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  • Aktuelle Projekte (alphabetisch sortiert)
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    "BENGALO – Optimierung eines Behandlungs- und Erziehungsangebots für Gefangene mit Gewalt- und Suchtproblemen in einer sozialtherapeutischen Haftstation des Jugendstrafvollzugs“

    Jugendliche und junge Erwachsene, die eine Jugendhaftstrafe im geschlossenen Vollzug ableisten, sind eine Personengruppe, die mit hoher Wahrscheinlichkeit verschiedene Merkmale und Risiken aufweisen, die mit einer ungünstigen Prognose für den weiteren Lebenslauf einhergehen, hierzu zählen insbesondere Störungen mit Substanzgebrauch, dissoziale Verhaltenstendenzen sowie Defiziten in der Emotionsregulation. Bisherige Ansätze, die den erzieherischen Auftrag im Jugendstrafvollzug aufgreifen und Anleitungen für eine gelungene Anpassung nach Haftentlassung geben, greifen nicht gleichzeitig alle drei der vorgenannten Risiken gleichzeitig auf, um sie in einem integrativen Ansatz abzuschwächen. Das Projekt „Optimierung eines Behandlungs- und Erziehungsangebots für Gefangene mit Gewalt- und Suchtproblemen in einer sozialtherapeutischen Haftstation des Jugendstrafvollzugs“ (BENGALO) versucht hier Abhilfe zu schaffen. In Zusammenarbeit mit der Jugendstrafanstalt Hahnöfersand wird eine sozialtherapeutische Station konzipiert, in der problematischer Substanzkonsum, dissoziales Verhalten und Emotionsregulationsdefizite gleichermaßen integrativ behandelt werden. Ziel des Ansatzes ist eine Reduktion von problematischen Verhaltensmarkern sowie eine verbesserte Annahme von Hilfsangeboten nach Haftentlassung. Im Rahmen des Projekts BENGALO wird das Konzept der Station entwickelt, evaluiert und abschließend dargestellt. Das Projekt wird die JVA Hahnöfersand kompetenzbezogen in die Lage versetzen, die Station im Falle eines Erfolges alleine weiter zu betreiben. Die hier entwickelten Interventionselemente werden so konzipiert, dass ein Übertrag der Elemente in alle Bereiche des Jugendstrafvollzugs und der Untersuchungshaft mit der Zielgruppe möglich ist.

    Förderung: Justizbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg

    Kooperationspartner: JVA Hahnöfersand

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    "CANSAS – Kognitiv-behaviorale Therapie bei Jugendlichen mit posttraumatischen Belastungsstörungen und substanzbezogenen Störungen“

    Das Projekt wird innerhalb eines bundesweiten Forschungsverbundes gefördert. Thematische Klammer sind Substanzmissbrauch und Posttraumatische Belastungsstörungen im Zusammenhang mit Gewalt, Vernachlässigung, Misshandlung und Missbrauch in Kindheit und Jugend [„Childhood Abuse and Neglect as a cause and consequence of Substance Abuse – understanding risks and improving Services (CANSAS)]”. Ziel der Studie ist die adoleszenten- und gender-sensitive Evaluation des manualisierten, kognitiv-behavioralen Gruppenprogramms “Sicherheit finden” von Lisa M. Najavits in einer Phase-I-Längsschnittstudie. Das Therapieprogramm richtet sich an weibliche Jugendliche mit Suchtproblemen und Posttraumtischen Belastungsstörungen. Dabei gestaltet sich der Zugang zu dieser Zielgruppe schwieriger als im Erwachsenenbereich. Das Deutsche Zentrum für Suchtfragen des Kindes- und Jugendalters (DZSKJ) hat deshalb gemeinsam mit der Hamburger Suchtberatungsstelle „Kajal“ erhebliche Anstrengungen unternommen um das Projekt im Hamburger Sucht- und Jugendhilfesystem bekannt zu machen. Durch diese Aktivitäten wächst der Einschluss von Patientinnen in die Studie stetig. Projektpartner sind die Boston University School of Medicine (USA) und das Zentrum für Interdisziplinäre Suchtforschung Hamburg (ZIS), Verbundpartner sind u.a. weitere Universitätskliniken aus dem Bundesgebiet.

    Förderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

    Kooperationspartner: KAJAL Frauenperspektiven e.V. Hamburg, Sucht- und Drogenberatung für jugendliche Mädchen und junge Frauen

    Homepage: www.cansas-studie.de

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    "CAN Stop: Gruppenprogramm für junge Menschen mit problematischem Cannabiskonsum“

    Im Projekt CAN Stop wurde vom Deutschen Zentrum für Suchtfragen des Kindes- und Jugendalters sowie der Klinik für Psychiatrie, Neurologie, Psychosomatik und Psychotherapie im Kindes- und Jugendalters der Universität Rostock ein manualisiertes Gruppenprogramm für Jugendliche und junge Erwachsene im Alter zwischen 14 und 21 Jahren mit problematischem Cannabiskonsum entwickelt und evaluiert. Während bereits Programme für die Behandlung von Cannabismissbrauch existieren, füllt CAN Stop eine Lücke für ein niedrigschwelliges Programm, dessen Durchführung durch den Einsatz von Laientrainern relativ unkompliziert und kostengünstig zu bewerkstelligen ist. CAN Stop wurde mit kooperierenden Einrichtungen in vier Settings, in der ambulanten Jugend- und Suchthilfe, im ambulanten und stationären medizinischen System sowie in Justizvollzugsanstalten implementiert und im Rahmen einer randomisiert kontrollierten Multicenter-Studie auf seine Wirksamkeit untersucht. Die positiven Effekte von CAN Stop im Vergleich zu den in den Einrichtungen sonst vorgehaltenen Interventionsangeboten konnte nachgewiesen werden.

    Förderung: Bundesministerium für Gesundheit (BMG)

    Kooperationspartner: Universitätsklinik Rostock

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    "CAN Stop Intramural“

    Das Ziel des Projekts „CAN Stop Intramural“ ist es, das vom DZSKJ entwickelte und erfolgreich evaluierte Gruppenprogramm „CAN Stop“ (Projekt 01.07) gegen Cannabiskonsum unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Jugendstrafvollzug weiter zu verbreiten und zu implementieren und die Jugendstrafanstalten zu befähigen, das CAN Stop Training in eigener Regie in den Vollzugsalltag zu übernehmen. Zu diesem Zweck wird im Rahmen des vorliegenden Projekts das CAN Stop Training gegenüber den Einrichtungen des Jugendstrafvollzugs vorgestellt, Mitarbeiter der Einrichtungen werden als zukünftige CAN Stop Trainer geschult und die Durchführung des Trainings wird supervisorisch und hinsichtlich der Qualitätssicherung begleitet. Zwölf Bundesländer haben im Rahmen eines „Letters of Intent“ ihr Interesse und die Zustimmung zur Beteiligung an dem Projekt signalisiert. Der Implementationsprozess wird im Rahmen einer qualitativen Studie begleitet. Im Rahmen einer abschließenden Fachkonferenz werden die gesammelten Erfahrungen länderübergreifend ausgetauscht und gebündelt.

    Förderung: Bundesministerium für Gesundheit (BMG)

    Kooperationspartner: diverse Einrichtungen des Jugendstrafvollzug bundesweit

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    "Erstellung und Überarbeitung von Materialien für die Prävention von pathologischem Internet- und Computergebrauch bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen"

    Mit Unterstützung der DAK-Gesundheit erfolgte eine Aktualisierung von Materialien zur Prävention von pathologischem Internetgebrauch bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen sowie ihren Angehörigen. Es handelt sich um insgesamt drei Broschüren zu dieser Thematik mit den Zielgruppen: Jugendliche, Erwachsene sowie Angehörige, Lehrer und Ausbilder, die ursprünglich 2010 in einem Forschungsprojekt, das vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) gefördert wurde, erstellt worden waren. Die Broschüren sind als pdf-Datei zum Download auf der Internetseite www.computersuchthilfe.info erhältlich. Außerdem haben die Projektmitarbeiter, im Rahmen der Zusammenarbeit mit der DAK, die Krankenkasse bezüglich einer FORSA-Elternbefragung beraten und konzeptionell unterstützt. Im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz wurde die Broschürenaktualisierung sowie der Ergebnisse der FORSA-Befragung der allgemeinen Öffentlichkeit bekanntgegeben. Weitere Zeitschriftenpublikationen sind in Planung.

    Förderung: Bundesministerium für Gesundheit (BMG) und DAK-Gesundheit

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    "Evaluation eines psychoedukativen Gruppenprogramms für Jugendliche und junge Erwachsene mit pathologischem Internetgebrauch“

    In einer ergänzenden Pilotstudie wurde über den Zeitraum von 15 Monaten unselektiert bei allen minderjährigen Teilnehmern die Effektivität des kognitiv-verhaltenstherapeutischen Gruppenprogramms mit psychoedukativen Anteilen untersucht. Die Jugendlichen berichteten zum zweiten Messzeitpunkt eine niedrigere Ausprägung problematischer Internetnutzung und deutlich verringerte Nutzungszeiten des Internets, sowohl an Wochentagen als auch am Wochenende. Die vorliegende Pilotstudie spricht für positive Effekte eines kognitiv-verhaltenstherapeutischen Gruppenprogramms mit psychoedukativen Anteilen bei der störungsspezifischen Behandlung von Jugendlichen mit pathologischem Internetgebrauch. Die Publikation eines Manuals ist für 2015 geplant.

    Kooperationspartner: Drogen- und Alkohol-Ambulanz für Jugendliche, junge Erwachsene und deren Familien (DAA); „Hamburg macht Kinder gesund e.V.“

    Homepage: www.hhmkg.de

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    "Exzessive Computer- und Internetnutzung Jugendlicher im Zusammenhang mit dem (medien)erzieherischen Handeln in deren Familien (EXIF)“

    Die EXIF-Studie ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem Arbeitsbereich Medienpädagogik des Fachbereiches Erziehungswissenschaften der Universität Hamburg und dem Deutschen Zentrum für Suchtfragen des Kindes- und Jugendalters (DZSKJ). Neben einer qualitativen Erhebung wurde eine quantitative Befragung bei einer repräsentativen (Quoten-)Stichprobe von Jugendlichen im Alter von 14 bis 17 Jahren und jeweils einem dazugehörigen Elternteil zum Thema Computer- und Internetnutzung durchgeführt. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass sich die Einschätzung, ab welchem Punkt Mediennutzung als "exzessiv" gilt, zwischen Jugendlichen und Erwachsenen sehr unterscheidet. Sie wurden in einer Buchpublikation sowie internationalen Zeitschriftenartikeln veröffentlicht und zeigen die wichtige Bedeutung familialer Aspekte für eine pathologische Internetnutzung im Jugendalter.

    Förderung: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)

    Kooperationspartner: Arbeitsbereich Medienpädagogik, Fachbereiches Erziehungswissenschaften, Universität Hamburg

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    "Familien Stärken (Strenghtening Families Program 10-14)"

    Das Forschungsprojekt Familien stärken verfolgt im Wesentlichen das Ziel, das für Deutschland adaptierte universelle U.S.-Suchtpräventionsprogramm Strengthening Families Program (SFP) 10 – 14 hinsichtlich seiner Effektivität zu überprüfen. Zu diesem Zweck wurde eine randomisiert-kontrollierte Multicenter-Studie zur Evaluation des Programms Familien stärken an 4 Projektstandorten in sozial benachteiligten Stadtteilen in Deutschland durchgeführt. Die Studie schloss unmittelbar an eine Pilotstudie (Mitte 2009 bis April 2010) des DZSKJ an, in der SFP 10 – 14 übersetzt und kulturell adaptiert wurde. Das Programm richtet sich an Familien mit Kindern im Alter von zehn bis 14 Jahren und hat zum Ziel, die Erziehungskompetenzen der Eltern zu stärken, den Kindern gesunde Wege im Umgang mit Stress zu zeigen, sowie das Familienfunktionsniveau zu erhöhen. Ausgehend von U.S.-amerikanischen Befunden, wurde erwartet, dass die Kinder und Jugendlichen, die an Familien stärken teilnahmen, im Vergleich zu einem Elternkurzprogramm später mit dem Konsum von Alkohol, Tabak und Cannabis beginnen und sich positiv auf weitere Kind-, Eltern- und Familienvariablen auswirkt. Die Studie betrachtete dabei einen Zeitraum von 18 Monaten.

    Förderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

    Homepage: www.familien-stärken.info

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    "Gesundheitsnetz Alkohol im Jugendalter (Teilprojekt 10)" - Verbund psychenet- Hamburger Netzwerk psychische Gesundheit

    Mit dem Teilprojekt 10 wurde im Rahmen des Verbundprojektes aufbauend auf internationalen Erkenntnissen und eigenen Vorarbeiten erstmalig in einem randomisiert-kontrollierten Design die Wirksamkeit einer manualisierten, motivierenden Kurzintervention für Kinder und Jugendliche nach einer akuten Alkoholintoxikation untersucht. Während eine kleine Zahl von internationalen Studien die Wirksamkeit von alkoholspezifischen Kurzinterventionen im Notfallsetting für Minderjährige, die aufgrund eines positiven Screening-ergebnisses für riskanten Alkoholkonsum identifiziert wurden und / oder die in den sechs Stunden vor dem Klinikaufenthalt Alkohol konsumiert hatten untersucht hat, lag bislang keine randomisiert-kontrollierte Studie zur Wirksamkeit einer Kurzintervention für Jugendliche nach einer akuten Alkoholintoxikation vor. Das im Rahmen unserer Studie weiterentwickelte HaLT-Präventionsangebot ("Hart am Limit") ist ein durch öffentliche Mittel (Bundesministerium für Gesundheit, BMG) initiiertes und im gesamten Bundesgebiet (bisher jedoch nicht in Hamburg) eingesetztes, leitfadengestütztes Praxisprojekt, das Elemente der Motivierenden Kurzintervention integriert aber nicht systematisch Forschungswissen anwendet, keine einheitlichen Verfahrensweisen ermöglicht und letztlich nicht evidenzbasiert ist. Ziel der Studie war die evidenzbasierte Modifikation und randomisiert-kontrollierte Wirksamkeitsprüfung einer im Rahmen des Praxisprojektes HaLT in Deutschland weit verbreiteten motivierenden Kurzintervention für alkoholintoxikierte Kinder und Jugendliche im Notfallsetting und deren nachhaltige Einführung in das Hamburger Versorgungssystem innerhalb einer transdisziplinären Kooperationsstruktur.

    Förderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung

    Kooperationspartner: Ärztekammer Hamburg; Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz (BGV) Hamburg; Beratungsstelle Kö16a; Center for Health Care Research (CHCR) am UKE; Drogen- und Alkohol-Ambulanz am UKE (DAA); Gesundheitswirtschaft Hamburg GmbH; Verein „Gesundheitsmetropole Hamburg e.V.“

    Homepage: www.psychenet.de

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    "PIGMOTIV – Internetabhängigkeit bei Jugendlichen: eine empirische Studie zur Identifizierung von Motiven und Risikofaktoren“

    Im Rahmen einer Querschnittstudie wurden auch im Jahresverlauf 2013 Jugendliche mit exzessiver Internetnutzung befragt, die an einem ambulanten Gruppenprogramm zur Behandlung der Problematik teilgenommen haben. Die Datenerhebung erfolgte mit standardisierten Instrumenten bei Jugendlichen im Altersbereich von 12 bis 19 Jahren. Der geplante Stichprobenumfang für die Untersuchungsgruppe wurde inzwischen erreicht. Die Befragung der Patienten und einer parallelisierte Kontrollgruppe von Jugendlichen mit durchschnittlichen Mediennutzungszeiten wurde in 2014 abgeschlossen. Aktuell findet die Auswertung statt.

    Förderung: Willy Robert Pitzer Stiftung

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    "Trampolin – ein modulares Präventionskonzept für Kinder aus suchtbelasteten Familien“

    Das Ziel des Projektes war die Konzeption und Evaluation eines Präventionskonzeptes für Kinder aus suchtbelasteten Familien im Alter von 8 bis 12 Jahren. Mit Unterstützung aus Mitteln des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) und in Kooperation mit dem Deutschen Institut für Sucht- und Präventionsforschung (DISuP; Prof. Klein) der Katholischen Hochschule NRW, wurde ein modulares präventives Gruppenprogramm für Kinder suchtkranker Eltern entwickelt, da diese Kinder zur Risikogruppe gehören, später selbst eine substanzbezogene oder psychische Störung aufzuweisen. Das Trampolin-Manual wirkt möglichen problematischen Entwicklungsverläufen entgegen und beinhaltet Themen zur Stärkung der eigenen Ressourcen, Fördern des Selbstwertes sowie einzelne Elemente der Suchtberatung, wie z.B. die Aufklärung über Alkohol, Drogen und Suchterkrankungen. Im März 2010 begann nach umfangreichen Rekrutierungs- und Schulungsmaßnahmen die Durchführung der Präventionsmaßnahme in ambulanten Einrichtungen in ganz Deutschland. Die Evaluation des Projektes erfolgte im Rahmen einer randomisiert-kontrollierten Multicenter-Studie im Vergleich zu zwei Kontrollgruppen. Zur Zeit finden Schulungen in dem positiv evaluiertn Program statt, Ziel ist eine bundesweite Implementierung des Präventionskonzeptes.

    Förderung: Bundesministeriums für Gesundheit (BMG)

    Kooperationspartner: DISuP, Katholische Hochschule NRW, Einrichtungen der Jugend-, Sucht-, Familien und Selbsthilfe bundesweit sowie stationäre Einrichtungen mit einem Suchtschwerpunkt

    Homepage: www.projekt-trampolin.de

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    "WISEteens (Web-based Screening and Brief Intervention for SubstancE Using teens)"

    Online-Programme und webbasierte Interventionen zur Förderung gesundheitsbezogener Verhaltensweisen, Verringerung der Symptombelastung und Verbesserung des gesundheitlichen Wohlbefindens werden für die moderne Gesundheitsversorgung immer wichtiger. Entsprechend groß ist mittlerweile das Angebot an Anwendungen für verschiedene psychische Probleme, einschließlich spezifischer Screening-, Präventions- und Beratungs-/Behandlungs- und Nachsorgeangebote im Zusammenhang mit problematischem und abhängigem Substanzgebrauch. Die Anzahl evaluierter Programme, die speziell für Jugendliche konzipiert sind ist allerdings sehr gering. Im Rahmen von WISEteens wurde ein vollautomatisiertes interaktives Programm zur Reduzierung riskanten Substanzkonsums speziell für Jugendliche im Alter von 16 bis 18 Jahren in fünf Sprachen entwickelt und innerhalb einer multizentrischen RCT-Studie in Deutschland, Schweden, Belgien und der Tschechischen Republik auf seine Wirksamkeit getestet.

    Kooperationspartner: Karolinska Institutet, Stockholm; Universität Lund; Vereniging voor Alcohool- en andere Drugproblemen (VAD), Brüssel; National Institute of Mental Health (NIMH), Klecany (Tschechische Republik).

    Förderung: DG Justice, Drug Prevention and Information Programme of the European Union

  • "Beeinträchtigung der Kognition durch chronischen Methamphetaminkonsum (Werner-Otto-Stiftung)"

    "Entwicklung und Evaluation von Instrumenten zur Diagnostik problematischen Tabak-, Alkohol- und Drogenkonsums im Rahmen der pädiatrischen Kinder- und Jugenduntersuchung J1"

    "Ergebnisevaluation der stationären kinder- und jugendpsychiatrischen Suchtbehandlung bei „Teen Spirit Island“ (Förderverein)"

    "Erstellung einer Expertise „Beratungs- und Behandlungsangebote des pathologischen Internetgebrauchs in Deutschland“ und zielgruppenspezifischen Informationsmaterials für betroffene Kinder, Jugendliche und Erwachsene (BMG)"

    "Evaluation der neuen Suchtberatungsangebote im Rahmen des Programms „Drogenfreie Kindheit und Jugend“ in Hamburg (FHH)"

    "Evaluation des Nikotinentwöhnungsprogamms für Jugendliche im Projekt „Nichtrauchen ist cool“ (Förderverein)"

    "Evaluation einer Therapievorbereitungsstation für drogenabhängige und –missbrauchende Gefangene im hamburgischen Strafvollzug (FHH)"

    "Geschlechtsspezifische Anforderungen an die Suchthilfe – Gender Mainstreaming in der Suchttherapie von Jugendlichen (BMG)"

    "Katamnesestudie zur Erlangung und Aufrechterhaltung der Tabakabstinenz von Teilnehmern des Programms „Rauchfrei in 10 Wochen“"

    "Motivations- und Veränderungsprozesse in der Tabakentwöhnung unter besonderer Berücksichtigung von Aspekten der „Familienorientierten Tabakprävention“"

    "Onlineberatung zu Pathologischem Internetgebrauch – eine Recherche zum Forschungsstand, zu vorhandenen Angeboten und zur Identifizierung Erfolg versprechender Gestaltung (BMG)"

    "Pilotstudie zur Adaptation des Strengthening Families Program 10-14 zur universellen familienbasierten Prävention von Suchtstörungen (div. Fördervereine, Dekanat UKE)"

    ""Schwangere - Eltern - Kinder“ in der Suchthilfe. Recherche und Evaluation ausgesuchter Netzwerke zu regionalen Hilfen für suchtgefährdete und -abhängige Schwangere, Eltern und deren Kinder sowie Darstellung von ‚best practice’-Modellen (BMG)"


Verantwortlich für den Inhalt
Autoren: Katharina Kegel | Karsten Grzella
Erstellung: 19.11.2015
Letzte Änderung: 19.11.2015