Aktuelle Drittmittelprojekte

Innovative Training Network "A4B" gestartet

Im November 2017 startete das Innovative Training Network Analytics for Biologics (A4B). Das europaweite Netzwerk bildet Doktoranden im Bereich der Produktion, Aufreinigung und Analyse von therapeutischen Proteinspezies aus. Das Drittmittelprojekt ist Teil der Horizon 2020 Marie Sklodowska-Curie Actions der European Kommission. Prof. Dr. Hartmut Schlüter vom Insitut für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin übernimmt die Rolle des Projektkoordinators.

Zu den Drittmittelprojekten

Zur Webseite analytics4biologics.eu

Aktuelle Fortbildungen

07.06.2017: Tumortherapie – Heute und Morgen

Prof. Dr. med. Michael Maeurer
Karolinska Institut, Stockholm, Schweden

Wir freuen uns, Ihnen eine weitere Fortbildung unserer Reihe Science meets Medicine anzukündigen. Dieses Jahr konnten wir Herrn Prof. Dr. med. Michael Maeurer als Redner gewinnen. Prof. Maeurer ist Leiter der Abteilung Therapeutische Immunologie am Karolinska Institut, und Oberarzt des Zentrums für Allogene Stammzelltransplantation am Karolinska Krankenhaus, Stockholm, Schweden. Gegenstand seiner Forschung und Thema seines Vortrages sind die Entwicklung neuer immunologischer Therapien für die Behandlung von Krebserkrankungen.

7. Juni 2017, 16:00 Uhr
Hotel Louis C. Jacob, Hamburg

Aktuelle Informationen für Einsender

Änderungen von Laboranforderungen

Für die Optimierung der krankenversorgenden Labordiagnostik im Rahmen des Patient Blood
Management-Projektes wird es eine Umstellung bei den Laboranforderungen zum 29.03.2017 geben. Es gibt keine Änderung in den Messmethodik oder den Normwerten, es wird lediglich eine Materialumstellung durchgeführt. Die betroffenen Analysen finden Sie in dem beiliegenden Informationsschreiben.

Informationsschreiben Analysenumstellung

Aktuelle Publikationen

Vielversprechender Therapieansatz: Blockade des Entzündungs-mediators Polyphosphat

Koagulation

Wissenschaftler des Instituts für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin am UKE konnten in einer internationalen Kooperation nun zeigen, dass in vivo möglich ist, Polyphosphate und damit die Entstehung von Gerinnseln in Blutgefäßen zu blockieren.

Anorganische Polyphosphate sind ein Hauptbestandteil von Waschmitteln und Spühlmaschinentabs und werden dort zur Wasserenthärtung verwendet. Polyphosphate aus bis zu mehreren Tausend aneinandergehängten Phosphateinheiten finden sich auch in lebenden Zellen. Bei Säugetieren, wie Maus oder Mensch, haben Polyphosphate pro-inflammatorische und pro-koagulatorische Wirkungen: sie setzen Mechanismen der Entzündung und Blutgerinnung in Gang und verstärken diese.

Zum Artikel (open access):

Neutralizing blood-borne polyphosphate in vivo provides safe thromboprotection
Nature Communications 7, 2016 Sep 6