In unserem Institut gibt es vier Arbeitsgruppen die sich mit verschiedenen Fragestellungen der Physiologie befassen.

  • Elektrolyt- und Wasserhaushalt
  • Elektrolyt- und Wasserhaushalt

    AG Elektrolyt- und Wasserhaushalt

    Die Aufrechterhaltung der normalen Elektrolytkonzentration im Blut ist eine wichtige Voraussetzung für das ungestörte Ablaufen vieler physiologischer Prozesse in unserem Körper. So können Elektrolytentgleisungen zu vielfältigen Krankheitsbildern führen. Eine Störung im Kaliumhaushalt, in Form einer Hypo- oder Hyperkaliämie, führt zu veränderter Erregbarkeit und begünstigt somit die Entstehung von kardialen Arrhythmien. Hingegen begünstigt ein gestörter Natrium- und Wasserhaushalt die Entstehung von Bluthochdruck. Das zentrale Organ für die Aufrechterhaltung des Elektrolyt- und Wasserhaushaltes ist die Niere. Sowohl hormonelle Regelkreise als auch die Elektrolytzusammensetzung des Plasmas nehmen Einfluss auf diese Funktionen der Niere.

    Ziel unserer Arbeitsgruppe ist es, das Zusammenwirken der verschiedenen Einflussfaktoren auf die renale Elektrolyt- und Wasserausscheidung zu verstehen. Im Fokus stehen dabei einerseits die Wirkung des Renin-Angiotensin-Aldosteron-System und andererseits die modulierenden Einflüsse der Elektrolyte auf die renalen Elektrolyttransporter und deren regulierende Proteine.

  • AG Hämodynamik

    Bluthochdruck gilt als Volkskrankheit. Obgleich es zahlreiche Möglichkeiten der therapeutischen Intervention gibt, ist die Entstehung dieser Erkrankung in den meisten Fällen nicht ausreichend erklärbar. Ziel unserer AG ist es, die physiologischen Mechanismen der Blutdruckregulation aufzuklären, Auswirkungen von Störungen in den verschiedenen Regelkreisen genauer zu untersuchen und gegebenenfalls neue therapeutische Optionen aufzuzeigen. Den Fokus legen wir hierbei vor allem auf Ionenkanäle in der Gefäßmuskulatur, hormonelle Regelkreise und spezielle Komponenten des Immunsystems.