Gut betreut – auch nach Ihrer Entlassung

Der genaue Entlassungstermin lässt sich vorab nicht immer genau festlegen, da jeder Mensch anders auf Behandlungen und Operationen reagiert.

Vor Ihrer Entlassung führen Ihre zuständige Ärztin oder Ihr zuständiger Arzt sowie Ihre Pflegekraft ein Abschlussgespräch mit Ihnen. Am Entlassungstag erhalten Sie den Arztbrief, mit dem Sie sobald wie möglich Ihre weiterbehandelnde Ärztin oder Ihren weiterbehandelnden Arzt aufsuchen sollten. Er verschreibt Ihnen die Medikamente, die Sie benötigen.

Damit Sie zu Hause genug Zeit haben, Ihre Angelegenheiten zu regeln, bemühen wir uns stets, Sie möglichst früh am Vormittag zu entlassen.

Medikationsplan gibt mehr Sicherheit!

Von Mitte 2016 an werden alle stationären Patientinnen und Patienten, die mehr als drei Medikamente einnehmen, von ihrer Ärztin oder ihrem Arzt einen bundeseinheitlichen Medikationsplan erhalten. Der Medikationsplan soll bei jedem Arztbesuch aktualisiert werden, so dass Ihr weiterbehandelnder Arzt oder Ihre Angehörigen immer genau wissen, welche Medikamente Sie einnehmen. Bei der Erstellung des Medikationsplans wird zudem geprüft, ob sich die verschriebenen Medikamente untereinander vertragen. Das UKE ist schon heute in der Lage, solche Pläne zu erstellen. Bitte achten Sie darauf, dass Sie Ihren Plan bei der Entlassung erhalten.

Unterstützung nach Ihrer Entlassung

Wenn Sie aus dem UKE entlassen werden und weitere Unterstützung benötigen, gibt es verschiedene Möglichkeiten.

  • Ambulante Nachsorge
  • Ambulante Nachsorge

    Ambulante Nachsorge

    Sie benötigen nach Ihrer Entlassung ambulante medizinische Versorgung wie Injektionen oder Wundversorgung? Dann haben Sie Anspruch auf eine häusliche Krankenpflege. Die Leistungen verordnet Ihre behandelnde Ärztin oder Ihr behandelnder Arzt. Sie können vorübergehend, aber auch längerfristig angelegt sein.

  • Stationäre Nachsorge

    Sie benötigen nach Ihrer Entlassung vorübergehend stationäre pflegerische Versorgung, die Ihre häusliche Pflege nicht leisten kann? Dann haben Sie Anspruch auf eine vorübergehende Versorgung in einer Kurzzeitpflegeeinrichtung. Oder Ihre Versorgung ist sehr aufwändig, so dass Sie in der häuslichen Umgebung nicht entsprechend gepflegt werden können? Dann erscheint es als sinnvoll, eine Pflegeeinrichtung auszuwählen.

sozialdienst
Unser Sozialdienst berät Sie gern

Unser Sozialdienst hilft

Wenn Ihre Erkrankung Ihr Leben verändert, so dass Sie Alltag oder Beruf nicht mehr bewältigen können, steht Ihnen unser Sozialdienst mit Rat und Tat zur Seite. Sie haben Fragen zu Möglichkeiten häuslicher Pflege oder Rehabilitationsmaßnahmen nach dem Krankenhausaufenthalt? Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Sozialdienstes leiten gemeinsam mit Ihnen alle notwendigen Schritte ein, um die für Sie persönlich beste Lösung zu finden. Auch Ihre Angehörigen oder andere Vertrauenspersonen sind herzlich willkommen.

Bei Bedarf sprechen Sie am besten gleich während Ihres UKE-Aufenthalts eine zuständige Pflegekraft an und vereinbaren Sie einen Termin mit dem Sozialdienst!

Bei diesen Anliegen kann Sie der Sozialdienst unterstützen:

  • Rehabilitation im Anschluss an den Krankenhausaufenthalt
  • Pflege und Versorgung in der eigenen Wohnung oder in stationären Einrichtungen
  • Angelegenheiten mit Behörden, Einrichtungen und Kostenträgern
  • Kontakt zu Beratungsstellen und Selbsthilfegruppen
  • Unterstützung bei krankheitsbedingt psychosozialen Schwierigkeiten
  • Schwerbehindertenangelegenheiten und Arbeitsplatzfragen
  • Gesetzliche Betreuung oder Vorsorgevollmacht als Entlassungsvoraussetzung

Zu den Seiten des Sozialdienstes

Zu Hause pflegen

Unser Projekt „Familiale Pflege“ hilft und berät Menschen, die pflegebedürftige Angehörige versorgen oder zukünftig versorgen werden. Wir bieten Beratungsgespräche und Pflegetrainings am Patientenbett an. Schon während des Aufenthalts im UKE erhalten Angehörige so wertvolle praktische Tipps, die sie bestmöglich auf die neue Situation zu Hause vorbereiten. Darüber hinaus können pflegende Angehörige auch Kurse bei uns buchen oder an Gesprächskreisen teilnehmen. Alle unsere Angebote sind kostenfrei!

Zu den Angeboten der "Familialen Pflege"