Aktuelles

01.07.2020

Ankündigung des 16. Eppendorfer Internistenkursus

Save the date! Soweit es die momentane Situation zulässt, wird der 16. Eppendorfer Internistenkurs vom 22.03.2021 – 27.03.2021 stattfinden.

Weitere Informationen zur Anmeldung und zum Programm folgen.

08. Juni 2020

Klinikdirektor Prof. Dr. med. Ansgar W. Lohse richtet sich in einer Video-Botschaft an Patientinnen und Patienten mit seltenen Lebererkrankungen zum Thema COVID-19

In einer Video-Botschaft geht Prof. Lohse, Leiter der I. Medizinischen Klinik und Poliklinik, gezielt auf die Sorgen und Ängste von Patientinnen und Patienten mit seltenen Lebererkrankungen in Bezug auf COVID-19 ein. Das Video gibt es ausschließlich auf Englisch und wurde im Rahmen des Europäischen Netzwerkes für seltene Lebererkrankungen (ERN RARE-LIVER) in Zusammenarbeit mit der Patientenvertretung erstellt und auf der ERN RARE-Liver Homepage veröffentlicht.

Video-Botschaft an Patientinnen und Patienten mit seltenen Lebererkrankungen zum Thema COVID-19

11.03.2020

Achtung: Aus medizinisch-infektiologischen Gründen muss der 16. Eppendorfer Internistenkurs leider abgesagt werden! Weitere Informationen folgen.

Jetzt zum 16. Eppendorfer Internistenkurs anmelden!

In Vorbereitung auf die internistische Facharztprüfung? Internistischer Refresher? Jetzt zum 16. Eppendorfer Internistenkurs anmelden!

Vom 23. bis 28.03.2020 findet der bereits 16. Eppendorfer Internistenkurs im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf statt.

Geleitet wird die Veranstaltung von Prof. S. Blankenberg, Prof. C. Bokemeyer, Prof. T. Huber, Prof. A. W. Lohse und Dr. K. Schulze.

Der Kurs richtet sich an alle in der Vorbereitung auf die Facharztprüfung befindlichen sowie allgemein internistisch interessierten Ärztinnen und Ärzte aus Klinik und Praxis. Im Rahmen des Kursus wird das gesamte Gebiet der Inneren Medizin abgedeckt. Auch differentialdiagnostische Fragestellungen können somit ideal adressiert werden. Hierbei werden neben den Grundlagen auch Neuerungen und überarbeitete Leitlinienempfehlungen berücksichtigt. Der Fokus liegt zudem auf praxisorientierten Fällen aus der ambulanten und stationären Versorgung.

Der Eppendorfer Internistenkurs basiert auf einer langjährigen Erfahrung der Organisatoren und der Dozenten.

Das aktuelle Programm finden Sie hier .

Das Anmeldeformular finden Sie hier .

Ankündigung des 15. Kursus der klinischen Hepatologie

Save the date! Im November dieses Jahres ist es wieder so weit ...

Zeit: Donnerstag, 26.11. bis Sonnabend, 28.11.2020

Ort: Empire Riverside Hotel, Hamburg

Informationen erhalten Sie im Kurs-Sekretariat bei Solveig Gäßlein (Tel.: 040 7410 - 53834)
oder schreiben Sie uns eine E-Mail an: kursus-hepatologie@uke.de

Das vorläufige Programm finden Sie hier .

Das Anmeldeformular finden Sie hier .

Prof. Dr. med. Samuel Huber neuer zweiter Klinikdirektor der I. Medizinischen Klinik und Poliklinik

Wir heißen Herrn Prof. Dr. med. Samuel Huber, der seit dem 1. Oktober 2019 an der Seite von Herrn Prof. Dr. med. Ansgar W. Lohse als zweiter Direktor die Klinikleitung übernommen hat, herzlich willkommen.
Das Team der I. Medizinischen Klinik und Poliklinik freut sich auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem neuen Führungstandem.

ERN RARE-LIVER

Wir sind die neuen Koordinatoren des European Reference Network (ERN) RARE-LIVER!

Das europäische Referenznetzwerk RARE-LIVER ist ein Netzwerk für die klinische Behandlung seltener Lebererkrankungen bei Erwachsenen und Kindern.

Auf Grund des bevorstehenden Brexits hat das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) die Koordination des ERN RARE-LIVER, die bisher das Newcastle upon Tyne Hospital in Großbritannien innehatte, zum 01.03.2019 übernommen. Unter der Leitung von Prof. Dr. Ansgar W. Lohse, Direktor der I. Medizinischen Klinik und Poliklinik des UKE, und Prof. Dr. Christoph Schramm, Leiter des Martin Zeitz Centrums für Seltene Erkrankungen am UKE, soll die Kompetenz im Bereich seltener Lebererkrankungen, insbesondere immunologischer Lebererkrankungen, vernetzt werden.

Ziel des Netzwerkes ist es, die Versorgungsstandards und das klinische Wissen bei seltenen Lebererkrankungen in ganz Europa zu verbessern. Gemeinsam stellen Kliniken, Ärzte und Patienten (vertreten durch Patientenorganisationen) Informationen zur Verfügung, um das Expertenwissen und die Behandlungsstandards zu verbessern.

Das CPMS (Klinisches Patientenmanagementsystem) ermöglicht Ärzten aus allen teilnehmenden Zentren, besondere Patientenfälle anonymisiert hochzuladen und Meinungsbildner aus ganz Europa um Rat zur Diagnostik und Behandlung zu fragen.

Erkrankungen gelten als selten, wenn sie nicht mehr als 5 von 10 000 Personen betreffen. Insgesamt beeinträchtigen zwischen 6 000 und 8 000 seltene Erkrankungen den Alltag von etwa 30 Millionen Menschen in Europa. Weil es in den einzelnen Ländern der EU jeweils nur eine geringe Anzahl dieser Patienten gibt, ist es eine große Herausforderung, auf nationaler Ebene ein ausreichend großes Patientenkollektiv für die Erforschung dieser seltenen Erkrankungen zu bilden. Durch den hohen Grad an Spezialisierung, der für die Diagnostik und Behandlung dieser Krankheiten notwendig ist, gibt es europaweit nur wenige Spezialisten für die jeweiligen Erkrankungen.

Erste klinische Studie zu therapeutischem Hepatitis-B-Impfstoff mit 4 Millionen Euro gefördert

In Zusammenarbeit mit der Technischen Universität München (TUM), dem Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie in Leipzig und dem Universitätsklinikum München rechts der Isar wird Frau Prof. Marylyn M. Addo, Leiterin der Sektion Infektiologie an der I. Medizinischen Klinik und Poliklinik, einen Hepatitis-B-Impfstoff testen. Die Gründung einer neuen Initiative verschiedener Forschungseinrichtungen "Proof of Concept" (PoC) hat es ermöglicht Spitzenwissenschaftler zusammenzubringen und Gelder für die erste klinische Studie zur Entwicklung des therapeutischen Hepatitis-B-Impfstoffs einzuwerben.

Dadurch dass eine chronische Hepatitis B Infektion zu Leberschädigungen und Leberkrebs führen kann, ist eine neue kurative Behandlungsmöglichkeit für die Patienten dringend notwendig. Wollen Sie mehr über das spannende Thema erfahren? Hier geht es zur Pressemitteilung.

Zum Forschungsaufenthalt nach New York

Dr. Johannes Hartl, Assistenzarzt in der Klinik, ist von der DFG mit einem Forschungsstipendium ausgezeichnet worden und wird ab dem 1. Januar 2018 zwei Jahre zum Thema "Die Rolle von DNASEIL3 und deren endogenem Substrat. Mikropartikel –assoziierter DNA, in der Pathogenese von humanem Systemischen Lupus erythematodes sowie experimenteller Systemischer Sklerose" im Labor von Prof. Dr. Boris Reizis am Institut für Pathologie, New York University (NYU), USA, forschen.

Zum Forschungsaufenthalt nach Calgary

Dr. Moritz Peiseler, Assistenzarzt in der Klinik, ist von der DFG mit einem Forschungsstipendium ausgezeichnet worden und wird ab Herbst zwei Jahre zum Thema "Dysfunktionale Kupffer-Zellen führen zu unkontrollierten Infektionen bei Leberzirrhose" im Labor von Prof. Dr. Paul Kubes am Institut für Physiologie & Pharmakologie, der Universität Calgary, Kanada, forschen.

Ebola-Studie zeigt Wirksamkeit von neuem Impfstoff

Krankheitserreger wie Ebola, Zika und MERS-Corona haben in jüngerer Vergangenheit zu lebensbedrohlichen Infektionsverläufen geführt. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) fördert die Bemühungen, wirksame Impfstoffe zu entwickeln, so auch die Arbeitsgruppe um Prof. Dr. Marylyn Addo, Ärztin und Wissenschaftlerin am Uniklinikum Hamburg-Eppendorf. Dr. Anne Rechtien, die vom Deutschen Zentrum für Infektionsforschung gefördert wurde und Erstautorin der im Journal Cell Reports veröffentlichten Studie ist, konnte Ansätze für die Wirksamkeit des „rVSV-ZEBOV“ Impfstoffs gegen Ebola im Menschen nachweisen.

Lesen Sie hier die ganze Pressemitteilung vom 30. August 2017.

Lesen Sie hier die Originalpublikation.

Neue Leitlinie zur Behandlung autoimmuner Lebererkrankungen erschienen

Der aktuelle Erkenntnisstand wurde von Wissenschaftlern in der neuen Leitlinie „Autoimmune Lebererkrankungen“ zusammengefasst, um Diagnose und Therapie dieser noch immer schwer greifbaren Erkrankungen zu fördern, zu verbessern und praxisorientierte Hinweise zu geben. Diese Erkrankungen, zu denen unter anderem die autoimmune Hepatitis (AIH), die primär biliäre Cholangitis (PBC) und die primär sklerosierende Cholangitis (PSC) zählen, verursachen oft über lange Zeit hinweg keine, oder nur sehr unspezifische Symptome wie Müdigkeit oder Juckreiz. Deshalb werden autoimmune Lebererkrankungen meist erst in einem fortgeschrittenen Stadium erkannt – was mit ungünstigen Folgen für Verlauf und Prognose einhergeht. Ist die autoimmune Hepatitis vorangeschritten, muss das Immunsystem der Patienten konsequent zum Beispiel mit Kortikosteroiden gebremst werden, um die Leber zu schützen. „Diese Therapie ist lebensnotwendig, kann aber mit starken Nebenwirkungen einhergehen“, sagt Prof. Dr. med. Christoph Schramm von der I. Medizinischen Klinik und Poliklinik am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, der ebenfalls federführend an der Erstellung der Leitlinie beteiligt war.

Lesen Sie hier den vollständigen Artikel vom 21.08.2017

Prof. Marcus Altfeld (links), Dr. Angelique Hölzemer (mittig) mit Prof. Georg M. N. Behrens bei der Preisübergabe in Salzburg
Preisübergabe in Salzburg

Dr. Angelique Hölzemer für Leistungen in der HIV-Forschung geehrt

Im Rahmen des Deutsch-Österreichischen AIDS-Kongresses (DÖAK) in Salzburg wurden am 15. Juni 2017 Prof. Marcus Altfeld und Dr. Angelique Hölzemer mit dem „Hector Forschungspreis HIV 2017“ ausgezeichnet.

Der Preis würdigt die gemeinsame Leistung der beiden Wissenschaftler auf dem Gebiet der HIV-Forschung: Sie untersuchen, wie Natürliche Killerzellen (NK-Zellen) auf HIV-1 infizierte Zellen reagieren können. So haben sie nachgewiesen, dass NK-Zellen durch veränderte HIV-1-Peptide gehemmt werden, was das HI-Virus potentiell als Mechanismus nutzen kann, der Immunerkennung auszuweichen.

Prof. Marcus Altfeld ist seit 2013 Leiter der HPI-Abteilung „Virus Immunologie“ sowie W3-Professor am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE). Dr. Angelique Hölzemer ist Assistenzärztin am UKE in der I. Medizinischen Klinik und Poliklinik und als HPI-Gastwissenschaftlerin in der Abteilung „Virus Immunologie“ tätig. Sie wird durch ein MD/PhD Stipendium des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung (DZIF) unterstützt.

Zur vollständigen Pressemitteilung des HPI

Zum Forschungsaufenthalt nach New York

Dr. Johann von Felden, Assistenzarzt in der Klinik, ist von der DFG mit einem Forschungsstipendium ausgezeichnet worden und wird ab dem 1. Juni zum Thema "Liquid Biopsy im Leberzellkrebs" im Labor von PD Dr. A. Villanueva am Mount Sinai Medical Center, New York, forschen.

Preisverleihung Theodor-Frerichs-Preis 2017
Preisverleihung Theodor-Frerichs-Preis 2017

DGIM verleiht Theodor-Frerichs-Preis an Prof. Samuel Huber

Geschätzt 400.000 Menschen in Deutschland leiden unter Morbus Crohn und Colitis ulcerosa. Tendenz steigend. Bei beiden Erkrankungen ist die friedliche Koexistenz von Darmbakterien und Immunsystem gestört. Wissenschaftler um Prof. Dr. Samuel Huber konnten einen grundlegenden molekularen Hebel identifizieren, der mitverantwortlich ist, dass die Darmschleimhaut bei den Patienten nicht ausheilt und die Krankheiten chronisch werden. Ihre in Science veröffentlichte Arbeit wurde nun von der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) mit dem renommierten Theodor-Frerichs-Preis 2017 ausgezeichnet.

Prof. Huber erklärt im Video die aktuellen Forschungsergebnisse.

Zertifikat - Assoziierte Klinik der Deutschen Leberstiftung 2020
European Reference Network for rare or low prevalence complex diseases //Network, Hepatological Diseases (ERN RARE-LIVER)
Logo SFB841 - Projekt: Leberentzündung: Infektion, Immunregulation und Konsequenzen
Logo KFO306 - Projekt: Primär Sklerosierende Cholangitis
Logo ENETS - European Neuroendocrine Tumor Society
Signet - Deutsche Gesellschaft für Infektiologie e.V.
Signet - Deutsches Zentrum für Infektionsforschung