Neben der Suche nach neuen Kooperationen wirbt das ZfAM erfolgreich Drittmitteln zur Weiterentwicklung seiner arbeitsmedizinischen Forschung auf hohem Niveau ein. Nachfolgend finden Sie ausgesuchte Drittmittelprojekte.

Aktuelle Drittmittelprojekte

  • Ziel ist die Entwicklung, Planung und Implementierung eines wissenschaftlichen Auswertungs- und Qualitätssicherungskonzeptes für Früherkennungsprogramme wie EVA-Lunge, um belastbare Daten zur Umsetzung und Effektivität der Lungenkrebsfrüherkennung mittels LD-HRCT generieren zu können. Durch die Etablierung der geplanten Qualitätsindikatoren und Auswertungen werden entscheidende Zielparameter wie die Entdeckungsrate an Lungenkrebserkrankungen, die Rate sog. falsch-positiver Befunde, die Abklärungsrate nach LD-HRCT-Untersuchung oder aus dem Früherkennungsangebot generierte BK-Nr. 4104 (Lungenkrebs) -Verdachtsanzeigen insgesamt und stratifiziert - bspw. nach Untersuchungsrunde (Erst-, Folgeuntersuchung), Versichertenmerkmalen oder Region - erfasst. Weiterhin werden mit qualitativen Methoden Einstellungen zum, subjektive Wahrnehmungen des und psychische Belastungen durch das EVA-Lunge bei Versicherten erhoben. Zusätzlich sollen Kenntnisse und Einstellungen zur Früherkennung von Lungenkrebserkrankungen mittels LD-HRCT-Untersuchung bei Ärztinnen und Ärzten untersucht werden.

    Fördernde Institution: DGUV (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung)

  • Im Auftrag des Umweltbundesamtes erhebt das ZfAM repräsentative Expositionsdaten für den alternativen Wechmacher Id(2-ethylhexyl)terephthalat (DEHTP) in der erwachsenen deutschen Allgemeinbevölkerung. DEHTP wird seit einigen Jahren vermehrt als Austauschprodukt für den reproduktionstoxischen Weichmacher Di(ethylhexyl)phthalat (DEHP) eingesetzt.

    Fördernde Institution: Umweltbundesamt

  • Intelligente Lichtsteuerungssysteme eröffnen die Möglichkeit an Schichtarbeitsplätzen Lichtprofile nach funktionalen und biologischen Bedürfnissen zu gestalten. Es fehlen jedoch noch wissenschaftliche Studien, die die gesundheitlichen Auswirkungen untersuchen. Die Studie "Licht und Schicht" wird dazu einen Beitrag leisten.

    Fördernde Institution: DGUV (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung)

  • Obstruktive Atemwegserkrankungen gehören in Deutschland zu den am häufigsten gestellten Verdachtsanzeigen auf eine Berufskrankheit. in der arbeitsmedizinischen Forschung und Praxis bestehen dazu immer noch offene Fragen, insbesondere zur Entstehung einer chronischen obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) durch arbeitsbedingte Einflüsse. Ziel des Vorhabens ist es, anhand der branchen- und berufsspezifischen Ergebnisse der Studie noch gezielter zu informieren, die Aufklärung über die Krankheit COPD und die Prävention weiter zu verbessern.

    Fördernde Institution: DGUV (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung)

  • The general objective of the action is to support cooperation and coordination between Member States in order to improve their capacities at the points of entry, including ports, airports and ground crossings, in preventing and combating cross-border health threats affecting or inherently coming from the transport sector, and therefore contribute to a high level of public health protection in the European Union. In the case of public health emergencies of international concern, the joint action will move from the interepidemic mode to an emergency mode with the objective to support coherent response of MS according to Decision No 1082/2013/EU and implementation of temporary recommendations issued by the WHO according to the International Health Regulations.

    Fördernde Institutionen: Europäische Kommission (EC), Third Health Programme

  • IDIK ist eine prospektive Beobachtungsstudie zur Dauer der Immunität gegen SARS-CoV-2 bei vollständig geimpftem Klinikpersonal. Es wird untersucht, wie lange der Impfschutz der verschiedenen Vakzine bei den geimpften Personen wirkt und ob sich die Impfkombinationen unterscheiden. Bei der Auswertungen werden Datenanalysen von Laborbestimmungen zur Immunität und die Fragebogenangaben der teilnehmenden Beschäftigten herangezogen.

    Fördernde Institution: BGW (Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege)

  • Mitarbeitende in Notaufnahmen sind innerhalb des Gesundheitssektors besonders häufig von körperlicher oder verbaler Gewalt betroffen, die von Patient:innen oder deren Angehörigen ausgeht. Daher sind Präventionsmaßnahmen bezüglich des Umgangs mit aggressiven Patient:innen und Angehörigen essenziell zum Schutz der Beschäftigten vor Gewaltvorfällen. Das Ziel dieser Studie ist daher, Erkenntnisse zur Verfügbarkeit und Wirksamkeit von Maßnahmen zur Gewaltprävention in Notaufnahmen zu erlangen. Von Interesse sind dabei die persönlichen Erfahrungen der Beschäftigten und Führungskräfte in Notaufnahmen, die deutschlandweit im Rahmen eines qualitativen Forschungsansatzes erhoben werden. Außerdem wird die Wirksamkeit der Maßnahmen beleuchtet und mögliche Umsetzungsschwierigkeiten oder weitere Unterstützungsbedarfe werden thematisiert. Ausgehend von den Studienergebnissen werden Positivbeispiele identifiziert sowie weitere Maßnahmen und Bedarfe ermittelt. Schließlich werden Empfehlungen zur Prävention abgeleitet, um langfristig den Arbeitsschutz für die Mitarbeitenden in den Notaufnahmen zu erhöhen.

    Fördernde Institution: BGW (Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege)

  • Mit der Gesetzesänderung im SGB IX (§§ 215-218) vom 01.01.2018 sind Inklusionsbetriebe dazu verpflichtet, Maßnahmen zur betrieblichen Gesundheitsförderung vorzuhalten. Aktuell liegen keine wissenschaftlich fundierten Studien vor, die sich mit der betrieblichen Gesundheitsförderung in Inklusionsbetrieben auseinandersetzen. Ziel des Projektes ist es, Maßnahmen zur betrieblichen Gesundheitsförderung in Inklusionsbetrieben zu erproben und zu evaluieren.

    Dazu wird in fünf Hamburger Inklusionsbetrieben eine Ist-Analyse, bestehend aus teilnehmenden Beobachtungen, Fokusgruppen mit Beschäftigten sowie halbstrukturierten Interviews mit Lehrkräften bzw. weiteren relevanten Akteuren, wie etwa Integrationsämtern, durchgeführt. Dabei werden heterogene Beschäftigtenkreise (z.B. Beschäftigte mit variierenden Beeinträchtigungen), unterschiedliche Branchen (z.B. Gastronomie, Handwerk, Garten- und Landschaftsbau) und Unternehmensgrößen berücksichtigt.
    Auf Basis der Ist-Analyse werden verhaltens- und verhältnispräventive Maßnahmen zur Gesundheitsförderung in partizipativ gestalteten Workshops gemeinsam mit den Beschäftigten und Leitungskräften (weiter-)entwickelt, in den Betrieben erprobt und im Rahmen einer Evaluation überprüft. Ein besonderer Fokus liegt auf der psychischen Gesundheitsförderung. Die Projektergebnisse werden in Form eines Handbuchs mit praktischen Handlungsempfehlungen zur betrieblichen Gesundheitsförderung verbreitet und den Inklusionsbetrieben sowie anderen relevanten Akteuren zur Verfügung gestellt.

    Fördernde Institution: Bundesministerium für Gesundheit (BMG)

  • Im Zuge der Erweiterung technischer Möglichkeiten konnte in den letzten Jahren beobachtet werden, dass sich Erwerbstätige orts- und zeitflexible Lernmöglichkeiten zusätzlich zu den Präsenzangeboten für die berufliche Weiterbildung wünschen. Gleichzeitig besteht auch aufgrund der derzeit bestehenden Corona-Pandemie ein akuter Bedarf an digitalen Weiterbildungsangeboten. Explizit für die Berufsgruppe der Arbeitsmediziner*innen bestehen bislang jedoch nur wenige belastbare Forschungsergebnisse zur Güte und Effektivität digitaler Weiterbildungsmaßnahmen. Ziel des Projektes ist es daher, webbasierte E-Learning Angebote für angehende Arbeitsmediziner*innen zu entwickeln und zu evaluieren. Im Zentrum des Forschungsvorhabens steht die Erkenntnisgewinnung hinsichtlich der Anpassung des Weiterbildungsangebots an den Evaluationsergebnissen der Zielgruppe. Hierfür werden zunächst verschiedene webbasierte Lernplattformen gesichtet und hinsichtlich ihrer Anwendungsmöglichkeiten analysiert sowie eine Ärztekammer bei der Umsetzung digitaler Weiterbildungsangebote unterstützt. Des Weiteren werden in einer deutschlandweiten quantitativen Befragung die Zufriedenheit und Bedarfe der Kursteilnehmenden aller arbeitsmedizinischen Weiterbildungskurse hinsichtlich des digitalen Weiterbildungsformates evaluiert. Auf Basis der Befragungsergebnisse wird ein Blended Learning Konzept für die Integration digitaler sowie präsenzbasierter Weiterbildungsformate entwickelt.

    Fördernde Institution: BGW (Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege)

  • Insbesondere für Beschäftigte im Gesundheitswesen besteht in der SARS-CoV-2-Pandemie ein hohes Infektionsrisiko. In der ambulanten Pflege suchen die Pflegekräfte pro Arbeitsschicht viele verschiedene Haushalte auf, sodass aufgrund der größeren Anzahl von Kontakten das Potential einer unerkannten Verbreitung des SARS-CoV-2-Virus über die Hausbesuche besteht. Um Erkenntnisse zur Seroprävalenz und zu möglichen Übertragungswegen in der ambulanten Pflege zu gewinnen, wurde die Studie mit Pflegediensten in Hamburg gestartet.

    Fördernde Institution: BGW (Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege)

  • Fördernde Institution: BWGF (Behörde für Wissenschaft und Forschung Hamburg)

  • Fördernde Institution: Bundeslotsenkammer

Beendete Drittmittelprojekte

  • Mit der Gesetzesänderung im SGB IX (§§ 215-218) vom 01.01.2018 sind Inklusionsbetriebe dazu verpflichtet, Maßnahmen zur betrieblichen Gesundheitsförderung vorzuhalten. Aktuell liegen keine wissenschaftlich fundierten Studien vor, die sich mit der betrieblichen Gesundheitsförderung in Inklusionsbetrieben auseinandersetzen. Ziel des Projektes ist es, Maßnahmen zur betrieblichen Gesundheitsförderung in Inklusionsbetrieben zu erproben und zu evaluieren.

    Dazu wird in fünf Hamburger Inklusionsbetrieben eine Ist-Analyse, bestehend aus teilnehmenden Beobachtungen, Fokusgruppen mit Beschäftigten sowie halbstrukturierten Interviews mit Lehrkräften bzw. weiteren relevanten Akteuren, wie etwa Integrationsämtern, durchgeführt. Dabei werden heterogene Beschäftigtenkreise (z.B. Beschäftigte mit variierenden Beeinträchtigungen), unterschiedliche Branchen (z.B. Gastronomie, Handwerk, Garten- und Landschaftsbau) und Unternehmensgrößen berücksichtigt.
    Auf Basis der Ist-Analyse werden verhaltens- und verhältnispräventive Maßnahmen zur Gesundheitsförderung in partizipativ gestalteten Workshops gemeinsam mit den Beschäftigten und Leitungskräften (weiter-)entwickelt, in den Betrieben erprobt und im Rahmen einer Evaluation überprüft. Ein besonderer Fokus liegt auf der psychischen Gesundheitsförderung. Die Projektergebnisse werden in Form eines Handbuchs mit praktischen Handlungsempfehlungen zur betrieblichen Gesundheitsförderung verbreitet und den Inklusionsbetrieben sowie anderen relevanten Akteuren zur Verfügung gestellt.

    Fördernde Institution: Bundesministerium für Gesundheit (BMG)



  • Das Hauptziel des interdisziplinären EFRE-Projektes e-healthy ship ist die Anpassung und Optimierung des Gesundheitsmanagements auf Schiffen, die ohne Ärzte an Bord unterwegs sind. Es dient der Verbesserung der Gesundheitsversorgung von Arbeitnehmern auf hoher See, der Weiterentwicklung der Gesundheitsförderung an Bord und der Umsetzung von Arbeitsschutzbestimmungen. Durch Entwicklung und Einsatz innovativer IT-Technik wird die Vernetzung etablierter maritimer Informationssysteme erprobt, wissenschaftlich ausgewertet, verbessert und ihre sinnvolle Erweiterung vorangetrieben. Eine im Projekt zu entwickelnde IT-gestützte Gesundheitsplattform wird für die nautischen Offiziere (insbesondere für den sog. "Gesundheits-Offizier") auf einem zentralen Laptop oder Tablet-PC (z.B. auf der Schiffsbrücke) verfügbar sein und diese Personengruppe bei ihrer komplexen Aufgabe entlasten. Die Plattform wird sich aus verschiedenen gesundheitsbezogenen Anwendungen zusammensetzen ("Modulen" z.B. zu Notfallversorgung, Telemedizin, Dokumentation, Imfpungen, Hygiene, Training und Ernährung).

    Fördernde Institution: EFRE (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung)

  • Fördernde Institution: BMBF-Call: „Anwender-Innovativ: Forschung für die zivile Sicherheit“ (Bundesministerium für Bildung und Forschung)

    Ziel des Projektes ist die Verbesserung der Resilienz und Handlungsfähigkeit bei einem Massenanfall von Erkrankten aufgrund einer infektiologischen Notfallsituation oder von hochinfektiösen Patienten, wie sie beispielsweise im Hamburger Hafen auftreten können. Hierfür sollen ein abgestimmtes Konzept zur Bewältigung eines Großschadensereignisses sowie ein adaptives Trainingskonzept entwickelt werden. Beides wird im Rahmen von drei Stabsübungen und einer Hybridübung im Hamburger Hafen erprobt werden. Die Ergebnisse des Projektes werden auch in anderen Häfen nach entsprechender Adaptierung an die lokalen Verhältnisse zur Anwendung kommen können.

  • Der Aktuelle Ausbruch des neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) und dessen weltweit rasante sowie dynamische Verbreitung mit stetig wachsender Anzahl an infizierten Personen bedeutet für ambulante Pflegekräfte eine große Herrausfordrung, da sie stets durch ihre Tätigkeit im Außeneinsatz und im direkten Kontakt mit Patient*innen sind.

    Ziele des Projektes: Exploration arbeitsplatzbezogener psychischer Belastungen, Ressourcen und aktuelles Beanspruchungserleben von ambulant tätigen Pflegekräften, welche im Zusammenhang mit dem Ausbruch der COVID-19 Pandemie stehen. Erfassung von Arbeitsschutzmaßnahmen und dem Umgang mit dieser Infektionskrankheit durch Arbeitgeber*innen. Entwicklung konzeptioneller Ansätze für einen zielgruppenorientierten und bedarfsgerechten Arbeits- und Gesundheitsschutz für Beschäftigte in der ambulanten Pflege.

    Methoden: Durchführung von telefonischen Einzelinterviews mit Beschäftigten aus ambulanten Pflegeinrichtungen. Exploration des Belastungs-, Ressourcen- und Beanspruchungserlebens und des Gesundheitsverhaltens im Kontext der COVID-19-Pandemie von ambulanten Pflegekräften in kleineren und mittleren Betrieben (KMU). Ermittlung von Unterstützungsbedarfen der Beschäftigten für Maßnahmen auf personenbezogener Ebene als auch auf strukturell-organisatorischer Ebene.

    Fördernde Institution: BGW (Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege)

  • Die Zahl der Pflegebedürftigen wächst kontinuierlich und in diesem Zusammenhang auch der Bedarf nach qualifizierten Pflegekräften in der stationären und ambulanten Versorgung.

    Pflegekräfte sind in ihrer täglichen Arbeit hohen körperlichen und seelischen Anforderungen ausgesetzt. Körperliche Belastungen im Pflegeberuf umfassen langes Stehen, schweres Heben, ungünstige Körperhaltungen. Psychische Belastungen beinhalten u.a. die große Verantwortung, die ständige Aufmerksamkeit sowie der Termin- und Leistungsdruck. Zusätzlich sind Pflegekräfte im Arbeitsalltag häufig emotionalen Belastungen ausgesetzt. Das sind beispielsweise der Umgang mit Abschied, Leid und Trauer. Zudem wird der Erwartungsdruck seitens der Angehörigen hinsichtlich der Versorgungsgüte aufgeführt. Ziel dieser qualitativen Studie ist es, das Gesundheitsverhalten sowie Arbeitsbedingungen von ambulanten Pflegekräften in kleineren und mittleren Betrieben (KMU) explorativ zu untersuchen. Des Weiteren sollen bestehende Angebote und das Nutzungsverhalten von (betrieblichen) Gesundheitsförderungsmaßnahmen erfasst sowie Zugänge von e-health Angeboten zur Gesundheitsförderung erfragt werden. Auf der Grundlage der erhobenen Daten sollen erste konzeptionelle Ansätze für zielgruppenorientierte, bedarfsgerechte Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung für Beschäftigte in der ambulanten Pflege entwickelt werden.

    Fördernde Institution: BGW (Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege)

  • Fördernde Institution: Polizei Hamburg

  • Fördernde Institution: Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienste und Wohlfahrtspflege (BGW)

  • Fördernde Institution: BMBF

    Die vier Verbundpartner fokussierten unterschiedliche Projektziele bezogen auf Arbeitssicherheit und Gesundheitsfürsorge auf den Offshore-Anlagen, Sicherheitsschulungen für MitarbeiterInnen und die Öffentlichkeitsarbeit. Das ZfAM führte im Rahmen seines Teilprojekts eine umfassende Analyse der physischen und psychischen Belastung und Beanspruchung der Offshore-Beschäftigten durch.

  • Datenbrillen ermöglichen es, den Beschäftigten individuell an jedem Arbeitsplatz die Informationen bereitzustellen, die für eine spezifische Aufgabe im Arbeitsablauf benötigt werden. Das Projekt befasst sich mit den mögichen Auswirkungen auf die Augengesundheit, die Muskelatur und Gangstabilität durch eine berufsspezifische tägliche, mehrstündige Nutzung.

    Fördernde Institution: BGHW (Berufsgenossenschaft Handel und Warenlogistik)

  • Die Untersuchungen der 65 Entsorger (davon 35 Müllwerker aus dem Bereich Restmüllabfuhr, 12 von der Biomüllabfuhr und 18 Straßenreiniger) wurden ausgewertet. Auch die Ergebnisse der Feldmessungen mit 18 Restmüll-, 6 Biomüllentsorger und 15 Strassenreiniger wurden verarbeitet. Ziel war, die Belastungs- und Beanspruchungssituation sowie das gesundheitliche Befinden der Müllwerker und Straßenreiniger möglichst umfassend zu erfassen und zu beschreiben.

    Ergebnisse und auch bisherige Bewertungsskalen zur Schwere von physischer Arbeit sollten in weiteren Studien überprüft werden. Entwicklung von Kriterien für die Einstellung von Müllwerkerinnen. Wissenschaftliche Begleitung der Arbeit von Frauen in der Müllentsorgung.

    Fördernde Institution: Stadtreinigung Hamburg

  • The WHO has ranked environmental hazardous exposures in the living and working environment among the top risk factors for chronic disease mortality. Worldwide, about 40 million people die each year from noncommunicable diseases (NCDs) including cancer, diabetes, and chronic cardiovascular, neurological and lung diseases. The exposure to ambient pollution in the living and working environment is exacerbated by individual susceptibilities and lifestyle-driven factors to produce complex and complicated NCD etiologies.

    Research addressing the links between environmental exposure and disease prevalence is key for prevention of the pandemic increase in NCD morbidity and mortality. However, the long latency, the chronic course of some diseases and the necessity to address cumulative exposures over very long periods does mean that it is often difficult to identify causal environmental exposures.

    EU-funded COST Action DiMoPEx is developing new concepts for a better understanding of health-environment (including gene-environment) interactions in the etiology of NCDs. The overarching idea is to teach and train scientists and physicians to learn how to include efficient and valid exposure assessments in their research and in their clinical practice in current and future cooperative projects.

    Fördernde Institution: EU H2020 COST

  • Fördernde Institution: Bundesinstitut für Risikobewertung BfR

  • Die berufliche Tätigkeit in der Sozialen Arbeit ist beherigen Studien zufolge mit hohen Belastungen und einem zum Teil starken Stresspegel für die Beschäftigten verbunden. Charakteristisch für die vielfältigen Tätigkeitsfelder in der Sozialen Arbeit sind die beruflich bedingten engen und intensiven Beziehungen der Beschäftigten zu ihren KlientInnen. Dabei sind die Beschäftigten in der Sozialen Arbeit häufig emotional stark in die persönlichen Geschichten und Schicksale eingebunden. In Bereichen wie der Flüchtlings- und Wohnungslosenhilfe arbeiten sie zudem mit Menschen, die sich in prekären Lebenslagen befinden und teilweise schwer traumatisiert sind.
    Das primäre Ziel der Studie ist, die Arbeits- und Gesundheitssituation von Beschäftigten in der Sozialen Arbeit mit Menschen in prekären Lebenslagen umfassend zu untersuchen und hieraus Handlungsempfehlungen für die Berufsgruppe sowie Maßnahmen zur Gesundheitsförderung und Prävention abzuleiten.
    Im Einzelnen werden dabei die folgenden sekundären Ziele verfolgt:
    1. Anhand von qualitativen Interviews sollen die besonderen Arbeitsanforderungen, Bewältigungsstrategien und Bedürfnisse von Beschäftigten in der Sozialen Arbeit mit Menschen in prekären Lebenslagen untersucht werden.
    2. Die Ergebnisse zur Arbeits- und Gesundheitssituation von Beschäftigten in der Sozialen Arbeit mit Menschen in prekären Lebenslagen sollen mithilfe einer breit angelegten Online-Befragung mit standardisierten Erhebungsinstrumenten verifiziert und auf eine repräsentative Basis gehoben werden.

    Fördernde Institution: BGW (Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege)

  • Im Projekt wird die dermale Aufnahme von krebserregenden polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) nach verschiedenen Brandszenarien untersucht. Ziel ist die Ableitung individueller Schutzkonzepte.

    Fördernde Institution: Unfallkasse Baden-Württemberg

  • Fortsetzung der halbjährlichen Vorsorgeuntersuchungen gegenüber Tiefkälte (< -55°C) exponierter Arbeiter (n=12-15): Nach abgeschlossener Zwischenauswertung in 2011 im 3,5 jährigen Verlauf (n=28), welche keine Änderung der Lungenfunktionswerte zeigte, werden nun auf Personen mit täglich mehrstündiger Exposition untersucht.

    Fördernde Institution: Fa Danisco