Arbeitsmedizinische Sprechstunde

Arztgespräch
Erhebung der Anamnese

Die Arbeitsmedizin ist primär präventionsorientiert. Sie fördert die langfristige Gesundheit und Leistungsfähigkeit aller Abeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Die angebotenen arbeitsmedizinischen Untersuchungen erfolgen nach berufsgenossenschaftlichen Empfehlungen und gesetzlichen Vorschriften. Unsere Beratung basiert auf umfassenden Spezialkenntnissen (Arbeitsstoffe, Toxizität, Aufnahmewege, Schutzmaßnahmen); unser Ziel ist es, berufsbedingte gesundheitliche Probleme zu vermeiden oder zumindest frühzeitig zu erkennen und Vorschläge zur Abhilfe zu machen.

Unser Angebot an allgemeinen und speziellen arbeitsmedizinischen Vorsorgen und Eignungsuntersuchungen:

  • Arbeitsmedizinische Pflicht- und Angebotsvorsorge
    Einzelheiten siehe Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge (ArbMedVV)
    ArbMedVV

    Empfehlung des BMA zur Durchführung der Eignungsuntersuchung von Befähigungsscheinbewerbern für Begasungen
    TRGS 512 Anhang

  • Arbeitsmedizinische Pflicht- und Angebotsvorsorge
    Einzelheiten siehe Verordnung zur Arbeitsmedizinischen Vorsorge (ArbMedVV)
    ArbMedVV

  • Arbeitsmedizinische Pflicht- und Angebotsvorsorge
    Einzelheiten siehe Verordnung zur Arbeitsmedizinischen Vorsorge (ArbMedVV)
    ArbMedVV

  • Arbeitsmedizinische Pflicht- und Angebotsvorsorge
    Einzelheiten siehe Verordnung zur Arbeitsmedizinischen Vorsorge (ArbMedVV)
    ArbMedVV

  • Arbeitsmedizinische Pflichtvorsorge
    Einzelheiten siehe Verordnung zur Arbeitsmedizinischen Vorsorge (ArbMedVV)
    ArbMedVV

  • entsprechend der DGUV Grundsätze für arbeitsmedizinische Untersuchungen G 1.1 - G 46 und der Empfehlungen der Berufsgenossenschaft für Landwirtschaft , Forstwirtschft und Gartenbau H 1 - H10
    DGUV Grundsätze

  • Arbeitsmedizinische Eignungsuntersuchung für Arbeitnehmer auf Offshore-Windenergieanlagen und Offshore-Installationen
    S1 Leitlinie Offshore-Windenergieanlagen

Toxikologische und immunologische Laboruntersuchungen

Toxikologisches und Immunologisches Labor
Laboruntersuchungen

Die arbeitsmedizinische Spurenanalytik von toxischen oder sensibilisierenden (Allergie auslösenden) Stoffen am Arbeitsplatz und im biologischen Material steht im Fokus der Routinetätigkeit, aber auch der Forschung. Die Arbeitsgruppe betreibt zwei medizinische Fachlabore mit spezieller arbeitsplatz- und umweltbezogener toxikologische Analytik, sowie ein Allergologie-Labor. Es geht dabei um eine systematische Messung von Arbeitsstoffen oder ihren pathophysiologischen Stoffwechselprodukten in Körperflüssigkeiten wie Blut oder Urin zur Ermittlung und Bewertung der inneren Belastung von Beschäftigten und eines möglichen gesundheitlichen Risikos im Vergleich zu Referenzpopulationen und zu gesundheitsbasierten arbeits- und umweltmedizinisch relevanten Grenzwerten.

Die Mitarbeiter in unseren immunologischen und toxikologischen Laboren bestimmen routinemäßig zahlreiche Biomonitoring-Parameter. Neben den in dem Auftragsformular (siehe pdf-File zum Download) genannten können nach Rücksprache weitere arbeits- und umweltmedizinische Untersuchungsparameter bestimmt werden.

Anforderung toxikologische Laboruntersuchungen
Hinweise zur Probengewinnung

Weitere Hinweise zum Biomonitoring:
Arbeitsmedizinische Leitlinie „ Biomonitoring“
Arbeitsmedizinische Regel (AMR) Nr. 6.2 Biomonitoring
Umweltmedizinische Leitlinie Human-Biomonitoring

Im Rahmen der Ursachenforschung arbeits- und umweltbedingter Allergien bieten wir entsprechende Laboruntersuchungen an.

Anforderungsformular immunologische Laborbestimmungen
Hinweise zur Probengewinnung

Arbeitsmedizinische Zusammenhangsbegutachtung

Mit ihrer vielschichtigen arbeitsmedizinischen Kompetenz und auf Grundlage der gutachterlichen Expertise erstellen die von der Deutschen Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin (DGAUM e.V.) in der arbeitsmedizinischen Zusammenhangsbegutachtung zertifizierten Ärzte des ZfAM Gutachten und Stellungnahmen.

Wir erstellen Gutachten zur Beurteilung des Zusammenhangs von Erkrankungen mit der Arbeitstätigkeit sowie des Leistungsvermögens eines erkrankten Beschäftigten. Auftraggeber sind hier in der Regel Sozialgerichte, Arbeitsgerichte und Berufsgenossenschaften.

Medizinischer Wiederholungslehrgang für nautische Offiziere

Das Schifffahrtsmedizinische Ausbildungszentrum führt bis zu zehnmal pro Jahr den jeweils einwöchigen medizinischen Wiederholungslehrgang (Medical Refresher Course, MRC) in den Räumen des ZfAM durch. Gemäß §§ 15-18 Maritime Medizin-Verordnung (MariMedV) vermittelt der Wiederholungskurs in 40 Unterrichtsstunden theoretische und praktische Kompetenzen.

Nähere Information zum MRC