Aktuelles

Dr. Martini - Preisträger 2017
Weinberger, Breckwoldt, Tomas (vorne), Pecha, Ehlken (hinten)

Dr. Martini-Preis 2017 verliehen

Fünf junge Wissenschaftler des UKE sind am Montag im Beisein der Staatsrätin Dr. Eva Gümbel, Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung, mit dem Dr. Martini-Preis 2017 ausgezeichnet worden.

„Die wissenschaftliche Exzellenz der drei ausgezeichneten Forschungsarbeiten hat das Kuratorium in besonderem Maße überzeugt. Die Würde des ältesten Medizinpreises Deutschlands konnte in diesem Jahr auch durch die großzügige Unterstützung der Hamburgischen Stiftung für Wissenschaften, Entwicklung und Kultur Helmut und Hannelore Greve gewahrt werden. Wir möchten der Spenderin Frau Eva-Maria Greve ausdrücklich dafür danken“, sagt Prof. Dr. Ansgar W. Lohse, Vorsitzender des Kuratoriums der Dr. Martini-Stiftung und Direktor der I. Medizinischen Klinik und Poliklinik des UKE.

Den ersten Preis teilen sich Dr. Nicola M. Tomas, dessen Forschung neue, gerichtete Therapien statt bisheriger Dauermedikation bei der membranösen Glomerulonephritis, einer Autoimmunerkrankung der Niere, in Aussicht stellt, sowie Dr. Kaja Breckwoldt, Dr. Florian Weinberger und Dr. Simon Pecha, die erfolgreich künstliches Herzmuskelgewebe aus humanen Stammzellen züchten und im Modell einsetzen. Der zweite Preis geht an Dr. Hanno Ehlken für seine grundlegende Arbeit zur Rolle von Entzündungsmediatoren bei Infektionen und autoimmunen Prozessen.

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EU Kommission initiiert "European Reference Networks": UKE an fünf internationalen Gesundheitsprojekten zu seltenen Leber-, Nieren-, Gefäß-, Stoffwechsel- und Krebserkrankungen beteiligt

Die neu eingerichteten Netzwerke haben das Ziel, die Qualität der Versorgung von Patientinnen und Patienten mit seltenen Erkrankungen innerhalb Europas zu verbessern. Im Bereich seltener Lebererkrankungen ist die I. Medizinische Klinik und Poliklinik führend am ERN-Liver (European Reference Network on Rare Hepatological Diseases) beteiligt. Unter der Leitung von Prof. Dr. Ansgar W. Lohse und Prof. Dr. Christoph Schramm soll die Kompetenz insbesondere bei immunologischen Lebererkrankungen europaweit vernetzt werden.

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Dr. Creutzfeldt, Dr. Weiler-Normann und Dr. Peiseler (von links nach rechts) bestritten mit viel Engagement die Informationsveranstaltung zum Deutschen Lebertag 2016
Dr. Creutzfeldt, Dr. Peiseler & Dr. Weiler-Normann

Erfolgreiche Informationsveranstaltung rund um Lebererkrankungen im Einkaufscenter Nedderfeld

Anlässlich des Deutschen Lebertages 2016 lud die I. Medizinische Klinik am Donnerstag, 1. Dezember, Interessierte zu einer Informationsveranstaltung rund um Lebererkrankungen ein. Im Nedderfeld Center konnten sich Besucher von 14 bis 19 Uhr unter anderem über die Diagnostik und Behandlung der Fettleber, Leberzirrhose und autoimmuner Lebererkrankungen informieren.

Auf Wunsch boten die Ärzte Dr. Creutzfeldt, Dr. Weiler-Normann und Dr. Peiseler eine Untersuchung der Leber mittels Fibroscan an. Dieses Angebot stieß auf große Resonanz: Über 60 Personen nutzten den Besuch im Einkaufscenter für einen Ultraschall ihrer Leber.

UKE-Wissenschaftler identifizieren eine Ursache chronisch-entzündlicher Darmerkrankungen

Colitis ulcerosa und Morbus Crohn – allein in Deutschland sind geschätzt 400.000 Menschen von chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen betroffen. Tendenz steigend. Wissenschaftler des Uni-versitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE), der Yale University und des Sonderforschungsbereichs 841 (SFB 841) konnten nun einen grundlegenden molekularen Hebel identifizieren, der mitverantwortlich ist, dass die Darmschleimhaut bei den Patienten nicht ausheilt und die Krankheit chronisch wird. Die Ergebnisse der Studie sind Ende Oktober in der renommierten Fachzeitschrift Science erschienen.

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Prof. Huber erklärt im Videointerview die aktuellen Forschungsergebnisse

I.Med. Klinik u. Poliklinik Gastroenterologie - Assoziierte Klinik der Deutschen Leberstiftung 2017