Klinische Schwerpunkte

ARDS Zentrum

Patient mit ARDS
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Patient mit ARDS
ARDS
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ARDS

Akutes Lungenversagen (ARDS)

Die Klinik für Intensivmedizin des Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf ist ein Zentrum für die Behandlung von Patienten mit schwerer respiratorischer Insuffizienz (ARDS und hyperkapnisches Lungenversagen) und Mitglied des Deutschen ARDS Netzwerkes .

Über die Basismaßnahmen wie lungenprotektive Beatmung und Lagerungstherapie hinausgehend verfügt die Klinik über weitere zusätzliche apparative Therapieoptionen. Diese reichen von der inhalativen Stickstoffmonoxid (NO)- oder Prostaglanidin-Applikation über extrakorporale Verfahren zur CO2-Eliminierung bis hin zur extrakorporalen Membranoxygenierung (ECMO).
Die inhalative NO-Applikation kann durch eine Änderung des Ventilations-Perfusions (V/Q) -Verhältnisses zu einer Verbesserung des Gasaustausches beitragen.

Neuere extrakorporale Verfahren ermöglichen eine extrakorporale CO2-Elimination und erlaubt somit die Reduktion von Tidalvolumina und Atemwegsdrücken und damit eine protektive Beatmung. Als Rescue-Verfahren bei schwerer, refraktärer Hypoxämie setzen wir die extracorporale Membranoxygenierung (ECMO) als passageren Lungenersatz ein.

Die Indikation zum Einsatz eines der oben genannten Verfahren stellen wir individuell unter sorgfältiger, interdisziplinärer Abwägung von Nutzen und Risiko.

Für Fragen der Therapieoptimierung und/oder Übernahme eines Patienten mit ARDS stehen wir Ihnen rund um die Uhr zur Verfügung.

Bei Patienten, die aufgrund einer lebensbedrohlichen Hypoxämie nicht mehr transportfähig sind, ist in ausgewählten Fällen eine ECMO-Implantation vor Ort mit Abholung des Patienten durch ein Team des Universitätsklinikums möglich.

Die Kontaktaufnahme erfolgt über die Telefonzentrale des UKE (040 - 7410-0). Bitte lassen Sie sich mit dem diensthabenden Oberarzt der Klinik für Intensivmedizin verbinden.

Verantwortlich für den Inhalt
Autorin: Pia Greite
Erstellung: 12.02.2016
Letzte Änderung: 12.02.2016