Neues Angebot für die Kryokonservierung

Das UKE ist sich als Arbeitgeber einer Vielzahl tierexperimentell arbeitender Wissenschaftler der großen Verantwortung gegenüber den Versuchstieren bewusst. Dabei ist das Prinzip der „3R“ – Replace (Vermeiden), Reduce (Verringern) und Refine (Verbessern) –, geprägt schon 1959 von Russell und Burch, eine gelebte Richtlinie.

Da die Kryokonservierung wichtiger Mauslinien, die zeitweise nicht für Versuche benötigt werden, im Vergleich zu dauerhaft vorgehaltenen Vitalzuchten eine den 3R Prinzipien folgende Maßnahme zur Tierzahlreduzierung ist, wird die Kryokonservierung vom UKE Dekanat gefördert und mit € 550 je Linie subventioniert.

Voraussetzung für die Subventionierung ist die Einstellung der Lebendzucht der Linie nach erfolgreicher Kryokonservierung.

Tierschutz

Die Betreuung der Tiere in der Forschungstierhaltung des UKE erfolgt durch ausgebildete Tierpfleger und Tierpflegemeister. Darüber hinaus überwachen Tierschutzbeauftrage, Fachtierärzte und Biologen experimentelle Eingriffe und leiten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an.

Versuche mit Tieren können nur durchgeführt werden, wenn keine alternativen Verfahren verfügbar sind, wenn die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihre Fachkenntnisse nachgewiesen haben und wenn das Versuchsverfahren ausführlich von der Tierschutzbeauftragten, einer unabhängigen Kommission und der Genehmigungsbehörde geprüft und genehmigt worden ist.

Tierschutzbeauftragte

Jede Institution, an der tierexperimentell geforscht wird, muss einen Tierschutzbeauftragten und einen Tierschutzausschuss bestellen. Im UKE sind fünf Tierschutzbeauftragte tätig.


Tierversuche

Im UKE werden im Rahmen biomedizinischer Forschung Tierversuche durchgeführt. Alle Tätigkeiten müssen vorab durch die Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz genehmigt werden.


Gesetzliche Grundlagen

Im Rahmen der tierexperimentellen Forschung kommen zahlreiche gesetzliche Grundlagen zur Anwendung.