Eppendorfer Neurologisches Kolloquium
Sehr geehrte Kolleg:innen,
wir laden Sie herzlich ein zu unserer Vortragsreihe im Rahmen des Eppendorfer Kolloquiums, die aktuelle Entwicklungen aus Klinik und Forschung der Neurologie in den Fokus stellt. Im Mittelpunkt steht in diesem Wintersemester 2025/26 die Multiple Sklerose – von neuen Möglichkeiten der symptomatischen Therapie über Erfahrungen in der Arzneimittelentwicklung bis hin zur
Bedeutung der kortikalen Pathologie und neuropathologischen Erkenntnissen zu Multipler Sklerose und verwandten Erkrankungen. Hier freuen wir uns besonders, Herrn Prof. Lassmann aus Wien zu dem Thema im Rahmen der HCNS Lecture begrüßen zu dürfen.
Darüber hinaus widmen sich die Vorträge zentralen Fragen der modernen Neurologie: der Differentialdiagnose funktioneller Anfälle, den Chancen digitaler Gesundheitsanwendungen, seltenen Erkrankungen im Rahmen der „Rare Diseases Grand Rounds“ sowie den neuesten Erkenntnissen der Parkinsongenetik auf dem Weg von der Mutation zur Therapie. Besonders spannend wird ein Vortrag zu der aktuellen Diskussion eines persistierenden, offenen Foramen ovale und Schlaganfall, zu dem wir Herrn Prof. Guillaume Turc aus Paris als Experten gewinnen konnten.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und den gemeinsamen wissenschaftlichen Austausch.
Ihre Klinikdirektoren
Prof. Dr. Tim Magnus und Prof. Dr. Götz Thomalla
Organisation: Prof. Dr. Monika Pötter-Nerger , Oberärztin der Klinik und Poliklinik für Neurologie
Eine Teilnahmebescheinigung der CME-zertifizierten Veranstaltungen kann per Email angefordert werden: Frau Wichmann
| Jeweils mittwochs 17:15 bis ~ 19:00 als Präsenz-Veranstaltung auf dem UKE-Gelände im Campus Forschung II (N25), Raum 0.01, Seminarraum im Erdgeschoss. 3 CME-Punkte (Kat. A) pro Termin. ACHTUNG abweichender Veranstaltungsort am 25.02.2026: Campus Forschung I (N27), SR 14 | ||
|---|---|---|
| Datum | Referent:in | Vortragstitel |
| 19. November 2025 | Prof. Dr. Mathias Mäurer Spezielle neurologische Intensivmedizin, Geriatrie Klinikum Würzburg Mitte, Juliusspital | Symptomatische Therapie der Multiplen Sklerose |
| 26. November 2025 | Prof. Dr. Bernd Kieseier Heinrich-Heine-Universität, Düsseldorf Novartis | Arzneimittelentwicklung bei der Multiplen Sklerose – Lektionen jenseits der Zulassung |
| 10. Dezember 2025 | Prof. Dr. Martin Kerschensteiner Biomedizinisches Centrum, Institut für Klinische Neuroimmunologie Universitätsklinikum München | Gray matters - die Bedeutung der kortikalen Pathologie bei der Multiplen Sklerose |
| 07. Januar 2026 | Entfällt kurzfristig | - |
| 14. Januar 2026 | Dr. Jacob Gleiss Neurologie & Epilepsiezentrum Evangelisches Krankenhaus Alsterdorf, Hamburg | Differentialdiagnose funktioneller Anfälle in der Epileptologie |
| 21. Januar 2026 | Prof. Aldo Faisal Chair for Digital Health Universitätsklinikum Bayreuth | Anwendungsbereiche der „Digital Health“ |
| 11. Februar 2026 | Priv.-Doz. Dr. Simone Zittel-Dirks Klinik und Poliklinik für Neurologie Ambulanzzentrum des UKE GmbH, Fachb. Neurologie Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf | Rare Diseases Grand Rounds |
| 18. Februar 2026 | Prof. Dr. Christine Klein Sektion für Molekulare und Klinische Neurogenetik Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Lübeck | Parkinsongenetik: Von der Mutation zur Therapie |
| 25. Februar 2026 | O. Univ. Prof. Dr. Dr. h.c. Hans Lassmann Center for Brain Research Division of Neuroimmunology Medizinische Universität Wien | Multiple Sclerosis and Related Disorders: What does Neuropathology tell us about Disease Mechanisms and Therapy |
16. Hamburger CIDP-Symposium am 11.02.2026
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
gemeinsam mit der Asklepios Klinik Barmbek und der Neurologie Neuer Wall veranstalten wir dieses Jahr das mittlerweile 16. Hamburger CIDP-Symposium, das diesmal in der Asklepios Klinik Barmbek stattfindet. Es freut uns sehr, Sie hierfür einzuladen.
Die Veranstaltung hat sich im Laufe der Zeit zu einer festen Einrichtung zum Jahres beginn entwickelt, und wir sind gespannt auf den Austausch mit Ihnen und auf die Vorträge bei der Präsenzveranstaltung. Auch dieses Mal enthält das Programm Themen, die den Blick über die CIDP hinauslenken und wichtige Differenzialdiagnosen betreffen. So sind wir sehr froh, viele Expert:innen mit spannenden Vorträgen und Beiträgen als Referierende gewonnen zu haben. Wie immer wird es zwischendrin und am Ende bei einem Imbiss ausreichende Möglichkeiten zur Diskussion und zum Erfahrungsaustausch geben. Wir freuen uns auf Sie!
Die Teilnahme ist kostenlos und die Anmeldung erfolgt online. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Programm-Flyer .
Neuroimmunologie Workshop 2026 am 14.02.2026
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
auch 2026 gibt es wieder einen Neuroimmunologie-Workshop am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. Wir freuen uns, dass erstmals alle 4 norddeutschen neuroimmunologischen Universitätsambulanzen vertreten sind! Den Auftakt bildet A. Haghikia (Hannover) mit einem Vortrag zu den Möglichkeiten der CAR-T-Zell-Therapie in der Neurologie. K. Stürner (Kiel) wird die aktuellen Phase 2 und Phase 3 Daten zur Therapie der progredienten MS kritisch einordnen. Angesichts der Dominanz der Anti-B-Zell-Therapien stellt sich zunehmend die Frage nach möglichen Unterschieden zwischen den einzelnen Antikörpern – dieser Thematik widmet sich K. Hummel (Lübeck). Ein Update zu weiteren MS Therapien am Horizont gibt S. Rosenkranz (Hamburg). Im zweiten Teil des Workshops stehen weitere neuroimmunologische Erkrankungen im Fokus: V. Häußler (Hamburg) ordnet die neuen therapeutischen Ansätze bei NMOSD und MOGAD, während C. Schubert (Hamburg) die entsprechenden Konzepte bei der Myasthenie beleuchtet. J. Dargvainiene (Kiel) gibt ein Update zu Biomarkern bei Enzephalitiden, und C. Krüger (Hamburg) spricht zur ZNS Vaskulitis. Abschließend thematisiert I. Schiffmann (Hamburg) die Bedeutung von Blasenstörungen in der Neuroimmunologie sowie die aktuelle, herausfordernde Versorgungslage.
Wir freuen uns auf wissenschaftliche Impulsvorträge und ausreichend Zeit für Austausch. Wir laden Sie herzlich ein, teilzunehmen, mitzudiskutieren und die Gelegenheit zum persönlichen Austausch zu nutzen.
M. Friese C. Heesen S. Rosenkranz
Thrombolysetreffen Hamburger Arbeitsgemeinschaft Schlaganfall
Quartalsweises Meeting der HAGS-Gruppe
Die Hamburger Arbeitsgemeinschaft Schlaganfall ist ein klinisches und wissenschaftliches Diskussionsforum für die an der Schlaganfallbehandlung beteiligten Hamburger Ärzt:innen. Im Rahmen regelmäßig stattfindender „Thrombolysetreffen“ werden von den Teilnehmer:innen konkrete klinische Fälle vorgestellt, an Hand derer außergewöhnliche Indikationen für und Verläufe nach Thrombolysebehandlungen und mechanischer Thrombektomie besprochen werden.
Die Veranstaltung findet wieder in Präsenz statt. Anmedlung und Teilnahmebescheinigungen der mit 3 CME-Punkten akkreditierten Veranstaltung per Email: Frau Schilling
| Daten | Agenda |
|---|---|
| Über zukünftige Termine informieren wir Sie in Kürze | |
| Die Fortbildung findet jeweils um 17:15 Uhr im Raum 411 im Hauptgebäude O10 am UKE statt. Einfach zu erreichen über den Haupteingang, dann im Foyer im Gang "B" mit den blauen Fahrstühlen in den 4.Stock. Dort liegt linkerhand der Konferenzraum. | |
| Organisation:
Prof. Thomalla,
PD Dr. Bastian Cheng | |
Bewegungsstörungs-Board Nord
Quartalsweises Online-Meeting norddeutscher Kliniken und niedergelassener Ärzt:innen mit Schwerpunkt Parkinsonsyndrome und Bewegungsstörungen
Das Bewegungsstörungs-Board Nord ist ein Diskussionsforum für die norddeutsche Ärzt:innen in Kliniken und Praxen. Im Rahmen quartalsweise stattfindender Online-Treffen werden neue Diagnosetools, neue Therapieformen, aktuelle Kongressreporte diskutiert und von den Teilnehmer:innen konkrete klinische Fälle vorgestellt, an Hand derer differentialdiagnostische Überlegungen, diagnostische Schritte und Therapiemöglichkeiten besprochen werden. Neue Teilnehmer:innen mit Interesse an Bewegungsstörungen sind herzlich willkommen!
Die Veranstaltung findet online via Zoom statt. Anmeldung per Email: Frau Prof. Dr. M. Pötter-Nerger
Patient:innen Café: Tiefe Hirnstimulation
Liebe Patientinnen und Patienten,
die Tiefe Hirnstimulation (THS oder "Hirnschrittmacher") ist eine inzwischen seit mehr als zwei Jahrzehnten entabilierte und effektive Therapie zur Behandlung von Wirkungsschwankungen, Überbewegungen und Zittern bei der Parkinson-Krankheit. Ebenfalls können durch diese Operation der essentielle Tremor und die Dystonie sehr wirksam gebessert werden. In den letzten Jahren hat es zahlreiche technische Neuerungen und Verbesserungen gegeben, die eine noch individuellere Therapie zulassen.
Um Ihnen die Gelegenheit zu geben, sich über diese THS umfassend zu informieren, Ihre Erfahrungen untereinander auszutauschen, mit operierten Patient:innen zu sprechen und gleichzeitig in engem Kontakt mit Ihren behandelnden UKE-Ärzt:innen neue Informationen zu erhalten, bieten wir Ihnen dieses Patient:innen-Café seit über 20 Jahren an. Mit den kommenden Veranstaltungen möchten wir das Konzept etwas ändern und Ihnen mehr Raum und Zeit für Fragen und Diskussionen geben sowie intensiver auf den praktischen Ablauf rund um die THS Operation eingehen.
Alle weiteren Informationen zu den kommenden Veranstaltung im Jahr 2026 und der Anmeldung, die jeweils 2 Wochen vor Veranstaltungsbeginn erfolgen sollte, finden Sie unten zum Download.
Wir freuen uns auf Ihr Erscheinen!
Mit freundlichen Grüßen
Prof. Dr. med. C. Buhmann, Prof. Dr. med. W. Hamel, Prof. Dr. med. G. Thomalla, Prof. Dr. med. T. Magnus
Termine 2026
22. Mai (Schwerpunkt Parkinson)
04. September (Schwerpunkt Parkinson)
20. November (Schwerpunkt Tremor/Dystonie)
Reportagen & Berichte
Ein Schlag ins Kontor
Ohne Vorwarnung und mit voller Wucht trifft sie der Schlaganfall. Inge Martens und Hans-Wolfram Böttcher erzählen, wie sie das Ereignis erlebten, dank reibungsloser Rettungskette und erfolgreicher Therapie im UKE überstanden – und wie es ihnen heute geht.
Das große Zittern
Jürgen Broschart leidet an Parkinson. Das dauernde Zittern hatte den Wissenschaftsjournalisten lange Zeit im Griff. Erst ein Hirnschrittmacher gibt ihm die Kontrolle über seine Bewegungen und sein Leben zurück. – Auch Dieter Labahn kämpft täglich darum, trotz Parkinson Kurs zu halten; das ist mal mehr, mal weniger erfolgreich.
Bildband Parkinson - Ein Teil von mir und doch nicht ich
Der Bildband portraitiert in hochwertigen Schwarz-Weiß-Fotografien verschiedene Menschen, die an Parkinson erkrankt sind und zeigt deren individuelle Ansätze, trotzdem ein erfülltes und spannendes Leben zu führen. Es geht darum, Mut und Hoffnung zu geben und Angst und Vorurteile zu reduzieren. Im Buch werden mehrere Parkinson-Patienten der Parkinson-Tagesklinik und Umgebung mit ihren jeweils unterschiedlichen Lebensentwürfen vorgestellt.
20% des Erlöses je verkauftem Buch gehen als Spende an die Parkinson-Tagesklinik des Universitätsklinikums.
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