AG Hanganu-Opatz

Rhythmus und Melodie eines Musikstücks können von einem Orchester nur dann erfolgreich vermittelt werden, wenn jede Note zeitlich koordiniert und der Klang der Instrumente synchronisiert ist. Auch das Gehirn kann als Orchester betrachtet werden, wobei verschiedene Hirnareale für Instrumente und Nervenzellen für zeitlich koordinierte Noten stehen. Wie in einem Orchester müssen diese Komponenten ihre Aktivität koordinieren, um eine bedeutungsvolle "Melodie" zu schaffen. Netzwerkoszillationen sind als energieeffiziente Strategie für die Organisation und Kommunikation zwischen und innerhalb von Hirnarealen in den Fokus gerückt.

In Menschen und Tieren bildet sich oszillatorische Hirnaktivität bereits in der sehr frühen Lebensphase aus und ist bereits im Uterus vorhanden. Während mittlerweile bekannt ist, dass diese Oszillationen aktiv zu sensorischer Wahrnehmung und zu kognitiver Verarbeitung beitragen, ist ihre Funktion in der Entwicklung noch weitgehend unbekannt.

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