Aktuelle News & Presseberichte 2021

  • 15.02.2021
    Digitale Verleihung des ältesten Medizinpreises Deutschlands

    Dr. Martini-Preis 2021 an fünf Nachwuchsforschende
    des UKE verliehen

    Fünf junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) sind heute im Beisein von Staatsrätin Dr. Eva Gümbel, Behörde für Wissenschaft, Forschung, Gleichstellung und Bezirke, mit dem Dr. Martini-Preis 2021 ausgezeichnet worden.

    Dr. Fabian J. Brunner und Priv.-Doz. Dr. Christoph Waldeyer, Klinik für Kardiologie des Universitären Herz- und Gefäßzentrums Hamburg, haben die mit 4.000 Euro dotierte Auszeichnung für ihr Modell, das das cholesterinabhängige Langzeitrisiko für einen Herzinfarkt berechnet, erhalten. Die beiden zweiten Preise über jeweils 3.000 Euro gingen an Dr. Luzia Veletzky, I. Medizinische Klinik und Poliklinik, sowie Dr. Jan Kempski, I. Medizinische Klinik und Poliklinik, und Dr. Anastasios Giannou, Klinik und Poliklinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie.

    Dr. Eva Gümbel, Staatsrätin in der Behörde für Wissenschaft, Forschung, Gleichstellung und Be-zirke: Die Corona-Pandemie führt uns aktuell vor Augen, wie wichtig die Innovationskraft der Wis-senschaft ist. Ein herausragendes Beispiel hierfür stellen die mit dem Dr. Martini-Preis ausgezeichneten Forschungsarbeiten darvon neuen Präventions- und Therapieverfahren bis zur Erforschung bislang vernachlässigter Krankheiten. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag, um die medizinische Versorgung weit über Hamburgs Grenzen hinaus nachhaltig zu stärken. Ich danke der Preisträgerin und den Preisträgern für ihre wichtige Arbeit und gratuliere herzlich zu der verdienten Auszeichnung!

    Der älteste Medizinpreis Deutschlands honoriert herausragende klinische Forschungsarbeiten, deren Erkenntnisse nicht nur zum Verständnis der Entstehung von Krankheiten beitragen, sondern neue Therapieoptionen eröffnen. Dank der großzügigen Unterstützung der Hamburgischen Stiftung für Wissenschaften, Entwicklung und Kultur Helmut und Hannelore Greve können wir auch in diesem Jahr die Nachwuchswissenschaftlerinnen und Wissenschaftler entsprechend würdigen. Dafür danken wir der Spenderin Eva-Maria Greve herzlich, sagt Prof. Dr. Ansgar W. Lohse, Vorsitzender des Kuratoriums der Dr. Martini-Stiftung und Direktor der I. Medizinischen Klinik und Poliklinik des UKE.

    Erster Preis geht an internationale Studie zur Berechnung des Langzeitrisikos für Herzinfarkt
    Die Preisträger Dr. Brunner und Priv.-Doz. Dr. Waldeyer haben ein Modell entwickelt, mit dem sich das cholesterinabhängige Risiko für einen Herzinfarkt bis zum Alter von 75 Jahren berechnen lässt. Ihre internationalen Studienergebnisse, beruhend auf Daten von rund 400.000 Menschen der europäischen, nordamerikanischen und australischen Allgemeinbevölkerung, wurden 2019 in der renommierten Fachzeitschrift The Lancet veröffentlicht. Ihre Analysen zeigen, dass bereits bei jungen Menschen das Risiko, im Laufe des Lebens einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden, stark von den Blutspiegeln des non-HDL-Cholesterins abhängt. Auf dieser Basis entwickelten sie einen Risikorechner, der das individuelle Langzeitrisiko für das Auftreten kardiovaskulärer Ereignisse abschätztund zugleich den potenziellen Nutzen einer cholesterinsenkenden Therapie simuliert. Der Risikorechner ist unter www.nonhdlrisk.com frei verfügbar.

    LiteraturLancet, https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31810609/

     

    Prof. Dr. Michael Hübler

    Neu im UHZ: Prof. Michael Hübler

    09.02.2021
    UKE beruft Prof. Dr. Michael Hübler als Klinikdirektor für die Kinderherzmedizin

    Neue Doppelspitze stärkt die Kinderherzmedizin des Universitären Herz- und Gefäßzentrums

    In der Kinderherzmedizin am Universitären Herz- und Gefäßzentrum des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) gibt es eine neue Doppelspitze: Prof. Dr. Michael Hübler hat zum 1. Februar 2021 seine Tätigkeit als W3-Professor für Kinderherzchirurgie und Chirurgie angeborener Herzfehler aufgenommen. Gemeinsam mit dem Kinderkardiologen Prof. Dr. Rainer Kozlik-Feldmann leitet er die neu strukturierte Klinik und Poliklinik für Kinderherzmedizin und Erwachsene mit angeborenen Herzfehlern.

    Mit der zukünftigen Doppelspitze wird die umfassende universitäre Versorgung von Neugeborenen, Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit angeborenen Herzfehlern langfristig mit höchster Versorgungsqualität fortgesetzt.

    Wir freuen uns, mit Herrn Prof. Hübler einen international anerkannten Herzspezialisten gewonnen zu haben. Mit seinen herausragenden chirurgischen Fertigkeiten wird er zur konsequenten Weiterentwicklung einer schonenden und exzellenten Kinderherzchirurgie beitragen, die unseren Weg zum Neubau des Universitären Herz- und Gefäßzentrums nachdrücklich unterstützen werden, sagen Prof. Dr. Stefan Blankenberg und Prof. Dr. Dr. Hermann Reichenspurner, Ärztliche Leitung des Universitären Herz- und Gefäßzentrums.

    Prof. Hübler war zuletzt Chefarzt der Abteilung für Herzchirurgie des Universitäts-Kinderspitals Zürich und außerordentlicher Professor für Kinderherzchirurgie an der Universität Zürich. Er verfügt über langjährige Expertise im Bereich der komplexen rekonstruktiven Kinderherzchirurgie sowie der Kinderherztransplantation und der mechanischen Kreislaufunterstützungssysteme bei Säuglingen und Kindern.

    Nach seinem Medizinstudium an der Universität Duisburg-Essen arbeitete Prof. Hübler von 1989 bis 2012 am Deutschen Herzzentrum Berlin, wo er die Abteilung für Chirurgie angeborener Herzfehler leitete und ab 2009 als stellvertretender Klinikdirektor wirkte. Im Jahr 2012 erfolgte die Ernennung zum Professor für Kinderherzchirurgie an der Universität Zürich.

  • NDR Visite vom 05.01.2021

    Thrombose: Warnzeichen rechtzeitig erkennen

    Jedes Jahr erkrankt einer von 1.000 Menschen an einer Thrombose, Männer sind etwas häufiger betroffen als Frauen. Wird eine Thrombose nicht rechtzeitig erkannt und behandelt, drohen langwierige Probleme mit den Beinvenen (Postthrombotisches Syndrom) und es kann in seltenen Fällen, vor allem bei Thrombosen im Oberschenkel, sogar zu lebensgefährlichen Komplikationen wie einer Lungenembolie kommen.

    Schweregefühl, Kribbeln, Ziehen im Unterschenkel, eine Schwellung am Bein, ein Druck- oder Hitzegefühl - das können Hinweise auf eine Thrombose sein. Im Beitrag: Prof. Dr. Sebastian Debus, Klinik und Poliklinik für Gefäßmedizin.

    Hier gelangen Sie zum Beitrag auf ndr.de

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