Aktuelle Veranstaltungen des IGEM


Interdisziplinäres Ethikseminar Wintersemester 2018/2019
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Aktuelles im Medizinhistorischen Museum

22.11.2018

"Mir geht es noch gut!" Vortrag von Wolfgang U. Eckart im Rahmen der Ausstellung "Lebenszeichen"

"Mir gehts es noch gut!" - Zeilen, Bilder, Feldpostkarten aus Kriegslazaretten, 1914 - 1918 - Vortrag von Wolfgang U. Eckert im Rahmen der Ausstellung "Lebenszeichen"

N30 Fritz Schumacher-Haus - Etage EG

20.10.2018

Kuratorenführung durch die neue Sonderausstellung

Dr. Monika Ankele, Kuratorin am Medizinhistorischen Museum, führt durch die neue Sonderausstellung "Lebenszeichen. Fotopostkarten aus den Lazaretten des Ersten Weltkriegs". Treffpunkt ist das Foyer des Fritz-Schuhmacher-Hauses (N30.b), UKE-Eingang Schedestrasse/Ecke Frickestrasse.

N30 Fritz Schumacher-Haus - Etage 1. Etage

Dorothea Buck: Der Schmerz 1938/2017
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Dorothea Buck: Der Schmerz 1938/2017

Medizinverbrechen im Nationalsozialismus

Geöffnet ab dem 22. November 2017

Der Lern- und Gedenkort Medizinverbrechen im Nationalsozialismus ist Teil der Dauerausstellung des Museums. Er erinnert an die Hamburger Opfer der NS-Euthanasie, der Zwangssterilisationen und der Humanexperimente im Nationalsozialismus und thematisiert die Verantwortung der Wissenschaften für die Herleitung eines an Eugenik, Rassenideologie und Produktivität orientierten Menschenbilds.

Untersuchung von Auswanderern
Untersuchung von Auswanderern

Fortschritt und Erfassung

Geöffnet ab dem 22. November 2017

Ab dem 22.11.2017 eröffnet ein weiterer neuer Raum mit dem Titel „Fortschritt und Erfassung“, der die ambivalente Geschichte der öffentlichen Gesundheit in den Jahren 1890 bis 1930 vorstellt. Vor über 125 Jahren forderte in Hamburg Europas letzte große Cholera-Epidemie über 8 600 Tote. Die Hafenstadt wurde zum Symbol der verkommenen, ungesunden Großstadt – ohne adäquate Wasserversorgung und mit Slums, in denen Tuberkulose grassierte. In den 1920er Jahren aber entwickelte sich das Schlusslicht urbaner Sanierung zu einer Vorzeigemetropole. Lebensbedrohliche Krankheiten verschwanden durch Prävention, die Säuglingssterblichkeit wurde halbiert. Der Aufbau einer effektiven kommunalen Gesundheitsfürsorge war einer der größten Erfolge der jungen Weimarer Demokratie – sie führte dennoch in eine Katastrophe. Erfassung und Kontrolle verwandelten den Sieg über die Krankheiten in einen Krieg gegen Kranke.