegekräften, Studenten und Ärzten. Ausgewählt wurden die Objekte vom gesamten Team des Medizinhistorischen Museums Hamburg.

Weitere Infos im Faltblatt zur Ausstellung

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