• Direktor IAM

    Anfangs lehrte Professor Ückert in Münster als Juniorprofessor und dann in Mainz als Universitätsprofessor und Leiter der Medizininformatik. Dabei wurde die Unterstützung und oft auch erst Initialisierung der medizinischen Verbundforschung für ihn zu einem Schwerpunkt. Ein Beispiel für einen komplexen Verbund ist das Deutsche Konsortium für translationale Krebsforschung (DKTK), eines der vom BMBF geförderten Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung. Für die Entwicklung von dessen IT-Plattform, die alle elf Standorte des DKTK verbindet und gemeinsame Forschung mit den Daten und Biomaterialien ermöglicht, war er verantwortlich. Als ein Bestandteil eines „Spitzenclusters“ (Hightech-Strategie des BMBF) entwickelte Professor Ückert zudem ein internetbasiertes Portal, um verschiedene Omics-Daten kombiniert mit klinischen Daten teilautomatisiert biometrisch auswerten zu können. Ab Januar 2016 leitete er als Universitätsprofessor der Universität Heidelberg die Medizinische Informatik in der Translationalen Onkologie am Deutschen Krebsforschungszentrum. Hier wurden hochkomplexe Daten in Partnerschaft mit Experten aus verschiedenen Disziplinen in Wissen umgewandelt, das zu Diagnose- und Therapiezwecken eingesetzt werden kann. Die in dem zusammen mit SAP entwickelten Data-Warehouse gesammelten Daten werden automatisch mit Informationen aus Publikationen und aus verschiedenen Datenbanken kombiniert. Über die Kenntnis von Modellen, aber auch mittels Algorithmen des maschinellen Lernens, wurden klinische Entscheidungshilfen gegeben und Forschungshypothesen generiert, um zu einem tieferen Verständnis der Erkrankung beizutragen.

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  • Nachwuchsgruppenleitung - Sekundärnutzung von Gesundheitsdaten

    Frau Dr. Nürnberg besitzt einem Forschungshintergrund in der kardiovaskulären Molekulargenetik und der bioinformatischen Datenanalyse in R. Ihre Doktorarbeit machte sie in der Hämatolgie an der University of Cambridge, gefolgt von mehrjährigen Forschungsaufenthalten in der kardiovaskulären Genomforschung an der Stanford University und der University of Pennsylvania. In einer diagnostischen Gensequenzierungsfirma und dann am Deutschen Krebsforschungszentrum beschäftigte sie sich zuletzt mit der Anwendung künstlicher Intelligenz in der Medizinforschung.

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  • Teamleitung Applied AI in Healthcare (IAM-AI)

    Herr Gundler ist von Hause aus Kognitionswissenschaftler und verfügt über langjährige Erfahrung in der Konzeption, Implementierung und Integration komplexer Modelle der künstlichen Intelligenz und des maschinellen Lernens in die Praxis. Seine methodischen Schwerpunkte sind dabei die Modellierung komplexer räumlich und temporal abhängiger Daten, beispielweise in der Form bio-medizinischer Zeitserien und klinischen Bildern von Befunden. Unter Zuhilfenahme bayesscher Statistik und komplexer generativer Modelle arbeitet er daran, diese Datenquellen transparent und erklärbar zu erschließen.

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  • Wissenschaftliche Mitarbeiterin IAM-AI

    Frau Jasmin Carus verfügt über langjährige Erfahrung im Bereich der Krebsregistrierung und Krebsforschung. Bereits während ihres Masterstudiums arbeitete sie in der klinischen Krebsregistrierung im UKE. Ihre Forschungsschwerpunkte sind einheitliche Datenmodelle als Lösungsansatz zur Überwindung der semantischen Heterogenität im Rahmen der Krebsforschung und die KI-basierte Analyse von Krebsdaten.


  • Wissenschaftliche Mitarbeiterin IAM-AI

    Nach Abschluss eines dualen Studiums arbeitete Frau Engelson in der Versicherungsmathematik und war dort zuständig für die explorative Datenanalyse von Biometrieprodukten. Im Rahmen ihres Masterstudiums im Bereich Data Science beschäftigte sie sich mit der Interpretierbarkeit eines Deep Learning Algorithmus für Bildsequenzen. Ihr Forschungsschwerpunkt am IAM liegt auf der Anwendung von Machine Learning-Methoden auf Bilddaten.

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  • Anna Chechulina

    Wissenschaftliche Hilfskraft IAM-AI

    Anna ist eine junge Datenwissenschaftlerin, die derzeit im Masterstudiengang Informatik mit dem Schwerpunkt Intelligente Systeme studiert. Sie hat mehrere ML-Projekte, die in verschiedenen Modellierungsbereichen liegen (Zeitreihen, Computer Vision, etc.), erfolgreich abgeschlossen. Am Institut für Angewandte Medizininformatik führt sie KI-wissenschaftliche Pilotprojekte und Machbarkeitsstudien durch.

  • Teamleitung Agile Systems Development (IAM-ASD)

    Herr Ataian verfügt über langjährige Erfahrung in der agilen Softwareentwicklung, sowohl als Frontend- und Backend-Entwickler als auch als Product Owner. Er ist zuständig für alle Softwareentwickler und deren Projekte, unterstützt alle anderen Arbeitsgruppen bei der Etablierung von Strukturen, wie Code Standards, Arbeitsmethoden wie SCRUM und KANBAN, standardisierten Werkzeugen, Planung von Serverinfrastrukturen und ist als Systemadministrator tätig, der alle von IAM betriebenen Systeme betreut. Im Hinblick auf medizinische Anwendungen hat er Metadaten-Repositorien, Forschungsdatenbanken, Organisationswerkzeuge und Register für Studien entwickelt und war zuletzt im Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg als IT-Entwicklungsleiter tätig.

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  • Wissenschaftlicher Mitarbeiter IAM-ASD

  • Software Entwickler IAM-ASD

  • Wissenschaftliche Mitarbeiterin IAM-ASD

    Frau Lauk besitzt einen Forschungshintergrund in der Molekularbiologie und absolvierte ihre Masterarbeit am Bernhardt-Nocht-Institut für Tropenmedizin Hamburg am Zentrum für System- und Strukturbiologie. Zuletzt war sie in einem Unternehmen an der Entwicklung eines mikrofluidischen PCR-Schnelltestsystems für den Nachweis von SarsCov-2 beteiligt.

    Am IAM ist sie dafür zuständig, IT-Lösungen zu finden, um Ärzt:innen bei den neuen Herausforderungen der personalisierten Medizin unterstützen.

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  • Teamleitung Rapid Clinical Analytics (IAM-RCA)

    Herr Gottfried arbeitete zunächst nach seiner Approbation als Arzt u.a. für mehrere Jahre am Universitätsklinikum in Heidelberg und am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim. Anschließend beschäftigte er sich am Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg mit der Etablierung innovativer Datenvisualisierungskonzepte für die klinische Routine.

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  • Wissenschaftlicher Mitarbeiter IAM-RCA

    Nils Schönbeck hat einen Forschungshintergrund in der Molekularbiologie. Nach dem Masterabschluss beschäftigte er sich unter anderem mit Sequenzierdaten aus der Krebsforschung, sowie mit molekularbiologischen Methoden in der Mikrobiologie. Am IAM konzeptioniert Herr Schönbeck Lösungen zu IT-Infrastrukturen und Datenübertragungen.

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  • Sören Spiegel

    Wissenschaftliche Hilfskraft IAM-RCA

    Bereits im Studium spezialisierte sich Herr Spiegel auf komplexe Modelle der künstlichen Intelligenz. Während der darauffolgenden zweijährigen Tätigkeit als Data Scientist entwickelte und implementierte er unterschiedliche Prädiktionsmodelle für zahlreiche Projekte. Außerdem befasste er sich umfassend mit der Bereitstellung und Visualisierung von großen Datenmengen für die Forschung.
    Am IAM unterstützt Herr Spiegel die Entwicklung von Datenvisualisierungskonzepten sowie deren Umsetzung und absolviert parallel sein Masterstudium in Wirtschaftsinformatik.

  • Assistenz der Institutsleitung

    Als langjährige Assistentin der Geschäftsführung in einem IT-Unternehmen hat Frau Brouer umfangreiche Erfahrung im digitalen Umfeld gesammelt. Daneben ist sie als Personalfachkauffrau auch mit einem breiten Spektrum an Personalaufgaben vertraut. Am IAM verbindet sie beide Schwerpunkte als erste Ansprechpartnerin des Instituts im Bereich der Administration.

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  • Wissenschaftliche Mitarbeiterin IAM-NWG

    Nach Abschluss ihres Jurastudiums in Indonesien und ihres Master of Law in International & Intellectual Property (Patent) Law in Augsburg, Deutschland, arbeitete Frau Silaban im juristischen Bereich in internationalen Unternehmen, Fraunhofer Instituten und einer Patentanwaltskanzlei in München.
    Da sie sich für den Einsatz von künstlicher Intelligenz in der Medizin interessiert, schreibt sie ihre Dissertation über den Patent-Schutz von KI-Produkten in der Medizin.
    Am IAM unterstützt sie projektübergreifend die Einhaltung der GDPR.