Forschungsprojekte unter Beteiligung der Physiotherapie



Laufende Projekte

  • Laufzeit: 2020 – 2024

    Förderung: Innovationsfonds

    Im Rahmen einer multizentrischen, prospektiven randomisierten kontrollierten Studie erhalten Patient:innen mit Herzklappenerkrankungen ein spezialisiertes, multimodales perioperatives Protokoll (enhanced recovery after surgery = ERAS), welches auf die Optimierung des Erholungsprozesses der Patient:innen nach minimal-invasiver Herzklappenrekonstruktion abzielt. Dabei sind u. a. präoperative Maßnahmen zur optimalen Vorbereitung und früh einsetzende hochintensive Physiotherapie postoperativ feste Bestandteile des ERAS Protokolls. Die Kontrollgruppe erhält die Standardversorgung. Primäre Endpunkte sind die Anzahl der hospitalisierten Tage (aufgrund kardialer Ursachen) innerhalb eines Jahres sowie der körperliche Zustand der Patient:innen gemessen mit dem 6‐Minuten‐Gehtest am Tag der Entlassung.

    Die Abteilung für Physiotherapie ist Mitantragsstellerin und Konsortialpartnerin in dem Projekt. Neben der physiotherapeutischen Begleitung der Patient:innen, welche einen hohen Stellenwert im ERAS Protokoll besitzt, und der Testung der Patient:innen sind wissenschaftlich Mitarbeitende aus der Physiotherapie an dem gesamten Projekt und dessen wissenschaftlicher Planung, Durchführung und Evaluierung beteiligt.

  • Laufzeit: 2019 – 2021

    Förderung: ZVK – Stiftung

    Patient:innen im Krankenhaus sind, über alle Alters- und Erkrankungsgruppen hinweg, nur unzureichend körperlich aktiv. Mit Hilfe von Fokusgruppendiskussionen sollen die Professionen Physiotherapie, Pflege und Ärzteschaft ihre wahrgenommen Förderfaktoren und Barrieren von körperlicher Aktivität von Patient:innen im Krankenhaus darlegen können. Die Ergebnisse der Fokusgruppendiskussionen können helfen Handlungsbedarfe und Maßnahmen auf Verhaltens- und Verhältnisebene zu identifizieren. Das Projekt liegt in der alleinigen Verantwortung der Abteilung für Physiotherapie.



Abgeschlossene Projekte

  • Laufzeit: 2012 – 2018

    Förderung: PRANA – Stiftung

    Chronic Pelvic Pain Syndrome ist ein wenig bekanntes, aber weit verbreitetes Schmerzsyndrom im Bereich des Unterbauches und geht mit vielfältigen Symptomen und Einschränkungen der Lebensqualität der betroffenen Frauen und Männer einher. Im Rahmen der Forschungsplattform wurde eine Interdisziplinäre Spezialsprechstunde Chronischer Unterbauchschmerz implementiert und wissenschaftlich begleitet. Ein weiteres Projekt innerhalb der Plattform war die Eruierung der Machbarkeit einer kombinierten Physio- und Psychotherapie mitHilfe einer kontrollierten Pilotstudie.

    Die Abteilung für Physiotherapie war Mitantragsstellerin der Forschungsplattform und somit in sämtliche Projektschritte sowohl in der physiotherapeutischen Behandlung und Begleitung der Patient:innen mit CPPS als auch in der wissenschaftlichen Planung, Durchführung und Evaluation von Sprechstunde und Pilotstudie eingebunden. Darüber hinaus promovierte eine Physiotherapeutin in der Forschungsplattform über den physiotherapeutischen Prozess bei CPPS.