Über uns

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Patientenfamilie vor dem Eingang der Ambulanz
Fluechtlingsambulanz_Familie
Patientenfamilie in der Therapiestunde
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Patientin in der Kunsttherapie

Flüchtlingsambulanz: Anlaufstelle für Kinder und Jugendliche

Seit 1998 versorgen wir minderjährige Kinder und Jugendliche und deren Angehörige, die in ihrem Heimatland oder auf der Flucht Opfer von Krieg und Gewalt wurden, ambulant in Hamburg. Wir behandeln im Schwerpunkt Traumafolgestörungen und damit verbundene Symptome wie zum Beispiel Ängste, Schlafstörungen und Depressionen. Ein multikulturelles und interdisziplinäres Team bietet Psychotherapien, psychiatrische und psychosoziale Angebote sowie non-verbale Therapieformen wie Kunsttherapie sowohl einzeln als auch in Gruppen an. Die Behandlungen werden ungeachtet des Aufenthaltsstatus der Patientinnen und Patienten durchgeführt und mittlerweile mit Hilfe von Dolmetschern auf über 21 Sprachen angeboten.

Ergänzt werden die therapeutischen und psychosozialen Angebote durch wechselnde Ferienprogramme, eine Studie über die unterschiedlichen Behandlungsformen in Bezug auf ihre Wirksamkeit bei Traumata sowie Fortbildungen für Berufsgruppen aus dem Bildungs- und Gesundheitssektor.

Die Flüchtlingsambulanz des Ambulanzzentrum des UKE wird u.a. von der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration sowie von der Stiftung Children for Tomorrow gefördert.

Imagefilm - Flüchtlingsambulanz für Kinder und Jugendliche

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Die Flüchtlingsambulanz wird gefördert von

Informationsmaterial

Kontakt und Überblick

  • Kontakt
  • Flüchtlingsambulanz für Kinder und Jugendliche

    Angebote

    Seit 1998 bietet ein Team aus mittlerweile 14 Ärztinnen, Ärzten, Therapeutinnen und Therapeuten sowie Sozialpädagoginnen und -pädagogen Kindern und Jugendlichen mit Fluchtgeschichte sowie deren Angehörige Hilfe bei der Bewältigung von Traumafolgestörungen und bei ihrer Integration in Deutschland.

    Schwerpunkte

    Das multikulturelle und interdisziplinäre Team bietet Psychotherapien, psychiatrische und psychoziale Angebote sowie non-verbale Therapieformen wie Kunsttherapie sowohl einzeln als auch in Gruppen an. Die Behandlungen werden ungeachtet des Aufenthaltstatus der Patientinnen und Patienten durchgeführt. Knapp 70 Prozent von ihnen leiden an einer Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS), ein Großteil unter depressiven Episoden und Anpassungsschwierigkeiten. Alle Therapeuten verfügen über Zusatzqualifikationen in der Behandlung von Traumata.

    Ergänzt werden die therapeutischen und psychosozialen Angebote durch wechselnde Programme für Flüchtlingskinder und -jugendliche während der Hamburger Ferien. Seit 2017 erforscht die Flüchtlingsambulanz überdies anonymisiert die unterschiedlichen Behandlungsformen in Bezug auf ihre Wirksamkeit bei Traumata, erste Ergebnisse sollen Ende des Jahres vorliegen.

    Besonderheiten

    Die Flüchtlingsambulanz hat 47 Dolmetscher unter Vertrag, die mehr als 21 Sprachen bedienen, darunter etwa Dari/Farsi, Fula, Kurmanci oder Mandinka. Voraussetzung für die Mitarbeit in der Flüchtlingsambulanz ist eine Pflichtfortbildung zu den Grundlagen und Besonderheiten des Dolmetschens im therapeutischen Setting. Durchschnittlich werden die Dolmetscher 1100 Mal pro Quartal in der Flüchtlingsambulanz eingesetzt.

    Etwa einmal pro Monat bietet die Flüchtlingsambulanz eine Fortbildung für Berufsgruppen aus dem Bildungssektor, darunter Lehrer, Erzieher und Jugendhelfer, an. 2018 haben 92 Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Fortbildungen für Berufsgruppen aus dem Bildungs- und Gesundheitssektor wahrgenommen. Die Themen reichen vom Umgang mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen mit Fluchterfahrung über berufsspezifische Fallsupervision bis zu Techniken zur Anspannungsregulation bei geflüchteten Jugendlichen.

    Patientinnen, Patienten und Herkunftsländer

    In der Flüchtlingsambulanz werden jährlich rund 540 Patienten pro Jahr auf bis zu 21 Sprachen behandelt, die meisten von ihnen stammen aus Afghanistan, Syrien und Somalia.

    Stellenwert in Deutschland

    Die Einrichtung zählt zu den ältesten, größten und umfangreichsten ihrer Art in Deutschland.

    Förderer

    Gefördert wird die Flüchtlingsambulanz von der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration sowie von der Stiftung Children for Tomorrow (CfT) mit ihrer Botschafterin Stefanie Graf.

Aktuelles

Juni 2020: Hilfe für die Kleinsten

Das Deutsche Kinderhilfswerk e. V. unter Bundesgeschäftsführer Holger Hoffmann hat die Flüchtlingsambulanz des UKE mit einer Zuwendung in Höhe von 3750 Euro für Home Schooling Pakete unterstützt. Die Mittel stammen aus dem Kindernothilfefond im Rahmen der Corona-Hilfe. Mit dem Geld konnte das Team um Dr. Areej Zindler Lern- und Spielpakete für ausgewählte Familien beschaffen und übergeben. Während sich die jüngeren Kinder der Familien über Malbücher, Buntstifte und Hörbücher freuten, haben die Älteren Zugang zu PC und Drucker erhalten, damit auch sie noch besser am Unterricht von zu Hause aus teilnehmen können.

NDR Info - Das Forum - 26.05.2020 20:30 Uhr Autor/in: Storost, Ursula

In dem 15-minütigen Hörfunkbeitrag gewinnen Interessierte einen Einblick in die Arbeit der Flüchtlingsambulanz des UKE, auch in Zeiten der Corona-Epidemie. Klicken Sie hier.

Dolmetscherin während einer Therapiesitzung
Dolmetscherin während einer Therapiesitzung
Dolmetscherin mit Patientenfamilie
Dolmetscherin mit Patientenfamilie

NEU 2020: Curriculum für Dolmetscherinnen und Dolmetscher

Erstmals bietet die Flüchtlingsambulanz des UKE ein Curriculum für Dolmetscherinnen und Dolmetscher an, die psychiatrische oder psychotherapeutische Gespräche übersetzen. Ziel ist es, über die Besonderheiten eines therapeutischen Settings, psychische Erkrankungsbilder und Psychotherapien sowie multikulturelle Aspekte aufzuklären.

Dolmetscher sind in der Arbeit mit Geflüchteten unentbehrlich und nehmen eine Schlüsselposition in der Vermittlung zwischen Patient, Arzt und Therapeut ein. Das Curriculum soll den Umgang mit den Herausforderungen erleichtern.

„Tatsächlich gibt es bisher weder Einstellungskriterien noch Standards für das Übersetzen in therapeutischen Kontexten“, verdeutlicht Dr. Areej Zindler, Leiterin der Flüchtlingsambulanz und Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie. Während die Flüchtlingsambulanz eine Eingangsfortbildung für Dolmetscher als verpflichtend anbietet, sei diese nicht für alle Einrichtungen gleichermaßen verbindlich. „Genau hier setzen wir an. Wir beziehen Dolmetscherinnen und Dolmetscher von Anfang an in die Behandlungen mit ein und geben unser Wissen aus unseren mehrjährigen Ausbildungen als Ärzte und Therapeuten weiter. In vielen Sprachen lassen sich Inhalte nicht wortwörtlich übersetzen – umso wichtiger ist, dass die therapeutische Bedeutung unserer Botschaften wie auch die Ausdrucksformen unserer Patientinnen und Patienten für die Dolmetscher interpretierbar sind.“

Das einjährige Curriculum, das im November letzten Jahres startete, gliedert sich in insgesamt 12 Module von der „Einführung in die Rolle des Dolmetschers“ über „Die Familie im therapeutischen und kulturellen Setting“ bis zur „Selbsterfahrung“. Anhand von anonymisierten Fallbeispielen zeigt es Chancen und Grenzen des Dolmetschers in seiner Funktion als Co-Therapeut auf. Derzeit nehmen 25 Dolmetscherinnen und Dolmetscher teil, ein Einstieg ist jederzeit möglich.

Basis des Curriculums bildet die langjährige Expertise der Ärztinnen, Ärzte, Therapeutinnen und Therapeuten aus der Flüchtlingsambulanz. Seit 1998 versorgt das multikulturelle Team minderjährige Kinder und Jugendliche sowie deren Angehörige, die in ihrem Heimatland oder auf der Flucht Opfer von Krieg und Gewalt wurden, ambulant in Hamburg.

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Das Team der Flüchtlingsambulanz

Wir bleiben. In Bewegung.

Unter diesem Motto öffnete die Flüchtlingsambulanz des UKE am Dienstag, 27. August 2019, auf dem Gelände des UKE (O44) ihre Türen. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher erhielten anhand eines Mixes aus Bühnenprogramm, Themenräumen, Aktionen und Vorträgen spannende Einblicke in die therapeutische Arbeit. Unter den geladenen Gästen auch Dr. Melanie Leonhard, Senatorin der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration.

Das Programm finden Interessierte hier.

Tag der offenen Tür

Lasse Grunewald begrüßt die Gäste mit einem Potpourri aus Pop und Jazz am Saxophon
Tag der offenen Tür

v.l.: Prof. Dr. Burkhard Göke, Dr. Areej Zindler, Dr. Melanie Leonhard
Tag der offenen Tür

Marie-Sophie Goossens, Dr. Areej Zindler, Dr. Melanie Leonhard, Prof. Dr. Burkhard Göke mit Familie Shirzad
Tag der offenen Tür

Senatorin Leonhard im Gespräch mit Familie Shirzad, Prof. Dr. Burkhard Göke, Dr. Areej Zindler und Marie-Sophie Goossens
Tag der offenen Tür

NDR-Moderatorin Gabriela Mirkovic (r.) führte durch das Bühnenprogramm und die Talkrunde
Fotos

Axel Kirchhof

Das Team der Flüchtlingsambulanz mit CFT-Botschafterin und Tennislegende Stefanie Graf

Das Team der Flüchtlingsambulanz mit CFT-Botschafterin und Tennislegende Stefanie Graf
CFT-Botschafterin Graf im Austausch mit einer Kollegin der Flüchtlingsambulanz

CFT-Botschafterin Graf im Austausch mit einer Kollegin der Flüchtlingsambulanz
Stefanie Graf im Gespräch mit der Leitung der Flüchtlingsambulanz

Stefanie Graf im Gespräch mit der Leitung der Flüchtlingsambulanz
Fotos

Silvano Ballone

Supervisionen/ Fortbildungen 2020

Fortbildungen 2019 Flüchtlingsambulanz Hamburg UKE Kinder Trauma Flucht Angst Vertreibung
Fortbildungen 2020
Referentinnen und Referenten
Referentinnen und Referenten

Vielleicht fragen auch Sie sich als Erzieher, Lehrer oder Ärztin: Darf ich einen Geflüchteten nach seiner Vergangenheit fragen? Retraumatisiere ich auf diese Art und Weise? Warum kommt die- oder derjenige häufiger zu spät? Wie erkläre ich mir mögliche Leistungs- und/oder Konzentrationsschwächen? Wie kann sich eine etwaige Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) äußern? Welche Möglichkeiten gibt es, zu unterstützen? Um Ihnen Antworten auf Fragen wie diese zu geben, bieten wir seit mehreren Jahren auch individuell konzipierte Fortbildungen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen an. Dabei vermitteln wir in unseren Schulungen traumatherapeutisches Wissen unter Berücksichtigung von kultursensiblen Themen und interkulturellen Kontexten. Die Themen reichen vom Umgang mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen mit Fluchterfahrung über berufsspezifische Fallsupervisionen bis zu Techniken zur Anspannungs regulation bei geflüchteten Jugendlichen. Ziel ist, mehr Sicherheit im Umgang mit Symptomkomplexen von Traumafolgestörungen bei geflüchteten Kindern und Jugendlichen zu erlangen.

Ab kommendem Jahr erweitern wir dieses Angebot in unseren Räumlichkeiten um bedarfsorientierte Fortbildungen bei Ihnen vor Ort. Wir besuchen Sie gern unmittelbar in Ihrer Einrichtung und beraten Sie dort individuell zu fachspezifischen Fragestellungen.

Bei Interesse melden Sie sich gern telefonisch unter der Nummer 040 4719 3080 oder schreiben Sie uns eine E-Mail an fortbildungen-fluechtlingsambulanz@uke.de .

Fortbildungsprogramm 2020

Hinweise/Formulare:

Fortbildungen 2020

  • Dolmetschen im psychiatrischen, psychotherapeutischen und psychosozialen Setting

    Beschreibung: Dieses Curriculum soll Dolmetscher aus verschiedenen Herkunftsländern auf die herausfordernde Arbeit im psychotherapeutischen und psychiatrischen Setting vorbereiten. Es werden daher gründliche Kenntnisse über psychische Erkrankungen und Psychotherapie vermittelt. Außerdem werden die Besonderheiten des Dolmetschens bei geflüchteten Menschen insbesondere im psychotherapeutischen Setting herausgearbeitet, um den Teilnehmern der Fortbildung einen sicheren und kompetenten Umgang mit der Zielgruppe zu ermöglichen. Dieses Curriculum soll auch einen Selbsterfahrungsanteil beinhalten. Es versteht sich nicht als eine abgeschlossene Fortbildung, sondern es sollen im Verlauf dreimal jährlich „Auffrischungsmodule" und Supervision geleistet werden.

    Schwerpunkte:

    • Rahmenbedingungen in der Psychotherapie
    • emotionale Thematik der Arbeit und dessen persönlicher Umgang
    • psychiatrische Krankheitsbilder, Schwerpunkt Trauma
    • Rollenerwartung und Herausforderungen in der Therapie
    • Besonderheiten der psychotherapeutischen Arbeit mit Geflüchteten
      persönliche Erfahrungen eines Dolmetschers der Flüchtlingsambulanz mit Fallbeispiel
    • Selbstfürsorge und Selbsterfahrung

    Zielgruppe: Die Fortbildung ist für Dolmetscher ausgelegt, die sich für die Arbeit mit Flüchtlingen im Kontext von Therapie oder psychosozialer Arbeit vorbereiten wollen.

    Referentin: Dr. Areej Zindler

    Dauer: 12 Module über das Jahr

    Kosten: werden von der Flüchtlingsambulanz getragen

    Zertifizierung: durch ABK (beantragt)

  • Umgang mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen mit Fluchterfahrung – Basisfortbildung für Ehrenamtliche

    Beschreibung: Die Fortbildung richtet sich an Ehrenamtliche und Interessierte, die bislang keine oder wenige Erfahrungen in der Arbeit mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen sammeln konnten. Das Seminar soll einen ersten Einblick in dieses Themenfeld geben, über Belastungen und Traumata von Flüchtlingen im Heimatland, auf der Flucht und in Deutschland informieren und Ratschläge sowie Tipps zum Umgang mit dieser Zielgruppe im Rahmen von ehrenamtlichen Tätigkeiten geben. Zudem werden die Selbstfürsorge und der Selbstschutz thematisiert sowie ein Überblick über mögliche Anlaufstellen und Ansprechpartner gegeben.

    Zielgruppe: Ehrenamtliche (bitte bei der Anmeldung die Art Ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit angeben)

    Dauer: zwei Stunden

    Kosten: auf Spendenbasis

    Akkreditierung: nicht notwendig

    Referentin: Imen Jelassi

    Anmeldung bitte online hier .

  • Kreativer Ausdruck – Kunsttherapie als alternative Ausdrucksmöglichkeit in der Arbeit mit Geflüchteten

    Beschreibung: In der Flüchtlingsambulanz arbeiten wir mittlerweile mit 47 Dolmetscherinnen und Dolmetschern zusammen. Dies ermöglicht vielen Patientinnen und Patienten, in ihrer Muttersprache zu kommunizieren – und zwar in mittlerweile über 21 Sprachen. Dennoch gibt es während der Gespräche immer wieder Momente, in denen Worte nicht beschreiben können, was ein Mensch empfindet oder erlebt hat. In solchen Momenten und wenn es zu schmerzhaft ist, etwas auszusprechen, sind andere Ausdrucksmöglichkeiten wie Kunst und Spiel wertvoll. Zudem haben der kreative Ausdruck und Prozess eine heilende Komponente, die auf andere Weise wirksam sind, als es Gespräche sind. In dieser Fortbildung möchten wir Ihnen einige Grundlagen und Anregungen mitgeben, wie Sie kreative Mittel unterstützend in Ihre Arbeit einfließen lassen können. Außerdem möchten wir Sie an unseren Erfahrungen sowohl in therapeutischen als auch in anderen Settings teilhaben lassen.

    Zielgruppe: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kinderund Jugendhilfe, Lehrerinnen und Lehrer, Psychotherapeutinnen und -therapeuten

    Dauer: drei Stunden

    Kosten: 50 Euro pro Person

    Akkreditierung: nicht notwendig

    Referentin: Marie-Sophie Goossens

    Anmeldung bitte online hier .

  • Schlafschwierigkeiten bei psychisch belasteten Kindern und Jugendlichen in Theorie und Praxis

    Beschreibung: Zu den häufigsten Beschwerden nach traumatischen Erfahrungen zählen Ein- und Durchschlafstörungen, nicht erholsamer Schlaf und Alpträume. Die Fortbildung informiert darüber, wie chronischer Schlafmangel u. a. das Risiko für Depressionen, Konzentrationsschwierigkeiten, Angsterkrankungen und Kopfschmerzen erhöht. Insbesondere die daraus resultierende eingeschränkte Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit belastet die Jugendlichen in ihrem schulischen Vorankommen und beeinträchtigt die Lebensqualität. In dieser Fortbildung werden konkrete verhaltenstherapeutische Interventionsmethoden für Jugendliche mit psychisch bedingten Schlafstörungen vermittelt und die Schlafregeln vorgestellt.

    Zielgruppe: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kinder- und Jugendhilfe, insbesondere Betreuerinnen, Betreuer, Vormünder, Lehrerinnen und Lehrer, Psychotherapeutinnen und -therapeuten, Ärztinnen und Ärzte

    Dauer: drei Stunden

    Kosten: 50 Euro pro Person

    Akkreditierung: zu beantragen

    Referent: Dr. Tilo Meißner

    Anmeldung online bitte hier .

Referentinnen und Referenten

  • Goossens, Marie-Sophie

    Kreativtherapeutin, B.A., und Kunstpsychotherapeutin, M.A.

    Im Rahmen ihrer Ausbildung hat Marie-Sophie Goossens in mehreren Ländern (Zentralamerika, Niederlande, Großbritannien, Asien) gelebt, gearbeitet und hierdurch Einsicht in verschiedene Kulturen bekommen. Ein besonderes Interesse hat die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in ihr geweckt. So war sie in unterschiedlichen Institutionen (Grundschule, Wohltätigkeitsorganisation für HIV-betroffene Familien und sozial ausgegrenzte Jugendliche, Station für psychisch erkrankte Jugendliche) tätig. Zudem arbeitete sie als Praktikumskoordinatorin und Dozentin an einem renommierten Londoner Ausbildungsinstitut für den Master in Integrativer Kunstpsychotherapie. Seit 2017 ist sie in der Flüchtlingsambulanz als Kunstpsychotherapeutin tätig.

  • Jelassi, Imen

    Psychologin, B.Sc.

    Imen Jelassi arbeitet in der Flüchtlingsambulanz hauptsächlich in der Diagnostik und der psychosozialen Beratung. Außerdem bietet sie verschiedene Gruppenangebote für traumatisierte Kinder und Jugendliche an. Zuvor arbeitete sie im Sozialmanagement einer Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge.

  • Dr. Meißner, Tilo

    Assistenzarzt, Systemischer Therapeut und Berater

    Dr. Tilo Meißner arbeitet seit 2018 in der Flüchtlingsambulanz und befindet sich im letzten Teil seiner Ausbildung zum Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie. Er setzt sich seit 2011 mit dem Themenfeld der transkulturellen Psychiatrie auseinander, nahm 2013 bis 2014 an Diversitytrainings am Psychosozialen Zentrum für Flüchtlinge (PSZ Düsseldorf) teil und schloss eine Systemische Therapieausbildung bei der Internationalen Gesellschaft für Systemische Therapie (IGST) Heidelberg bei Arnold Retzer ab. Im Anschluss begann er 2015 seine Tätigkeit als Systemischer Therapeut bei Refugio Münster, einem Psychosozialen Zentrum für Flüchtlinge. Am Institut für Systemische Familientherapie, Supervision und Organisationsentwicklung (IfS) in Essen nahm er an einer Ausbildung zum Systemischen Traumatherapeuten teil. Von 2016 bis 2018 arbeitete er in einer Spezialsprechstunde für Flüchtlingskinder am Universitätsklinikum Münster.

  • von Möllendorff , Anna

    Diplom-Pädagogin, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin (Verhaltenstherapie)

    Anna von Möllendorff ist seit 2013 in der Flüchtlingsambulanz tätig. Während ihrer vierjährigen klinischen Tätigkeit absolvierte sie diverse Schulungen im Bereich der traumafokussierten kognitiven Verhaltenstherapie. 2014 absolvierte sie am Institut für traumazentrierte Psychotherapie und Pädagogik die Curricula „Spezielle Psychotraumatherapie mit Kindern und Jugendlichen (DeGPT)“ und EMDR (EMDRIA).

    Anna von Möllendorff
    • Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin
    Standort

    O46 , EG, Raumnummer 13
  • Dr. Zindler, Areej

    Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie (tiefenpsychologischer Schwerpunkt), Ärztliche und Fachliche Leitung der Flüchtlingsambulanz

    Bereits seit 2003 ist Dr. Areej Zindler in der Flüchtlingsambulanz als Ärztin tätig. Sie verfügt über einen breiten Erfahrungsschatz in der psychiatrischen und psychotherapeutischen Arbeit mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen sowie mit traumatisierten Flüchtlingskindern und deren Familien im familientherapeutischen Setting. Von 2004 bis 2011 war sie als Projektkoordinatorin, Dozentin und Supervisorin im internationalen Weiterbildungsprojekt „Curriculum Middle East“ tätig. Dieses hat die Ausbildung von arabischen Psychiatern und Psychologen aus dem Mittleren Osten zu Kinder- und Jugendpsychotherapeuten zum Ziel. Letztendlich befähigt sie zudem ihr kultureller Hintergrund als gebürtige Palästinenserin für die Arbeit mit gefl üchteten Kindern und Jugendlichen.

    Dr. med.
    Areej Zindler
    • Fachärztin
    • Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie
    Standort

    O44, EG