Newsletter Gleichstellung

Liebe Gleichstellungsinteressierte, die aktuellen Themen rund um die Gleichstellung im UKE entnehmen Sie bitte unserem Newsletter . The english version can be found here... .

Veröffentlichung Gleichstellungsbericht 2021 - 2024

Gleichstellung im Blick: Wo Fortschritte greifen – und wo Strukturen bremsen

Der Gleichstellungsbericht für das wissenschaftliche Personal und die Studierenden 2021–2024 zeigt Bewegung und Handlungsbedarf zugleich: Frauen stellen weiterhin die Mehrheit in Studium und Promotion, und 2024 wurde erstmals das Ziel erreicht, die Hälfte der neu besetzten Professuren mit Frauen zu besetzen. Gleichzeitig bleiben Frauen in Führungs- und Professurenebenen unterrepräsentiert. Neu ist die erstmals für ausgewählte Kliniken und Institute berechnete Analyse des Gender Leadership Gap. Sie macht deutlich: In manchen Fachbereichen erklärt sich der geringe Frauenanteil in der Leitung durch eine insgesamt niedrige Zahl von Ärztinnen, in anderen hingegen durch strukturelle Barrieren im Karriereverlauf. Gerade dort, wo viele Ärztinnen arbeiten, diese aber kaum Führungspositionen erreichen, zeigt sich klarer Management- und Gestaltungsbedarf.
Lesen Sie den Bericht und diskutieren Sie die Ergebnisse mit: Vorgestellt wird er im Rahmen der Gleichstellungskonferenz am 20.04. um 16 Uhr im ERIKA-Haus.

Einladung zur Gleichstellungskonferenz 2026

Gleichstellungskonferenz 2026 – Impulse für Führung und Wissenschaft am UKE

Das Gleichstellungsreferat für das wissenschaftliche Personal und die Studierenden lädt herzlich ein zur diesjährigen Gleichstellungskonferenz ein. Die Veranstaltung richtet sich an alle, die sich für die Zukunft der Universitätsmedizin interessieren – unabhängig davon, ob Gleichstellung bisher ein zentrales Thema für Sie ist oder nicht.

  • Datum: 20. April
  • Zeit: 16:00 - 18:00 Uhr
  • Ort: ERIKA-Haus (W29)

Im Mittelpunkt steht die Vorstellung des aktuellen Gleichstellungsberichts 2021–2024. Die Analyse zeigt, wo die Medizinische Fakultät Fortschritte erzielt hat – etwa bei der Besetzung neuer Professuren – und wo weiterhin strukturelle Hürden bestehen, insbesondere beim Übergang von qualifizierten Ärztinnen in Leitungsfunktionen. Erstmals werden zudem ausgewählte Kliniken und Institute anhand des Gender Leadership Gap betrachtet und damit konkrete Ansatzpunkte für Management- und Personalentwicklung sichtbar gemacht.

Ein weiterer Höhepunkt ist die Verleihung des UKE-Gleichstellungspreises durch die Dekanin, mit der besonderes Engagement für Chancengleichheit und Vielfalt gewürdigt wird.

Mit der Keynote „Gleichstellung unter Druck – was antidemokratische Strömungen für die Universitätsmedizin bedeuten“ setzt Christina Wolff, Vorstandsfrau der Bundeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten an Hochschulen, einen übergeordneten Akzent. Sie ordnet aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen ein und zeigt auf, warum Gleichstellung, Wissenschaftsfreiheit und gute Führung untrennbar miteinander verbunden sind.

Die Konferenz bietet damit nicht nur Einblicke in Zahlen und Strategien, sondern auch Anregungen für Führung, Organisationsentwicklung und den Umgang mit Wandel im Wissenschaftssystem. Im Anschluss lädt ein Empfang zum Austausch und zur Vernetzung ein.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme. Bitte melden Sie sich bis zum 30.03.2026 an unter gleichstellung@uke.de an. Bei gewünschter Kinderbetreuung geben Sie bitte die Anzahl und das Alter der zu betreuenden Kinder an.

Auschreibung der Rolfing-Stiftung

Die Rolfing-Stiftung fördert motivierte, leistungsstarke, engagierte und bedürftige Medizinstudentinnen in Hamburg mit einer einmaligen Studienbeihilfe. Falls Sie zur Zielgruppe gehören, senden Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung mit Referenzen, Zeugnissen, Studiennachweisen und den unterschriebenen Bewerbungsbogen fristgerecht zum 3.Februar 2026 auf der Website der Rolfing-Stiftung hoch.

Workshop „Geschlechtersensibel forschen“

Am 23.01.2026 von 9 bis 16 Uhr zeigt der Workshop „Geschlechtersensibel forschen“, wie sich Sex/Gender und Vielfalt systematisch in Forschungsprojekte und Drittmittelanträge integrieren lassen und so Qualität, Reproduzierbarkeit und Förderchancen steigen. Angesprochen sind Promovierende und Postdocs aus Medizin, Lebenswissenschaften und Psychologie.Vermittelt werden Grundlagen zu Sex, Gender und Intersektionalität sowie praxistaugliche Methoden, Tools und Checklisten.

Die Leitung übernehmen:

  • Dr. Laura Wortmann (Universität Bielefeld) und
  • Dr. Lisa Krall (Universität zu Köln),

Der Workshop findet im HCTI Seminar Room 0.03 [N25] statt.

Anmeldung unter: https://pretix.eu/ginf/gen-in-8/ bis 01.12.2025,

Veranstalter sind das Prodekanat für Akademische Verfahren und das Gleichstellungsreferat in Kooperation mit GinF – Geschlecht in der Forschung.

+++ Ausschreibung des UKE-Gleichstellungspreises 2025 +++

Ausschreibung des UKE-Gleichstellungspreises 2025

Bitte beachten, dass die Bewerbungsfrist abgelaufen ist!

Das Gleichstellungsreferat für das wissenschaftliche Personal und Studierende der Medizinischen Fa-kultät schreibt jährlich einen mit 10.000 Euro dotierten UKE-Gleichstellungspreis aus. Mit dieser Würdi-gung soll besonderes Engagement im Gleichstellungsbereich am UKE ausgezeichnet und eine Sicht-barkeit für Best-Practice Initiativen hergestellt werden. Bewerben können sich einzelne Mitarbeitende, Gruppen oder Organisationseinheiten des UKE. Ausgezeichnet werden innovative Projekte, Ideen und Strategien zur Verbesserung der Gleichstellung, Diversität oder Vereinbarkeit von Familienaufgaben und Karriere am UKE. Das Gleichstellungsreferat bittet für den diesjährigen Gleichstellungspreis um Bewerbungen bis zum 10.11.2025 an gleichstellung@uke.de .

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Leitfaden und dem Bewerbungsformular .

+++ Einladung zum Kick-off-Event zur neuen Website +++

Plakat

Einladung zum Kick-off-Event

Das Gleichstellungsteam für wissenschaftliches Personal und Studierende lädt herzlich ein zum Kick-off-Event der neuen Website „Wissen schafft Wandel – Professorinnen am UKE“.

Professorinnen am UKE prägen Klinik, Forschung und Lehre durch herausragende Leistungen – ihr Engagement inspiriert und motiviert!

Die neue Website gibt persönliche Einblicke in ihre Karrierewege und macht vielfältigeErfahrungen sichtbar und zugänglich.

Wir freuen uns auf die Vorstellung der Website sowie auf einen inspirierenden Impulsvortrag von Prof. Dr. Jutta Allmendinger – Soziologin, Autorin und Mitglied des Deutschen Ethikrats – zum Thema „Sichtbarkeit von Frauen in der Wissenschaft“.





Im Anschluss laden wir ein zu Austausch und Vernetzung zwischen Professor:innen, Nachwuchswissenschaftler:innen und Studierenden. Alle Interessierten sind herzlich willkommen – teilen Sie den Termin gerne in Ihren Netzwerken!

Donnerstag, 3. Juli von 16 bis 17 Uhr im Hörsaal in N55.

Sollten Sie Kinderbetreuung benötigen, melden Sie Sich bitte bis zum 19. Juni 2025 unter: gleichstellung@uke.de .

+++ Neueröffnung des renovierten Elternraums +++

Der Elternraum (Raum 01.09.1) im 1. Obergeschoss des Campus Lehre (Gebäude N55) wurde vollständig renoviert und wird nun wiedereröffnet.
Die Räumlichkeit steht ab 1. April allen schwangeren Studierenden und Mitarbeitenden und/oder Mitarbeitenden und Studierenden mit Kindern zur Verfügung und bietet einen komfortablen Ort für die Betreuung und Versorgung von Kleinkindern während des Aufenthalts auf dem Campus.

Der Raum verfügt über folgende Ausstattungsmerkmale:

  • Funktionale Sitzgelegenheit (Sofa) für Stillzeiten und Ruhephasen
  • Kleiner Tisch mit zwei Stühlen, an dem im Bedarfsfall auch gearbeitet werden kann
  • Wickelkommode mit hygienischer Auflage
  • Spielbereich für Kinder mit Beschäftigungsmöglichkeiten
  • Waschbecken für sanitäre Zwecke
  • Verschließbare Zugangstür zur Gewährleistung der Privatsphäre

Der Elternraum wurde von Dekanat und dem Gleichstellungsreferat für das wissenschaftliche Personal und Studierende konzipiert, um die Vereinbarkeit von Studium bzw. Beruf und Familie zu fördern. Wir laden alle schwangeren Studierenden und Mitarbeitenden sowie Studierende und Mitarbeitende mit Kindern herzlich ein, diese Einrichtung zu nutzen.

Bei Fragen zur Nutzung des Raumes und für weitere Anregungen wenden Sie sich bitte an:

Christine Wittenberg, Dekanat, Fakultätsservice und Budget (c.wittenberg@uke.de) oder

Janne Ehlers, Gleichstellungsreferat für das wissenschaftliche Personal und Studierende (ja.ehlers@uke.de).

+++Aktuelle Ausschreibungen zu den Förderprogrammen+++

Flexibles Coaching für Wissenschaftlerinnen

Bitte beachten, dass die Bewerbungsfrist abgelaufen ist!

Das Coaching-Programm richtet sich an Wissenschaftlerinnen aller Karrierestufen am UKE, die ihre berufliche und persönliche Entwicklung fördern möchten. Ziel ist es, die individuellen Kom-petenzen zu stärken, Herausforderungen im beruflichen Umfeld erfolgreich zu meistern und die Karriere gezielt voranzutreiben. Es werden Einzelcoachings angeboten, die flexibel bis Ende des Jahres mit den kooperierenden Coaches vereinbart werden können. Die Finanzierung er-folgt über das Gleichstellungsbudget der Medizinischen Fakultät am UKE.

Themenschwerpunkte:

  • Karriereplanung und -entwicklung
  • Zeitmanagement und Work-Life-Balance
  • Führungskompetenzen
  • Kommunikations- und Präsentationsfähigkeiten
  • Konfliktmanagement

Voraussetzungen:

  • Motivation zur persönlichen und beruflichen Weiterentwicklung
  • Bereitschaft zur aktiven Teilnahme und Reflexion

Interessierte Wissenschaftlerinnen können sich bewerben. Bitte senden Sie Ihre Bewerbung inklusive eines kurzen Motivationsschreibens (max. 1 Seite) an gleichstellung@uke.de . Das Motivationsschreiben sollte folgende Angaben enthalten:

  • bisherige Coachingerfahrungen
  • ungefähre Fragestellung für das Coaching
  • gewünschte Anzahl an Coaching Terminen mit Begründung
  • persönliche Angaben (Position am UKE, akademischer Grad, Kontaktdaten, fachlicher Schwerpunkt)

Die Anzahl der Coaching-Plätze ist begrenzt. Eine frühzeitige Bewerbung wird empfohlen.

Für weitere Informationen zum Coaching-Programm und den genauen Ablauf wenden Sie sich bitte an die Gleichstellungsreferentin der Medizinischen Fakultät am UKE, Janne Ehlers ( ja.ehlers@uke.de ,Durchwahl -58354 )

Operationskurse für Frauen in chirurgischen Fächern

Bewerbungsfristen in 2026: 20.02., 15.05., 21.08., 09.10.

Mehr als die Hälfte der erfolgreichen Promotionen in der Medizin und Zahnmedizin am UKE werden durch Frauen abgeschlossen. Für einen großen Teil der Ärzt:innen schließt sich eine Phase der Weiterbildung an, in der sie neben ihren Forschungstätigkeiten einen festgelegten Facharztkatalog mit operativen und invasiven Tätigkeiten zu erfüllen haben. Häufig werden Ärztinnen die entsprechenden Tätigkeiten mit Bekanntgabe einer Schwangerschaft untersagt. Wird ein komplettes Beschäftigungsverbot ausgesprochen, kann die Zeit ab Bekanntgabe der Schwangerschaft nicht auf die Weiterbildung angerechnet werden. In diesem Zusammenhang kommt es zu erheblichen Verzögerungen für schwangere Ärzt:innen bei der Erlangung der Facharztreife in chirurgischen Fächern oder auch im Weiteren zum Erreichen der Oberarztposition bei fehlender operativer Reife. Das Förderprogramm „Operationskurse für Frauen in chirurgischen Fächern“ setzt hier an. Durch die anteilige Finanzierung von Operationskursen durch das Gleichstellungsreferat sollen Frauen, die Verzögerungen hinsichtlich Ihrer Weiterbildung in chirurgischen Fächern erfahren haben, unterstützt werden. Hinweise zum Antragsverfahren entnehmen Sie bitte dem Leitfaden.

Nähere Informationen finden Sie im Leitfaden und Bewerbungsformular (The english version can be found here... ). Bitte reichen Sie Ihre Bewerbung und das Publikationsverzeichnis zu den jeweiligen Bewerbungsfristen unter gleichstellung@uke.de ein.

Forschungszeiten für Klinikerinnen plus Divers

Bewerbungsfristen in 2026: 20.02., 15.05., 21.08., 09.10.

Klinische Aus- und Weiterbildung, Forschung, Lehre und Familienverantwortung ist für Kliniker:innen an der Medizinischen Fakultät in der „Rush Hour des Lebens" schwer zu vereinbaren. Damit die Kombination klinischer Alltag mit wissenschaftlicher Karriere an Attraktivität und Machbarkeit gewinnt, hat die Fakultät ein Förderinstrument installiert. In Zusammenarbeit mit der jeweiligen Klinik-/Institutsleitung werden für Nachwuchswissenschaftlerinnen durch eine individuelle Freistellung von klinischen Aufgaben Freiräume für Forschung geschaffen. Durch die jeweilige Klinikleitung können zusätzliche Forschungszeiten zur Stärkung der Forschungsleistungen für Frauen und Personen mit außerordentlicher Belastung, die eine Habilitation in einem klinischen Fach anstreben, beantragt werden. Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem Leitfaden (The english version can be found here... ) und Bewerbungsbogen .

Bitte beachten Sie, dass das Verfahren erneuert wurde. Zu den wichtigsten Änderungen gehören:

  • Die Freistellungsphase muss spätestens sechs Monate nach Bewilligung des Förderantrags angetreten werden.
  • Die geförderte Klinikerin muss nachweisen, dass sie den Weg zur Habilitation bereits eingeschlagen hat.

Bitte reichen Sie Ihre Bewerbungsunterlagen und das Publikationsverzeichnis zu den jeweiligen Bewerbungsfristen unter gleichstellung@uke.de ein.

Close the Gap

Bitte reichen Sie Ihre Bewerbungen jeweils zum 15. des Monats ein!

Das Programm „Close the Gap“ soll dazu beitragen, die Publikationsleistung von Wissenschaftlerinnen zu fördern. Bewerben können sich postgraduierte Klinikerinnen, Natur- sowie Geisteswissenschaftlerinnen am UKE, die als Erst- bzw. Letztautor:in ein Manuskript eingereicht haben, welches bei einem fachspezifisch hochrangigen Journal in Revision ist. Es können bis zu 5000 Euro pro Person beantragt werden. Dieses Geld soll dem Zweck dienen, eine zügige Umsetzung der Revisionen sicherzustellen, um die Publikation zeitnahe wieder einreichen zu können.

Nähere Informationen finden Sie im Leitfaden (The english version can be found here... ) und dem Bewerbungsformular .

Bitte reichen Sie Ihre Bewerbungsunterlagen und das Publikations- und Drittmittelverzeichnis unter gleichstellung@uke.de ein.

Bonusstelle bei Habilitation einer Frau

Antragsfristen 2026: 20.02., 15.05., 21.08., 09.10.

Um Anreize zur Habilitation zu setzen, können Kliniken oder Institute nach abgeschlossener Habilitation einer Frau Ausgleichsmittel zur Besetzung einer Stelle für eine wissenschaftliche Mitarbeiterin (0,5 VK für 18 Monate) beantragen. Diese Stelle soll der Qualifizierung einer weiteren Nachwuchswissenschaftlerin dienen und wird aus den Mitteln für Frauenförderung der Medizinischen Fakultät finanziert. Über die Anträge (nach dem neuen Verfahren) wird im Ausschuss für Frauenförderung und Gleichstellung entschieden. Die Anträge sind zu den jeweiligen Antragsfristen an gleichstellung@uke.de zu senden.

Bitte beachten Sie, dass das Verfahren erneuert wurde. Zu den wichtigsten Änderungen gehören:

  • Der Förderzeitraum für die geförderte Stelle der Nachwuchswissenschaftlerin muss spätestens 6 Monate nach Erteilung der Zusage beginnen.
  • In der Regel werden budgetfinanzierte Nachwuchswissenschaftlerinnen gefördert.
  • Nachwuchswissenschaftlerinnen, die auf der Basis von Drittmitteln beschäftigt sind können gefördert werden, um ihre jeweilige Stelle aufzustocken. Hierbei muss nachgewiesen werden, dass die Wissenschaftlerin die Förderung nutzt, um ihre Habilitation voranzubringen.

Nähere Informationen dazu finden Sie im Leitfaden (The english version can be found here... ). Bitte reichen Sie das Bewerbungsformular und das Publikationsverzeichnis zu den oben bezeichneten Fristen ein.

Kontakt: gleichstellung@uke.de , Telefon +49 (0) 40 7410-58319 , Gesa Apenberg

+++ Förderprogramme +++

Stipendium für fortgeschrittene Promovendinnen in Kooperation mit „Pro Excellenzia lead“

Bitte beachten, dass die Bewerbungsfrist abgelaufen ist!

Senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen bitte in elektronischer Form (eine PDF-Datei) an gleichstellung@uke.de

Das hochschulübergreifende Projekt „Pro Exzellenzia lead“ fördert hochqualifizierte Frauen auf ihrem Weg in Führungspositionen – mit dem Ziel, Führungsstrukturen zu hinterfragen und nachhaltig zu verändern. Teilnehmerinnen profitieren von sechs Programmlinien, darunter Workshops, Karrierecoachings, Stipendien und spezielle Angebote für Frauen mit Migrationsgeschichte.Besonders im Fokus: Das Stipendien-Programm für fortgeschrittene Promovendinnen (Geschlechtseintrag „weiblich“) aus den Bereichen MINT, Kunst, Design/Medien, Musik und Architektur. Es unterstützt Frauen – insbesondere mit Migrationsgeschichte oder nicht-akademischem Hintergrund – durch ein maßgeschneidertes Qualifizierungsangebot und finanzielle Förderung. Weitere Infos: https://pro-exzellenzia.de/

Ab sofort schreibt das Gleichstellungsreferat in Kooperation mit Pro Exzellenzia lead 1 Stipendium (12 Monate Laufzeit) für fortgeschrittene Promovendinnen aus. Bewerbungsfrist ist der 15.09.2025. Beginn des Stipendiums ist voraussichtlich der 01.11.2025.

Der Stipendiensatz beträgt pro Monat 1.600,- EUR plus ggf. eine Kinderzulage in Form einer monatlichen Pauschale von 155,- EUR für das erste Kind, sie erhöht sich um jeweils 50,- EUR für jedes weitere Kind.Pro Exzellenzia lead wird vom 01.01.2025 bis 31.12.2028 von der Europäischen Union und der Freien und Hansestadt Hamburg finanziert.

Grundvoraussetzung für Bewerberinnen: Antragsberechtigt sind Bewerberinnen mit dem Geschlechtseintrag „weiblich“, die

  • zu einer Promotion in der Hochschule, für deren Stipendium sie sich bewerben, in den Bereichen MINT, Kunst, Design/Medien, Musik und Architektur zugelassen sind,
  • kein weiteres Stipendium in Anspruch nehmen,
  • ihren Erstwohnsitz in Hamburg haben.

Wünschenswert: Das Promotionsprojekt bzw. weitere Forschungsaktivitäten haben einen Genderbezug.

Bewilligungskriterien für ein Promotions-Stipendium:

  • Zugelassen zur Promotion in den Bereichen MINT, Kunst, Design/Medien, Musik und Architektur;
  • Überzeugendes Motivationsschreiben mit Darlegung der Relevanz und Bedeutung des Promotionsthemas (ggf. Genderbezug der Thematik), des Fortschritts der Promotion, der weiteren Schritte und entsprechendem Zeitplan inkl. geplantem Abschluss der Promotion möglichst innerhalb der Stipendienlaufzeit. Zudem sollen die nächsten geplanten Karriereschritte beschrieben werden;
  • Gutachten der/des Promotionsbetreuenden (mit Stellungnahme zu Zeitplan und Relevanz / Bedeutung des Promotionsthemas);
  • Bereitschaft zur verpflichtenden Teilnahme an dem Qualifizierungsprogramm zu überfachlichen Führungs- und Karrierekompetenzen im Rahmen des Programms Pro Exzellenzia lead;
  • Einreichung von Zwischenberichten sowie eines Abschlussberichtes am Ende der Förderzeit.

Von einer Förderung ausgeschlossen sind Promovierende, die während des Stipendienerhalts einer der wissenschaftlichen Arbeit dienlichen vergüteten Mitarbeit in Forschung und Lehre an der Hochschule von mehr als einem Viertel der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit oder einer Erwerbstätigkeit außerhalb der wissenschaftlichen Forschungstätigkeit von mehr als fünf Stunden wöchentlicher Arbeitszeit nachgehen.Die Ausschreibung richtet sich an fortgeschrittene Promovendinnen des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf. Bewerbungen von fortgeschrittenen Promovendinnen mit Migrationsgeschichte und/ oder nicht-akademischem Elternhaus sind ausdrücklich erwünscht.

Förderprogramme für gründungsaffine Wissenschaftlerinnen

Bitte beachten, dass die Bewerbungsfrist abgelaufen ist!

Mit der neuen Exist Women-Förderung „UKE Female Accelerator“ haben angehende Gründerinnen oder gründungsinteressierte Frauen aus dem Umfeld des UKE nun die Möglichkeit, sich für ein 9-monatiges Qualifizierungsprogramm mit Wissen, Coaching und Networking zu bewerben. Dies beinhaltet Angebote zur unternehmerischen und persönlichen Qualifizierung zum Aufbau eines Startups im Life Science Bereich, Unterstützung bei der Entwicklung der eigenen Gründungsidee sowie Möglichkeiten, sich im UKE und mit den hamburgischen und weiteren Gründungsnetzwerken zu verbinden. EXIST-Women ein Förderprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK).

Bewerbungsfrist 23.2.2025.

Ausführliche Informationen finden Sie auf der Projektseite .

Bei Fragen wenden Sie sich gerne an den UKE-Technologietransfer in der MediGate: medigate-transfer@uke.de

Agathe-Lasch-Coaching plus divers 2026

Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 30.01.2026!

Das fakultätsübergreifende Agathe-Lasch-Coaching-Programm plus divers der Universität Hamburg bietet die Möglichkeit, Themen aus dem Arbeitsalltag und Fragen der beruflichen Positionierung im Rahmen von Einzelcoachings zu reflektieren.

Zielgruppe: Das Coaching dient der Frauenförderung von

  • Juniorprofessorinnen, Habilitandinnen und Postdoktorandinnen.Es wird unter Diversitätsgesichtspunkten erweitert für Juniorprofessor:innen, Habilitand:innen oder Post-Doktorand:innen
  • mit einer länger andauernden physischen oder psychischen Beeinträchtigung bzw. Krankheit oder einer Behinderung,
  • mit Familienaufgaben, die in die Kinderbetreuung oder Pflege von Angehörigen eingebunden sind und für die Vereinbarkeit ein vordringliches Thema ist,
  • die aus dem Ausland an die Universität Hamburg gekommen sind und ihre Erfahrungen im deutschen Wissenschaftssystem reflektieren möchten.

Anders als in Gruppenformaten haben Teilnehmende im Rahmen dieses Programms die Möglichkeit, ein lösungsorientiertes Beratungsangebot in Anspruch zu nehmen, das sich ganz nach ihren individuellen Anliegen, Zielen und Interessen ausrichtet und durch die Zusammenarbeit mit externen Coaches einen geschützten und diskreten Rahmen gewährleistet. Persönliche Anliegen und Veränderungsprozesse können individuell besprochen und in der Umsetzung begleitet werden. Thematisch kann es beispielsweise um Erfahrungen mit der eigenen Führungskompetenz im wissenschaftlichen Alltag, den Umgang mit Barrieren und Stereotypen sowie um Fragen der Karriereplanung, Work-Life-Balance oder Vereinbarkeit gehen.

Dauer und Umfang

Coachees des Programms können innerhalb eines Jahres kostenfrei maximal fünf Einzelcoachings im Umfang von 60 Minuten in Anspruch nehmen. Die Termine können bedarfsgerecht und flexibel mit den Coaches vereinbart werden. Die Auswahl der Coaches erfolgt durch die Universität Hamburg, die individuelle Zuordnung findet in gemeinsamer Abstimmung mit den Teilnehmenden statt. Im Rahmen einer Kick-Off-Veranstaltung lernen sich alle teilnehmenden Coaches und Coacheesdes Programms kennen. Darüber hinaus werden Vernetzungsveranstaltungen angeboten. Es besteht die Möglichkeit für nicht deutschsprachige Coachees ein Coaching-Angebot in englischer Sprache in Anspruch zu nehmen. Das Programm startet im Frühjahr 2026.

Bitte bewerben Sie sich bis zum 30. Januar 2026 mit einem formlosen Antrag, in dem Sie Ihre aktuelle berufliche Situation, Ihr Beratungsanliegen und Ihre Erwartungen an das Agathe-LaschCoaching-plus divers Programm darlegen. Die Bewerbungsunterlagen werden vertraulich behandelt. Wiederbewerbungen von bisherigen Teilnehmenden sind in begründeten Fällen möglich.

Promovierende sind von der Bewerbung ausgeschlossen. Bitte richten Sie Ihre Bewerbung per E-Mail an: Gleichstellungsbeauftragte der Universität Hamburg Dr. Angelika Paschke-Kratzin Mittelweg 177, 20148 Hamburg.E-Mail: chancengerechtigkeit@uni-hamburg.de

+++Gleichstellungskonzept für Parität+++

Das Gleichstellungsteam für das wissenschaftliche Personal und Studierende hat für die aktuelle Phase des Professorinnenprogramms des BMBF (Professorinnenprogramm 2030) einen Antrag („Gleichstellungskonzept für Parität an der Medizinischen Fakultät am UKE“) eingereicht. In diesem Antrag werden gleichstellungsrelevante Indikatoren dargestellt und analysiert, die aktuelle Gleichstellungslandschaft an der Medizinischen Fakultät beschrieben, sowie neue, innovative Maßnahmen zur Weiterentwicklung der Gleichstellung vorgeschlagen.

Weitere Informationen zum Professorinnenprogramm finden Sie hier: Frauen im Wissenschaftssystem - BMBF

Das „Gleichstellungskonzept für Parität an der Medizinischen Fakultät am UKE“ finden Sie hier .

+++Neue Empfehlungen des Wissenschaftsrates+++

Die Geschlechterforschung als multi- und interdisziplinäres Forschungsfeld befasst sich mit allen Fra-gen des Geschlechts und der Geschlechterverhältnisse. In seinen Empfehlungen zur Weiterentwick-lung des Forschungsfeldes in Deutschland spricht sich der Wissenschaftsrat unter anderem für eine stärkere Integration von Geschlechterperspektiven in Forschung und Lehre, für eine Intensivierung der fächer-, methoden- und einrichtungsübergreifenden Zusammenarbeit sowie für verlässliche institutio-nelle Strukturen aus. Großes Entwicklungspotenzial sieht der Wissenschaftsrat in der außerhochschu-lischen Forschung, einschließlich der Ressortforschung. Ab Seite 77 des Dokumentes wird explizit auf geschlechtersensible Medizin eingegangen.

Die aktuellen Empfehlungen sind abrufbar unter Wissenschaftsrat - Publikationen - Empfehlungen zur Weiterentwicklung der Geschlechterforschung in Deutschland (Drs. 1385-23), Juli 2023

+++Projekt 360 Grad – Gender in der Forschung+++

Ziel des BMBF-geförderten Projektes „360 Grad – Geschlecht in der Forschung“ ist die Einbeziehung der Querschnittskategorie Geschlecht bei der Erarbeitung von Forschungsfragen und –designs. Die Medizinische Fakultät und das Gleichstellungsreferat haben sich entschieden, im Rahmen des Projektes „360 Grad- Geschlecht in der Forschung“ als Kooperationspartnerinnen aufzutreten. Das Projekt wurde vom Hamburger Zentrum für Gender & Diversity sowie der Hamburg Research Academy konzipiert und Anfang des Jahres beim BMBF eingereicht. Es befindet sich derzeit in Begutachtung, eine Rückmeldung wird im Sommer erwartet.

Ausschuss für Frauenförderung und Gleichstellung

Sitzungstermine des Ausschusses für Frauenförderung und Gleichstellung

Jeweils Montags, 23. März I 15. Juni I 21. September I 09. November 2026 von 16:00 bis 17:00 Uhr
Tagesordnung/Information Online oder Präsenz 1 Woche vor der Sitzung

Mitglieder und Stellvertretungen des Ausschusses für Frauenförderung und Gleichstellung

Anträge für Bonusstellen nach Habilitation einer Frau sind bis spätestens 1 Woche vor der jeweiligen Sitzung unter der Mailadresse gleichstellung@uke.de einzureichen.

Leitfaden Beantragung Bonusstellen

Gleichstellungsplan 2021-2026

Gleichstellungsplan

Am 18. August 2021 verabschiedete der Fakultätsrat den Gleichstellungsplan der Medizinischen Fakultät. Im Gleichstellungsplan sind Themen wie der Umgang mit Bonusstellen nach abgeschlossener Habilitation einer Frau, Zielvorgaben des Frauenanteils und weitere Förderinstrumente festgeschrieben.

Kontakt: gleichstellung@uke.de

Gleichstellungsrichtlinie 2021-2029

Gleichstellungsrichtlinie

Am 21. April 2021 verabschiedete der Fakultätsrat die Gleichstellungsrichtlinie für den wissenschaftlichen Bereich der Medizinischen Fakultät am UKE. Diese Richtlinie schafft den Rahmen das Ziel, der gleichberechtigten Teilhabe und Mitwirkung von Frauen und Männern zu verwirklichen.

FAM UROL "Operieren in der Schwangerschaft"

Ziel des Projektes Fam Urol war es, standardisierte Bedingungen zu definieren, unter denen der Einsatz von Schwangeren im OP unter möglichst niedrigem Risiko für Schwangere und Kind vertretbar ist.
Download von Positionspapier und Leitfaden

Kontakt: Dr. med. Jessica Schoof, Klinik und Poliklinik für Urologie

Dauerausstellung

Dauerausstellung
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Spurensuche - Erste Ärztinnen in Hamburg und am UK
Dauerausstellung im Campus Lehre

Dauerausstellung Spurensuche - Erste Ärztinnen in Hamburg und am UKE

Die Ausstellung gibt u.a. anhand ausgewählter Biografien von Rahel Liebeschütz-Plaut (1894-1993) oder Hedwig Wallis (1921-1997) einen Einblick in die Geschichte der Arbeits- und Lebenswelt der Ärztinnen und Wissenschaftlerinnen am UKE von der Gründung der Universität im Jahr 1919 bis heute. Sie wurde bereits 2014 anlässlich des 125-jährigen Jubiläums des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf von Prof. Dr. Eva Brinkschulte konzipiert und im Medizinhistorischen Museum Hamburg gezeigt.

Die Ausstellung ist erweitert um Beiträge zu den ersten Hamburger Medizinstudentinnen. Auch die Zahlen für den Anteil von Frauen im Wissenschaftsbetrieb als Promovendinnen, Habilitierte und Professorinnen wurden aktualisiert.

Unterstützt wurde das Projekt durch das Medizinhistorische Museum Hamburg, den Freundes- und Förderkreis des UKE, das Gleichstellungsreferat und das Dekanat der Medizinischen Fakultät des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf. Konzipiert und gestaltet wurde die Ausstellung von Prof. Dr. Eva Brinkschulte, Alexa Seewald (Diplom-Designerin) unter Mitarbeit von Anna Schäfer und Elke Mätschke. Ausstellungsort: Campus Lehre, N55, 3. Stock, Martinistr. 52, 20246 Hamburg