Hamburgische Stiftung für Wissenschaften, Entwicklung und Kultur Helmut und Hannelore Greve

500.000 Euro-Förderung für Martin Zeitz Centrum für Seltene Erkrankungen

Nach der erfolgreichen Evaluation und Verstetigung der Helmut und Hannelore Greve Stiftungsprofessur für Seltene Erkrankungen erhält das Martin Zeitz Centrums für Seltene Erkrankungen (MZCSE) des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) weitere 500.000 Euro von Frau Eva-Maria Greve, Vorstand der Hamburgischen Stiftung für Wissenschaften, Entwicklung und Kultur Helmut und Hannelore Greve. Damit sollen in den kommenden fünf Jahren der weitere Ausbau des Centrums und die Verbesserung der Versorgung von Menschen mit Seltenen Erkrankungen ermöglicht werden.

Die gesamte Pressemitteilung finden Sie hier .

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International vernetzt - UKE an sechs Europäischen Referenznetzwerken beteiligt

Die Europäische Kommission hat im Januar 2017 insgesamt 24 Gesundheitsnetzwerke, die European Reference Networks (ERN) eingerichtet. An den ERNs sind mehr als 300 Kliniken in 26 Mitgliedsstaaten beteiligt. Das UKE ist in insgesamt sechs Referenznetzwerke involviert:

  • RARE-Liver European Reference Network on rare liver diseases

  • MetabERN European Reference Network on hereditary metabolic disorders

  • ERKNet European Reference Network on kidney diseases

  • VASCERN European Reference Network on multisystemic vascular diseases

  • EUROCAN European Reference Network on adult cancers (solid tumours)

  • eUROGEN European Reference Network on urogenital diseases and conditions

Die Europäischen Referenznetzwerke bieten eine Plattform für den Wissens- und Erfahrungsaustausch innerhalb der beteiligten Einrichtungen mit dem Ziel, die Qualität der Versorgung von Patientinnen und Patienten mit seltenen Erkrankungen in Europa zu verbessern.

Ansprechpartnerin: Dr. Christina Weiler-Normann, Martin Zeitz Centrum für Seltene Erkrankungen, cweiler@uke.de ; Tel. +49 (0) 40 7410 - 53743

Seltenen Erkrankungen auf der Spur
Seltenen Erkrankungen auf der Spur

Claussen-Simon-Stiftung fördert das Projekt "Seltenen Erkrankungen auf der Spur - Detektive im Medizinstudium"

Die Claussen-Simon-Stiftung fördert mit dem Programm „Unseren Hochschulen“ Projekte, die zur Verbesserung des universitären Lehrens und Lernens beitragen und den fachlichen Austausch von Studierenden und Professorinnen und Professoren stärken.

Einer der Preisträger in 2017 war Prof. Dr. Christoph Schramm mit dem Projekt „Seltenen Erkrankungen auf der Spur – Detektive im Medizinstudium“. Mit diesem Projekt sollen Studierende der Medizin für das Thema „Seltene Erkrankungen“ stärker sensibilisiert werden. Eine Studierendenklinik für Seltene Erkrankungen, die engagierten Studierenden die Möglichkeit geben soll, unter Anleitung erfahrener Kliniker Patienten vom Erstkontakt bis zur Therapieempfehlung zu betreuen, befindet sich hierfür im Aufbau. Die Studierenden können differenzialdiagnostisches Denken erlernen und in Methodenseminaren die systematische und fächerübergreifende Herangehensweise an Patienten mit unklarer Diagnose aus somatischer und psychosomatischer Sicht üben. Darüber hinaus werden die Studierenden gemeinsam mit Dozenten in interaktiven „Grand Rounds“ die spannendsten Fälle der breiteren Studierendenschaft präsentieren und somit das Gelernte über die Studierendenklinik hinaus verbreiten.

Das Projekt erhielt darüber hinaus den Preis für Mentorship der Stiftung, der es ermöglicht, die Studierendenklinik fortzuführen.

Ansprechpartner: Prof. Dr. Christoph Schramm, c.schramm@uke.de , Dr. Cornelia Rudolph, c.rudolph@uke.de , Tel. +49 (0) 40 7410 - 57389