Projekte

  • Aktuelle Projekte (alphabetisch sortiert)
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    "AVOIDANCE - CANNCUE"

    Die Studie soll zu einem besseren Verständnis der Mechanismen von Rückfällen in den Cannabiskonsum beitragen und insbesondere Möglichkeiten der Übertragbarkeit vorhandener impliziter Behandlungsansätze zur Rückfallvermeidung bei Alkoholabhängigen für die Population junger Cannabisabhängiger prüfen. Es wurde eine Untersuchung möglicher cannabisspezifischer kognitiver Annäherungs- und Vermeidungs-Tendenzen („Approach-Avoidance“) infolge der visuellen Präsentation von Cannabisspezifischen Hinweis- bzw. Auslösereizen (Cues) bei abstinenten, stationär behandelten Cannabisabhängigen Jugendlichen und deren Bedeutung für das erlebte Verlangen nach Cannabis (Craving) durchgeführt werden. Primäre Outcome-Parameter sind das erlebte Craving und die neurofunktionelle Aktivität in spezifischen, suchtrelevanten Hirnregionen in Reaktion auf die Cue-Exposition sowie die Reaktionszeiten im Annährungs-Vermeidungs-Verhalten auf Cannabisspezifische und neutrale Hinweisreize in einer fMRI-Pilotstudie. Die Probandenmessungen begannen im Juni 2016 und wurden im Dezember 2016 nach insgesamt 19 Probanden abgeschlossen. Das Projekt befindet sich in Kooperation mit dem Institut für Neurowissenschaften noch in der Auswertung. Eine Publikation wird angestrebt.

    Kooperationspartner: Institut für Neurowissenschaften

    Förderung: /

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    „BENGALO – Behandlungs- und Erziehungsangebots für Gefangene mit Gewalt- und Suchtproblemen“

    Das durch die Justizbehörde Hamburg, Amt für Justizvollzug und Recht geförderte Beratungs- und Erziehungsangebot „BENGALO“ wurde auf der geschlossenen sozialtherapeutischen Abteilung der Justizvollzugsanstalten Hameln und Hahnöfersand durchgeführt. An der wissenschaftlichen Evaluation nahmen 54 Inhaftierte teil, die v.a. ihre Emotionsregulationsfähigkeiten gegenüber einer Kontrollgruppe verbesserten.

    Kooperationspartner: JVA Hahnöfersand, Jugendanstalt Hameln

    Förderung: Justizbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg

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    „CAN Stop – Gruppenprogramm für junge Menschen mit problematischem Cannabiskonsum“

    Das manualisierte Gruppenprogramm CAN Stop besteht aus acht 90-minütigen Sitzungen und basiert auf den Prinzipien der Verhaltenstherapie und des Motivational Interviewings. An dem stark strukturierten Programm nehmen durchschnittlich acht Teilnehmende im Alter von 14 bis 21 Jahren in verschiedenen Settings teil. Eine durch das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) geförderte Studie mit 306 Jugendlichen und jungen Erwachsene belegt die Wirksamkeit, insbesondere im Setting der Jugendvollzugsanstalten und der ambulanten Jugend- und Suchthilfe.

    Kooperationspartner: 49 Kooperationspartner in elf Bundesländern der Jugend- und Suchthilfe, des Jugendstrafvollzug sowie der medizinischen Versorgung; Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters des Zentrums für Nervenheilkunde der Universitätsklinik Rostock

    Förderung: Bundesministerium für Gesundheit (BMG)

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    „CAN Stop Intramural“ (Implementierung des Gruppentrainings CAN Stop gegen Cannabiskonsum in Einrichtungen des Jugendstrafvollzugs in Deutschland)

    Im Rahmen des Projektes CAN Stop Intramural konnte das evaluierte Gruppentraining CAN Stop in Einrichtungen des geschlossenen Jugendstrafvollzugs (u.a. Hahnöfersand) deutschlandweit verbreitet werden. In der BMG-geförderten Studie wurden CAN Stop Trainer geschult und supervidiert. An der Evaluation nahmen insgesamt 115 Inhaftierte aus Jugendstrafanstalten im Alter zwischen 16 und 24 Jahren teil.

    Kooperationspartner: diverse Einrichtungen des Jugendstrafvollzugs (bundesweit) und Justizministerien der Länder

    Förderung: Bundesministerium für Gesundheit (BMG)

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    "Erstellung und Überarbeitung von Materialien für die Prävention von pathologischem Internet- und Computergebrauch bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen"

    Mit Unterstützung der DAK-Gesundheit erfolgte eine Aktualisierung von Materialien zur Prävention von pathologischem Internetgebrauch bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen sowie ihren Angehörigen. Es handelt sich um insgesamt drei Broschüren zu dieser Thematik mit den jeweiligen Zielgruppen Jugendliche, Erwachsene sowie Angehörige, Lehrer und Ausbilder, die ursprünglich 2010 in einem Forschungsprojekt, das vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) gefördert wurde, erstellt worden waren. Die Broschüren sind in der aktualisierten Form sowohl in gedruckter Form als auch als pdf-Datei zum Download auf der Internetseite www.computersuchthilfe.info erhältlich. Weiterhin wurden für die DAK-Gesundheit inzwischen drei wissenschaftliche Studien konzipiert, die vom Markt- und Meinungsforschungsinstitut Forsa (Gesellschaft für Sozialforschung und statistische Analysen mbH) in für Deutschland repräsentativen Stichproben umgesetzt wurden. In der ersten Befragung wurde die Häufigkeit eines jugendlichen pathologischen Internetgebrauchs und von erzieherischen Maßnahmen aus Sicht der Eltern erfasst. In der zweiten Erhebung erfolgte eine Erfassung der Prävalenz von Internet Gaming Disorder (Computerspielabhängigkeit) bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen und in der dritten Studie von problematischem Gebrauch sozialer Medien im Jugendalter. Die Ergebnisse der epidemiologischen Studien wurden jeweils auf gemeinsamen Pressekonferenzen vorgestellt und in internationalen Publikationen in Fachzeitschriften berichtet.

    Kooperationspartner: /

    Förderung: DAK-Gesundheit und Bundesministerium für Gesundheit (BMG)

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    "EVA HALT - Basisevaluation HaLT-Hamburg"

    Die HaLT-Hamburg Basisevaluation wird gemeinschaftlich mit dem Referat Drogen und Sucht, Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz (BGV) Hamburg als Maßnahme zur langfristigen Qualitätssicherung und Evaluation der HaLT-Hamburg Kurzintervention durchgeführt. Die von der Kö*Schanze koordinierten HaLT-Hamburg BeraterInnen sind in der Anwendung der Tablet-basierten Basisevaluation geschult worden und setzen diese seitdem im Rahmen der motivierenden Kurzinterventionen am Krankenbett digitalisiert ein.

    Kooperationspartner: Referat Drogen und Sucht, Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz (BGV) Hamburg

    Förderung: Eigenmittel

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    „Familien stärken“: familienbasierte Suchtprävention

    Im Rahmen des Forschungsprojektes ›Familien stärken‹ wurde das evidenzbasierte US-amerikanische Programm ›Strengthening Families Program 10-14› an lokale Verhältnisse angepasst und im Rahmen einer randomisiert-kontrollierten Studie überprüft (durchgeführt wurde das Programm in sozial-benachteiligten Bezirken in den vier Ballungsräumen Hamburg, München, Hannover und Schwerin). Die Studie wurde gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Keine Macht den Drogen e.V. München, Förderverein für suchtgefährdete Kinder und Jugendliche e.V. Hamburg. Kooperationspartner waren Einrichtungen der Jugend- und Suchthilfe (u.a. Jugend hilft Jugend e.V. Hamburg).

    Kooperationspartner: Einrichtungen der Jugend- und Suchthilfe (u.a. Jugend hilft Jugend e.V. Hamburg)

    Förderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Keine Macht den Drogen e.V. München, Förderverein für suchtgefährdete Kinder und Jugendliche e.V. Hamburg

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    „HaLT Hamburg: Gesundheitsnetz Alkohol im Jugendalter“

    In einem gemeinschaftlichen Projekt mit dem Referat Drogen und Sucht der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz (BGV) Hamburg, der Suchtberatungsstelle Kö*Schanze und den Hamburger Kliniken wurden die Strukturen und Prozesse für eine qualitätsgesicherte und nachhaltige Umsetzung einer Intervention für Minderjährige, die aufgrund einer akuten Alkoholintoxikation an Hamburger Kliniken behandelt werden, aufgebaut. Die wissenschaftliche Evaluation wurde vom BMBF gefördert und erfolgte im Rahmen des Forschungsverbundes „Psychenet: Hamburger Netzwerk Psychische Gesundheit“. Die Ergebnisse sind in ein detailliertes Manual eingegangen.

    Kooperationspartner: Referat Drogen und Sucht der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz (BGV) Hamburg, der Suchtberatungsstelle Kö*Schanze und den Hamburger Kliniken

    Förderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

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    "HaLT_Elternintervention - Weiterentwicklung von evidenzbasierten Handlungsempfehlung für Eltern im Umgang mit dem Alkoholkonsum ihrer Kinder"

    Im Rahmen der von der Schöpflin Stiftung initiierten HaLT-Hart am Limit Forschergruppe wurden verschiedene Arbeitsgruppen für die Weiterentwicklung des Projektes HaLT – Hart am Limit gegründet. Das DZSKJ kooperiert mit dem Zentrum für Interdisziplinäre Suchtforschung (ZIS; Federführung) und dem Institut für Therapieforschung Nord (IFT-Nord) in dem Projekt „Weiterentwicklung von evidenzbasierten Handlungsempfehlung für Eltern im Umgang mit dem Alkoholkonsum ihrer Kinder“ Das DZSKJ ist insbesondere für folgende Arbeitspakete verantwortlich: Durchführung von N = 10 Tiefeninterviews mit Eltern, deren Kinder in der Klinik ein HaLT-Gespräch erhalten haben und N = 10 Tiefeninterviews mit Jugendlichen, die in der Klinik ein HaLT-Gespräch erhalten haben sowie eine Datenauswertung zu den Trinkumständen, die akuten Alkoholintoxikationen vorangehen. Ziel der Interviews und Datenauswertungen ist, die Handlungsempfehlungen für Eltern um neue Erkenntnisse zur Vermeidung von akuten Alkoholintoxikationen zu ergänzen. Das Projekt wird durch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gefördert und ist am 01.09.2018 gestartet. Die Laufzeit beträgt 24 Monate.

    Kooperationspartner: Zentrum für Interdisziplinäre Suchtforschung (ZIS; Federführung), Institut für Therapieforschung Nord (IFT-Nord)

    Förderung: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA)

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    "Internetabhängigkeit bei Jugendlichen: eine empirische Studie zur Identifizierung von Motiven und Risikofaktoren“

    Im Rahmen einer Querschnittstudie wurden Jugendliche mit problematischen Internetgebrauch befragt, die am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) an einem ambulanten Gruppenprogramm zur Behandlung dieser Problematik teilgenommen hatten. Zusätzlich wurde eine Kontrollgruppe untersucht, die keine problematische Nutzung des Internets aufwies. Die Befragung erfolgte mit standardisierten Instrumenten bei Jugendlichen im Altersbereich von 12 bis 19 Jahren. Die Datenerhebung bei den Teilnehmern konnte inzwischen erfolgreich abgeschlossen werden. Aktuell erfolgt die Aufbereitung und statistische Auswertung der vorliegenden Daten. Die Ergebnisse sollen in Publikationen in Fachzeitschriften veröffentlicht werden.

    Kooperationspartner: /

    Förderung: Willy Robert Pitzer Stiftung

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    "IMAC-Mind, Teilprojekt 6 - Prävention von Suchtstörungen und komorbiden psychischen Störungen im Kindes- und Jugendalter durch das achtsamkeitserweiterte Strengthening Families Program 10-14 („Familien achtsam stärken“)"

    Im Rahmen des durch das BMBF geförderten Projektes wird das vorhandene evidenzbasierte Familienpräventionsprogramm „Familien Stärken“ um achtsamkeitsbasierte Programmkomponenten erweitert und versorgungsnah in Hamburg implementiert. Die wissenschaftliche Evaluation erfolgt unter möglichst versorgungsrealen Bedingungen in kooperierenden Einrichtungen der Hamburger Jugendhilfe.

    Kooperationspartner: Medical School Hamburg

    Förderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

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    "IMAC-Mind, Teilprojekt 7 – Treatment effectiveness of mindfulness-based psychotherapy in adolescent substance use disorders (Behandlungseffekte Achtsamkeits-basierter Psychotherapie bei Jugendlichen mit Substanzgebrauchsstörungen)"

    Das vorliegende Projekt ist ein Teilprojekt des vom DZSKJ koordinierten Verbundes „Improving Mental Health and Reducing Addiction in Childhood and Adolescence through Mindfulness: Mechanisms, Prevention and Treatment (IMAC-Mind)“. Ziel des Teilprojekts ist die Entwicklung, Implementierung und randomisiert kontrollierte Evaluation einer Achtsamkeitsbasierten psychotherapeutischen Intervention bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter zwischen 13 und 19 Jahren, die sich wegen einer Substanzgebrauchsstörung in stationäre kinder- und jugendpsychiatrische Behandlung begeben. Die Studie wird sowohl auf der Jugendsuchtstation des Bereichs Suchtstörungen des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf, Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, -psychosomatik und –psychotherapie als auch an der LWL-Universitätsklinik in Hamm (Westfalen) durchgeführt. Ziel des Projekts ist es, Daten von insgesamt n = 246 Patientinnen und Patienten jeweils vor und nach deren Behandlung sowie im sechs Monats follow-up zu erheben und die Effekte der Achtsamkeitsbasierten Intervention mit denen einer Kontrollgruppe, die die sonst übliche Behandlung (treatment as usual) durchläuft, zu vergleichen.

    Kooperationspartner: LWL Universitätsklinikum Hamm

    Förderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

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    „Lebenslust statt Online-Flucht“ (Förderverein) – Evaluation eines psychoedukativen Gruppenprogramms für Jugendliche und junge Erwachsene mit pathologischem Internetgebrauch.

    „Lebenslust statt Onlineflucht“ ist ein kognitiv-verhaltenstherapeutisches Gruppenprogramm mit psychoedukativen Anteilen für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit pathologischem Computer- bzw. zumeist Internetgebrauch, welches im Frühjahr 2007 in der „Drogen- und Alkoholambulanz für Jugendliche, junge Erwachsene und deren Familien (DAA)“ im UKE modellhaft entwickelt und als Pilotstudie durchgeführt wurde. Es läuft über einen Zeitraum von acht Wochen mit wöchentlichen Terminen von 90 Minuten plus zwei Nachfolge-Terminen mit drei Hauptzielen: Motivation, Reduktion, Stabilisierung. In den meisten Fällen sind etwa 4 vorgeschaltete Einzelsitzungen erforderlich, um die Patienten für eine regelmäßige Gruppenteilnahme zu stabilisieren. Die Ziele des Projektes bestehen darin die grundsätzliche Effektivität des Gruppenprogramms zu prüfen und seine Verbreitung vorzubereiten. Innerhalb von 12 Monaten sollen 6 Gruppen à 5–10 Teilnehmer vollständig das Programm durchlaufen, welches jeweils von 2 Gruppenleiterinnen durchgeführt wird. Ergebnisse der Pilotstudie wurden publiziert. Sie sprechen für positive Effekte des Gruppenprogramms bei der störungsspezifischen Behandlung von Jugendlichen mit pathologischem Internetgebrauch. Nach der Fertigstellung der Überarbeitung des Manuals, wurde es in diesem Jahr bei dem Hogrefe Verlag eingereicht. Zurzeit steht das DZSKJ in Verhandlungen über die Umsetzung des Manuals.

    Kooperationspartner: Drogen- und Alkoholambulanz für Jugendliche, junge Erwachsene und deren Familien (DAA) im UKE, Hamburg

    Förderung: Justizbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg, Stiftung „Hamburg macht Kinder gesund

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    "Localize It! Lokale Strategien zur Reduktion von Alkoholkonsum bei Minderjährigen und episodisch exzessiven Trinkens"

    In einem partizipativen und gemeindeorientierten Ansatz werden best practice Beispiele für kommunale Alkoholprävention bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen identifiziert und implementiert und durch das DZSKJ evaluiert. Das Projekt wird durch die Europäische Kommission gefördert. Kooperationspartner sind der Landschaftsverband Westfalen-Lippe, Koordinationsstelle Sucht (Federführung) sowie 11 Partnerinstitutionen aus verschiedenen europäischen Ländern.

    Kooperationspartner: Landschaftsverband Westfalen-Lippe, Koordinationsstelle Sucht, pro mente (Österreich), CAD Limburg (Belgien), Center for Education about Drugs and Treatment of Drug Addicted Persons Ltd (Zypern), PSYCHIATRICKE CENTRUM PRAHA (Tschechei), Diakonisches Werk Herford (Deutschland), UNIVERSITAETSKLINIKUM HAMBURG-EPPENDORF (Deutschland), CENTER FOR THE PREVENTION OF ADDICTIONS AND PROMOTION OF PSYCHOSOCIAL SUPPORT, "ATHENA HYGEIA" (Griechenland), Forum Prävention ONLUS (Italien), CePT - Centre de Prévention des Toxicomanies (Luxemburg), TACTUS verslavingszorg (Niederlande), IREFREA - Institudo Europeu de Investigação de Factores de Risco de Crianças e Adolescentes (Portugal), Prevencia V&P (Slowakei)

    Förderung: European Union‘s Health Programme (2014-2020), Consumers, Health, Agriculture and Food Executive Agency (CHAFEA)

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    "MIGRATION"

    In einer Studie in Kooperation mit der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie (Prof. Schulte-Markwort) sollen Erfassungsmethoden in Form eines Fragebogens bzw. Interviews erstellt werden, in der verschiedene Fragestellungen in Bezug auf die in Hamburg lebenden minderjährigen unbegleiteten Flüchtlinge abgedeckt sein sollen.
    Die minderjährigen Probanden befinden sich in sogenannten Erstversorgungseinrichtungen und werden durch Mitarbeiter der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie diagnostisch und ggfs. therapeutisch begleitet. Im Zentrum dieses Teilprojektes steht die Erfassung der Prävalenz des Substanzkonsums bei unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen, da bisher keine Daten diesbezüglich vorliegen. Außerdem soll das Ausmaß der durch Substanzkonsum verursachten psychosozialen Beeinträchtigungen erfasst werden um, daraus Hilfebedarf und adäquate Angebotsstrukturen für diese spezielle Population abzuleiten.

    Kooperationspartner: Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie (Prof. Schulte-Markwort)

    Förderung: /

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    "Nichtrauchen ist cool – eine Aufklärungsveranstaltung für 5. bis 7. Klassen"

    Die Aufklärungsveranstaltung "Nichtrauchen ist cool" bietet jeden Donnerstag im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf Nikotinprävention für Hamburger Schülerinnen und Schüler der 5. bis 7. Klassen an. Das Programm wurde wissenschaftlich evaluiert.

    Kooperationspartner: /

    Förderung: /

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    "PLATTFORM - Onlineplattform Pathologischer Internetgebrauch"

    Kooperationspartner: Medienargentur

    Förderung: Bundesministerium für Gesundheit

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    "ProWISE-TIP Studie - Technologiebasierte Kurzintervention mit wöchentlichen Boostern zur Reduktion riskanten Alkoholkonsums bei Jugendlichen"

    Im Rahmen des Verbundprojektes „Promoting Help-Seeking using E-technology for Adolescents (ProHEAD)” [Förderung der Inanspruchnahme von Hilfen durch E-Technologien für Jugendliche] führt das DZSKJ das Teilprojekt 3 (TP3: ProWISE-TIP) durch, in der die Verbesserung der Wirksamkeit einer webbasierten alkoholbezogenen Kurzintervention für Kinder und Jugendliche durch den Einsatz von wöchentlichen, interaktiven Boostern untersucht wird. Das Verbundprojekt ProHEAD hat zum Ziel das Hilfesuch-Verhalten von Kindern und Jugendlichen mit psychiatrischen Auffälligkeiten zu verbessern. Die Grundlage des Verbundprojektes bildet eine Befragung von Schülerinnen und Schülern ab 12 Jahren an 5 Standorten in Deutschland (Heidelberg, Marburg, Hamburg, Leipzig, und Schwäbisch Gmünd). Über diese schulbasierte Befragung sollen Kinder und Jugendliche mit psychiatrischen Auffälligkeiten identifiziert und zur Teilnahme am Projekt eingeladen werden. Kinder und Jugendliche mit einem positiven Screeningergebnis für riskanten Alkoholkonsum können an der ProWISE-TIP Studie teilnehmen. In der interventionsgruppe werden TeilnehmerInnen in eine webbasierte Kurzintervention zur Reduktion riskanten Alkoholkonsums vermittelt und erhalten über einen Zeitraum von 3 Monaten individualisierte SMS-Nachrichten (Booster), in denen Trinkabsichten erfragt werden und individualisiertes Feedback gegeben wird. Die Wirksamkeit der webbasierten Intervention mit individualisierten Boostern wird im Vergleich zu drei Kontrollgruppen getestet: (1) webbasierte Kurzintervention und eine wöchentliche Erhebung des Trinkverhaltens ohne individualisiertes Feedback, (2) webbasierte Kurzintervention (3) Informationen über Alkoholkonsum im Kindes- und Jugendalter.

    Kooperationspartner: Klinik für Allgemeine Psychiatrie des Universitätsklinikums Heidelberg (Federführung), Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie in Leipzig, Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd, Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim, Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie in Marburg, Klinik für Kinder und Jugendpsychiatrie des Universitätsklinikums Heidelberg

    Förderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert (Laufzeit: 01.10.2017 – 30.09.2021)

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    "Trampolin – ein Präventionskonzept für Kinder aus suchtbelasteten Familien"

    Das niedrigschwellige und wissenschaftlich evaluierte Gruppenprogramm Trampolin wurde gemeinsam mit dem Deutschen Institut für Sucht- und Präventionsforschung in Köln für die hochbelastete und in ihrer Entwicklung gefährdete Risikogruppe der Kinder suchtkranker Eltern entwickelt. Es schließt eine wichtige Lücke vorhandener Präventionsmaßnahmen in Deutschland. Das Programm wurde mit Mitteln des BMG an zahlreichen Einrichtungen der Sucht-, Familien-, und Jugendhilfe in Deutschland erprobt.

    Kooperationspartner: Deutsches Institut für Sucht- und Präventionsforschung in Köln

    Förderung: Bundesministerium für Gesundheit (BMG)

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    „WISEteens – Development and Evaluation of a Screening Tool and Brief Online Intervention for Substance Using Adolescents”

    Ziel des Projekts WISEteens war die Entwicklung eines Web-Portals zur Aufklärung und Rekrutierung von Studienteilnehmern durch ein Online Screening Tool. Außerdem sollte eine web-basierte Kurzintervention entwickelt und in einem randomisiert, kontrollierten Studiendesign mit einem 3-Monats-Follow-up in vier Ländern (Deutschland, Belgien, Schweden, Tschechien) evaluiert werden. Auf diese Weise entstand eine neue, evaluierte Online-Intervention für Jugendliche mit riskantem Substanzkonsum, die sich durch hohen Innovationsgrad, geringe Zugangsbarrieren und hohe Breitenwirkung auszeichnet. 2013 endete die aktive Förderphase des Projekts. Es konnten insgesamt 213 vollständige Datensätze von jugendlichen Teilnehmern gesammelt werden. Dies erlaubte eine statistische Analyse, die die positive Wirkung der Kurzintervention gegenüber einer Kontrollgruppe signifikant nachweisen konnte.

    Kooperationspartner: Psychiatricke Centrum Praha (PCP), Tschechien; Stockholm Prevents Alcohol and Drug Problems (STAD) sowie Lund University, Schweden; Vereniging voor Alcohol- en andere Drugproblemen vzw (VAD), Belgien

    Förderung: DG Justice der Europäischen Kommission

  • "Beeinträchtigung der Kognition durch chronischen Methamphetaminkonsum (Werner-Otto-Stiftung)"

    "Entwicklung und Evaluation von Instrumenten zur Diagnostik problematischen Tabak-, Alkohol- und Drogenkonsums im Rahmen der pädiatrischen Kinder- und Jugenduntersuchung J1"

    "Ergebnisevaluation der stationären kinder- und jugendpsychiatrischen Suchtbehandlung bei „Teen Spirit Island“ (Förderverein)"

    "Erstellung einer Expertise „Beratungs- und Behandlungsangebote des pathologischen Internetgebrauchs in Deutschland“ und zielgruppenspezifischen Informationsmaterials für betroffene Kinder, Jugendliche und Erwachsene (BMG)"

    "Exzessive Computer- und Internetnutzung Jugendlicher im Zusammenhang mit dem (medien)erzieherischen Handeln in deren Familien (EXIF) (BMFSFJ)

    "Evaluation der neuen Suchtberatungsangebote im Rahmen des Programms „Drogenfreie Kindheit und Jugend“ in Hamburg (FHH)"

    "Evaluation des Nikotinentwöhnungsprogamms für Jugendliche im Projekt „Nichtrauchen ist cool“ (Förderverein)"

    "Evaluation einer Therapievorbereitungsstation für drogenabhängige und –missbrauchende Gefangene im hamburgischen Strafvollzug (FHH)"

    "Evaluation eines psychoedukativen Gruppenprogramms für Jugendliche und junge Erwachsene mit pathologischem Internetgebrauch „Lebenslust statt Online-Flucht“ (Förderverein)"

    "Evaluation eines psychoedukativen Gruppenprogramms für Jugendliche und junge Erwachsene mit pathologischem Internetgebrauch"

    "Exzessive Internetnutzung in Familien (EXIF) – Zusammenhänge zwischen der exzessiven Computer- und Internetnutzung Jugendlicher und dem (medien-)erzieherischen Handeln in den Familien“

    "Geschlechtsspezifische Anforderungen an die Suchthilfe – Gender Mainstreaming in der Suchttherapie von Jugendlichen (BMG)"

    "Gesundheitsnetz Alkohol im Jugendalter (Teilprojekt 10) - Verbund psychenet- Hamburger Netzwerk psychische Gesundheit (Bundesministerium für Bildung und Forschung"

    "Katamnesestudie zur Erlangung und Aufrechterhaltung der Tabakabstinenz von Teilnehmern des Programms „Rauchfrei in 10 Wochen"

    "Kognitiv-behaviorale Therapie bei Jugendlichen mit posttraumatischen Belastungsstörungen und substanzbezogenen Störungen (BMBF)"

    "Motivations- und Veränderungsprozesse in der Tabakentwöhnung unter besonderer Berücksichtigung von Aspekten der „Familienorientierten Tabakprävention“"

    "Onlineberatung zu Pathologischem Internetgebrauch – eine Recherche zum Forschungsstand, zu vorhandenen Angeboten und zur Identifizierung Erfolg versprechender Gestaltung (BMG)"

    "Optimierung eines Behandlungs- und Erziehungsangebots für Gefangene mit Gewalt- und Suchtproblemen in einer sozialtherapeutischen Haftstation des Jugendstrafvollzugs (BENGALO) (Justizvollzugsamt FHH)"

    "PIGMOTIV – Internetabhängigkeit bei Jugendlichen: eine empirische Studie zur Identifizierung von Motiven und Risikofaktoren (Willy Pitzer Stiftung)"

    "Pilotstudie zur Adaptation des Strengthening Families Program 10-14 zur universellen familienbasierten Prävention von Suchtstörungen (div. Fördervereine, Dekanat UKE)"

    "Schwangere - Eltern - Kinder“ in der Suchthilfe. Recherche und Evaluation ausgesuchter Netzwerke zu regionalen Hilfen für suchtgefährdete und -abhängige Schwangere, Eltern und deren Kinder sowie Darstellung von ‚best practice’-Modellen (BMG)"

    "Systematischer Review zu Gesundheitsförderungs- und Präventionsansätzen bei Kindern aus suchtbelasteten Familien"

    "Trampolin II – Katamneseerhebung zur Überprüfung der Langzeiteffekte des Bundesmodellprojektes "Trampolin" (BMG)"


Verantwortlich für den Inhalt
Autoren: Sabrina Kunze
Erstellung: 13.02.2018
Letzte Änderung: 06.02.2019