• OP-Termin
  • OP-Termin

    OP-Terminvergabe

    Der Termin für Ihre Operation wird von der operierenden Klinik in Abstimmung mit der Zentralen Patientensteuerung festgelegt.


    Einbestellzeit für den OP-Tag

    Am Tag vor Ihrer Operation werden Sie bis spätestens 18:00 Uhr von der Zentralen Patientensteuerung telefonisch über Ihre genaue Einbestellzeit informiert.


    Rückfragen zum OP-Termin

    Sollten sich Fragen zu Ihrem Operationstermin ergeben oder sollten Sie den Termin verschieben oder absagen müssen, wenden Sie sich bitte an die Zentrale Patientensteuerung Die Zentrale Patientensteuerung koordiniert und bearbeitet terminbezogene Anliegen.

    Außerhalb der Sprechzeiten der Zentralen Patientensteuerung können Sie sich telefonisch über die UKE-Vermittlung +49-40-7410-0 an die zuständige operierende Klinik wenden:

    • Allgemeinchirurgie
    • Augenheilkunde
    • Geburtshilfe
    • Gefäßmedizin
    • Gynäkologie
    • Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde
    • Herzchirurgie
    • Kardiologie
    • Kinderchirurgie
    • Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie
    • Neurochirurgie
    • Orthopädie
    • Plastische Chirurgie
    • Transplantationschirurgie
    • Unfallchirurgie
    • Urologie

  • Vorbereitung und Gepäck

    Bitte bringen Sie nur die notwendigsten persönlichen Dinge mit. Eine Übersicht darüber, was Sie am Operationstag benötigen, finden Sie in unserer Packliste .

    Hinweis: Nachdem Sie im SDS-Bereich aufgenommen wurden und in den OP-Bereich eingeschleust werden, werden Ihre Kleidung und Ihr Gepäck vom SDS-Team zur späteren Station gebracht, auf der Sie nach der Operation weiter betreut werden.

    Weitere Informationen zur Ihrem Aufenthalt am UKE finden Sie hier .


    Wegweiser zum UKE und in den SDS-Bereich

    Hier finden Sie Information zu den Anreisemöglichkeiten ins UKE.

    QR-Code - Same Day Surgery
    Scannen Sie den QR-Code, um zum mobilen Wegweiser zu gelangen.



    Nutzen Sie auf dem UKE-Gelände gerne unseren mobilen Wegweiser und/ oder folgen Sie der Beschilderung "SDS":

    Wegweiser für Desktopansicht

    Wegweiser für Smartphone & Tablet


    Medikamenteneinnahme am Tag Ihrer Operation

    Medikamente Bitte nehmen Sie Ihre gewohnte Hausmedikation nur entsprechend der ärztlichen Vorgaben ein. Einige Medikamente müssen vor einer Operation pausiert oder angepasst werden, während andere weiterhin eingenommen werden sollen. Halten Sie sich daher bitte genau an die Anweisungen Ihrer behandelnden Ärztinnen und Ärzte.

    Wenn Ihnen empfohlen wurde, bestimmte Medikamente am Operationstag einzunehmen, nehmen Sie diese bitte mit einem kleinen Schluck Wasser ein. Halten Sie außerdem eine aktuelle Liste Ihrer Medikamente und, wenn vorhanden, ihren Allergiepass und Anästhesieausweis bereit.


    Nüchternheit vor Ihrer Operation

    Damit Ihre Operation und die Narkose sicher durchgeführt werden können, ist es sehr wichtig, dass Sie vor dem Eingriff nüchtern sind. Während einer Narkose sind die Schutzreflexe des Körpers (z. B. Husten- und Schluckreflex) eingeschränkt. Befindet sich noch Nahrung oder Flüssigkeit im Magen, kann Mageninhalt in die Atemwege gelangen. Dies kann zu schweren Komplikationen führen.

    Bitte halten Sie deshalb unbedingt folgende Nüchternheitsregeln für Erwachsene ein:

    • Feste Nahrung (z. B. Brot, Milchprodukte, Fleisch, Süßigkeiten) dürfen Sie bis 6 Stunden vor der Operation nicht mehr essen.
    • Rauchen Sie ab mindestens 6 Stunden vor der Operation nicht mehr. Rauchen regt die Produktion von Magensäure an und kann den Mageninhalt erhöhen. Außerdem kann es die Atemwege reizen und das Risiko von Komplikationen während der Narkose erhöhen.
    • Kauen Sie ab 6 Stunden vor der Operation keinen Kaugummi und lutschen Sie keine Bonbons. Auch dadurch wird die Produktion von Magensaft angeregt, sodass der Magen nicht mehr als nüchtern gilt.
    • Klare Flüssigkeiten (z. B. Wasser, ungesüßter Tee, schwarzer Kaffee ohne Milch) dürfen Sie bis 2 Stunden vor der Operation trinken.
    • Milch, Säfte mit Fruchtfleisch oder Alkohol gelten nicht als klare Flüssigkeiten und dürfen in dieser Zeit nicht getrunken werden.

    Bitte halten Sie sich unbedingt an diese Vorgaben – auch wenn sich der Operationsbeginn kurzfristig verschieben sollte. Ihre Sicherheit steht für uns dabei immer im Mittelpunkt.

    Wenn Sie unsicher sind, was Sie noch trinken oder essen dürfen, sprechen Sie bitte rechtzeitig mit Ihrem Behandlungsteam. Wir helfen Ihnen gerne weiter.


    Link zum Film "Auf dem Weg zur Operation"

  • Gemeinsames Ziel aller Berufsgruppen im OP

    Die Sicherheit, das Wohl und die bestmögliche Versorgung unserer Patientinnen und Patienten stehen im Mittelpunkt aller unserer Maßnahmen und Entscheidungen im perioperativen Ablauf.

    Daher ist das gemeinsame Ziel aller im OP tätigen Berufsgruppen die konsequente Patientenorientierung.


    OP-Statut

    Vor dem Hintergrund der Patientensicherheit im OP kommt der konsequenten Einhaltung etablierter Standards und Prozesse eine zentrale Bedeutung zu.

    Grundlage hierfür ist ein konsentiertes OP-Statut, das für alle im OP tätigen Berufsgruppen verbindliche Rahmenbedingungen und Verantwortlichkeiten festlegt.


    Perioperative Sicherheitsvorkehrungen

    Die Umsetzung der Empfehlungen der World Health Organization, insbesondere der 5-Schritte-Struktur (OP-Checklisten im perioperativen Ablauf wie z.B. das Team Time Out) und das Patient:innenarmband, stellt dabei ein wichtiges Instrument zur Vermeidung von Fehlern und zur Erhöhung der Prozesssicherheit dar. Weitere Information zur Patient:innensicherheit am UKE finden Sie hier .

    Darüber hinaus ist die konsequente Einhaltung u.a. der geltenden Brandschutzvorschriften und Hygienestandards essenziell. Zu letzteren gehören insbesondere das regelhafte Screening auf multiresistente Erreger, sowie die Umsetzung standardisierter Hygienemaßnahmen und die regelmäßige Sensibilisierung aller Beteiligten für infektionspräventive Maßnahmen im OP-Umfeld.


    OP-Kultur

    Ebenso wesentlich ist eine konstruktive, auf Sicherheit ausgerichtete OP-Kultur, die von offener Kommunikation, gegenseitigem Respekt und interprofessioneller Zusammenarbeit geprägt ist.

    Ziel ist es, potenzielle Risiken frühzeitig zu erkennen, sicherheitsrelevante Aspekte aktiv anzusprechen und gemeinsam Lösungen zu entwickeln.


    Meldesysteme und organisatorisches Lernen

    Ein weiterer zentraler Bestandteil der Sicherheitskultur ist die Nutzung etablierter Berichts- und Lernsysteme für kritische Ereignisse und Beinahe-Fehler.

    Diese Systeme ermöglichen eine strukturierte Analyse, fördern organisatorisches Lernen und tragen dazu bei, zukünftige Risiken frühzeitig zu erkennen und zu vermeiden.

  • Lob- und Beschwerdemanagement

    Ihre Rückmeldung ist uns wichtig. Wenn Sie mit Ihrer Behandlung oder Betreuung zufrieden waren, freuen wir uns sehr über Ihr Lob.

    Gleichzeitig nehmen wir Anregungen und Beschwerden sehr ernst. Diese helfen uns, unsere Abläufe und die Versorgung unserer Patientinnen und Patienten kontinuierlich zu verbessern. Bitte sprechen Sie uns gerne direkt an – wir bemühen uns, Ihr Anliegen kooperativ, konstruktiv und lösungsorientiert zu bearbeiten.

    Das Lob- und Beschwerdemanagement des UKE finden Sie hier .

Verantwortlich für den Inhalt
Autor: Zentrales OP-Management (Lars Nawrath)
Erstellung: 23.03.2026
Letzte Änderung: 23.03.2026