Therapie

Über einen kleinen Schnitt in der Leiste behandeln wir minimal-invasiv Einengungen der Hals- und Hirn­schlagadern sowie Gefäßerkrankungen im Gehirn, an Wirbelsäule und Rückenmark. In fach­übergreifenden Konferenzen besprechen wir jeden Fall ausführlich und eine entwickeln eine individuelle Therapie­strategie. Die gemeinsame Empfehlung übermitteln wir an den zuweisenden Arzt und gegebenenfalls auch an den Patienten. Sofern eine stationäre Aufnahme notwendig und gewünscht ist, organisieren wir gern einen Termin .

  • Aneurysmen
  • Aneurysmen
    3D-Darstellung eines Aneurysmas
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    3D-Darstellung eines Aneurysmas

    Aneurysma

    Ein Aneurysma ist eine blutgefüllte Aussackung an einer „Schwachstelle“ der Blutgefäßwand. Bei einem Einriss der Aneurysmawand kann es zu lebensgefährlichen Blutungen in das Nervenwasser (Subarachnoidalblutung) oder sogar in das Gehirn kommen.

    Aneurysmen können sowohl operativ als auch minimal-invasiv mittels Katheter behandelt werden.

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  • Schlaganfall
    Schlaganfall (CT)

    Schlaganfall

    Ein Schlaganfall wird meist durch ein Blutgerinnsel in einem Hirngefäß verursacht. Moderne Katheterverfahren können dieses Gerinnsel in vielen Fällen schonend und zügig entfernen. Je früher die Behandlung innerhalb der ersten Stunden nach Symptombeginn begonnen wird, deste besser ist die Heilungschance.

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  • Engstelle einer Halsschlagader
    Engstelle (Stenose)

    Verengungen von Gefäßen

    Ablagerungen von fettähnlichen Substanzen und Kalk in der Gefäßwand (Arteriosklerose) sind die wichtigste Ursache für die Einengung (Stenose) wichtiger Gefäße des Gehirns.

    Verengung einer Halsschlagader (Karotis)

    An Wandveränderungen der Halsschlagader können sich Blutgerinnsel bilden, die abreißen und in Hirnarterien gespült werden können. Seltener führt die Gefäßeinengung als solche zu einer Mangeldurchblutung des Gehirns.

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    Verengung einer Hirnschlagader

    An Verengungen einer Hirnschlagader können sich Blutgerinnsel bilden, die zu einer Verstopfung der Hirnarterien führen können. Die Engstelle kann auch selbst zu einer Mangeldurchblutung des Gehirns führen.

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  • Angiombehandlung
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    Ausschaltung e. Angioms mittels Katheter (von links nach rechts)

    Angiome

    Angiome (arteriovenöse Malformationen, AVMs) sind von gesundem Gehirn umgebene Gefäßknäuel (im Bild unten blau umrandet). In solch einem Angiom fließt das vom Herzen kommende Blut mit hoher Geschwindigkeit direkt in die Venen - ohne dabei die kleinen Gehirngefäße zu durchströmen. Die beteiligten Gefäße können enormen Belastungen ausgesetzt sein und deshalb einreißen, so dass es zu einer Blutung in oder um das Gehirn kommen kann.

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Diagnostik

In unserer Klinik führen wir Untersuchungen von Gehirn und Rückenmark mittels CT-, MRT- und Katheterdiagnostik (Angiographie) durch. Zum Wohl unserer Patienten können wir durch wissenschaftliche Kooperationsabkommen mit zwei Her­stellern medizinischer Großgeräte den Einsatz neuester Technologien sicherstellen. Diese erlauben nicht nur eine sehr genaue Abbildung des krankhaft veränderten Gewebes. Inzwischen ist es sogar möglich, den krankhaften Prozess selbst zu beobachten. Das ermög­licht eine für den einzelnen Patienten maßgeschneiderte Therapie.

  • Magnetresonanztomographie (MRT)
  • Magnetresonanztomographie (MRT)
    Ein MRT-Gerät
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    Ein MRT-Gerät

    Magnetresonanztomographie (MRT)

    Bei der Magnetresonanztomographie, oft auch Kernspintomographie genannt, werden mit Magnetwellen wechselnder Stärke (also ohne Röntgenstrahlung) Bilder des Körperinneren erstellt.

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  • Computertomographie

    Bei der Computertomographie wird eine Röntgenröhre um den Körper des Patienten rotiert, der auf einer Pritsche liegt. Mit Hilfe speziell gebündelter Röntgenstrahlung lassen sich so rasch sehr genaue Aufnahmen vom Inneren des Körpers erstellen.

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  • Angiographie-Saal
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    Durchführung einer diagnostischen Angiographie

    Angiographie

    Bei der Angiographie (DSA) wird ein gebogener Schlauch (Katheter) in die Blutgefäße geführt, um dort direkt Kontrastmittel hineinzuspritzen. Katheter und Kontrastmittel werden dabei auf einem Bildschirm mit Röntgenstrahlen dargestellt, um die Gefäße des Nervensystems darzustellen.

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