Externe Einsender
Die Art der Probenbegleitscheine hängt von dem Einsendungsgrund ab. Wenn Sie Einsender einer Klinik sind, die an einer Therapieoptimierungsstudie oder einem Register der CoALL-, NHL-BFM- oder HLH-Studiengruppe teilnehmen, verwenden Sie bitte die studienspezifischen Materialbegleitscheine.
Wenn Sie eine Einsendung außerhalb der entsprechenden Studien haben, verwenden Sie bitte die entsprechenden Materialbegleitscheine.
Bei Samstagszustellungen bitte auf die abweichende Adresse achten und Samstagszustellung ankreuzen.
Interne Einsender
Interne Anforderungen erfolgen elektronisch über das klinische Arbeitsplatzsystem mit folgenden Ausnahmen:
Achtung: Für Einsendungen zu Patient:innen aus Hamburg, die an Therapieoptimierungsstudien oder Registern der CoALL, NHL-BFM- oder HLH-Studiengruppe teilnehmen, verwenden Sie bitte die studienspezifischen Materialbegleitscheine. Anforderungen aus dem klinischen Arbeitsplatzsystem können für NHL und CoALL nicht bearbeitet werden.
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Präanalytische Faktoren
Im Aufbau
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Materialannahme
In Arbeit
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Untersuchungsmaterial
In Arbeit
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Versandzeiten
In Arbeit
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Transportbedingungen /Versand
In Arbeit
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Einsendeformulare
In Arbeit
Anforderungs /Probenbegleitscheine
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Referenzlabor der CoALL Studiengruppe
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NHL-Labor inklusive Referenzlabor der NHL-BFM Studiengruppe, Standort Hamburg
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Hämatologisches Labor inklusive Blutbildlabor
folgt
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Labor für pädiatrische Immundiagnostik
folgt
Materialannahme
Hausinterner Transport: Montag bis Freitag 08.00 bis 14.00 Uhr
Kurierdienstzustellungen:
Montag bis Freitag 08.00 bis 12.00 Uhr
Samstags bis 10.00 Uhr (nur NHL, nach
telefonischer Vorankündigung am Freitag bis 15.30 Uhr)
Adressen:
Montag –Freitag:
Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf Pädiatrische Hämatologie und Onkologie
Gebäude N21 PHO-Diagnostiklabore (1.OG)
Martinistraße 52 20251 Hamburg
Samstagszustellungen (Aufarbeitung für NHL):
Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf Pädiatrische Hämatologie und Onkologie
O26, 1. OG, ZPA
Martinistraße 52 20251 Hamburg
Notfälle bitte telefonisch anmelden!
An gesetzlichen und bundeslandspezifischen Feiertagen ist das Labor nicht besetzt. Die Probenbearbeitung findet am nächsten Werktag statt. Ausnahmen bezüglich der Weihnachts- und Osterzeit werden gesondert auf der Website bzw. den studienspezifischen Newslettern mitgeteilt.
Bitte beachten Sie den bundeslandspezifischen Feiertag für Hamburg:31.10. Reformationstag
Präanalytik
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Allgemeines
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Voraussetzungen für die Analyse
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Geeignetes Untersuchungsmaterial, Probenmengen und –handhabung, Versandzeiten, Untersuchungsdauer
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Transportbedingungen
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Umgang mit fehlerhaften Proben (oder Kontrollen)
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Allgemeines
Unter Präanalytik versteht man alle Schritte, die vor der eigentlichen Laboranalyse stattfinden. Dazu gehören
- die Patientenvorbereitung,
- die korrekte Gewinnung des Untersuchungsmaterials,
- die eindeutige Kennzeichnung,
- die korrekte Lagerung bis zum und während des Transports der Probe und
- die Aufbewahrung des Materials.
Die Präanalytik ist entscheidend für die Zuverlässigkeit der Laborergebnisse, da Fehler in diesem Bereich die häufigste Ursache für klinisch unplausible Befunde sind.
Voraussetzungen für die Analyse
Eine Probenaufarbeitung und Analyse erfolgt nur bei korrekter Beschriftung der Probe und dem Vorhandensein eines ausgefüllten Anforderungs-/Probenbegleitscheins oder einer entsprechenden Anforderung im klinischen Arbeitsplatzsystem. Bei fehlender Identifizierbarkeit der Primärprobe findet keine Aufarbeitung der Proben statt.
Probenbeschriftung
Das Patientenetikett bzw. die Probenbeschriftung sollte folgende Informationen bereitstellen:
- Name Vorname und Geburtsdatum oder Pseudonym (falls Einsendung im Rahmen einer Studie)
- Materialart (Peripheres Blut, Knochenmark, Pleura-, Aszites-, Perikarderguss, Tumor, Liquor, gefrorene Zellen)
- Verwendetes Antikoagulanz (falls nicht durch das Primärgefäß eindeutig ersichtlich)
- Abnahmedatum
- Evtl. Entnahmestelle
- Kontrollproben für funktionelle Analysen bitte speziell kennzeichnen: „Kontrollblut“, Abnahmedatum, verwendetes Antikoagulanz
Anforderungs-/Probenbegleitscheine
Die Anforderungs-/Probenbegleitscheine bitte leserlich und vollständig ausfüllen. Unvollständig ausgefüllte Anforderungs-/Probenbegleitscheine führen zu einer Verzögerung der Bearbeitung.
Folgende Informationen sind erforderlich:
- Name, Vorname und Geburtsdatum des Patienten (gerne als Etikett)
- Stempel des Einsenders
- Name und Kontakt des Einsenders für Rückfragen
- Verdachtsdiagnose
- Therapiezeitpunkt
- Abnahmedatum (ggfs. Uhrzeit)
- Materialart und Menge
- Antikoagulanz
- Relevante Informationen (z.B. Vortherapie, Besonderheiten, Knochenmarktransplantation)
- Bei Liquorpunktionen unbedingt die Zellzahl angeben.
Geeignetes Untersuchungsmaterial, Probenmengen und –handhabung, Versandzeiten, Untersuchungsdauer
Transportbedingungen
Allgemeine Bestimmungen:
Diagnostische Proben gelten als potenziell infektiös, da sie Krankheitserreger enthalten können oder tatsächlich enthalten. Aus diesem Grund werden sie der UN-Gefahrenklasse 6.2 zugeordnet. Für ihren Transport gelten spezifische Vorschriften, darunter das „Übereinkommen über die internationale Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße (ADR) für den Straßenverkehr“,für den Luftverkehr gelten die Bestimmungen des Internationalen Verbands der Luftverkehrsgesellschaften der Internationalen Flug-Transport-Vereinigung (IATA) mit den IATA Dangerous Goods Regulations (IATA-DGR), sowie die nationale „Gefahrgutverordnung Straße und Eisenbahn“ (GGVSE). Zusätzlich sind beim Umgang mit solchen Materialien auch die Gefahrgutbeauftragtenverordnung (GbV) und die Biostoffverordnung (BioStoffV) zu beachten.
Grundsätzlich werden Stoffe der UN-Gefahrenklasse 6.2 als mindestens potenziell infektiös für Menschen und Tiere eingestuft und in der Regel unter der UN-Nummer 3373 klassifiziert.
Verpackung, Kennzeichnung und Transport
Für den Versand humaner diagnostischer Proben gelten zwei unterschiedliche Verpackungsvorschriften mit jeweils zugehörigen Verpackungsarten:
P650 für diagnostische Proben der UN-Nummer 3373
P620 für ansteckungsgefährliche Stoffe der UN-Nummer 2814
Beide Verpackungssysteme sind nach dem gleichen Grundprinzip aufgebaut und bestehen aus einer Primärverpackung (Probengefäß), einer Sekundärverpackung (Schutzbehälter) sowie einer äußeren Umverpackung.
Der Versand diagnostischer Proben der UN-Nummer 3373, die maximal der WHO-Risikogruppe 2 zugeordnet sind, ist per Post zulässig. Proben der Risikogruppe 3 – hierzu zählen im klinischen Alltag insbesondere Hepatitis B und HIV – dürfen hingegen nicht postalisch versendet werden.
Die Verantwortung für die Einhaltung aller gefahrgutrechtlichen Vorschriften beim Versand medizinischer Proben liegt beim Absender, also in der Regel beim einsendenden Arzt oder dem verantwortlichen Laborleiter.
Umgang mit fehlerhaften Proben (oder Kontrollen);
| Fehler | Konsequenz | Korrekturmaßnahme |
|---|---|---|
| Fehlende oder unzureichende Kennzeichnung der Probe (oder des Kontrollmaterials) | Analyse wird nicht durchgeführt | Nachforderung in der Klinik, falls möglich |
| Ungeeignetes Untersuchungsmaterial | Analyse kann nicht/ nur eingeschränkt durchgeführt werden | Nachforderung in der Klinik, falls möglich |
| Zu geringe Materialmenge | ||
| Zu lange Lagerungs- oder Transportzeit | ||
| Falsche Lagerung der Probe | ||
| Unzureichend ausgefüllter Materialbegleitschein | Verzögerter Bearbeitungsbeginn | Rücksprache mit der Klinik |
| Defekte oder unzulässige Probengefäße | Keine Bearbeitung bei Kontaminations- oder Verletzungsgefahr | Nachforderung in der Klinik, falls möglich |