6. Staffel Rahel Liebeschütz-Plaut Mentoringprogramm

6. Staffel 2022 – 2024

Mit der Abschlussveranstaltung der 5. Staffel am 13. Mai 2022 wird gleichzeitig die 6. Staffel des Rahel Liebeschütz-Plaut Mentoringprogramms eingeläutet. Das Gleichstellungsreferat freut sich über Bewerbungen von Kliniker:innen und Postdoc-Wissenschaftler:innen bis zum 31. August 2022.
Die Auswahlphase der Mentees wird sich über den September 2022 erstrecken, sodass ab Oktober der Matchingprozess erfolgen kann. Seminare, Coachings und Kurzvorträge werden ab November stattfinden.

Ziele und Zielgruppen
Das Rahel Liebeschütz-Plaut Mentoringprogramm fördert Mentees mit dem primären Ziel, die Anzahl der weiblichen Habilitandinnen zu erhöhen und durch die Berücksichtigung von Diversity-Dimensionen die Vielfalt des wissenschaftlichen Nachwuchses zu fördern. Eine Fächervielfalt von 60-70% Kliniker:innen, 10-20 % Naturwissenschaftler:innen und 10-20 % Geisteswissenschaftler:innen wird angestrebt.
Die Mentor:innen sind Professor:innen der Medizinischen Fakultät, der Universität Hamburg und bei Bedarf Expert:innen anderer Hoch­schulen.Das Rahel Liebeschütz-Plaut Mentoring Programm dient der Erhöhung der Chancengleichheit am UKE und kann stereotype Geschlechterrollenkonflikte abbauen, indem es u.a. bessere Voraussetzungen zur Erhöhung des Anteils qualifizierter Klinikerinnen/ Wissenschaftlerinnen in Führungspositionen schafft. Durch die Berücksichtigung von Diversity-Dimensionen wird der Vielfalt beim wissenschaftlichen Nachwuchs, der Internationalisierung und der Inklusion Rechnung getragen.

Spezifische Ziele des Rahel Liebeschütz-Plaut Mentoring Programms sind:

  • die Erfüllung des Gleichstellungsauftrags und Förderung der individuellen Karrierechancen insbesondere des weiblichen wissenschaftlichen Nachwuchses
  • den Mentees Wege aufzuzeigen, um die individuelle Karrieren auf dem Weg zur Habilitation bzw. habilitationsäquivalenter Qualifikation zu fördern
  • Mentees bei der erfolgreichen Einwerbung von Drittmitteln (Einzelanträge und/oder Gründung von Forschungsverbünden) zu fördern und das geplante Forschungsvorhaben umzusetzen.
  • Kenntnisse und Kontakte im Wissenschaftsbetrieb der Medizin optimieren und die benötigten Kernkompetenzen, u.a. als medizinische Expert:in, interprofessionelle Partner:in, Führungskraft, Lehrende und Forschende, auszubauen
  • Initiierung von nachhaltigen und verbindlichen Netzwerken für Mentees und Mentor:innen; insbesondere weibliche Leit- und Vorbilder finden und bekanntmachen
  • Verlinkung zum Mentoringprogramm für Studierende unter Berücksichtigung der Genderperspektive erstellen. Rahel Liebeschütz-Plaut Mentoring Programm Mentees agieren als Mentor:innen im Studierendenprogramm (Rollenwechsel)
  • Etablierung eines Personalentwicklungsinstruments zur Professionalisierung der Führungskräfte im Wissenschaftsbetrieb, um u.a. Schlüsselqualifikationen aller Beteiligten auszuweiten
  • Vernetzung mit den Mentess des „International Mentoring-Programme“ in englischer Sprache

Die Mentees entscheiden sich mit der Teilnahme am Rahel Liebeschütz-Plaut Mentoringprogramm für ein aktives Karrieremanagement insbesondere hinsichtlich konkreter strukturierter Planung und Strategie bis hin zur beruflichen Perspektivenänderung durch eine Neupositionierung in der Wissenschaft. Sie erleben eine deutliche Stärkung der Führungspersönlichkeit. Im Gegenzug erhalten Mentor:innen die Chance, den wissenschaftlichen Nachwuchs zu erleben und zu fördern. Sie können neue Impulse durch die Mentees und die anderen Mentor:innen erhalten, ihre Beratungskompetenz erweitern und an Netzwerken mit der Peer-Gruppe und den Mentees partizipieren.

Programmbausteine
Die charakterisierenden Elemente des Rahel Liebeschütz-Plaut Mentoringprogramms die

  • One to one Mentoringbeziehung von Mentee und Mentor:in
  • One to one Coaching mit externen Coaches
  • Begleitende Seminarreihe bis zu zehn Workshops mit ergänzenden Expert:innenvorträgen und Vernetzungsangeboten
  • Unterstützung eines Peer to Peer Mentoring durch die Mentees

Die umfangreiche Vorbereitungs- und Bewerbungsphase, die kontinuierlichen Evaluation der Angebote und der gesteckten Ziele der Mentees sowie das Abschlusssymposium sichern und dokumentieren die Qualität des Programms.Erfahrungen aus den Vorjahren zeigen, dass die Kombination von Mentoring, Coaching, Training und Vernetzung eine rasante Persönlichkeitsentwicklung der Mentees forciert. Perspektiven und Ziele der Mentees sind von einer starken inneren Motivation getragen, in einen klaren Fokus gerückt gekoppelt an das Bewusstsein, selbst Einfluss auf die Karriere nehmen zu können, Karrierepläne werden im persönlichen und beruflichen Umfeld kommuniziert, die Mentees nehmen ihre Potenziale wahr und vertreten sie mit einer neu gewachsenen Sicherheit.

Details zur 6. Staffel des Rahel-Liebeschütz-Plaut Mentoringprogramms entnehmen Sie bitte dem Programmflyer .Bei Interesse an einer Teilnahme als Mentee senden Sie bitte den Bewerbungsbogen bis zum 31.08.2022 an RLPMentoring@uke.de

Ansprechperson: Janne Ehlers, Gleichstellungsreferentin, Tel: 040 7410 58354 ja.ehlers@uke.de

Förderprogramm Forschungszeiten Klinikerinnen plus Divers

Forschungszeiten Klinikerinnen plus Divers - Verlängerung der Antragsfrist: 7. Juni 2022

Durch die jeweilige Klinikleitung können zusätzliche Forschungszeiten zur Stärkung der Forschungsleistungen für Frauen und Personen mit außerordentlicher Belastung, die eine Habilitation in einem klinischen Fach anstreben, beantragt werden.Klinische Aus- und Weiterbildung, Forschung, Lehre und Familienverantwortung ist für Kliniker:innen an der Medizinischen Fakultät in der „Rush Hour des Lebens" schwer zu vereinbaren. Damit die Kombination mit wissenschaftlicher Karriere an Attraktivität und Machbarkeit gewinnt, hat die Fakultät ein Förderinstrument installiert. In Zusammenarbeit mit der jeweiligen Klinikleitung werden für Nachwuchswissenschaftlerinnen durch eine individuelle Freistellung von klinischen Aufgaben Freiräume für Forschung geschaffen.

Anträge können bis zum 7. Juni 2022 an gleichstellung@uke.de eingereicht werden.

Leitfaden zur Antragstellung + Anlage

Ausschuss für Frauenförderung und Gleichstellung

Sitzungstermine des Ausschusses für Frauenförderung und Gleichstellung

Jeweils Montags, 21. März I 13. Juni I 5. September I 28. November 2022 von 16:00 bis 17:00 Uhr
(je nach Situation in Präsenz oder Online)
Tagesordnung/Information Online oder Präsenz 1 Woche vor der Sitzung

Mitglieder und Stellvertretungen des Ausschusses für Frauenförderung und Gleichstellung

Anträge für Bonusstellen nach Habilitation einer Frau sind bis spätestens 1 Woche vor der jeweiligen Sitzung unter der Mailadresse gleichstellung@uke.de einzureichen.

Leitfaden Beantragung Bonusstellen

12. Gleichstellungsbericht 2017-2020

12. Gleichstellungsbericht 2017-2020

Hier gelangen Sie zur Onlineversion des 12. Gleichstellungsberichtes, Zeitraum 2017-2020, der Medizinischen Fakultät.

Gleichstellungsplan 2021-2026

Gleichstellungsplan

Am 18. August 2021 verabschiedete der Fakultätsrat den Gleichstellungsplan der Medizinischen Fakultät. Im Gleichstellungsplan sind Themen wie der Umgang mit Bonusstellen nach abgeschlossener Habilitation einer Frau, Zielvorgaben des Frauenanteils und weitere Förderinstrumente festgeschrieben.

Kontakt: gleichstellung@uke.de

Gleichstellungsrichtlinie 2021-2029

Gleichstellungsrichtlinie

Am 21. April 2021 verabschiedete der Fakultätsrat die Gleichstellungsrichtlinie für den wissenschaftlichen Bereich der Medizinischen Fakultät am UKE. Diese Richtlinie schafft den Rahmen das Ziel, der gleichberechtigten Teilhabe und Mitwirkung von Frauen und Männern zu verwirklichen.

FAM UROL "Operieren in der Schwangerschaft"

Ziel des Projektes Fam Urol war es, standardisierte Bedingungen zu definieren, unter denen der Einsatz von Schwangeren im OP unter möglichst niedrigem Risiko für Schwangere und Kind vertretbar ist.
Download von Positionspapier und Leitfaden

Kontakt: Dr. med. Jessica Schoof, Klinik und Poliklinik für Urologie

Dauerausstellung

Dauerausstellung
Lupe zum Vergrößern des Bildes
Spurensuche - Erste Ärztinnen in Hamburg und am UK
Dauerausstellung im Campus Lehre

Dauerausstellung Spurensuche - Erste Ärztinnen in Hamburg und am UKE

Die Ausstellung gibt u.a. anhand ausgewählter Biografien von Rahel Liebeschütz-Plaut (1894-1993) oder Hedwig Wallis (1921-1997) einen Einblick in die Geschichte der Arbeits- und Lebenswelt der Ärztinnen und Wissenschaftlerinnen am UKE von der Gründung der Universität im Jahr 1919 bis heute. Sie wurde bereits 2014 anlässlich des 125-jährigen Jubiläums des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf von Prof. Dr. Eva Brinkschulte konzipiert und im Medizinhistorischen Museum Hamburg gezeigt.

Die Ausstellung ist erweitert um Beiträge zu den ersten Hamburger Medizinstudentinnen. Auch die Zahlen für den Anteil von Frauen im Wissenschaftsbetrieb als Promovendinnen, Habilitierte und Professorinnen wurden aktualisiert.

Unterstützt wurde das Projekt durch das Medizinhistorische Museum Hamburg, den Freundes- und Förderkreis des UKE, das Gleichstellungsreferat und das Dekanat der Medizinischen Fakultät des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf. Konzipiert und gestaltet wurde die Ausstellung von Prof. Dr. Eva Brinkschulte, Alexa Seewald (Diplom-Designerin) unter Mitarbeit von Anna Schäfer und Elke Mätschke. Ausstellungsort: Campus Lehre, N55, 3. Stock, Martinistr. 52, 20246 Hamburg