Forschungsschwerpunkte

Ziel der Nachwuchsforschungsgruppe ist es, die entscheidenden Ursachen für die Entstehung bösartiger Hirntumoren zu entschlüsseln, um neue Therapieansatzpunkte zu entwickeln. Schwerpunktmäßig beschäftigt sich die Arbeitsgruppe dabei mit embryonalen Hirntumoren, wie den embryonalen Tumoren mit mehrschichtigen Rosetten (ETMRs), und mit malignen Gliomen, wie beispielsweise den K27M-mutierten Mittelliniengliomen. Diese Entitäten treten vorwiegend im Kindes-und Jugendalter auf und haben eine sehr schlechte Prognose. Ein Protein, welches uns im Rahmen der Tumorentstehung besonders interessiert, ist der Stamm- und Vorläuferzellmarker LIN28A, der in ETMRs, atypischen teratoid/rhabdoid Tumoren (AT/RTs), aber auch Keimzelltumoren und Gliomen stark exprimiert ist. Die Funktion dieses Proteins wird dabei mit Hilfe von verschiedenen in vitro und in vivo Systemen während der Gehirnentwicklung und in Tumormodellen untersucht.