Aktuelle Veranstaltungen des IGEM

Bibliothek nicht regulär geöffnet

Aufgrund der aktuellen Corona-Situation hat unsere Präsenzbibliothek nicht regulär geöffnet. In Einzelfällen können ggf. Scans aus den Beständen des Handapparates angefertigt werden. Bitte wenden Sie Ihre Anfragen vorzugsweise per E-Mail an:

Herr Thomas Schertler
Telefon: +49 (0) 40 7410 - 53141
Telefax: +49 (0) 40 7410 - 52462
E-Mail: t.schertler@uke.de

Für Mitarbeiter*innen des UKE und Medizinstudierende und Zahnmedizinstudierende der UHH im Examen bietet die Ärztliche Zentralbibliothek aufgrund der besonderen Situation individuelle Lösungen der Beratung und der Medienversorgung an.


Interdisziplinäres Ethikseminar Wintersemester 2019/2020
Details

Aktuelle Publikationen aus dem Institut

Osten - Pockengift
Osten - Pockengift
 Osten - Ethik des Impfens
Osten - Ethik des Impfens
Rogge/Woellert - Besuchsregelungen
Rogge/Woellert - Besuchsregelungen
Eßler - Elektrotherapie im 20. Jh.
Eßler - Elektrotherapie im 20. Jh.
Woellert - Praxisfeld Klinische Ethik
Woellert - Praxisfeld Klinische Ethik

Philipp Osten: Ethik des Impfens. Impfentscheidungen, ethische Konflikte und historische Hintergründe. In: Bundeszentrale für politische Bildung (Hg.): APuZ 24/25 (2021), S. 12-19. Online unter https://www.bpb.de/apuz/medizin-und-ethik-in-der-pandemie-2021

Philipp Osten: Pockengift. Geschichten aus der Berliner Impfbibliothek. In: Nassehi, Armin; Felixberger, Peter (Hg.): Impfstoffe. Kursbuch 206 (2021), S. 20-46. Online für 99 Cent unter www.heymann-buecher.de/shop/article/45049132/philipp_osten_pockengift

Katharina Woellert: Praxisfeld Klinische Ethik. Theorie, Konzepte, Umsetzung am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE). Herausgegeben von B. Göke, J. Prölß, P. Osten, Berlin 2021. Leseprobe unter https://www.mwv-berlin.de/produkte/!/title/praxisfeld-klinische-ethik/id/767

Rogge A, Naeve-Nydahl M, Nydahl P, Rave F, Knochel K, Woellert K, Schmalz C (2021): Ethische Entscheidungsempfehlungen zu Besuchsregelungen im Krankenhaus während der COVID-19-Pandemie. In: Medizinische Klinik - Intensivmedizin und Notfallmedizin. Online unter doi:10.1007/s00063-021-00805-4

Henrik Eßler: Auf der Frequenz der Zeit: Elektrotherapie als medizinische Selbsttechnik im 20. Jahrhundert. In: Virus - Beiträge zur Sozialgeschichte der Medizin. 19 (2021), 1, S. 155-180. Online unter https://doi.org/10.1553/virus19s155

Henrik Eßler: Die Präsenz des Abwesenden. Lepra im plastischen Modell. In: Sara Doll, Navena Widulin (Hrsg.): Spiegel der Wirklichkeit. Heidelberg 2019: Springer, 131-148. Online unter https://doi.org/10.1007/978-3-662-58693-8_10

Aktuelles im Medizinhistorischen Museum

Liebe Besucherinnen und Besucher,

das Museum ist am Wochenende jeweils von 13 bis 18 Uhr für Sie geöffnet!

Gruppenführungen können ab dem 01.09.21 wochentags stattfinden und über den Museumsdienst Hamburg, Tel. 040 428 131-0 oder per E-Mail info@museumsdienst-hamburg.de, gebucht werden!

Eine Terminreservierung ist nicht notwendig. Bitte beachten Sie für Ihren Besuch die jeweils aktuellen Schutzmaßnahmen nach der SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung .

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Ihr Team des Medizinhistorischen Museums

Themenheft der Bundeszentrale für politische Bildung
Jetzt neu:
Materialien für den Unterricht

Aus Seuchen lernen? Themenblätter für die Schule

Die größten Krisen in der Geschichte sind neben Kriegen stets Seuchen gewesen. Sie sind dabei nicht "nur" ein Stresstest für das Gesundheitssystem einer Gesellschaft, sie bringen auch Ungleichheit und gesellschaftliche Schieflagen zum Vorschein. Die Ungewissheit über Herkunft und Verbreitungswege bringt außerdem oft die Stigmatisierung bestimmter sozialer Gruppen mit sich, die als Sündenböcke gebrandmarkt werden.

Die neuen Themenblätter "Aus Seuchen lernen" der Bundeszentrale für politische Bildung bieten ab sofort Lehrkräften und Schüler/innen die Möglichkeit, das Thema im Unterricht zu behandeln. Die Autoren Philipp Osten und Malte Thießen geben eine ausführliche Einführung ins Thema sowie methodische Hinweise zum Einsatz der Arbeitsblätter im Unterricht. Die gedruckte Ausgabe enthält zusätzlich den Spicker "Alles eine Verschwörung?" zum Heraustrennen.

Weitere Infos, Bestellmöglichkeiten und die Broschüre als pdf finden Sie hier!

Masken mit Klammern an einer Wäscheleine befestigt
Neuerscheinung:
Seuchengeschichte in Objekten

Corona Journal

Die Corona-Epidemie bestimmt derzeit das öffentliche Leben. Infektionskrankheiten und ihre Bekämpfung brachten auch in vergangenen Zeiten gravierende Einschnitte für die Menschen mit sich. In unserem "Corona Journal" stellen wir Ihnen regelmäßig Objekte und Inhalte unserer Sammlung und Ausstellung vor.
Anhand ausgewählter Exponate erzählen wir die Geschichte der großen Seuchen, die unsere Stadt seit dem 18. Jahrhundert heimsuchten.

Mehr...

Die kompletten Beiträge des Corona Journals als Begleitheft finden Sie hier...

Rahel Plaut mit einem Patienten an einem Gerät
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Rahel Plaut
Erste habilitierte Ärztin in Hamburg

Neue Ausstellung "Ärztin werden"

Vor genau 100 Jahren begannen in Hamburg die ersten Medizinstudierenden mit ihrer Ausbildung. Anlässlich des Universitätsjubiläums widmet sich ein neuer Teil der Dauerausstellung der Geschichte der medizinischen Lehre. Sie beleuchtet die Wechselwirkungen von Medizin, Gesellschaft und Politik von der umstrittenen Gründung einer medizinischen Fakultät in Hamburg, der umkämpften Zulassung von Frauen zum Medizinstudium, über die Komplizenschaft universitärer Institute mit der nationalsozialistischen Diktatur bis hin zu den Forderungen der 68er-Bewegung nach einem neuen Ärztinnen/Ärzte-Bild. Der weiße Arztkittel, ein zentrales Exponat, steht dabei stellvertretend für den Status und das Ansehen, welches dem Arztberuf bis heute zuteil wird.

Weitere Infos hier

Dorothea Buck: Der Schmerz 1938/2017
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Dorothea Buck: Der Schmerz 1938/2017

Medizinverbrechen im Nationalsozialismus

Der Lern- und Gedenkort Medizinverbrechen im Nationalsozialismus ist Teil der Dauerausstellung des Museums. Er erinnert an die Hamburger Opfer der NS-Euthanasie, der Zwangssterilisationen und der Humanexperimente im Nationalsozialismus und thematisiert die Verantwortung der Wissenschaften für die Herleitung eines an Eugenik, Rassenideologie und Produktivität orientierten Menschenbilds.

Untersuchung von Auswanderern
Untersuchung von Auswanderern

Fortschritt und Erfassung

Ab dem 22.11.2017 eröffnet ein weiterer neuer Raum mit dem Titel „Fortschritt und Erfassung“, der die ambivalente Geschichte der öffentlichen Gesundheit in den Jahren 1890 bis 1930 vorstellt. Vor über 125 Jahren forderte in Hamburg Europas letzte große Cholera-Epidemie über 8 600 Tote. Die Hafenstadt wurde zum Symbol der verkommenen, ungesunden Großstadt – ohne adäquate Wasserversorgung und mit Slums, in denen Tuberkulose grassierte. In den 1920er Jahren aber entwickelte sich das Schlusslicht urbaner Sanierung zu einer Vorzeigemetropole. Lebensbedrohliche Krankheiten verschwanden durch Prävention, die Säuglingssterblichkeit wurde halbiert. Der Aufbau einer effektiven kommunalen Gesundheitsfürsorge war einer der größten Erfolge der jungen Weimarer Demokratie – sie führte dennoch in eine Katastrophe. Erfassung und Kontrolle verwandelten den Sieg über die Krankheiten in einen Krieg gegen Kranke.