Aktuelle Veranstaltungen des IGEM


Interdisziplinäres Ethikseminar Sommersemester 2018
Details

Postkarte aus dem Staatsarchiv Freiburg
02.05. bis 04.05.2018

Materielle Kulturen der Psychiatrie

Internationale Tagung des Medizinhistorischen Museums Hamburg / Institut für Geschiche und Ethik der Medizin des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf in Kooperation mit der Université du Luxembourg

02.05.2018 17.00 bis 19.00 Uhr 03.05.2018 10.00 bis 20.00 Uhr 04.05.2018 09.00 bis 16.30 Uhr

N30 Fritz Schumacher-Haus - Etage EG

Sonderausstellung des Medizinhistorischen Museums

 „Verschluckt und ausgestellt“ – Die materielle Kultur der Medizin, erzählt mit Objekten aus der Sammlung des Medizinhistorischen Museums Hamburg

„Verschluckt und ausgestellt“ – Die materielle Kultur der Medizin, erzählt mit Objekten aus der Sammlung des Medizinhistorischen Museums Hamburg

„Verschluckt und ausgestellt“ – Die materielle Kultur der Medizin, erzählt mit Objekten aus der Sammlung des Medizinhistorischen Museums Hamburg

Die Ausstellung ist bis auf Weiteres verlängert.

Jedes Museum hat ungezeigte Schätze in seinem Depot. Oft harren sie dort verpackt und inventarisiert jahrelang auf ihren Einsatz.

Das Wachsmodell eines Säuglings ist darunter, das noch heute denselben Blick auf das fragile Gut des menschlichen Lebens eröffnet, wie zu seiner Entstehung vor bald 100 Jahren; Instrumente zur Erforschung der menschlichen Sinne; Zeugnisse jüdischer Ärzte, die im Nationalsozialismus zu Krankenbehandlern degradiert wurden; und dutzende kleine Dinge, die vor über 80 Jahren von Kindern verschluckt oder eingeatmet wurden, und die am UKE erfolgreich entfernt werden konnten.

Sie berichten gleichermaßen von gesellschaftlichen Umbrüchen und politischen Krisen wie von den kleinen und großen Dramen des Alltags. Die Ausstellung zeigt einen Querschnitt durch die materielle Kultur der Medizin aus dem Blickwinkel von Patienten, Pflegekräften, Studenten und Ärzten. Ausgewählt wurden die Objekte vom gesamten Team des Medizinhistorischen Museums Hamburg.

Weitere Infos im Faltblatt zur Ausstellung

Aktuelles im Medizinhistorischen Museum

24.05.2018

Autorenlesung mit Barbara Zoeke

Die Psychologin und Schriftstellerin Barbara Zoeke liest aus ihrem Roman „Die Stunde der Spezialisten“ (Berlin: Die Andere Bibliothek), mit dem sie sowohl den Opfern als auch den Tätern der NS-Euthanasie eine Stimme gibt.

N30 Fritz Schumacher-Haus - Etage EG

Luminal-Ampulle
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Luminal-Ampulle

Medizinverbrechen im Nationalsozialismus

Eine Veranstaltungsreihe zum neuen Lern- und Gedenkort im Medizinhistorischen Museum Hamburg

19.04.2018 – 05.07.2018, donnerstags 18 Uhr 30 – 20 Uhr

Eine Veranstaltungsreihe wird sich im Sommersemester der Eröffnung des Lern- und Gedenkorts „Medizinverbrechen im Nationalsozialismus“ widmen. Geplant ist unter anderem eine Lesung mit der Autorin Barbara Zoeke, eine Gesprächsrunde zur wissenschaftlichen Aufarbeitung unf Erinnerungskultur sowie ein Vortrag über die internationale Rezeption der Krankenmorde. Weitere Informationen und Programm..

Dorothea Buck: Der Schmerz 1938/2017
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Dorothea Buck: Der Schmerz 1938/2017

Medizinverbrechen im Nationalsozialismus

Geöffnet ab dem 22. November 2017

Der Lern- und Gedenkort Medizinverbrechen im Nationalsozialismus ist Teil der Dauerausstellung des Museums. Er erinnert an die Hamburger Opfer der NS-Euthanasie, der Zwangssterilisationen und der Humanexperimente im Nationalsozialismus und thematisiert die Verantwortung der Wissenschaften für die Herleitung eines an Eugenik, Rassenideologie und Produktivität orientierten Menschenbilds.

Untersuchung von Auswanderern
Untersuchung von Auswanderern

Fortschritt und Erfassung

Geöffnet ab dem 22. November 2017

Ab dem 22.11.2017 eröffnet ein weiterer neuer Raum mit dem Titel „Fortschritt und Erfassung“, der die ambivalente Geschichte der öffentlichen Gesundheit in den Jahren 1890 bis 1930 vorstellt. Vor über 125 Jahren forderte in Hamburg Europas letzte große Cholera-Epidemie über 8 600 Tote. Die Hafenstadt wurde zum Symbol der verkommenen, ungesunden Großstadt – ohne adäquate Wasserversorgung und mit Slums, in denen Tuberkulose grassierte. In den 1920er Jahren aber entwickelte sich das Schlusslicht urbaner Sanierung zu einer Vorzeigemetropole. Lebensbedrohliche Krankheiten verschwanden durch Prävention, die Säuglingssterblichkeit wurde halbiert. Der Aufbau einer effektiven kommunalen Gesundheitsfürsorge war einer der größten Erfolge der jungen Weimarer Demokratie – sie führte dennoch in eine Katastrophe. Erfassung und Kontrolle verwandelten den Sieg über die Krankheiten in einen Krieg gegen Kranke.