Stipendien

Allgemeines

Studierende der Medizin werden im Promotionskolleg eine einjährige, strukturierte Promotionszeit absolvieren. Während dieses Jahres beschäftigen sie sich ausschließlich mit ihrer experimentellen Arbeit und nehmen am Ausbildungsprogramm des Promotionskollegs teil. Die Studierenden erhalten ein Stipendium in Höhe von 800€. Start der Förderperioden sind jeweils der 01. April und der 01. Oktober.

Ablauf

Doktoranden

Nach der Aufnahme in das Kolleg können die Stipendiaten unter den angebotenen Themen, die ihnen in Form von Abstracts zu Verfügung gestellt werden, den Schwerpunkt ihrer experimentellen Arbeit wählen.

Zu Beginn des Studienjahres findet eine Einführungsveranstaltung mit den Stipendiaten statt, um sich auf das kommende Jahr einzustimmen. Die Projekte, die die Studierenden bearbeiten, und die Projektplanungen werden von den Stipendiaten in den ersten Monaten in einer gemeinsamen Projektvorstellungsrunde vorgestellt. Dies ermöglicht den Teilnehmenden sich untereinander kennen zu lernen und Kontakte zu knüpfen. Ab Ende des Studienjahres findet ein Retreat/Berichtskolloquium statt. Dort haben die Studierenden die Möglichkeit die Fortschritte der Projekte zu präsentieren.

Die schriftliche Promotionsarbeit oder ein eingereichtes Manuskript einer Originalarbeit mit dem Promovierenden als Erstautor (in Übereinstimmung mit der 2011 eingeführten, neuen Promotionsordnung für Humanmediziner) werden ein Jahr nach Abschluss der experimentellen Arbeit abgegeben.

Anerkennung für den iMED-Studiengang

Als unterstützende Maßnahme von iMED wird für Kollegiaten von iPRIME die Möglichkeit bestehen, sich bei einer experimentellen Arbeit insgesamt zwei Module im 2nd Track „Inflammation, Infektion, Immunität (I3)“ von iMED anrechnen zu lassen.

Betreuung

Um eine individuelle Betreuung zu ermöglichen, wird neben einer allgemeinen Doktorandenvereinbarung für jeden Promovierenden eine individuelle Betreuungskommission gebildet. Sie besteht neben dem direkten, ständigen Betreuer der eigenen Arbeitsgruppe zusätzlich aus zwei weiteren Projektleitungen anderer Arbeitsgruppen des Kollegs.

Qualitätssicherung

Die Qualitätssicherung ist von entscheidender Bedeutung für das Gelingen von iPRIME und wird auf unterschiedlichen Ebenen durchgeführt. Diese beinhalten sowohl eine Bewertung des Gesamtprogramms durch ein externes Board als auch eine Selbsteinschätzung und Evaluation des Lernerfolgs durch die Studierenden sowie ein Qualifizierungsprogramm für die Pis, wodurch die Qualität der Betreuung sichergestellt wird.