Forschungsbereiche des Instituts für Systemische Neurowissenschaften

Institut

Das Institut ist Teil des Zentrums für experimentelle Medizin und erforscht die Arbeitsweise des menschlichen Gehirns. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse werden in Kooperation mit klinischen Partnern zur Diagnose, Prognose und Therapie von neuropsychiatrischen Krankheiten angewandt. Die Forschung des Instituts gliedert sich in mehrere Arbeitsgruppen.


  • Die Arbeitsgruppe "Memory and decision making" von Tobias Sommer-Blöchl erforscht Modulationen von Gedächtnisprozessen, die dazu führen, dass wir uns an bestimmte Ereignisse erinnern, wogegen wir andere vergessen. Des Weiteren beschäftigen wir uns mit dem Zusammenhang von Gedächtnis- und Entscheidungsprozessen auf kognitiver und neuronaler Ebene.Read more...

  • Die Arbeitsgruppe "Lifespan Neuroscience" von Stefanie Brassen untersucht neurokognitive Mechanismen emotionaler und motivationaler Veränderungen über die Lebensspanne. Ein wichtiges Ziel ist dabei die Identifizierung adaptiver Prozesse des "erfolgreichen Alterns" sowie deren Förderbarkeit.Read more...

  • Die Arbeitsgruppe "Affective neuroscience" von Christian Büchel befasst sich mit der neuronalen Verarbeitung von Schmerz und Lernvorgängen. Ein weiterer Fokus liegt auf den neuronalen Grundlagen von Furcht und Angst sowie auf menschlichem Entscheidungsverhalten und dessen Beeinflussbarkeit.Read more...

  • Die Arbeitsgruppe "MR-Physik" von Jürgen Finsterbusch beschäftigt sich mit der Entwicklung neuer Bildgebungstechniken und Spektroskopiemethoden für die Magnet-Resonanz-Tomographie, um Struktur, Organisation, Funktion und Stoffwechsel des zentralen Nervensystems besser untersuchen zu können.Read more...

  • Die Arbeitsgruppe "Valuation and Social Decision Making" von Jan Gläscher erforscht die Bewertungsprozesse, die einer Entscheidung zugrunde liegen, und deren neuronale Repräsentation. Ein besonderer Fokus liegt auf sozialen Entscheidungen, die ein mentales Model der anderen Personen erfordern.Read more...

  • Die Arbeitsgruppe "Fear, anxiety and stress" von Tina Lonsdorf untersucht die neurobiologischen Grundlagen von Angst- und Furchtprozessen. Schwerpunkte liegen dabei auf der Rolle individueller Unterschiede und prozeduraler Faktoren. Ein weiterer Schwerpunkt stellt die Erforschung des Einflusses von Lebensereignissen auf Hirnstruktur und -aktivität sowie auf Angst- und Furchtprozesse dar. Read more...

  • Neben der klinischen Leitung der Kopfschmerzambulanz des UKE befasst sich die Arbeitsgruppe "Headache and Pain" von Arne May mit der Physiologie des trigemino-vaskulären Systems und der Pathophysiologie von Kopf- und Gesichtsschmerzerkrankungen. Weiterhin untersucht die Arbeitsgruppe Chronifizierung und Plastizität bei Schmerz. Das Ziel ist zu verstehen, warum die Schmerzen auftreten, warum sie chronifizieren und wie man sie beeinflussen kann.Read more...

  • Die Arbeitsgruppe "Quantitative MRI and in vivo histology" von Siawoosh Mohammadi untersucht mit Hilfe biophysikalischer Modelle des MRT-Signals histologische Eigenschaften der grauen und weißen Substanz im Gehirn (z.B. Myelin-, Axon-, oder Eisen-Dichte).Read more

  • Die Arbeitsgruppe "Systems of Learning and Memory" von PD Dr. Michael Rose untersucht Mechanismen im Gehirn, die daran beteiligt sind, Erfahrungen als dauerhafte Inhalte im Gehirn abzuspeichern..Read more

  • Die Arbeitsgruppe von Herrn Dr. Jan Haaker ist fokussiert auf die Erforschung der Neurotransmitter, die am Erlernen und Überwinden von Furcht beteiligt sind. Read more...

Institut in Zahlen

Am Institut arbeiten zurzeit 47 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, 9 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler anderer Universitäten und Fachbereiche, 9 medizinische Doktorandinnen und Doktoranden sowie 7 Nichtwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler.