Forschung in der Immunologie

Forschung ist im Institut für Immunologie ein Zentrales Thema. Fünf verschiedene Arbeitsgruppen sind im Institut angesiedelt. Die fünf Arbeitsgruppen des Forschungsschwerpunkts "T-Zell- und NK-Zellimmunologie" am Institut für Immunologie betreiben kliniknahe Grundlagenforschung auf den Gebieten der Autoimmunerkrankungen, Infektionsimmunologie und Immunregulation. Diese Arbeitsgruppen haben international anerkannte Stellungen auf ihren jeweiligen Forschungsgebieten.

Die AG Virus Immunologie , unter Leitung von Prof. Dr. Marcus Altfeld, untersucht gemeinsam am UKE und am HPI protektive Immunantworten gegen humanpathogene Viren (vor allem HIV-1, Hepatitis-C- und Influenzaviren): Die Arbeitsgruppe charakterisiert die Mechanismen, durch welche diese Viren vom Immunsystem erkannt werden und versuchen, der antiviralen Immunität auszuweichen. Ziel ist es, jene angeborenen und adaptiven Immunantworten zu identifizieren, welche entweder mit einem Schutz vor Neuinfektionen, der Heilung von etablierten Infektionen oder mit günstigeren Krankheitsverläufen bei chronisch persistierenden Infektionen assoziiert sind.

Die AG molekulare Immunologie , unter der Leitung von Prof. Dr. Friedrich Koch-Nolte, beschäftigt sich mit der molekularen Charakterisierung von Membranproteinen, insbesondere Rezeptoren und Enzymen, die an der Signalwirkung von extrazellulären Nukleotiden beteiligt sind. Des weiteren ist die Herstellung von Antikörpern für den Einsatz in der Forschung und der Klinik ein zentrales Thema.

Die AG Immunregulation , unter der Leitung von Prof. Dr. Eva Tolosa, forscht an der Regulation von Autoimmunerkrankungen. Darunter zählt die Entwicklung autoreaktiver T-Zellen, Mechanismen der pathogenen autoreaktiven T-Zellen, die Mechanismen der Immunregulation und die detaillierte Analyse von Immunzellen in Blut und Zielorganen von Autoimmunerkrankungen.

Das Ziel der AG Signaltransduktion und Klinische Immunologie , unter der Leitung von Prof. Dr. Friedrich Haag, ist es, eine Schnittstelle zu den klinischen Abteilungen des UKE zu bilden und als Ansprechpartner für methodische und inhaltliche Fragen, welche die Immunologie betreffen, zur Verfügung zu stehen. Darüber hinaus leistet die Arbeitsgruppe die wissenschaftliche Betreuung des immunologischen Diagnostiklabors und die Weiterentwicklung seines Angebots, und beteiligt sich an Fragen der Grundlagenforschung, insbesondere in Bezug auf die Immunzellen des Menschen.

Die AG Infektionsimmunologie , unter der Leitung von Prof. Dr. Hans-Willi Mittrücker, beschäftigt sich mit der Regulation von Immunantworten gegen bakterielle Krankheitserreger und der Funktion von T-Lymphozyten in Autoimmunerkrankungen der Niere.