Aktuelles


April 2017

4. Symposium Palliativmedizin tagt in Hamburg

Erst im letzten Jahr feierte die Palliativstation am UKE ihr 5-jähriges Bestehen. Durch Prof. Dr. Karin Oechsle ist das UCCH bundesweit vertreten in Gremien und Arbeitsgruppen, so auch im Kooperationsnetzwerk der Onkologischen Spitzenzentren in Deutschland, welches durch die Deutsche Krebshilfe gefördert wird.

Aufgrund dieses Engagements wurde nun dem Palliativ-Team des UCCH die Ehre zuteil, das 4. Netzwerksymposium Palliativmedizin am 20. April in Hamburg durchzuführen.

Wie die Palliativmedizin als integraler Bestandteil auch schon früh in der Versorgung unheilbar erkrankter onkologischer Patienten für die Patienten und ihre Angehörigen bestmöglich umgesetzt werden kann, wird in den letzten Jahren zunehmen diskutiert. Dennoch sind in diesem Zusammenhang viele Fragen noch nicht abschließend geklärt. Im Rahmen des 4. Symposiums Palliativmedizin wurden in Vorträgen diese Fragen vor allem aus multiprofessioneller Sicht betrachtet und gemeinsam rege diskutiert. Besonders berücksichtigt wurden dabei die Perspektive von Pflegenden, psychologische Aspekte und die besonderen Fragen in der integrierten ambulanten onkologischen und palliativmedizinischen Versorgung.

Seitdem die Deutsche Krebshilfe (DKH) im Jahr 1983 in Köln das erste Hospiz eingerichtet hat, wurden mittlerweile seitens der DKH rund 70 Mio. EUR in den Aufbau der Struktur der palliativmedizinischen Versorgung in Deutschland investiert. Das von der DKH gegründete CCC Netzwerk und hier im Besonderen die AG Palliativmedizin hat den Auftrag, diese Strukturen zu stärken und in Zusammenarbeit mit allen Beteiligten die Behandlungskonzepte zu definieren und umzusetzen. Seit der Gründung der AG Palliativmedizin sind hier bereits große Schritte gemacht worden, so wird z. B. in Kürze ein Leitfaden mit empirisch erhobenen Best Practice Empfehlungen zur Integration von Palliativmedizin in die Versorgung onkologischer Patienten an deutschen CCCs herausgegeben.

Weitere Informationen über das CCC-Netzwerk

Neue UCCH Leitung
Neue UCCH Leitung

April 2017

UCCH startet in neue Förderperiode mit neuer Leitungsstruktur

Nach erneuter erfolgreicher ausgiebiger Begutachtung durch ein internationales Expertengremium wurde das UCCH im Juli letzten Jahres erneut als Onkologisches Spitzenzentrum durch die Deutsche Krebshilfe ausgezeichnet. Die nunmehr dritte Förderperiode startet am 1. April 2017. Gleichzeitig hat sich das UCCH in der Leitungsstruktur neu ausgerichtet, um die vielfältigen zukünftigen Aufgaben noch effektiver angehen zu können.

Herr Prof. Dr. Carsten Bokemeyer hat zusätzlich zu seiner Funktion als UCCH Sprecher die Aufgaben des UCCH Direktors übernommen. Als stellvertretende Direktoren betreuen die Nachfolgenden spezifische Aufgabengebiete:

  • Prof. Dr. Andrea Morgner-Miehlke
    Leitung des kaufmännischen Bereiches, Klinisches Krebsregister und Personal

  • Prof. Dr. Kai Rothkamm
    Leitung des wissenschaftlichen Bereiches und der UCCH Core Facilities

  • Priv.-Doz. Dr. Alexander Stein
    Leitung des klinischen Bereiches inkl. der Zentralen Anlaufstelle

Die neue Führungsstruktur des UCCH ist zunächst für 2 Jahre festgelegt, die inhaltliche Arbeit des Hubertus Wald Tumorzentrums wird wie bisher vom UCCH Vorstand gesteuert.

März 2017

Ganzjähriges Rudertraining für Krebspatienten

Die jährliche Benefizregatta „Rudern gegen Krebs“ auf der Außenalster hat sich in den letzten Jahren zu einer festen Institution im sportlichen Jahreskalender der Stadt Hamburg entwickelt. Bereits seit 7 Jahren in Folge trainieren und rudern die Breitensportler und Krebspatienten gemeinsam für den guten Zweck. Finanziert wird dadurch das „Aktiv leben – durch Bewegung“ – Programm des Hubertus Wald Tumorzentrums - Universitäres Cancer Center Hamburg (UCCH) mit Unterstützung der Stiftung „Leben mit Krebs“ und der Ruder-Gesellschaft HANSA e.V..

Dieses Programm wird nun in diesem Jahr auf Initiative der Stiftung „Leben mit Krebs“ erweitert mit einem ganzjährigen Rudertraining für Krebspatienten. Die Patienten haben die Möglichkeit, mit anderen Betroffenen an einem ganzjährigen Rudertraining teilzunehmen und sich in eine Rudergemeinschaft zu integrieren. Das Rudertraining findet 1–2x pro Woche am Bootssteg der Ruder-Gesellschaft HANSA e.V. statt und ist für alle Patienten kostenlos. Die Trainingseinheiten werden von erfahrenen Trainern angeleitet.

Prof. Dr. Carsten Bokemeyer, der Direktor und Sprecher des UCCH, sagt „Das Ziel dieser Bewegungs- und Trainingsangebote ist es, die körperliche Leistungsfähigkeit der Patienten zu verbessern und Symptome wie Fatigue oder Schmerzen zu verringern. Eine Vielzahl von onkologischen Patienten hat bisher bereits dank des außerordentlichen Engagements der Stiftung „Leben mit Krebs“ unsere Sportprogramme mit großer Begeisterung angenommen. Es zeigt sich, dass viele Patienten von diesen Möglichkeiten profitieren.“ Katharina von Kodolitsch, Vorstandsvorsitzende der RG HANSA, ergänzt: „Unsere Ruder-Gesellschaft setzt sich seither für eine Förderung von Projekten zum guten Zweck ein, dies wird nur durch den großartigen gemeinsamen Einsatz aller unserer Mitglieder ermöglicht. Wir danken der Stiftung Leben mit Krebs, ohne die wir dieses große Projekt nicht realisieren können.“ Claus Feucht, Vorstandsmitglied der Stiftung Leben mit Krebs, resümiert: „Ich freue mich sehr, dass die gute Kooperation mit dem UCCH und der RG HANSA in den letzten Jahren dazu geführt hat, dass wir gemeinsam in der Lage sind, das Rudertraining allen Krebspatienten ganzjährig kostenfrei zugänglich zu machen.“

Weitere Informationen zum Rudertraining

Flyer zum Rudertraining

Pressemitteilung Rudertraining

März 2017

Krankenhaus Reinbek neuer klinischer Kooperationspartner

Die Krankenhaus Reinbek St. Adolf-Stift GmbH ist eine gemeinnützige Gesellschaft des Elisabeth Vinzenz Verbundes. Erst kürzlich wurde die Bettenzahl von 320 auf 351 durch das Kieler Gesundheitsministerium erhöht und der Bereich internistische Onkologie ausgebaut. Darüber hinaus ist das St. Adolf-Stift Reinbek Lehrkrankenhaus der Universität Hamburg.

Im Zuge der Schwerpunktbildung unterschrieb die Direktion unter Prof. Dr. Stefan Jäckle (Ärztlicher Direktor), Martin Klein (Pflegedirektor) und Björn Pestinger (Kaufm. Direktor) kürzlich den Vertrag als Partner des UCCH. Wichtige Bausteine in der Kooperation sind die gemeinsame Entwicklung von Behandlungspfaden, der Austausch zu wissenschaftlichen Studien und die Versorgung von Patienten mit seltenen oder komplexen Krebserkrankungen.

Prof. Dr. Carsten Bokemeyer sagt: „Ein weiterer klinischer Kooperationspartner stärkt das UCCH Netzwerk – wir heißen das Krankenhaus Reinbek herzlich willkommen und freuen uns auf eine produktive, interdisziplinäre Zusammenarbeit in der Versorgung unserer gemeinsamen Patienten.“

Weitere Informationen über das Krankenhaus Reinbek

Foto: Mit freundlicher Genehmigung der Krankenhaus Reinbek St. Adolf-Stift GmbH

Interdisziplinäres Team aus Urologen und Onkologen
Interdisziplinäres Team aus Urologen und Onkologen

März 2017

Aktionswoche Hodenkrebs

Hodentumoren sind die häufigste bösartige Erkrankung bei jungen Männern. Sie sind aber auch besonders gut frühzeitig erkennbar und selbst bei weit fortgeschrittener Erkrankungssituation bei einem Großteil der Patienten heilbar.

Anlässlich der Aktionswoche Hodenkrebs der Deutschen Gesellschaft für Urologie lud das UKE-Team zum Netzwerktreffen ein. Patienten und Angehörige konnten sich über die wichtigsten Neuigkeiten informieren, darüber hinaus wurde die weitere interdisziplinäre Zusammenarbeit des urogenitalen Schwerpunkts im Rahmen der neuen Förderperiode des Onkologischen Spitzenzentrums festgelegt.

Das UKE bietet seit mehr als zehn Jahren eine interdisziplinäre Sprechstunde für Patienten mit Hodentumoren an, in der Onkologen und Urologen gemeinsam diagnostizieren und die Therapie planen – ein bislang einzigartiges Modell in Deutschland. Zudem ist das UCCH Zweitmeinungszentrum für frühe Stadien (www.zm-hodentumor.de) sowie fortgeschrittene und rezidivierte Erkrankungen.

Daneben ist das UKE von der Europäischen Kommission als Teil des Konsortiums „EURACAN Testi-cular Cancer Branch G 3“ anerkannt worden, in dessen Rahmen die Therapien komplexerer Fälle europaweit vernetzt und ein europäisches Register der Behandlungsergebnisse eingerichtet wer-den sollen. Darüber hinaus beteiligt sich das UKE als eines von wenigen Zentren in Deutschland an einer weltweiten Studie zur Behandlung von rezidivierten Hodentumoren (TIGER-Studie).

Februar 2017

Westküstenkliniken neuer Kooperationspartner im UCCH

Die Westküstenkliniken Brunsbüttel und Heide gGmbH sind neuer klinischer Kooperationspartner im Netzwerk des UCCH. Die beiden Kliniken an der schleswig-holsteinischen Nordseeküste mit ihren 801 Betten gelten als eines der wichtigsten Gesundheitszentren in Schleswig-Holstein.

Gemeinsame Ziele der Kooperationsvereinbarung sind die Zusammenarbeit bei der Festlegung diagnostischer und therapeutischer Verfahrensweisen, die Möglichkeit der gemeinsamen Tumorboards und der Austausch bei der Entwicklung von klinischen Studien. „Die überregionale Vernetzung unserer Mitglieder ist ein zentraler Bestandteil unserer UCCH Mission. Wir schätzen uns glücklich, nun auch die Westküstenkliniken in unserem Netzwerk begrüßen zu dürfen. So können wir nun gemeinsam unsere Ziele zur Optimierung der klinischen Versorgung der Patienten verfolgen.“ fasst Prof. Dr. Carsten Bokemeyer, Sprecher und Direktor des UCCH, zusammen.

Weitere Informationen über die Westküstenkliniken

Foto: Mit freundlicher Genehmigung der Westküstenkliniken Brunsbüttel und Heide gGmbH

Februar 2017

Kochkurs für Krebspatienten

Ein winterlicher Salat, Ofengemüse mit Rosmarinkartoffeln und vieles mehr stand auf der Menükarte, welche die UCCH Ernährungswissenschaftlerin und Diätassistentin Julia von Grundherr für den UCCH Kochkurs vorbereitet hatte.

Schon zu Beginn des Kochkurses fiel allen Teilnehmern der frische Duft nach vielen Kräutern auf. „Wir raten unseren Krebspatienten stets zu einer gesunden und ausgewogenen Ernährung“ sagt Fr. von Grundherr. „Heute Abend haben wir z. B. vegetarische Rezepte mit viel Gemüse und Obst ausgesucht. Die dabei verwendeten frischen Kräuter und Gewürze haben eine unglaubliche Kraft, durch die vielfältigen Aromen können wir nahezu auf den Einsatz von Salz verzichten.“

Die Ergebnisse der Kochkünste wurden in geselliger Runde genossen, die Teilnehmerinnen konnten sich dabei noch über verschiedene Aspekte der Ernährung informieren.

Alle Ernährungsvorschläge basieren auf den Empfehlungen des World Cancer Research Fund (WCRF) und der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) sowie den Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin (DGEM).

Derzeit haben im UCCH die Patienten des Lebens nach Krebs-Programms die Möglichkeit, sich zu Ernährungsthemen von Fr. v. Grundherr beraten zu lassen.

Weitere Informationen zum Leben nach Krebs-Programm

Februar 2017

Benefizveranstaltung mit Hannelore Hoger

Vor ausverkauften Reihen las die Schauspielerin Hannelore Hoger am Freitag Abend, 24.2., im Erika-Haus aus den Werken von Siegfried Lenz. Sie ist Schirmherrin des Freundeskreises der Spezialambulanz für Psychoonkologie und engagiert sich seit Jahren für die Benefizveranstaltungen des Freundeskreises.

„Krebskranke und ihre Angehörige brauchen gute psychologische und soziale Begleitung“, sagt die Hamburger Mimin. Der Krebstod des Schauspielers Hermann Lause – „ einer meiner liebsten Kollegen“ – habe sie sehr berührt. Als sie später von seiner Frau Beate Lause gefragt wurde, ob sie den Freundeskreis der Spezialambulanz unterstützen wolle, habe sie gern zugesagt.

Hannelore Hoger als Schirmherrin gewonnen zu haben, ist ein Glücksfall für den Freundeskreis. Dies zeigte sich wieder einmal bei ihrem eindrucksvollen, mitreißenden Auftritt im Erika Haus. Begleitet wurde die Lesung durch Darbietungen der Harfenistin Marina Paccagnella, die auch ein Werk von Marco Antonio Sumann aus ihrer Heimatstadt Padova spielte, sowie vom Chor des Freundkreises.
In der Spezialambulanz für Psychoonkologie finden krebserkrankte Patienten und ihre Angehörige in dieser schwierigen Zeit Unterstützung bei einem interdisziplinären Team aus Psychologen, Ärzten und Therapeuten. Sie helfen bei der Bewältigung der belastenden und nebenwirkungsreichen Behandlung, bieten praktische Alltagshilfe und komplementäre Therapien anhand vieler verschiedener therapeutischer Angebote.

Die Spezialambulanz ist Mitglied im Netzwerk des Hubertus Wald Tumorzentrums - Universitäres Cancer Center Hamburg (UKE)

Februar 2017

Erfolgreicher 1. Hamburger Tag der Psychoonkologie

Rund 150 Teilnehmer aus den Fachgebieten der Psychoonkologie, Psychologie, Psychotherapie, Onkologie u.a. folgten am 24. Februar der Einladung des Instituts und Poliklinik für Medizinische Psychologie, der Hamburger Krebsgesellschaft und des UCCH zum 1. Hamburger Tag der Psychoonkologie.

„Als wir uns für das Thema „Familie und Krebs“ als Start dieser Reihe entschieden hatten, wagten wir nicht zu hoffen, dass es auf derartige Resonanz stoßen würde. Schon nach wenigen Wochen war die Tagung mitsamt aller Workshops ausgebucht. Es kann also keinen Zweifel daran geben, dass die Aspekte, die hinter dieser Tagung stehen, von großer Relevanz sind.“ sagt Prof. Martin Härter, Direktor des Instituts und der Poliklinik für Medizinische Psychologie in seinem Grußwort.

In vier verschiedenen Workshops konnten die Teilnehmer sich über Themen bezüglich Familie und Krebs in kleineren Gruppen austauschen, am Nachmittag gab es ein gemeinsames Programm im Erika-Haus mit Key Notes zum Praxis-Alltag und wissenschaftlichen Themen.

„Wir von der Hamburger Krebsgesellschaft freuen uns sehr, dass wir gemeinsam mit dem UKE so ein Projekt auf die Beine stellen konnten. Wir sehen es in der täglichen Praxis, dass in der Begleitung von Krebserkrankten und ihren Angehörigen auch der Austausch unter den Fachexperten unbedingt stattfinden muss.“, so PD Dr. Georgia Schilling, Geschäftsführerin der Hamburger Krebsgesellschaft e.V..

„Wir haben über die Jahre Erfahrungen in der Begleitung von Familien und besonders von Kindern gesammelt – es ist eine Freude, diese Erfahrungen zu teilen und mit den Teilnehmern über ihre Beobachtungen zu diskutieren.“, sagt Dr. Frank Schulz-Kindermann, Leiter der Spezialambulanz für Psychoonkologie am UKE.

Die Fachtagung soll jährlich mit unterschiedlichen Schwerpunktthemen wiederholt werden und unterstreicht damit die weitgefächerte Zusammenarbeit im Netzwerk des Universitären Cancer Center Hamburg.

Prof. Westphal überreicht Prof. Chiocca die Ehrenurkunde
Prof. Westphal überreicht Prof. Chiocca die Ehrenurkunde

Februar 2017

Hans-Dietrich Herrmann Vorlesung für Neuroonkologie

Die Hans-Dietrich Herrmann Ehrenvorlesung wird in jedem Jahr aus einem unterschiedlichen Blickwinkel heraus veranstaltet, die Vorträge stammen alternierend aus den drei wissenschaftlichen Hauptthemengebieten der Onkologie, der Neurochirurgie und der Grundlagenforschung.

In diesem Jahr hat Prof. Manfred Westphal, Direktor der Klinik und Poliklinik für Neurochirurgie, Prof. E. Antonio Chiocca als Dozenten gewinnen können. Prof. Chiocca ist der Direktor der Neurochirurgie am Brigham and Women‘s Hospital in Boston und steht damit in der direkten Nachfolgelinie von Harvey Cushing, der als Begründer der modernen Neurochirurgie vor etwa 100 Jahren angesehen wird. Zudem hat Prof. Chiocca einen Lehr- und Forschungsauftrag an der Harvard Medical School inne und ist derzeit Präsident der größten wissenschaftlichen Organisation in der Neuroonkologie– der Society for Neuro-Oncology. Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf steht im stetigen Forschungsaustausch mit seinem Labor, so u. a. mit der Entsendung von postgraduierten Wissenschaftlern.

Auch wenn sich die Neurochirurgie in diesen 100 Jahren extrem weiterentwickelt hat, ist doch die Perspektive für Patienten mit einem Hirntumor, einem Glioblastom, noch immer ausgesprochen unbefriedigend. In den letzten Jahren wurden verschiedene Wege in der Therapie dieser Erkrankung erforscht und dargestellt. Es zeigt sich dabei eine Form von Tumoren, die durch ihre Eigenschaft der Heterogenität und komplexen genomischen Struktur als auch in ihrem adaptiven Verhalten, wenig geeignet sind für die zielgerichtete Therapie. Prof. Chiocca steht mit seiner Forschungstätigkeit für die onkolytische Virustherapie dieser Hirntumoren, so dass mittlerweile derartige Agenzien tatsächlich auch für die klinisch-therapeutische Umsetzung zur Verfügung stehen. Diese Entwicklungen, die auch für die Onkologie im Allgemeinen richtungsweisend und vergesellschaftet sind mit Untersuchungen zur Tumorimmunologie und der Entwicklung von Biomarkern, zeigen in seinen Arbeiten erste positive Ergebnisse in der postoperativen Therapie der Glioblastome.

Februar 2017

Hannelore Hoger liest Siegfried Lenz im UKE

Die Schauspielerin Hannelore Hoger liest am Freitag, 24. Februar, im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) bei einer Benefizveranstaltung zugunsten der Spezialambulanz für Psychoonkologie aus den Werken des Schriftstellers Siegfried Lenz. Musikalisch umrahmt wird der Abend von Auftritten der Harfenistin Marina Paccagnella und des Chors des Freundeskreises der Psychoonkologie. Die Benefizveranstaltung beginnt um 19 Uhr im Festsaal des Erikahauses (Gebäude W29). Die Karten kosten 25 Euro und sind in allen Filialen der Buchhandlung Heymann erhältlich. Die Erlöse aus dem Kartenverkauf werden der Spezialambulanz für Psychoonkologie des UKE gespendet.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des 1. Hamburger Tages für Psychoonkologie statt. In diesem Jahr geht es um das Thema "Familie und Krebs" - zum Fachkongress werden ca. 150 Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet erwartet, der Kongress ist damit seit Wochen ausgebucht.

Weitere Informationen zur Lesung von Hannelore Hoger

Weitere Informationen zum 1. Hamburger Tag der Psychoonkologie

Februar 2017

Gemeinsamer Bundesausschuss: Innovationsfond fördert UCCH Projekt

Krebspatienten erleben häufig große Veränderungen des Alltagslebens und der Lebensqualität. Für die Erfassung dieser durch die Patienten berichteten gesundheitsbezogenen Lebensqualität im Krankheitsverlauf liegt bisher jedoch kein geeignetes ausreichend kurzes und in der Routine praktikables Instrument vor. Dementsprechend bleiben Bedarfe der Patienten häufig unerkannt und unbehandelt und es bleibt ungeprüft, ob Probleme erfolgreich adressiert werden.

In dem Projekt wird ein kurzes Instrument zur Erfassung der gesundheitsbezogenen Lebensqualität bei Krebspatienten entwickelt und erprobt. Die Patienten kreuzen bei diesem Instrument die Stärke ihrer allgemeinen Belastung in fünf für Krebspatienten relevanten Bereichen an. Das Instrument soll Problemfelder, beispielsweise hinsichtlich Schmerzen oder sozialer Beziehungen, früher erkennen und Behandlungsverläufe besser abbilden können.

Um relevante Themenbereiche für das Instrument zu identifizieren, wird eine umfassende Literatursuche vorgenommen und es werden Diskussionen und Interviews mit Patienten, Behandelnden und Experten geführt. Anhand dieser Ergebnisse wird das Instrument zur Erfassung von Patient Reported Outcomes entwickelt. Mit dem neuen Instrument werden Patienten dann zu Beginn und Ende der Behandlung sowie ggf. auch zu weiteren Zeitpunkten im Behandlungsverlauf befragt/um ihre Einschätzung gebeten. Die im Rahmen des Projektes implementierte Integration von Patientenangaben zu ihrer gesundheitsbezogenen Lebensqualität in die elektronische Patientenakte soll den Zugriff aller an der Behandlung beteiligten Personen ermöglichen. Dies soll die medizinische und die psychosoziale Versorgung der Betroffenen steuern und verbessern helfen. Im Erfolgsfall kann das zunächst für die Behandlung in Krankenhäusern entwickelte Instrument auch für niedergelassene Praxen oder auch für andere chronische Erkrankungen angepasst und evaluiert werden.

Das im Rahmen des Innovationsfonds des Bundesministeriums für Gesundheit geförderten Projektes wird geleitet von Prof. Dr. Holger Schulz und Dr. Christiane Bleich (Stiftungslehrstuhl Klinische Versorgungsforschung, Institut und Poliklinik für Medizinische Psychologie, UKE) und erfolgt innerhalb des UKE in Kooperation mit der II. Medizinischen Klinik und Poliklinik (Prof. Dr. Carsten Bokemeyer, stellv. Projektleitung), Klinik und Poliklinik für Gynäkologie, UKE (Prof. Dr. Volkmar Müller), Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie (Prof. Dr. Cordula Petersen) und Interdisziplinäre Klinik für Stammzelltransplantation (Prof. Nicolaus Kröger). Für die Biometrie zeichnet PD Dr. Levente Kriston (Institut und Poliklinik für Medizinische Psychologie, UKE) verantwortlich.

 PD Dr. Adrian Münscher und Prof. Dr. Carsten Bokemeyer
PD Dr. Adrian Münscher und Prof. Dr. Carsten Bokemeyer
Konferenz zu medikamentöser Therapie von Kopf-Hals-Tumoren
Konferenz zu medikamentöser Therapie von Kopf-Hals-Tumoren

Februar 2017

Medikamentöse Tumortherapie von Kopf-Hals-Tumoren

Bereits zum achten Mal veranstaltete das Kopf-Hals-Tumorzentrum den Kursus für medikamentöse Tumortherapie von Kopf-Hals-Tumoren im Dorint-Hotel.

Das Kopf-Hals-Tumorzentrum als Organkrebszentrum des UCCH hat sich in den letzten Jahren sehr aktiv entwickelt und wird auch in den nächsten Jahren eine tragende Rolle spielen. So wurden z. B. neue innovative Studien zur Rolle der Radiotherapie und zur Rolle der Immuntherapie in der Behandlung von fortgeschrittenen Patienten aus dem Zentrum initiiert und werden zum Wissensgewinn in diesem Feld beitragen. Darüber hinaus finden innerhalb des UCCH in der Grundlagenforschung zu diesen Themen wichtige Kooperationen statt.

Das Programm des diesjährigen Kursus spiegelte diese Fortschritte und Entwicklungen wider.
Priv.-Doz. Dr. Adrian Münscher, komm. Direktor der HNO-Klinik, Prof. Dr. Carsten Bokemeyer, Leiter des Onkologischen Zentrums, Direktor der II. Med. und Sprecher des UCCH, sowie Prof. Dr. Rainer Fietkau, Direktor der Strahlenklinik am Universitätsklinikum Erlangen, waren Gastgeber des Kursus. Die Resonanz war sehr gut – über 90 Teilnehmer, auch aus Österreich und der Schweiz, nahmen an der Fortbildung teil, um sich über die neusten Entwicklungen, Prinzipien und Grundlagen in der Behandlung von Kopf-Hals-Tumoren zu informieren.

Weitere Informationen über das Kopf-Hals-Tumorzentrum

Volles Haus beim Informationstag
Volles Haus beim Informationstag
Interessierte Zuhörer
Interessierte Zuhörer
Angeregte Gespräche mit den Ausstellern
Angeregte Gespräche mit den Ausstellern
Viele Fragen an die Fachexperten im "Meet the Expert"
Viele Fragen an die Fachexperten im "Meet the Expert"
Glückliche Gewinnerinnen der Kochkurs-Verlosung
Glückliche Gewinnerinnen der Kochkurs-Verlosung

Februar 2017

Großer Informationstag im UCCH

"Gemeinsam gegen Krebs" - das Motto des diesjährigen Informationstages zum Weltkrebstag am 4. Februar zeigte die unterschiedlichen Möglichkeiten und Ansätze für den Heilungsweg von Krebspatienten auf.

Knapp 100 Patienten, Angehörige und Interessierte kamen, um sich in einem abwechslungsreichen Programm aus Vorträgen, Gesprächsrunden und Infoständen zu informieren. Die Teilnehmer waren sehr interessiert an den Vorträgen über therapiebegleitende Möglichkeiten wie Naturheilverfahren, traditionelle chinesische Medizin, Sport und Ernährung sowie die psychoonkologische Begleitung.

Viele persönliche Fragen zur eigenen Erkrankung konnten zudem an die Fachexperten aus allen beteiligten Disziplinen im "Meet the Expert" gestellt werden. Verschiedene Netzwerkpartner stellten sich vor, so berichtete ein Patient und der niedergelassene Kooperationspartner Dr. Erik Engel aus der HOPA über ihre Erfahrungen. Darüber hinaus stellten viele Selbsthilfegruppen, Fördervereine und Institutionen ihre Angebote vor. Das besondere in diesem Jahr – vier Gewinner freuten sich über Plätze in einem Kochkurs bei unserer Ernährungsspezialistin, der speziell auf die Bedürfnisse von Krebspatienten ausgerichtet ist.

UCCH Selbsthilfegruppen
UCCH Selbsthilfegruppen

Januar 2017

Gemeinsam Hilfe geben

Am 31. Januar 2017 lud das UCCH alle Vertreter der kooperierenden Selbsthilfegruppen zum Neujahrsempfang ein. Im regen Austausch wurde über neue Ansätze und Projekte für das kommende Jahr diskutiert.

Der alljährliche Neujahrsempfang für die Vertreter der über 20 kooperierenden UCCH Selbsthilfegruppen ist mittlerweile feste Tradition im UCCH. Auch in diesem Jahr folgten knapp 40 Teilnehmer der Einladung. Zur Begrüßung ließen Prof. Dr. Carsten Bokemeyer und PD Dr. Andreas Block, SHG-Koordinator im UCCH, das vergangene Jahr Revue passieren und gaben einen Ausblick auf die zukünftigen wichtigen Meilensteine in diesem Jahr.

Nach dem Feedback aus der SHG-Befragung und dem SHG-Workshop waren in diesem Jahr die Vortragsthemen auf das Netzwerk ausgerichtet.
Avin Hell, Kommunikationsmanagerin im UCCH, berichtete über die Netzwerk-Kommunikation, gab praktische Tips zur Darstellung auf der UCCH Plattform und zeigte die wichtigen Kommunikationsthemen für 2017 auf.
Michaela Eggers, Qualitätsmanagerin im UCCH, führte in das Thema Risiko- und Fehlermanagement im UKE ein und erklärte die Prozesse, die zu einer erfolgreichen systematischen Bearbeitung von Fehlern, Risiken und dem Erkennen von Verbesserungspotential führen.
Die anschließenden Gespräche zeigten das große Interesse an der Zusammenarbeit, weitere Wünsche wurden aufgenommen und diskutiert, z. B. die Einführung eines regelmäßigen SHG-Stammtisches.

Weitere Informationen über die UCCH Selbsthilfegruppen

EUROCAN Konsortium
EUROCAN Konsortium

Januar 2017

Internationale Netzwerkarbeit

Das Multidisziplinäre Centrum für maligne Keimzelltumore des Mannes am UKE ist ein Kompetenzzentrum des Martin Zeitz Centrums für Seltene Erkrankungen und Mitglied im Netzwerk des Universitären Cancer Center Hamburg (UCCH). Eine enge Zusammenarbeit besteht dabei zwischen internistischen Onkologen, Urologen, Strahlentherapeuten, Chirurgen, Pathologen, Nuklearmedizinern, Wissenschaftlern und Psychologen.

Dieses Kompetenzteam ist nun von der Europäischen Kommission als Teil des Konsortiums „EUROCAN Testicular Cancer Branch G 3“ anerkannt worden. Ziel dieser Förderung ist es, die bestmöglichen Heilungschancen bei der Therapie der seltenen Tumorerkrankung der Keimzelltumoren des Hodens zu erreichen.

Dazu wird unter Mitwirkung von Prof. Dr. Carsten Bokemeyer, Leiter des Onkologischen Zentrums des UKE, eine europaweit vernetzte Therapie der komplexeren Fälle angestrebt sowie ein europäisches Register der Behandlungsergebnisse eingerichtet. Neben der Verbesserung der Heilungsraten geht es aber auch um die Vermeidung potentieller Spätfolgen der Therapie für die Gruppe dieser meist relativ jungen Krebspatienten.

Dieses Projekt zählt zu den fünf neuen großen Gesundheitsprojekten, an denen sich das UKE auf europäischer Ebene beteiligt.

Weitere Informationen in der Pressemitteilung

Weitere Informationen über das EUROCAN Konsortium

Praxisgemeinschaft in Wilhelmshaven
Praxisgemeinschaft in Wilhelmshaven

Dezember 2016

Uro-onkologische Praxisgemeinschaft neuer UCCH Kooperationspartner

Zum Ende des Jahres erweitert das Hubertus Wald Tumorzentrum – Universitäres Cancer Center Hamburg (UCCH) auch das Netzwerk der niedergelassenen Kooperationspartner. Die Praxisgemeinschaft für Onkologie und Urologie, Wilhelmshaven, unter Dr. med. Gerald Rodemer und Dr. Navid Berdjis trat im Dezember dem UCCH Kompetenznetzwerk bei.

„Wir haben das Bestreben, auch die einzelnen Fachbereiche der Onkologie verstärkt in das Netzwerk einzubringen. Wir heißen Dr. Rodemer und Dr. Berdjis mit ihrem Team im UCCH herzlich willkommen.“ sagt Prof. Dr. Carsten Bokemeyer, Sprecher des UCCH.

Weitere Informationen über die Praxisgemeinschaft für Onkologie und Urologie, Wilhelmshaven

Foto: Mit freundlicher Genehmigung von Dr. Rodemer

Klinikum Wilhelmshaven
Klinikum Wilhelmshaven

Dezember 2016

Neuer UCCH Kooperationspartner aus Wilhelmshaven

Im Universitären Cancer Center Hamburg arbeiten die Kliniken und Institute des UKE eng mit allen externen Kooperationspartnern in einem aktiven Kompetenznetzwerk zusammen. Das Netzwerk wurde nun erweitert: Das Klinikum Wilhelmshaven ist ab sofort zwölfter klinischer Kooperationspartner im UCCH.
Reinhold Keil, Geschäftsführer des Klinikums Wilhelmshaven, Dr. Tanja Trarbach, Geschäfsführende Direktorin des Zentrums für Tumorbiologie und Integrative Medizin, und Priv.-Doz. Dr. Alexandra König, Geschäftsführende Direktorin des Zentrums für Allgemein-, Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie, unterschrieben kürzlich den Kooperationsvertrag mit dem UKE. Ziel ist es, eine Beteiligung ihrer Patienten am Zweitmeinungssystem sowie weiteren Angeboten unseres onkologischen Spitzenzentrums zu ermöglichen.
Das UKE ist mit ca. 200 Kilometern Entfernung das nächstgelegene Kompetenzzentrum für Krebserkrankungen und unterstreicht mit der Kooperation seine Position als überregionaler Maximalversorger.
„ Wir freuen uns, das Klinikum Wilhelmshaven als neuen Kooperationspartner für unser Netzwerk gewonnen zu haben.“, sagt Prof. Dr. Carsten Bokemeyer, Sprecher des UCCH, „Das Klinikum stellt einen starken und verlässlichen Partner in der Nordsee-Region westlich der Elbe dar. Gemeinsam vereinen wir unsere Onkokompetenz und stehen somit als umfassender Ansprechpartner in allen Belangen der Krebsmedizin zur Verfügung.“

Weitere Informationen über das Klinikum Wilhelmshaven

Foto: Mit freundlicher Genehmigung des Klinikums Wilhelmshaven

Hubertus Wald Preisträger
Hubertus Wald Preisträger
Verleihung an Dr. Malte Mohme und Levin Schriewer
Verleihung an Dr. Malte Mohme und Levin Schriewer
UCCH Stipendiaten für 2017
UCCH Stipendiaten für 2017
Viele Zuhörer verfolgen die Vorträge
Viele Zuhörer verfolgen die Vorträge

Dezember 2016

Nachwuchswissenschaftler erhalten Hubertus Wald Preis

Wie wirken Tumorzellen von Hirntumoren (Glioblastomen) auf die Immunantwort des Körpers ein? Welche immunmodulatorischen Prozesse stehen dahinter? Diesen Fragen geht Dr. med. Malte Mohme, Assistenzarzt der Klinik für Neurochirurgie und Wissenschaftler im Hans Dietrich Herrmann Labor für Hirntumorbiologie sowie im Institut für Tumorbiologie nach.
Auf dem diesjährigen UCCH Science Retreat im September wurde er aufgrund seiner Ergebnisse und Präsentation durch die anwesenden UCCH Wissenschaftler für den Hubertus Wald Preis für Nachwuchswissenschaftler gewählt.

Sein UCCH Kollege Levin Schriewer, Medizin-Doktorand im Institut für Immunologie sowie in der Klinik und Poliklinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie und Nuklearmedizin, wurde ebenso für seine Forschungsarbeiten über spezifische Nano-Antikörper, gewonnen aus Lamas, in der Lymphom-Therapie auserwählt.
Beide Wissenschaftler bekamen am 2. Dezember den Hubertus Wald Preis für Nachwuchswissenschaftler von Prof. Dr. Carsten Bokemeyer, Sprecher des UCCH, und Prof. Dr. Klaus Pantel, UCCH Vorstand für Forschungsthemen, verliehen. Der Preis ist mit je 5.000 EUR als Wertschätzung der hervorragenden Leistungen und zur Unterstützung der weiteren Arbeiten dotiert.
Zahlreiche Gratulanten erschienen für die Verleihung der Preise und zollten somit den Wissenschaftlern Respekt für ihre Forschungsaktivitäten.

Darüber hinaus wurden bei der Verleihung auch die UCCH Forschungsstipendien für 2017 vergeben:
Dr. med. Lara Bußmann, Klinik und Poliklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, wird im Labor für Strahlenbiologie und Experimentelle Radioonkologie über Kopf-Hals-Tumoren forschen. Antonia Beitzen-Heineke aus der II. Medizinischen Klinik wird im Institut für Tumorbiologie die Grundlagen der Signaltransduktion bei myeloproliferativen Neoplasien analysieren.

Wir gratulieren allen Preisträgern und Stipendiaten!

Aktueller Bericht über UCCH Forschungsthemen zum Thema Krebs

Fotos: UCCH

Laudatoren gratulieren der Palliativstation
Laudatoren gratulieren der Palliativstation

November 2016

Palliativstation am UKE feiert 5-jähriges Bestehen

„Den Tagen mehr Leben geben“ – dieser Aufgabe hat sich die Palliativstation am UKE als eigenständige Einheit verschrieben. Am 21. November luden der Bereich Palliativmedizin und der Förderverein zur Unterstützung der Palliativmedizin am UKE e.V. zur Jubiläums-Festveranstaltung in das Erika-Haus ein.
Eigentlich war es sogar ein doppeltes Jubiläum: Die ersten Schritte zum Aufbau der Palliativmedizin am UKE wurden vor 10 Jahren begonnen, die eigenständige Station vor 5 Jahren eingerichtet. Maßgeblich an der Entwicklung der letzten 5 Jahre beteiligt waren Prof. Dr. Karin Oechsle und Cornelia Hlawatsch, ärztliche und pflegerische Leitung der Palliativmedizin am UKE, die sich als Gastgeberinnen herzlich bei allen Beteiligten bedankten.

Der UKE-Vorstand, vertreten durch Prof. Dr. Burkhard Göke, Prof. Dr. Uwe Koch-Gromus und Joachim Prölß, zollte in der Laudatio seinen Respekt für die hervorragenden Leistungen und das berufliche Engagement der UKE-Palliativmediziner in den letzten Jahren, gerade in Zeiten in der nicht nur die Hochleistungsmedizin, sondern v.a. der Umgang mit chronischen Leiden in den Fokus rückt.
Prof. Dr. Carsten Bokemeyer als Direktor des Onkologischen Zentrums ging auf die Entwicklung der Palliativmedizin am UKE als integraler Bestandteil der Versorgung ein. Ergänzend zu den stationären, konsiliarischen und ambulanten Angeboten der Palliativmedizin entwickelten sich in den letzten Jahren verschiedene multiprofessionelle Lehr- und Fortbildungskonzepte sowie eine breite Forschungslandschaft im Bereich Palliativmedizin am UKE.
Auch Prof. Dr. Ulrich Kleeberg, Vorstandsvorsitzender der Hamburger Krebsgesellschaft e.V., lobte die humanitäre Arbeit der Palliativmediziner und die gute Zusammenarbeit.
Laudator Dr. Dr. Jürgen Lüthje, Vorstandsvorsitzender des Fördervereins, rief Erinnerungen an die Anfangszeiten der Station wach und freute sich über die Wertschätzung und den guten Geist, die in der Veranstaltung durch die Anwesenden und Laudatoren gezeigt wurde.
In seinem Vortrag "Das Gute Ende. Gelingendes Sterben in Geschichte und Gegenwart" widmete sich Festredner Prof. Dr. Gerhard Schulze, emeritierter Professor der Universität Bamberg, unter anderem der Frage, wie sich Sterbekultur über die Zeit verändert hat, von welchen gesellschaftlichen Paradigmen das Sterben heute geprägt ist und welche Auswirkungen dies auf den Sterbenden selbst, seine Angehörigen und die Palliativmedizin hat.

Auf der Palliativstation kümmert sich ein interdisziplinäres Team aus spezialisierten Ärzten, Pflegenden, Psychologen, Sozialarbeitern, Physio-, Musik- und Kunsttherapeuten, Seelsorgern und ehrenamtlichen Mitarbeitern um die Bedürfnisse der unheilbar erkrankten Patienten und deren Angehörige. Ziel ist es, durch eine umfassende Betreuung die Voraussetzung für eine möglichst hohe Lebensqualität bis zuletzt zu schaffen. Zusätzlich bietet das Palliative Care-Team neben der stationären Versorgung auch eine konsilarische Mitbetreuung und ambulante Sprechstunden an. Die Palliativmedizin am UKE ist fester Bestandteil des Hamburger Hospiz- und Palliativnetzes. Es bestehen Kooperationen mit allen Hospizen, Spezialisierten Ambulanten Palliativversorger-Teams (SAPV) und anderen Hospiz- und Palliativversorgern in und um Hamburg

Weitere Informationen zum Palliativbereich am UKE

Foto:
Vorne von links:
Prof. Dr. Gerhard Schulze, Prof. Dr. Karin Oechsle, Cornelia Hlawatsch
Hinten von links:
Carsten Nordbrock, Prof. Dr. Burkhard Göke, Prof. Dr. Carsten Bokemeyer, Prof. Dr. Ulrich Kleeberg, Joachim Prölß, Prof. Dr. Uwe Koch-Gromus

Fotografin: F. Tomrlin, UKE

Prof. Dr. Morgner-Miehlke
Prof. Dr. Morgner-Miehlke

Oktober 2016

UCCH unter neuer kaufmännischer Leitung

Frau Prof. Dr. med. habil. Andrea Morgner-Miehlke, MHM, (45) hat am 1. Oktober die kaufmännische Leitung des Zentrums für Onkologie als auch des UCCH übernommen. Die gebürtige Oldenburgerin war zuletzt Bereichsleiterin Forschung & Entwicklung der Asklepios Kliniken in Hamburg.

Frau Prof. Morgner-Miehlke studierte Medizin an der Ludwig-Maximilian-Universität München und war langjährig unter anderem als Oberärztin im Bereich Gastroenterologie am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus der TU Dresden tätig. Nach einem Masterstudium der Gesundheitsökonomie verantwortete sie im selben Haus im Geschäftsbereich Vorstand die Organisations- und Unternehmensentwicklung mit Schwerpunkt Netzwerke und Kooperationen. Zudem unterhält sie einen Lehrauftrag an der APOLLON Hochschule der Gesundheitswirtschaft in Bremen mit Schwerpunkt Wissensmanagement.

„Das Krebszentrum hier im UKE hat durch die erneute Auszeichnung als onkologisches Spitzenzentrum in diesem Jahr bereits sehr viel erreicht.“, sagt Prof. Morgner-Miehlke „Ich freue mich, die Umsetzung der Ziele und Themen von nun an unterstützen und begleiten zu können. Für die Weiterentwicklung unseres Krebszentrums möchte ich meine Expertise aus Medizin und Unternehmensmanagement einbringen, wobei mir dabei die optimale Vernetzung aller Bereiche besonders am Herzen liegt.“

Brustkrebstag im Foyer des Neuen Klinikums
Brustkrebstag im Foyer des Neuen Klinikums
Das Organisationsteam des Brustkrebstages
Das Organisationsteam des Brustkrebstages

Oktober 2016

Erfolgreicher Informationstag Brustkrebs

Im Rahmen des Brustkrebsmonats Oktober veranstaltete das Brustkrebszentrum am 05. Oktober den Informationstag Brustkrebs im Neuen Klinikum. In 27 Vorträgen und 3 Workshops konnten sich die zahlreichen Besucher über alle Aspekte der Erkrankung Brustkrebs informieren. Selbsthilfegruppen, Dachorganisationen, Stiftungen und Gesellschaften boten ein breites Spektrum an Informationen und Mitmach-Aktionen bei den Informationsständen an. Ziel war es, den direkten Austausch mit den Interessierten zu fördern.

Fotos: Felizitas Tomrlin, Fotografik und UCCH

Arabische Onkologen Gruppe I
Arabische Onkologen Gruppe I
Arabische Onkologen Gruppe II
Arabische Onkologen Gruppe II

September 2016

Besuch aus arabischen Ländern

Jedes Jahr veranstaltet das UCCH einen internationalen Kurs zu kolorektalem Krebs unter der Leitung von Prof. Dr. Carsten Bokemeyer, Prof. Dr. Dirk Arnold und Priv.-Doz. Dr. Alexander Stein. Nach Besuchen aus China und Portugal kamen in diesem Jahr gleich zwei Gruppen aus arabischen Ländern zum fachlichen Austausch nach Hamburg. Die arabischen Onkologen aus Saudi-Arabien, Iran, Irak, Libanon, Oman, Kuwait, Ägypten und Dubai zeigten sich sehr interessiert an der interdisziplinären Behandlung von Krebspatienten und hatten vielen Fragen zu den verschiedenen Aspekten der Forschung, Diagnostik und Therapie von kolorektalem Karzinom.

Fotos: UCCH

Leitungsteam des Research Retreats
Leitungsteam des Research Retreats

September 2016

UCCH Research Retreat 2016

Bereits zum 8. Mal fand der diesjährige UCCH Research Retreat im Tagungszentrum Jesteburg statt. Knapp 70 UCCH Wissenschaftler und Ärzte trafen sich 2 Tage lang, um sich über ihre aktuellen Krebsforschungsprojekte, Studien und Publikationen auszutauschen.

„Der Research Retreat ist die wichtigste Forschungsveranstaltung im UCCH Jahreskalender. Nirgendwo sonst bekommen unsere Wissenschaftler und Ärzte einen solch ausführlichen und doch kompakten Überblick über die Forschungslandschaft des UCCH“ so Prof. Dr. Carsten Bokemeyer, Sprecher des UCCH.
„Über 40 Vorträge aus über 11 Forschungsfeldern zeigen die rege wissenschaftliche Tätigkeit im UCCH, die wir sehr gerne fördern.“, ergänzt Prof. Dr. Jörg Haier, Direktor des UCCH.

Das Besondere dabei – auch Nachwuchswissenschaftler kommen zu Wort.
„In diesem sehr kollegialen Rahmen können unsere Nachwuchswissenschaftler lernen, sich im wissenschaftlichen Umfeld zu präsentieren und Fragen zu ihrem Forschungsprojekt zu beantworten“, sagt Prof. Dr. Klaus Pantel, UCCH Vorstandsmitglied für Forschungsthemen. „Diese Bemühungen honorieren wir jährlich mit einem Nachwuchsförderpreis für Onkologische Forschung, dessen Preisträger wir gemeinsam per Wahl bestimmen, als auch mit der Vergabe von Forschungsstipendien.“

Den Nachwuchsförderpreis haben erhalten:
Dr. Malte Mohme (Neurochirurgie) und Levin Schriewer (Immunologie/Diagn. Radiologie).
Antonia Beitzen-Heineke (II. Med) und Dr. Lara Bußmann (HNO) werden zukünftig ein Forschungsstipendium erhalten (UCCH Research Fellowship).

Weitere Infos zu den UCCH Forschungsprogrammen und -angeboten

Fotos: UCCH

September 2016

Erfolgreicher Tag des Wissens auch unter Beteiligung des UCCH

Bei schönstem Sonnenschein kamen am Samstag, 10. September, zahlreiche große und kleine Besucher in das UKE (Campus Lehre), um zu lernen, zu staunen und kleine Experimente selbst durchzuführen. Schwerpunkt der hamburgweiten Veranstaltung war das Thema "Life Sciences", viele an der Forschung beteiligten Unternehmen hatten sich Aktionen und anschauliche Versuche ausgedacht.

Die Senatorin für Wissenschaft und Forschung, Katharina Fegebank, und der UKE-Vorstand und Dekan Prof. Dr. Dr. Uwe Koch-Gromus eröffneten die Veranstaltung mit einem kleinen Experiment der NDR-Wisenschaftsshow "Plietsch", die vor dem Campus Forschung ihre Versuchsstation aufgebaut hatte.

Im Gebäude Campus Lehre konnten die Besucher den Wissenschaftlern über die Schulter schauen oder selbst Experimente durchführen.

Das UCCH war auch vertreten mit einem Wissensquiz für Kinder, einem Fragespiel zur Vorbeugung von Krebserkrankungen und einer Mikroskopierstation, bei der die Unterschiede zwischen gesunden und Tumor-Zellen von den Wissenschaftlern erläutert wurde.

Darüberhinaus gab Prof. Pantel, Leiter des Instituts für Tumorbiologie, in seinem Vortrag Einblicke zum aktuellen Stand der personalisierten Krebsdiagnostik und -therapie.

Weitere Informationen über den Tag des Wissens

Fotos: UCCH

Tag des Wissens

Tag des Wissens am 10. September im UKE
Tag des Wissens

Senatorin für Wissenschaft und Forschung Katharina Fegebank sowie UKE-Vorstand und Dekan Prof. Dr. Dr. Uwe Koch-Gromus eröffneten die Veranstaltung
Tag des Wissens

Erster Versuch des Tages: Himbeereis-Herstellung in Rekordzeit
Tag des Wissens

Interessierte Besucher bei den Aktionen des UCCH
ESAB Meeting 2016
ESAB Meeting 2016

September 2016

Externer wissenschaftlicher Beirat besucht das UCCH

Die Arbeit eines onkologischen Spitzenzentrums ist sehr vielschichtig und komplex. Das UCCH greift bei fundamentalen Fragen auf einen externen wissenschaftlichen Beirat von international bekannten Krebsexperten zurück, die aus ihren Bereichen neue Impulse und Ideen zur strategischen Unterstützung einbringen können.

Der externe wissenschaftliche UCCH Beirat traf diese Woche mit Vertretern des UCCH zusammen, um die neue Förderperiode und die strukturelle Ausrichtung des onkologischen Spitzenzentrums zu diskutieren. Die Mitglieder sind:

  • Professor Kevin CP Conlon MA MCh MBA FRCSI FACS FRCS FTCD aus Dublin, Irland
  • Prof. Dr. Dr. Jürgen Debus aus Heidelberg
  • Prof. Dr. med. Martin F. Fey aus Bern, Schweiz
  • Professor Christoffer Johansen aus Kopenhagen, Dänemark
  • Håkan Mellstedt, MD, Ph.D. aus Stockholm, Schweden
  • Professor, MD DMSc, Jens Overgaard aus Aarhus, Dänemark

Die internationale Zusammenarbeit ist essentieller Baustein der Arbeit eines onkologischen Spitzenzentrums. Natürlich unterscheidet sich in den einzelnen Ländern die Arbeit im gesundheitspolitischen Umfeld, aber gerade die Planung von wissenschaftlichen Schwerpunkten und –Programmen lebt von diesem kollegialen Austausch. So wurden Themen zu klinischer Forschung, Entwicklung von neuen Studien und die strategische Ausrichtung diskutiert. Einer der Schwerpunkte war auch die Positionierung zum Thema “Präsizionsmedizin”.

Der Beirat tagt im Abstand von zwei Jahren.

Fotos: UCCH

Palliativversorgung
Palliativmedizin am UKE

August 2016

Neues Forschungsvorhaben untersucht Verbesserungsmöglichkeiten in der Versorgung von unheilbar erkrankten Krebspatienten

Die spezialisierte Palliativversorgung umfasst die Behandlung von unheilbar erkrankten Krebspatienten auf einer Palliativstation oder zu Hause durch ein sog. SAPV-Team (spezialisierte ambulante Palliativversorgung). Die Deutsche Krebshilfe e.V. unterstützt nun ein neues Forschungsvorhaben, das die Versorgungsqualität in der spezialisierten Palliativversorgung am Beispiel von Hamburg untersucht.

Bisher ist nicht hinlänglich bekannt, welchen Bedürfnissen, Symptomen und Problemen von unheilbar erkrankten Krebspatienten die Behandlung im Rahmen der spezialisierten Palliativversorgung wirklich gerecht werden kann und welche womöglich doch unerfüllt bleiben.
Nun hat die Deutschen Krebshilfe e.V. Wissenschaftlern des Universitären Cancer Center Hamburg am Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf unter Leitung von Prof. Dr. med. Karin Oechsle (Ärztliche Leiterin des Bereich Palliativmedizin der 2. Medizinischen Klinik), Prof. Dr. phil. Holger Schulz (Stiftungslehrstuhl Klinische Versorgungsforschung am Institut und Poliklinik für Medizinische Psychologie) sowie Dr. phil. Frank Schulz-Kindermann (Leiter der psychoonkologischen Spezialambulanz am Institut und Poliklinik für Medizinische Psychologie) eine finanzielle Unterstützung in Höhe von 237.850 Euro für das Projekt „Bedürfnisse, Symptome und Problemstellungen von Patienten in der spezialisierten ambulanten und stationären Palliativversorgung bei flächendeckender Umsetzung am Beispiel von Hamburg“ bewilligt.

Das Projekt wird gemeinsam mit einem Netzwerk aus spezialisierten ambulanten und stationären Palliativversorgern in Hamburg durchgeführt: Das Palliativteam (Dr. Maja Falckenberg, Annette Rommel, Kerstin Hafenbrack), PalliativPartner Hamburg GbR (Dr. Wiebke Hollburg, Dr. Claudia Wenzel, Dr. Sigrun Müller-Hagen, Sven Goldbach, Udo Hansen), Palliativnetz Hamburg-West e.V. (Denise Kirsch), Palliativstation Agaplesion Diakonieklinikum Hamburg (Dr. Eva Müller), Onkologische Palliativeinheit Albertinen-Krankenhaus (Dr. Joachim Guntau) und Palliativstation Asklepios Westklinikum Hamburg (Maike Fobbe-Maeke, Marten Müller).

Hamburg hat als erstes Bundesland Deutschlands eine flächendeckende ambulante und stationäre spezialisierte Palliativversorgung entsprechend aller derzeit existierenden gesetzlichen Vorgaben umgesetzt. Daher ist Hamburg prädestiniert, um exemplarisch aufzuzeigen, welchen Bedürfnissen der Patienten diese vollständig umgesetzte spezialisierte Palliativversorgung in Deutschland tatsächlich gerecht wird bzw. welchen Symptomen und Problemen sterbenskranker Patienten dennoch bisher nicht ausreichend gut begegnet werden kann.

Im Projekt werden in einem 12-Monats-Zeitraum alle unheilbar kranken Patienten und ihre Angehörigen, die neu in eine spezialisierte Palliativversorgung in Hamburg aufgenommen werden, ab dem Erstkontakt zu einem Palliativversorger im Hinblick auf ihre Symptomatik und ihre Bedürfnisse befragt und untersucht. So soll sichergestellt werden, dass sie auch in ihrer letzten Lebensphase qualitativ hochwertig versorgt werden.

Bild: Mit freundlicher Genehmigung der Künstlerin, Sigrid Mathiszig

Juli 2016

Weltweiter Patiententag für Kopf-Hals-Tumore 27. Juli 2016

Am 27. Juli wird weltweit der Tage für Kopf-Hals-Tumore, der World Head and Neck Cancer Day begangen. In den USA wird er von den Initiatoren wie dem US-Schauspieler Michael Douglas und dem ehemaligen US-Präsidenten Bill Clinton begleitet - deutschlandweit hatte die Koordination der Leiter des Kopf-Hals-Tumorzentrums im UCCH, Prof. Dr. Rainald Knecht, inne. Ein Tag für Kopf-Hals-Tumore für interessierte Besucher und Patienten unterstützte hier im UKE die weltweiten Bemühungen, die Information und den Austausch zu diesem Thema zu fokussieren.

Zahlreiche Besucher folgten der Einladung und nutzen die Gelegenheit, sich in Kurzvorträgen zu informieren, das Organmodell näher zu erforschen oder den Kontakt mit den Selbsthilfegruppen-Vertretern zu suchen. Besonders gefragt waren die kostenlosen Untersuchungen, so z. B. der Ultraschall, ein HPV-Schnelltest sowie Endoskopie von Kehlkopf und Rachen.

Ebenso genutzt wurden die Beratungsangebote für pflegende Angehörige oder Möglichkeiten in der palliativen Situation. Darüber hinaus stellte das UCCH Zusatzangebote wie Komplementärmedizinische Beratung oder Sport und Bewegung bei Krebs der zentralen UCCH-Anlaufstelle vor.

Fotos: UCCH

Weitere Informationen zu den Angeboten des Kopf-Hals-Tumorzentrums

Besucher

Zahlreiche Besucher nutzten die Gelegenheit zum Beratungsgespräch oder zur kostenlosen Untersuchung
Mundhöhlen-Modell

Ein Mundhöhlen-Modell veranschaulichte die verschiedenen Krebsarten
Prof. Knecht

Prof. Rainald Knecht, der Leiter des Kopf-Hals-Tumorzentrums, eröffnete die Veranstaltung
Ultraschall

Eine der kostenlosen Untersuchungen war der Ultraschall

Juli 2016

Rudern gegen Krebs

Bereits zum siebten Mal startete am Samstag die Benefizregatta „Rudern gegen Krebs“ auf der Hamburger Außenalster. Unter der Schirmherrschaft von Andy Grote, Senator für Inneres und Sport der Freien und Hansestadt Hamburg, ruderten 58 Vierer-Mannschaften für einen guten Zweck. Die Erlöse der 7. Benefizregatta „Rudern gegen Krebs“ kommen dem Sport- und Bewegungsprogramm im Hubertus Wald Tumorzentrum – Universitäres Cancer Center Hamburg (UCCH) am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf zugute. Ziel des geförderten Projekts ist es, die Lebensqualität von an Krebs erkrankten Patienten entscheidend zu verbessern.

„Rudern gegen Krebs“ wird von der Stiftung Leben mit Krebs in Kooperation mit dem Hubertus Wald Tumorzentrum – Universitäres Cancer Center Hamburg und der Ruder-Gesellschaft HANSA ausgetragen.

Ein Highlight des Tages war das Sonderrennen „Senat“ gegen „Mediziner“. Das Senatsboot war von Sportsenator Andy Grote, Christoph Holstein (Staatsrat für Sport), Elke Badde (Staatsrätin für Gesundheit und Verbraucherschutz) sowie Werner Glowik (Vorsitzender Landesruderverband Hamburg) besetzt. Das Team der Mediziner bestand aus Mitgliedern des Universitären Cancer Centers: Prof. Dr. med. Stefan Rutkowski (Direktor der Klinik und Poliklinik für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie), Prof. Dr. med. Cordula Petersen (Direktorin der Klinik und Poliklinik für Strahlentherapie und Radioonkologie), Dr. Ute Straub (Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie) sowie als Unterstützung aus der RG Hansa: Jörn Franck. Am Ende musste sich das Boot der Senatoren sehr knapp geschlagen geben.

Weiterer Meilenstein waren die Patientenrennen – der Jubel und die Anfeuerungsrufe am Ufer schallten über die ganze Außenalster als die Patientenboote sich der Zielgeraden näherten. Den Wettkampf für sich entscheiden konnte das Team „Trave Nessie“ vor den Teams „Lübsche Hydra“, „Säbelzahn“ und „Killerwal“.

Auch die Einsteiger- und Expertenrennen liefen hervorragend – beide Rennen gewannen UKE-Boote (Einsteiger: Jörgs Sportlerherzen mit Besatzung aus der HNO, Experten: Herzschlag mit Besatzung aus dem UHZ).

Das tolle Kaiserwetter an der Alster lockte viele Besucher, ein buntes Rahmenprogramm begleitete die Veranstaltung. Für viele stand fest – wir kommen wieder!

Das UCCH dankt allen Teilnehmern, Spendern, Sponsoren für ihren Einsatz, v.a. den engagierten Verantwortlichen der Stiftung Leben mit Krebs und den enthusiastischen Gastgebern, der Ruder-Gesellschaft Hansa e.V..

Fotos: Ruder-Gesellschaft HANSA Hamburg und UCCH

Rudern gegen Krebs ist eine Benefizveranstaltung zugunsten von Krebspatienten/innen - Fotos: Ruder-Gesellschaft HANSA Hamburg
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Rudern gegen Krebs ist eine Benefizveranstaltung zugunsten von Krebspatienten/innen
Das Rennen fand wie jedes Jahr auf der Hamburger Außenalster statt
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Das Rennen fand wie jedes Jahr auf der Hamburger Außenalster statt
Siegerehrung Senat und Mediziner - Rennen

Siegerehrung Senat und Mediziner - Rennen
Die Gewinner der Patiententeams - Herzlichen Glückwunsch!
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Die Gewinner der Patiententeams - Herzlichen Glückwunsch!
Die Teams der Plätze eins bis drei in der Einsteigerklasse
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Die Teams der Plätze eins bis drei in der Einsteigerklasse
Großer Jubel auch bei den Siegern im Expertenrennen
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Großer Jubel auch bei den Siegern im Expertenrennen

Juli 2016

Krebszentrum des UKE als einziges onkologisches Exzellenzzentrum in Norddeutschland ausgezeichnet

Große Auszeichnung für die Krebsmedizin des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE): Die Deutsche Krebshilfe hat das Hubertus Wald Tumorzentrum – Universitäres Cancer Center Hamburg (UCCH) nach einer umfangreichen Begutachtung durch internationale Experten erneut als Onkologisches Spitzenzentrum ernannt.

Mit der Auszeichnung verbunden ist zunächst eine Förderung von 1,5 Millionen Euro für die nächsten zwei Jahre, weitere 1,5 Millionen Euro können nach erneuter positiver Zwischenbegutachtung bereitgestellt werden. Das UCCH vereint alle an Diagnostik, Therapie und Forschung beteiligten Kliniken und Institute innerhalb des UKE und arbeitet in der Metropolregion Hamburg mit zahlreichen Partnern in Versorgung und Wissenschaft zusammen.

Pressemitteilung vom 07. Juli 2016

Wissenschaftler schaut in das Okular eines Mikroskops
Translationale Krebsforschung für UCCH-Nachwuchswissenschaftler

Juni 2016

Anmeldestart zum diesjährigen UCCH-Trainingsprogramm “Translational Cancer Research for Junior Scientists”!

"Translational Cancer Research for Junior Scientists" ist ein Trainings- bzw. Fortbildungsprogramm, das sich an naturwissenschaftliche Doktoranden und Junior Postdocs der UCCH-Partnerkliniken und -institute richtet, die ein krebsbezogenes Forschungsthema bearbeiten und ein starkes Interesse an translationaler Krebsforschung mitbringen. Die im Rahmen des Programms angebotenen Module haben zum Ziel, den teilnehmenden Nachwuchswissenschaftlern ein besseres Verständnis translationaler Forschung zu vermitteln und ihnen Impulse zu geben, ihre gegenwärtige oder zukünftige Forschungsarbeit auf größtmöglichen Anwendungsbezug in der Krebsmedizin auszurichten.

Wir weisen darauf hin, dass es sich bei diesem Programm nicht um ein PhD-Programm im klassischen Sinne handelt. Es ist also nicht möglich, auf diesem Wege einen akademischen Abschluss zu erzielen. Das Programm stellt jedoch eine gute Möglichkeit dar, den eigenen Horizont zu erweitern und sich mit Wissenschaftlern und Ärzten auf dem Gebiet der translationalen Krebsmedizin zu vernetzen. Die angebotenen Module können (das Einverständnis des verantwortlichen PI vorausgesetzt) begleitend zum eigenen Forschungsprojekt durchgeführt werden. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, ist eine Anmeldung erforderlich.

Deadline zur Anmeldung: 19. August 2016

Flyer: UCCH Training Program 2016

Ansprechpartnerin: Dr. Natascha Kömm ( +49 (0) 40 7410 - 57932 , n.koemm@uke.de )

Alle weiteren Informationen zu den Modulen und zur Anmeldung stehen auf unserer englischsprachigen Website zur Verfügung.

Wissenschaftler hält Pipette in der Hand
Forschungsstipendium für Assistenzärzte

Mai 2016

Ausschreibung der UCCH Research Fellowships 2017

Das Hubertus Wald Tumorzentrum – Universitäres Cancer Center Hamburg (UCCH) schreibt derzeit bis zu vier Stellen als sogenannte UCCH Research Fellowships (UCCH-Drittelstipendien) aus. Diese Stellen werden auf Bewerbung an Assistenzärztinnen/-ärzte im 2. bis 5. Ausbildungsjahr vergeben, die sich durch ein hohes Interesse an experimenteller klinischer Forschung auszeichnen. Der Forschungsaufenthalt dauert maximal ein Jahr und beginnt im Januar 2017. In dieser Zeit wird die vollständige Freistellung des Klinikers für translationale, laborbezogene Forschung gefördert.

Das besondere Element dieser Stipendien zur Förderung der Verbundforschung innerhalb des Universitären Cancer Centers Hamburg ist die Abgabe und Freistellung des Stipendiaten aus einer klinischen UCCH-Abteilung in eine UCCH-Abteilung mit vorwiegend wissenschaftlichen, experimentellen Tätigkeiten. Daher ist es nicht möglich, das Forschungsprojekt in einem Labor der eigenen Klinik durchzuführen.

Umfassende Informationen zu den Stipendien sowie zum Bewerbungsprozess können der folgenden pdf-Datei entnommen werden:

UCCH Research Fellowships 2017

Die Auswahl geschieht traditionsgemäß durch ein mehrköpfiges Gremium im Rahmen des UCCH Research Retreat. Bewerber stellen hierzu das in Aussicht genommene Projekt in Form eines Kurzvortrags beim Retreat vor. Dieser findet am 23. und 24. September 2016 in Jesteburg, Lüneburger Heide statt.

Deadline zur Bewerbung für das UCCH Research Fellowship, zur Anmeldung für den UCCH Research Retreat und zur Einreichung eines Abstracts ist der 29. Juli 2016!

Die Anmeldung zum UCCH Research Retreat ist online unter www.uke.de/ucch-research-retreat möglich.

Tagungshotel Jesteburg (Vorderansicht)
UCCH Research Retreat in der Lüneburger Heide

Mai 2016

Anmeldestart zum VIII. UCCH Research Retreat 2016!

Das Hubertus Wald Tumorzentrum - Universitäres Cancer Center Hamburg (UCCH) lädt UKE-Wissenschaftlerinnen/Wissenschaftler sowie -Ärztinnen/Ärzte ein, für anderthalb Tage am diesjährigen UCCH Research Retreat in der Lüneburger Heide teilzunehmen, um mit Fachkolleginnen und -kollegen zum wissenschaftlichen Austausch zu Themen aus experimenteller, translationaler, klinischer und epidemiologischer Krebsforschung sowie der Versorgungsforschung in der Krebsmedizin zusammenzukommen. Die Teilnahme ist kostenfrei, unabhängig davon, ob Sie bei Ihrer Teilnahme einen wissenschaftlichen Vortrag präsentieren möchten.

Termin: 23. bis 24. September 2016
Tagungsort: Tagungshotel Jesteburg, Itzenbütteler Straße 35, 21266 Jesteburg
Deadline zur Anmeldung und Zusendung Ihres Abstracts: 29. Juli 2016

Anmeldung:
Auf der Website www.uke.de/ucch-research-retreat (in englischer Sprache) finden Sie alle weiteren Informationen rund um die Veranstaltung, unser Online-Anmeldeformular sowie alle Dateivorlagen, die zur Teilnahme erforderlich sind. Außerdem finden Sie hier Informationen zur Bewerbung für das UCCH Research Fellowship (UCCH-Drittelstipendium) für forschungsinteressierte Assistenzärztinnen und -ärzte sowie zur Verleihung des Hubertus-Wald-Nachwuchsförderpreises für onkologische Forschung.

Ansprechpartnerin:

Anmeldung Sprechstunde
Sprechstunde des Brustzentrums

April 2016

Brustzentrum: Genetischer Test der Gene BRCA 1 und BRCA 2 gibt Auskunft über Veranlagung für familiären Brust- und Eierstockkrebs

Sie haben einen Fall von Brust- oder Eierstockkrebs in der Familie und möchten gerne Ihr eigenes Risiko abschätzen lassen? Am Brustzentrum des UKE können Sie eine Beratung und Betreuung für Personen mit einer genetischen Veranlagung zu Brust- oder Eierstockkrebs wahrnehmen.
Mittels familiären Stammbaum, Computeranalyse und einem genetischen Bluttest werden Sie über Ihre Situation aufgeklärt und es wird mit Ihnen besprochen, ob weitere Maßnahmen zur Vorbeugung bzw. Behandlung notwendig sind.

Bei den folgenden Familienkonstellationen ist eine genetische Testung der Gene BRCA1 und BRCA2 sinnvoll.
Familien mit:

  • mindestens zwei an Brustkrebs erkrankten Frauen, davon eine mit einem
    Ersterkrankungsalter vor dem 51. Lebensjahr
  • mindestens einer an Brustkrebs erkrankten Frau und mindestens einer an
    Eierstockkrebs erkrankten Frau oder einer an Brust- und Eierstockkrebs
    erkrankten Frau
  • mindestens zwei an Eierstockkrebs erkrankten Frauen
  • mindestens einer an beidseitigem Brustkrebs erkrankten Frau, deren
    Ersterkrankung vor dem 51. Lebensjahr diagnostiziert wurde
  • mindestens einer an Brustkrebs erkrankten Frau vor dem 36. Lebensjahr
  • mindestens einem an Brustkrebs erkrankten Mann und zusätzlich einer an
    Brust– oder Eierstockkrebs erkrankten Person
  • mindestens drei an Brustkrebs erkrankten Frauen unabhängig vom
    Ersterkrankungsalter


Alle weiteren Informationen finden Sie auf den Seiten des Brustkrebszentrums, einem der fünf Organkrebszentren des UCCH:
Brustzentrum

Das Brustzentrum ist Zentrum des Deutschen Konsortiums Familiärer Brust- und Eierstockkrebs der Deutschen Krebshilfe. Weitere Informationen erhalten Sie auf den Internetseiten des BRCA Netzwerkes
BRCA Netzwerk e.V.

Weltkrebstag
Patienteninformationstag 4. Februar

Februar 2016

Weltkrebstag 4. Februar - Aktiv gegen Krebs

Der jährliche Weltkrebstag stand in diesem Jahr unter dem Motto "Wir können. Ich kann." ("WeCanICan"). Dabei wurde die partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Arzt und Patient in den Vordergrund gestellt sowie der Gedanke gestärkt, dass jeder Einzelne zum Fortschritt in der Krebsbekämpfung beitragen kann.

Zahlreiche Besucher kamen zu unserem jährlichen Patienteninformationstag, um sich über die aktuellen Entwicklungen in der Krebsmedizin und die Angebote des UKE zu informieren.

Das ausführliche Vortrags- und Informationsprogramm folgte dem Motto, den direkten Dialog zwischen Patient, Angehörige oder Interessierte und unseren Behandlern zu stärken. Während des "Meet the expert" hatten die Besucher die Gelegenheit, ihre Fragen direkt an die anwesenden Ärzte zu stellen.

Die Zusammenarbeit mit unseren Selbsthilfegruppen stand dabei an oberster Stelle. Mehrere Selbsthilfegruppen waren anwesend und luden zum regen Informationsaustausch an ihren Infoständen ein.

Flyer zum Patienteninformationstag "Aktiv gegen Krebs" am 4. Februar 2016

Poster zum Patienteninformationstag "Aktiv gegen Krebs" am 4. Februar 2016

Prof. Dr. Jörg Haier - neuer UCCH Direktor
Bild mit freundlicher Genehmigung des UKM

Dezember 2015

Prof. Dr. Jörg Haier neuer Direktor des UCCH

Prof. Dr. Jörg Haier hat am 1. Dezember die Stelle als Direktor des Hubertus Wald Tumorzentrums – Universitäres Cancer Center Hamburg (UCCH) übernommen.

Seine Funktion am UKE wird er gemeinsam mit dem Sprecher Prof. Dr. Carsten Bokemeyer und dem geschäftsführenden Vorstand des UCCH ausüben. Er war zuvor am Universitätsklinikum Münster tätig, wo er neun Jahre die koordinierende Leitung des dortigen Comprehensive Cancer Centers inne hatte.

Er wird insbesondere seine Expertise zur Tumorepidemiologie und -dokumentation sowie zur translationalen Forschung im Bereich Biomarker ins UKE einbringen.

Das Team des UCCH heißt ihn herzlich willkommen!

Weitere Informationen zu Prof. Dr. Jörg Haier

Weitere Informationen zur Leitungsstruktur des UCCH

Neuer Internetauftritt des UCCH
Wir sind online!

Dezember 2015

Neuer Internetauftritt des UCCH

Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf präsentiert sich seit Dezember online im neuen Gewand. Ein Mammutprogramm: Mehr als 10.000 Unterseiten wurden überarbeitet - mehrere hundert Mitarbeiter waren über Monate am Entwicklungsprozess beteiligt.

So wurden auch die Internetseiten des Hubertus Wald Tumorzentrum - Universitäres Cancer Center Hamburg (UCCH) überarbeitet. Das Ziel war es, die Seiten nicht nur optisch ansprechender zu gestalten, sondern auch die Informationen und vielfältigen Strukturen besser zu verdeutlichen.

Wir freuen uns über Ihr Feedback bei Fragen, Anregungen oder Kritik unter Email .

Die Preisträger nach der Verleihung vor dem altehrwürdigen Medizinischen Museum.
Nach der Verleihung präsentierten die Preisträger ihre Urkunden.

September 2015

Italienische Krebsforscherin erhält den Hubertus-Wald-Preis 2015

Alle zwei Jahre vergibt das Hubertus Wald Tumorzentrum den Hubertus-Wald-Preis für Onkologie an namhafte internationale Forscher, die die Krebsmedizin entscheidend voran gebracht haben. Am 17.09.2015 wurde der Preis bereits zum fünften Mal verliehen. Die Preisträgerin Prof. Dr. Lisa Licitra arbeitet am Nationalen Tumorzentrum in Mailand, Italien, und wurde für ihre herausragenden Leistungen auf dem Gebiet der Kopf-Hals-Tumore geehrt. Überreicht wurde der Preis von Dr. Günther Hess, Vorsitzender des Kuratoriums der Hubertus-Wald-Stiftung, Prof. Dr. Uwe Koch-Gromus, Dekan der medizinischen Fakultät der Universität Hamburg, sowie Prof. Dr. Carsten Bokemeyer, Sprecher des Hubertus Wald Tumorzentrums. Prof. Dr. Rainald Knecht, Leiter des Kopf-Hals-Tumorzentrums am UKE, hielt eine sehr persönliche Laudatio für die sichtlich gerührte Preisträgerin.

Darüberhinaus ist es stets ein Anliegen des Tumorzentrums, Forscher aus den eigenen Reihen zu ehren, die sich um die translationale Forschung, d.h. die direkte Übersetzung ihrer Forschungsergebnisse in eine verbesserte Behandlung von Patienten, verdient gemacht haben.

Den Hubertus-Wald-Nachwuchsförderpreis für onkologische Forschung erhielten Dr. Stefan Horn, Forschungsabteilung Zell- und Gentherapie an der Klinik für Stammzelltransplantation, und Dr. Wael Mansour, Labor für Strahlenbiologie und Experimentelle Radioonkologie an der Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie. Mit UCCH-Forschungsstipendien wurden Simon Schliffke, II. Medizinische Klinik, Janna-Lisa Velthaus, II. Medizinische Klinik, Dr. Yvonne Goy, Ambulanzzentrum (Strahlentherapie) und Dr. Lara Bußmann, Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde ausgezeichnet.

Wir gratulieren herzlich allen Preisträgern!

Weitere Informationen zu Forschung im UCCH

UCCH Research Retreat
Tagungshotel Jesteburg

September 2015

VII. Annual UCCH Research Retreat

Am 11. und 12. September 2015 trafen sich 70 Wissenschaftler und Ärzte der zum Hubertus Wald Tumorzentrum - Universitäres Cancer Center Hamburg (UCCH) gehörenden Kliniken und Institute zum „UCCH Research Retreat“, der bereits das 7. Mal in Folge in Jesteburg stattfand.

Ziel dieser jährlichen Veranstaltung sind der Austausch und die Vernetzung von Wissenschaftlern und forschenden Ärzten über die Fachgrenzen hinweg, um die klinische, experimentelle und translationale Krebsforschung am UKE weiter voranzutreiben.

Hierbei spielt auch die Nachwuchsförderung eine wichtige Rolle: Auch in diesem Jahr wurden nach Abstimmung eines Expertengremiums und der anwesenden Teilnehmer zwei Nachwuchswissenschaftler mit dem „Hubertus-Wald-Nachwuchsförderpreis für onkologische Forschung“ ausgezeichnet.

Der Preis ist mit 4.000 Euro Projektförderung und 1.000 Euro Preisgeld dotiert und wird an junge Forscher vergeben, welche ein besonders exzellentes Projekt mit hohem interdisziplinären Vernetzungspotential vorstellen.

Ausgezeichnet wurden

  • Dr. Stefan Horn, Interdisziplinäre Klinik und Poliklinik für Stammzelltransplantation, mit dem Projekt „Defining the roles of Akt isoforms in hematopoietic cell transformation and leukemogenesis“ und
  • Dr. Wael Yassin Mansour, Klinik und Poliklinik für Strahlentherapie und Radioonkologie, für sein Projekt „Specific radiosensitization of prostate cancer via targeting double strand break repair: A first step towards personalized radiotherapy“.

Ferner erhielten 4 Assistenzärzte das sogenannte „UCCH-Forschungsstipendium“, das ihnen ermöglicht, sich ein Jahr lang – freigestellt von allen klinischen Verpflichtungen – ganz ihren Forschungsprojekten zu widmen.

Die diesjährigen Stipendiaten sind:

  • Dr. Lara Bußmann, Klinik und Poliklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde mit ihrem Projekt „Charakterisierung des Aktivitätsmusters von Tyrosinkinasen bei Kopf-Hals-Tumoren: Identifizierung neuer Ziele für die molekulare Therapie“,
  • Dr. Yvonne Goy, Ambulanzzentrum (Strahlentherapie), mit ihrem Projekt „DNA-Schadensantwort nach Bestrahlung in CTCs beim Mammakarzinom – Expression und Aktivierung der DNA-Reparaturmarker RAD51 und CHK1 in PTCs und CTCs“
  • Simon Schliffke aus der II. Medizinischen Klinik und Poliklinik für sein Forschungsvorhaben „Receptor for activated kinase 1 (RACK1) and pathologic B-cell receptor signaling in chronic lymphocytic leukemia (CLL)“ und
  • Janna-Lisa Velthaus, II. Medizinische Klinik und Poliklinik, mit dem Projekttitel „Biomarker analysis in the nationwide CHARTA trial and preclinical development of novel approaches to minimize anti-angiogenic therapy resistance“.

Wir gratulieren herzlich allen Preisträgern!

Schüler der Krebspräventionskampagne mit Revolverheld und Sky du Mont
Vorbilder hautnah: Revolverheld und Sky du Mont mit den Schülern

Juni 2015

10-jähriges Jubliäum für die Präventionskampagne "Nichtrauchen ist cool"

Das Präventionsprogramm „Nichtrauchen ist cool“ feierte im Frühsommer 2015 sein 10-jähriges Jubiläum im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. Bisher wurden über 80.000 Schüler zwischen 10 und 13 Jahren aus mehr als 250 Schulen in Norddeutschland über die Gefahren des Rauchens durch die UKE-Ärzte aufgeklärt.

Zahlreiche Prominente unterstützen "Nichtrauchen ist cool". Einige von Ihnen nahmen am Donnerstag, 28. Mai 2015, an der Jubiläumsveranstaltung im Hörsaal der Alten Frauenklinik und der anschließenden Pressekonferenz teil: Zu Gast waren die Band Revolverheld und die Schauspieler Svenja Beneke und Sky du Mont.

Im Publikum des Jubiläumsvortrages saßen ca. 200 Schüler aus verschiedenen Schulen in Hamburg – mit vielen Wortbeiträgen und Fragen zeigten sie großes Interesse an den Inhalten der Veranstaltung. Als eine junge Patientin, die geraucht hatte und an Lungenkrebs erkrankt ist, von ihrer Geschichte erzählte, war es mucksmäuschenstill im Hörsaal.

Auch die Prominenten sprachen über ihre Erfahrungen mit dem Rauchen, so z. B. die Band Revolverheld, welche mittlerweile für rauchfreie Konzerte sorgt.

Eins stand fest für die Schüler der 6. Klassen am Ende der Veranstaltung: Ob normale Zigarette, Shisha oder E-Zigarette – „wir lassen die Finger davon!“.

"Nichtrauchen ist cool" wird von der II. Medizinischen Klinik und Poliklinik und dem Deutschen Zentrum für Suchtfragen des Kindes- und Jugendalters (DZSKJ) des UKE gemeinsam durchgeführt und ist ein fester Bestandteil des Präventionsprogramms des Universitären Cancer Centers Hamburg (UCCH) des UKE.

Weitere Informationen zu Prävention und Bildung im UCCH

Kontakt

Für Presseanfragen oder Meldungen für die Aktuelles Seite wenden Sie sich bitte an unsere
Referentin für Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit: