Strategie und Wachstum

Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) ist seit seiner Gründung eine der führenden Kliniken Europas. Durch die Vernetzung von Medizin, Forschung und Lehre arbeiten alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des UKE Hand in Hand für ein gemeinsames Ziel. Unser Ziel ist die Gesundheit und das Wohlergehen unserer Patientinnen und Patienten. Für sie forschen wir. Für sie lehren wir. Für sie lernen wir stetig dazu.

Wir verfolgen eine konsequente Konsolidierungs- und Wachstumsstrategie: Durch innovative Ideen und Konzepte ermöglichen wir schon heute die führende Medizin von morgen. Unsere Ressourcen setzen wir dabei gewissenhaft, zielführend und nachhaltig ein. Freiräume verschaffen wir uns durch wirtschaftliches Handeln. Das UKE konzentriert sich auf seine Stärken. Unsere Partner ergänzen uns mit ihren Kompetenzen – gemeinsam sind wir besser.

  • Klinisches Profil schärfen – Patientenautonomie stärken

    Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht der Patient. Wir bieten qualitativ hochwertige, komplexe interdisziplinäre medizinische Leistungen. Die positiven Auswirkungen derartiger Spezialisierung und Fokussierung spiegeln sich in den Erfolgen unserer Zentren wider. Das UHZ beispielsweise ist zum größten Herzzentrum in Norddeutschland gewachsen, die renommierte Martini-Klinik ist das größte Prostatakrebszentrum der Welt. Das UKE verfügt über zahlreiche Kooperationen mit Krankenhäusern und Praxen.

  • Forschungsprofil weiter schärfen

    Um das „Hamburger Profil“ zu schärfen, fokussiert sich das UKE auf seine Forschungsschwerpunkte und Potenzialbereiche. Zudem sollen Forschung, Lehre und Krankenversorgung weiter verzahnt werden, um Stärke und Einzigartigkeit des UKE in der Forschungslandschaft der Metropolregion Hamburg noch deutlicher hervorzuheben. Nur am UKE kann in der Komplexität von „bed to bench and back“ geforscht werden. Das bedeutet zugleich, dass an diese Forschung hohe ethische Ansprüche zu stellen sind.

  • Ausbildung nach exzellenten Standards

    Der neue Modellstudiengang iMED verändert die Ausbildung künftiger Mediziner von Grund auf und setzt auch international neue Standards. Mit diesem Studiengang kann sich die medizinische Fakultät am UKE selbstbewusst dem nationalen und internationalen Wettbewerb um die besten Studierenden stellen. Wie bereits das Hamburger Auswahlverfahren Medizin, das inzwischen auch von anderen deutschen Universitätskliniken in Lizenz genutzt wird, kann sich auch iMED zum Exportprodukt entwickeln, wie Nachfragen aus dem In- und Ausland zeigen.

  • Attraktivster Arbeitgeber

    Die Universitätsmedizin stellt besondere Anforderungen an alle Beschäftigten des UKE. Seine beschäftigtenorientierte Personalpolitik und Gleichstellungspolitik hat das UKE in den vergangenen Jahren konsequent vorangetrieben. Sie soll weiter fortgesetzt werden, um im (inter)nationalen Wettbewerb um die besten Köpfe in Krankenversorgung, Forschung und Lehre zu bestehen.

  • Chancen der Metropolregion nutzen – nachhaltig wachsen

    Das UKE verfolgt eine Konsolidierungs- und Wachstumsstrategie. Oberste Priorität hat die Fortsetzung des Kurses der finanziellen Solidität durch den Ausbau wirtschaftlicher Forschungs-, Lehr-, Versorgungs-, Verwaltungs- und Kommunikationsstrukturen. Auch wenn die Metropolregion durch einen dynamischen Wettbewerb gekennzeichnet ist, hat das UKE mit seinem spezifischen Profil als integrierte akademische Einrichtung sowie als herausragendes Zentrum der Maximalversorgung und Spitzenmedizin große Chancen, weiterhin nachhaltig zu wachsen. Die Netzwerkstrategie und der Einsatz neuer Techniken wie der Telemedizin oder die Weiterentwicklung der elektronischen Patientenakte sind wirksame Instrumente, um bestehende Märkte zu durchdringen und neue zu erschließen.

  • Nachhaltige Modernisierung der Infrastruktur

    Das UKE benötigt kontinuierlich eine adäquate und verlässliche Investitionsausstattung. Denn die moderne Infrastruktur, die das UKE in den vergangenen Jahren aufgebaut hat, ist ein zentraler Erfolgsfaktor für die Leistungen in Forschung, Lehre und Krankenversorgung. Gebäude, Medizintechnik und IT müssen daher auf hohem Niveau gehalten, Defizite beseitigt werden. Obgleich Investitionen in der Vergangenheit in erheblichem Umfang gefördert wurden, besteht immer noch eine Investitionslücke am UKE. Diese muss mittelfristig geschlossen werden, um die Erfolge des UKE, insbesondere auch das ausgeglichene wirtschaftliche Ergebnis, nicht zu gefährden und Krankenversorgung, Forschung und Lehre auch künftig auf internationalem Spitzenniveau zu halten.

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