Herzlich willkommen im MVZ Fachbereich Flüchtlingsambulanz für Kinder und Jugendliche

Seit 1998 bieten wir ambulante psychiatrisch – psychotherapeutische und psychosoziale Versorgung für Flüchtlingskinder in Hamburg an. Ein Schwerpunkt unserer Arbeit liegt in der Behandlung von Traumafolgestörungen und damit verbundenen Symptomen, wie zum Beispiel Ängsten, Schlafstörungen und Depressionen. Ein Team aus Ärzten, Psychologen, Psychotherapeuten, Kunsttherapeuten, Musiktherapeuten, Pädagogen, Sozialpädagogen und Dolmetschern hat es sich zur Aufgabe gemacht, den seelischen Wiederaufbau dieser Kinder zu fördern.

Die Flüchtlingsambulanz vom Ambulanzzentrum des UKE GmbH wird u.a. von der Stiftung Children for Tomorrow gefördert und gemeinsam ermöglichen wir Flüchtlingskindern ein ambulantes psychiatrisches und psychotherapeutisches Versorgungsangebot mit stationärer Anbindung innerhalb der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, -psychotherapie und -psychosomatik des UKE. Seit April 2011 hat Children for Tomorrow ein eigenes Stiftungsgebäude auf dem Gelände des UKE.

Supervision/Fortbildungen 2018

Seit 1998 bieten wir ambulante psychiatrisch – psychotherapeutische und psychosoziale Versorgung für Flüchtlingskinder in Hamburg an.


Referentinnen und Referenten 2018

Ein Team aus Ärzten, Psychologen, Psychotherapeuten, Kunsttherapeuten, Musiktherapeuten, Pädagogen, Sozialpädagogen und Dolmetschern freut sich auf ihre Anmeldung.


  • Kontakt
  • Flüchtlingsambulanz für Kinder und Jugendliche

    Wer sind wir?

    Seit 1998 bieten wir ambulante psychiatrisch – psychotherapeutische und psychosoziale Versorgung für Flüchtlingskinder in Hamburg an. Ein Schwerpunkt unserer Arbeit liegt in der Behandlung von Traumafolgestörungen und damit verbundenen Symptomen, wie zum Beispiel Ängsten, Schlafstörungen und Depressionen. Ein Team aus Ärzten, Psychologen, Psychotherapeuten, Kunsttherapeuten, Musiktherapeuten, Pädagogen, Sozialpädagogen und Dolmetschern hat es sich zur Aufgabe gemacht, den seelischen Wiederaufbau dieser Kinder zu fördern.

    Die Flüchtlingsambulanz vom Ambulanzzentrum des UKE GmbH wird u.a. von der Stiftung Children for Tomorrow gefördert und gemeinsam ermöglichen wir Flüchtlingskindern ein ambulantes psychiatrisches und psychotherapeutisches Versorgungsangebot mit stationärer Anbindung innerhalb der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, -psychotherapie und -psychosomatik des UKE. Seit April 2011 hat Children for Tomorrow ein eigenes Stiftungsgebäude auf dem Gelände des UKE.

    Wem helfen wir?

    Die Flüchtlingsambulanz richtet sich an Flüchtlinge, die bei Anmeldung höchstens 18 Jahre alt sind, in Folge von Krieg, Verfolgung und organisierter Gewalt ihr Heimatland verlassen mussten und nun in Deutschland leben.

    Laut UNHCR befanden sich 2013 weltweit fast 44 Millionen Menschen auf der Flucht. Fast die Hälfte der Flüchtlinge waren Kinder und Jugendliche. Die meisten Flüchtlinge, die in Deutschland Ayl suchten, kamen aus Afghanistan, gefolgt von Irak, Serbien, Iran und Syrien.

    Die Flüchtlingskinder kommen in der Mehrheit ohne Eltern mit Hilfe von Schleppern nach Deutschland und haben oft monatelange Fluchtwege hinter sich. Sie werden zunächst in einer Erstversorgungseinrichtung in Hamburg untergebracht. In der Regel kommen Flüchtlinge nach ca. 6 - 8 Monaten in unsere Flüchtlingsambulanz, weil sie in der Schule oder in den Jugendwohnungen "auffällig" geworden sind.

    In der Flüchtlingsambulanz erleben die Kinder oft erstmals uneingeschränkte Aufmerksamkeit für ihre schrecklichen Erlebnisse, ihre Schwierigkeiten im Exil und ihre Symptomatik.

    Was tun wir?

    Ein Schwerpunkt der Flüchtlingsambulanz besteht in der psychotherapeutischen Behandlung von Traumafolgestörungen und damit verbundenen Symptomen, wie zum Beispiel Ängsten, Schlafstörungen und Depressionen. Ein Team aus Ärzten, Psychologen, Psychotherapeuten, Kunsttherapeuten, Pädagogen und Dolmetschern hat es sich zur Aufgabe gemacht, den seelischen Wiederaufbau dieser Kinder zu fördern, die sonst durch das medizinische Versorgungsnetz fallen würden.

    Für jeden Patienten wird ein individueller Therapieplan erarbeitet. In der Behandlung können tiefenpsychologische, verhaltenstherapeutische und kunsttherapeutische Verfahren zum Einsatz kommen.

    Was ist unser Ziel?

    Beratung und Therapie von Flüchtlingskindern ist aufgrund ihrer Leidensgeschichten und Traumata dringend notwendig. Die Flüchtlingsambulanz hat es sich zur Aufgabe gemacht, diesen jungen Menschen in ihrer Entwicklung zu helfen, sie in ihrer Integration im Exil zu unterstützen und damit auch einen wichtigen Beitrag zur Friedensarbeit zu leisten.


Supervisionen / Fortbildungen 2018 der Flüchtlingsambulanz

Fortbildungen 2018 Flüchtlingsambulanz Hamburg UKE Kinder Trauma Flucht Angst Vertreibung
Fortbildungen 2018 Flüchtlingsambulanz

Herzlich willkommen zu den Supervisionen und Fortbildungen 2018 der Flüchtlingsambulanz im UKE

Durch den Flüchtlingsstrom werden immer mehr Kolleginnen und Kollegen im Bereich der Jugendhilfe, der Schule, der Kita und der Therapie mit den Anforderungen und speziellen Bedürfnissen traumatisierter Flüchtlingskinder konfrontiert. Mit unseren Fortbildungsangeboten wollen wir dem Umfeld der Flüchtlingskinder helfen, ihre Symptome schneller zu verstehen und einordnen zu können und fachgerecht Hilfe zu bieten.

Die Supervisionen und Fortbildungen richten sich an Mitarbeiter der Kinder- und Jugendhilfe insbesondere Betreuer und Vormünder, Psychotherapeuthen, Ärzte, Dolmetscher, Lehrer, Mitarbeiter in Kitas, Mitarbeiter in Ausbildungsbetrieben und kultursensible Interessenten.

Im weiteren Verlauf erhalten Sie einen Überblick zu den Fortbildungsveranstaltungen und den jeweiligen Referenten.

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung.

Hinweise/Formulare:

Supervisionen 2018

17.04.2018

Zielgruppe: Betreuer und Vormünder - Berufsspezifische Fallsupervision in der Arbeit mit minderjährigen unbegleiteten Flüchtlingen

In der Gruppe besteht die Möglichkeit,sich fachlich zu Fragestellungen der täglichen Arbeit mit Kindern- und Jugendlichen mit Fluchterfahrung / Traumatisierungen auszutauschen, das eigene (pädagogische) Handeln zu reflektieren und Perspektiven für das weitere Vorgehen zu entwickeln.

O46 - Etage EG

17.04.2018

Zielgruppe: Lehrer - Berufsspezifische Fallsupervision in der Arbeit mit minderjährigen unbegleiteten Flüchtlingen

In der Gruppe besteht die Möglichkeit, sich fachlich zu Fragestellungen der täglichen Arbeit mit Kindern- und Jugendlichen mit Fluchterfahrung / Traumatisierungen auszutauschen, das eigene (pädagogische) Handeln zu reflektieren und Perspektiven für das weitere Vorgehen zu entwickeln.

O46 - Etage EG

14.11.2018

Zielgruppe: Ärzte und Psychotherapeuten - Berufsspezifische Fallsupervision in der Arbeit mit minderjährigen unbegleiteten Flüchtlingen

In der Gruppe besteht die Möglichkeit, sich fachlich zu Fragestellungen der täglichen Arbeit mit Kindern- und Jugendlichen mit Fluchterfahrung / Traumatisierungen auszutauschen, das eigene (pädagogische) Handeln zu reflektieren und Perspektiven für das weitere Vorgehen zu entwickeln.

O46 - Etage EG

Fortbildungen 2018

27.02.2018

Umgang mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen mit Fluchterfahrung – Basisfortbildung für Ehrenamtliche

Die Fortbildung richtet sich an Ehrenamtliche und Interessierte, die bislang keine oder wenig Erfahrungen in der Arbeit mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen sammeln konnten.

O46 - Etage EG

06.03.2018

Selbstfürsorge in der Arbeit mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen

Die Arbeit mit geflüchteten Kindern und Jugendlichen stellt vielfältige Anforderungen an Fachpersonen, aber auch an deren Persönlichkeit.

O46 - Etage EG

24.04.2018

Umgang mit Trauma und geflüchteten Kindern im Kontext Schule

Die Zahl geflüchteter Kinder und Jugendlicher an Hamburger Schulen ist in den letzten Jahren enorm gestiegen.

O46 - Etage EG

05.06.2018

Dolmetschen im therapeutischen Setting

In dieser Fortbildung vermitteln wir Wissen über Besonderheiten beim Dolmetschen für Flüchtlinge und informieren, wie die Lebensumstände dieser Bevölkerungsgruppe die Interaktion mit dem Dolmetscher beeinflussen.

O46 - Etage EG

05.09.2018

TFKVT als Verfahren zur Behandlung von Posttraumatischen Belastungsstörungen bei Kindern und Jugendlichen

Ziel dieser Fortbildung ist es, neben dem tieferen Verständnis der Symptome einer Posttraumatischen Belastungsstörung bei Kindern und Jugendlichen eine Übersicht zu vermitteln über die Module dieser Therapiemethode mit dem Kernstück der Erstellung eines Traumanarrativs.

O46 - Etage EG

26.09.2018

„Psychoedukative Gruppen mit traumatisierten Jugendlichen“ – Erfahrungen mit dem STEP-Gruppenprogramm

Im Rahmen dieser Fortbildung möchten wir die Kenntnisse über das Störungsbild einer Posttraumatische Belastungsstörung bei jugendlichen Flüchtlingen sowie den Umgang mit den damit verbundenen Symptomen erweitern.

O46 - Etage EG

06.11.2018

Umgang mit Schlafschwierigkeiten bei psychisch belasteten Kindern und Jugendlichen

Zu den am häufigsten beobachteten Beschwerden nach traumatischen Erfahrungen zählen Ein- und Durchschlafstörungen, nicht erholsamer Schlaf und Alpträume.

O46 - Etage EG

20.11.2018

Sicheres Handeln in psychischen Notfallsituationen

In der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen aus Krisengebieten werden Helfer der verschiedenen Institutionen immer wieder mit Situationen konfrontiert, in denen es schwierig sein kann, das Gefährdungspotenzial für Kinder und Jugendliche oder auch andere Menschen einzuschätzen.

O46 - Etage EG

04.12.2018

Kreativer Ausdruck/Kunsttherapie als alternative Ausdrucksmöglichkeit in der Arbeit mit Gefl üchteten oder „Wenn Worte fehlen…“

In der Flüchtlingsambulanz haben wir die einzigartige Möglichkeit, mit Dolmetschern zusammenarbeiten zu dürfen, wodurch unsere Patienten in ihrer Muttersprache berichten können.

O46 - Etage EG

11.12.2018

Techniken zur Anspannungsregulation bei gefl üchteten Jugendlichen (Skills-Training)

Menschen, die Traumatisches erlebt haben, geraten sehr häufig in psychische Anspannungszustände oder werden von heftigen Gefühlen, ausgelöst durch Erinnerungen an traumatische Erlebnisse, überflutet.

O46 - Etage EG

Referentinnen 2018

  • Kreativ Therapeutin, B.A. und Kunstpsychotherapeutin, M.A.

    Im Rahmen ihrer Ausbildung hat Frau Goossens in mehreren Ländern (Zentral Amerika, Niederlande, Groß Britannien, Asien) gelebt, gearbeitet und hierdurch Einsicht in verschiedenste Kulturen bekommen. Ein besonderes Interesse hat die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in ihr geweckt. So war sie in verschiedensten Institutionen (Grundschule, Wohltätigkeitsorganisation für HIV betroffene Familien und sozial ausgegrenzte Jugendliche, Station für psychisch erkrankte Jugendliche) tätig. Zudem arbeitete sie als Praktikumskoordinatorin und Dozentin an einem renommierten Londoner Ausbildungsinstitut für den Master in Integrativer Kunstpsychotherapie tätig. Seit 2017 ist sie in der Flüchtlingsambulanz als Kunstpsychotherapeutin tätig.

  • Psychologin, B.Sc

    Frau Jelassi arbeitet in der Flüchtlingsambulanz hauptsächlich in der Diagnostik und der psychosozialen Beratung. Außerdem bietet sie verschiedene Gruppenangebote für traumatisierte Kinder und Jugendliche an. Zuvor arbeitete sie im Sozialmanagement einer Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge.

  • Dipl. Psychologin, Psychologische Psychotherapeutin (Verhaltenstherapie) mit Fachkundenachweis zur Behandlung von Kindern und Jugendlichen.

    Bereits seit 2011 ist Frau Mogk in der Flüchtlingsambulanz tätig und verfügt somit über langjährige Erfahrungen in der psychotherapeutischen Arbeit mit geflüchteten Kindern und Jugendlichen. Am Institut O. Schubbe (Berlin) absolvierte sie eine umfassende traumatherapeutische Weiterbildung.

  • Klinische Psychologin, M.Sc.

    Frau Neumann-Holbeck sammelte sowohl im Studium als auch durch parallele berufliche Beschäftigung Erfahrungen in internationalen und interkulturellen Kontexten. Darüber hinaus arbeitete sie als Mentorin für Geflüchtete und war Mitgründerin einer Initiative, die zum Dialog mit Geflüchteten einlädt. Die vielschichtige und komplexe Arbeit in der Flüchtlingsambulanz begeistert sie. Neben der Versorgung betreut Frau Neumann-Holbeck das Fortbildungscurriculum, „Kooperationsprojekte u.a. mit der Robert Bosch Stiftung“ und ist international bei der Organisation GIST-T sowie zum Thema interkulturelle Arbeit engagiert.

  • Cand. Psychologin M.Sc.

    Frau Penning ist in der Flüchtlingsambulanz für die Diagnostik und die psychosoziale Beratung zuständig. Zusätzlich war sie im letzten Jahr an der Planung und Durchführung mehrerer Gruppenprojekte beteiligt und verfügt über langjährige Erfahrung als Ehrenamtliche in einer Erstaufnahme für Flüchtlinge.

  • Dipl.-Psychologin, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin (Verhaltenstherapie)

    Seit 201? ist Frau Schmidt in der Flüchtlingsambulanz als Psychotherapeutin tätig. Zuvor arbeitete sie mehrere Jahre als Psychologin im gruppenübergreifenden Dienst einer therapeutischen Jugendhilfeeinrichtung. Weitere berufl iche Erfahrungen sammelte sie in der Kinder- und Jugendpsychiatrie sowie einer kinder- und jugendpsychiatrischen Praxis.

  • Dipl. Pädagogin, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin (Verhaltenstherapie).

    Frau von Möllendorff ist seit 2013 in der Flüchtlingsambulanz tätig. Während ihrer 4jährigen klinischen Tätigkeit absolvierte sie diverse Schulungen im Bereich der traumafokussierten kognitiven Verhaltenstherapie. 2014 absolvierte sie am Institut für traumazentrierte Psychotherapie und Pädagogik das Curricula „Spezielle Psychotraumatherapie mit Kindern und Jugendlichen (DeGPT)“ und EMDR (EMDRIA).

    Anna von Möllendorff
    • Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin
    Standort

    O44, EG, Raumnummer 13
  • Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie (tiefenpsychologischer Schwerpunkt), Ärztliche und fachliche Leitung der Flüchtlingsambulanz.

    Bereits seit 200? ist Frau Dr. Zindler in der Flüchtlingsambulanz als Ärztin tätig. Sie verfügt über einen breiten Erfahrungsschatz in der psychiatrischen und psychotherapeutischen Arbeit mit minderjährig unbegleiteten Flüchtlingen sowie mit traumatisierten Flüchtlingskindern und deren Familien im familientherapeutischen Setting. Von 200- bis 2011 war sie als Projektkoordinatorin, Dozentin und Supervisorin im internationalen Weiterbildungsprojekt „Curriculum Middle East“ tätig. Diese hat die Ausbildung von arabischen Psychiatern und Psychologen aus dem Mittleren Osten zu Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten zum Ziel. Letztendlich befähigt sie zudem ihr kultureller Hintergrund als gebürtige Palästinenserin für die Arbeit mit gefl üchteten Kindern und Jugendlichen.

    Dr. med.
    Areej Zindler
    • Fachärztin
    • Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie
    Standort

    O44, EG