Aktuelles

Zum Forschungsaufenthalt nach New York

Dr. Johannes Hartl, Assistenzarzt in der Klinik, ist von der DFG mit einem Forschungsstipendium ausgezeichnet worden und wird ab dem 1. Januar 2018 zwei Jahre zum Thema "Die Rolle von DNASEIL3 und deren endogenem Substrat. Mikropartikel –assoziierter DNA, in der Pathogenese von humanem Systemischen Lupus erythematodes sowie experimenteller Systemischer Sklerose" im Labor von Prof. Dr. Boris Reizis am Institut für Pathologie, New York University (NYU), USA, forschen.

Ebola-Studie zeigt Wirksamkeit von neuem Impfstoff

Krankheitserreger wie Ebola, Zika und MERS-Corona haben in jüngerer Vergangenheit zu lebensbedrohlichen Infektionsverläufen geführt. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) fördert die Bemühungen, wirksame Impfstoffe zu entwickeln, so auch die Arbeitsgruppe um Prof. Dr. Marylyn Addo, Ärztin und Wissenschaftlerin am Uniklinikum Hamburg-Eppendorf. Dr. Anne Rechtien, die vom Deutschen Zentrum für Infektionsforschung gefördert wurde und Erstautorin der im Journal Cell Reports veröffentlichten Studie ist, konnte Ansätze für die Wirksamkeit des „rVSV-ZEBOV“ Impfstoffs gegen Ebola im Menschen nachweisen.

Lesen Sie hier die ganze Pressemitteilung vom 30. August 2017.

Lesen Sie hier die Originalpublikation.

Jetzt zum 12. Kursus der klinischen Hepatologie anmelden

Vom 23. bis 25.11.2017 findet der 12. Kursus der klinischen Hepatologie im Hotel Empire Riverside in Hamburg statt.

Das Anmeldeformular finden Sie hier Anmeldeformular für den 12. Kursus der Hepatologie

Das gesamte Programm finden Sie hier Programmheft 12. Kursus Hepatologie oder unter Website Kursus Hepatologie

Logo der GASL

34. Jahrestagung der German Association for the Study of the Liver (GASL)

Am 26. und 27. Januar 2018 findet unter der Präsidentschaft von Herrn Professor A. W. Lohse die 34. Jahrestagung der GASL in Hamburg im Hauptgebäude der Universität Hamburg, Edmund-Siemers-Allee 1 statt.

Schwerpunktthemen der Jahrestagung sind:

1. Fibrogenesis and Nonparenchymal Cells

2. Clinical Hepatology

3. MetabolismTransport

4. Tumors - Liver Surgery - Transplantation

5. Viral Hepatitis and Immunology

Anmeldungen für die Jahrestagung der GASL unter Link GASL-Anmeldung .

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Programmflyer .

Zum Forschungsaufenthalt nach Calgary

Dr. Moritz Peiseler, Assistenzarzt in der Klinik, ist von der DFG mit einem Forschungsstipendium ausgezeichnet worden und wird ab Herbst zwei Jahre zum Thema "Dysfunktionale Kupffer-Zellen führen zu unkontrollierten Infektionen bei Leberzirrhose" im Labor von Prof. Dr. Paul Kubes am Institut für Physiologie & Pharmakologie, der Universität Calgary, Kanada, forschen.

Neue Leitlinie zur Behandlung autoimmuner Lebererkrankungen erschienen

Der aktuelle Erkenntnisstand wurde von Wissenschaftlern in der neuen Leitlinie „Autoimmune Lebererkrankungen“ zusammengefasst, um Diagnose und Therapie dieser noch immer schwer greifbaren Erkrankungen zu fördern, zu verbessern und praxisorientierte Hinweise zu geben. Diese Erkrankungen, zu denen unter anderem die autoimmune Hepatitis (AIH), die primär biliäre Cholangitis (PBC) und die primär sklerosierende Cholangitis (PSC) zählen, verursachen oft über lange Zeit hinweg keine, oder nur sehr unspezifische Symptome wie Müdigkeit oder Juckreiz. Deshalb werden autoimmune Lebererkrankungen meist erst in einem fortgeschrittenen Stadium erkannt – was mit ungünstigen Folgen für Verlauf und Prognose einhergeht. Ist die autoimmune Hepatitis vorangeschritten, muss das Immunsystem der Patienten konsequent zum Beispiel mit Kortikosteroiden gebremst werden, um die Leber zu schützen. „Diese Therapie ist lebensnotwendig, kann aber mit starken Nebenwirkungen einhergehen“, sagt Prof. Dr. med. Christoph Schramm von der I. Medizinischen Klinik und Poliklinik am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, der ebenfalls federführend an der Erstellung der Leitlinie beteiligt war.

Lesen Sie hier den vollständigen Artikel vom 21.08.2017

Prof. Marcus Altfeld (links), Dr. Angelique Hölzemer (mittig) mit Prof. Georg M. N. Behrens bei der Preisübergabe in Salzburg
Preisübergabe in Salzburg

Dr. Angelique Hölzemer für Leistungen in der HIV-Forschung geehrt

Im Rahmen des Deutsch-Österreichischen AIDS-Kongresses (DÖAK) in Salzburg wurden am 15. Juni 2017 Prof. Marcus Altfeld und Dr. Angelique Hölzemer mit dem „Hector Forschungspreis HIV 2017“ ausgezeichnet.

Der Preis würdigt die gemeinsame Leistung der beiden Wissenschaftler auf dem Gebiet der HIV-Forschung: Sie untersuchen, wie Natürliche Killerzellen (NK-Zellen) auf HIV-1 infizierte Zellen reagieren können. So haben sie nachgewiesen, dass NK-Zellen durch veränderte HIV-1-Peptide gehemmt werden, was das HI-Virus potentiell als Mechanismus nutzen kann, der Immunerkennung auszuweichen.

Prof. Marcus Altfeld ist seit 2013 Leiter der HPI-Abteilung „Virus Immunologie“ sowie W3-Professor am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE). Dr. Angelique Hölzemer ist Assistenzärztin am UKE in der I. Medizinischen Klinik und Poliklinik und als HPI-Gastwissenschaftlerin in der Abteilung „Virus Immunologie“ tätig. Sie wird durch ein MD/PhD Stipendium des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung (DZIF) unterstützt.

Zur vollständigen Pressemitteilung des HPI

Zum Forschungsaufenthalt nach New York

Dr. Johann von Felden, Assistenzarzt in der Klinik, ist von der DFG mit einem Forschungsstipendium ausgezeichnet worden und wird ab dem 1. Juni zum Thema "Liquid Biopsy im Leberzellkrebs" im Labor von PD Dr. A. Villanueva am Mount Sinai Medical Center, New York, forschen.

Preisverleihung Theodor-Frerichs-Preis 2017
Preisverleihung Theodor-Frerichs-Preis 2017

DGIM verleiht Theodor-Frerichs-Preis an Prof. Samuel Huber

Geschätzt 400.000 Menschen in Deutschland leiden unter Morbus Crohn und Colitis ulcerosa. Tendenz steigend. Bei beiden Erkrankungen ist die friedliche Koexistenz von Darmbakterien und Immunsystem gestört. Wissenschaftler um Prof. Dr. Samuel Huber konnten einen grundlegenden molekularen Hebel identifizieren, der mitverantwortlich ist, dass die Darmschleimhaut bei den Patienten nicht ausheilt und die Krankheiten chronisch werden. Ihre in Science veröffentlichte Arbeit wurde nun von der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) mit dem renommierten Theodor-Frerichs-Preis 2017 ausgezeichnet.

Prof. Huber erklärt im Video die aktuellen Forschungsergebnisse.

Fluoreszenzmikroskopie HBV infizierter Leberzellen
Fluoreszenzmikroskopie HBV infizierter Leberzellen

Natürliche Zellteilung als Achillesferse des Hepatitis B Virus nachgewiesen

Eine Infektion mit dem Hepatitis-B-Virus (HBV) ist bislang nicht vollständig heilbar. Ursächlich dafür ist das im Kern infizierter Leberzellen abgelegte Virusgenom, auf das bestehende Therapien keinen Zugriff haben. Erstmals haben nun Wissenschaftler um Prof. Dr. Maura Dandri, Leiterin der Arbeitsgruppe Virushepatitis in der I. Medizinischen Klinik und Projektleiterin im Sonderforschungsbereich „Leberentzündung“ in einem Modell mit menschlichen Leberzellen gezeigt, dass die Wirtszellen sich der viralen DNA durch natürliche Zellteilung entledigen und im Anschluss durch bekannte Medikamente vor einer Neuinfektion geschützt werden können.

Lesen Sie hier die vollständige Pressemitteilung vom 25. April 2017.

Prof. Dandri und Dr. Allweiss, Erstautorin der Studie, erklären im Video die aktuellen Forschungsergebnisse .

I.Med. Klinik u. Poliklinik Gastroenterologie - Assoziierte Klinik der Deutschen Leberstiftung 2017