Für Ärzte, Psychotherapeuten und andere Zuweiser...

Empfang
Gemeinsame Behandlung
Kooperation erwünscht

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

unsere Klinik hat einen Versorgungsauftrag v.a. für die Stadteile Eimsbüttel, Eppendorf, Harvesterhude, Hoheluft, Neustadt, Rotherbaum, Sternschanze, St. Georg, St. Pauli und Teile von Winterhude. Als universitäre Klinik behandeln wir aber auch Patienten aus anderen Stadtteilen in Hamburg und dem gesamten norddeutschen Raum.

Um Ihnen die Zuweisung zu unserer Klinik so einfach wie möglich zu machen, haben wir die Kontaktdaten nach dem Behandlungsangebot geordnet.

Adresse und Lageplan der Klinik finden Sie daran anschließend.

    • Kontakt
      Kontakt zum Diensthabenden Psychiater

      Diensthabender Arzt über die zentrale UKE Pforte, 0.00 bis 24.00 Uhr, täglich

      Telefon: +49 (0) 7410 - 0

  • Informationen für Zuweiser der Spezialambulanz für Gedächtnisstörungen

    Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, wir bedanken uns für Ihr Interesse an einer Zusammenarbeit mit unserer Spezialambulanz für Gedächtnisstörungen am UKE. Nachfolgend finden Sie die wichtigsten Informationen zu unserem Angebot.

    Welche Patienten können der Ambulanz zugewiesen werden?

    Prinzipiell bieten wir unsere Diagnostik allen Patienten mit Verdacht auf eine Demenzerkrankung an. Die Ursache einer Demenz lässt sich am besten im Frühstadium diagnostizieren. Beispielsweise bei Patienten mit ersten kognitiven Auffälligkeiten, die ihren Alltag selbständig bewältigen können. Für Patienten mit einer schweren Demenz oder deutlichen Einschränkungen der Mobilität ist eine ambulante Abklärung meist erkrankungsbedingt nicht möglich, weswegen eine stationäre Aufnahme erwogen werden sollte. Gerne können wir vorab Rücksprache halten, um das geeignete Setting der Behandlung zu wählen.

    Welche Vorbereitungen oder Voruntersuchungen sind vor Zuweisung notwendig

    Wir bitten um Ausstellung eines Überweisungsscheins für die „Psychiatrische Institutsambulanz (PIA)“, den wir bei Erstvorstellung bzw. quartalsweise benötigen. Sollten weitere Untersuchungen notwendig sein, werden wir diese veranlassen und organisieren.

    Bitte geben Sie dem Patienten relevante Vorbefunde mit - insbesondere psychiatrische und neurologische Berichte sowie frühere zerebrale Bildgebung.

    Welche Untersuchungen werden durchgeführt?

    Beim ersten Termin erfolgt immer ein ausführliches Anamnesegespräch, eine klinisch- neurologische Untersuchung, eine ausführliche neuropsychologische Testung sowie eine umfangreiche Labordiagnostik. Sollte sich dabei der Verdacht auf das Vorliegen einer demenziellen Entwicklung oder Hinweise für das Vorliegen einer neurodegenerativen Erkrankung ergeben, werden wir weitere Diagnostik veranlassen.

    Dabei stehen uns folgende Möglichkeiten zur Verfügung:

    - EEG- Lumbalpunktion
    - Cerebrale Bildgebung (CCT / MRT des Kopfes)
    - Positronen-Emissions-Tomographie (PET)
    - Amyloid-PET
    - FDG-PET
    - Bei Bedarf werden auch andere Fachabteilungen am UKE konsiliarisch hinzugezogen.

    Wie sieht die zeitliche Abfolge der Diagnostik aus?

    In der Regel werden für die Diagnostik 2-3 Untersuchungstermine benötigt, die innerhalb weniger Wochen erfolgen. Häufig erfolgt nach Erstvorstellung eine Bildgebung, deren Ergebnis an einem Folgetermin besprochen wird. Ggfs. wird dabei auch für eine Lumbalpunktion aufgeklärt, die an einem weiteren Termin stattfindet. Nach Abschluss der Diagnostik erfolgt ein ausführliches Gespräch, bei dem auch die weitere Behandlung festgelegt wird. Als überweisender Arzt erhalten Sie im Anschluss einen ausführlichen Befundbericht.

    Werden die Patienten auch nach Diagnosestellung weiter betreut?

    Wir bieten abhängig vom Krankheitsverlauf regelmäßige Termine zur Verlaufsuntersuchung an. Diese umfassen in der Regel ein ausführliches Anamnesegespräch sowie eine neuropsychologische Verlaufstestung sowie ggfs. eine neurologische oder auch laborchemische Nachuntersuchung. Die weitere Betreuung der Patienten umfasst auch die medikamentöse Behandlung. Beispielsweise im Falle einer Alzheimer-Erkrankung die Verordnung von Acetylcholinesterase-Inhibitoren.

    Ist der Einschluss von Patienten in klinischen Studien möglich?

    Um die Therapiemöglichkeiten von demenziellen Erkrankungen zu verbessern, nehmen wir als spezialisiertes Zentrum regelmäßig an multizentrischen Therapiestudien teil und führen eigene klinische Studien durch. Daher sind wir bestrebt, möglichst vielen Patienten die Teilnahme an Studien zu ermöglichen.

    Terminvereinbarungen und eventuelle Rückfragen nehmen wir gerne unter der Telefonnummer 040 7410 - 53210 entgegen.

Verantwortlich für den Inhalt
Autoren: Prof. Dr. Martin Lambert
Erstellung: 28.01.2017
Letzte Änderung: 28.01.2017