11.02.2020

Im Dialog: UKE-Mitarbeiter informieren bei Mahnwache über Tierversuche

Steigt die Anzahl an Tierversuchen am UKE mit dem Neubau der Forschungstierhaltung? Warum Tierversuche, wenn die Ergebnisse vielleicht nicht auf den Menschen übertragbar sind? Werden Tierversuche nur durchgeführt, um die wissenschaftliche Neugier zu befriedigen?

Mit diesen und weiteren Fragestellungen kamen am Freitag, 7. Februar, rund 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Rahmen der bundesweiten Mahnwache vor dem UKE zusammen. Mit Kerzen, Kreuzen und Schildern verliehen sie ihrer Forderung „Tierversuche abzuschaffen“ bei einer Mahnwache Ausdruck. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Forschungstierhaltung und drei Wissenschaftler gingen auf die Tierversuchsgegner zu und boten ihnen Gespräche, Tee und einen Infoflyer an.

Viele der Mahnwacheteilnehmer waren sehr aufgeschlossen und gingen mit ihnen in einen wertschätzenden, offenen Austausch. Besonders interessiert waren die Tierversuchsgegner an den Forschungsfelder, die Tierversuche für ihre wissenschaftliche Fragestellungen nutzen, an Haltungsbedienungen und Umgang mit den Tieren, sowie an der Entwicklung von Alternativmethoden.