Leberzirrhose

Alternative Bezeichnung:

Cirrhosis Hepatis

  • Kurzdefinition
  • Diagnostik
  • Behandlung
  • Studien
  • Kontakt
  • Kliniken
  • Kurzdefinition

    Bei der Leberzirrhose wird normales Lebergewebe durch narbiges Bindegewebe ersetzt und das Organ verhärtet. Die Zirrhose ist die Folge verschiedener Lebererkrankungen (z.B. chronische Virushepatitis, Alkoholkrankheit, Autoimmun- und Stoffwechselerkrankungen der Leber). Die Zirrhose geht häufig mit einer Funktionseinschränkung der Leber einher und kann sogar im Leberversagen münden. Außerdem kommt es durch Veränderung der Leberdurchblutung zu einem Blutrückstau im Pfortadersystem, was in Bauchwasser (Aszites ) und Ausbildung von Umgehungskreisläufen (insbes. Krampfadern in der Speiseröhre; sog. Ösophagusvarizen) mit Blutungsgefahr münden kann.

  • Diagnostik

    Die Basisdiagnostik besteht aus einer gründlichen Erhebung der Krankengeschichte und körperlichen Untersuchung. Zusätzlich werden verschiedene Blutanalysen und eine Ultraschalluntersuchung (Sonographie) des Bauches durchgeführt. Um Varizen des Magens und der Speiseröhre zu entdecken (s.o.) erfolgt auch eine Magenspiegelung. Abhängig von diesen Ergebnissen wird die Untersuchung ggf. erweitert (z.B. Gewebeprobeentnahme aus der Leber).

  • Behandlung

    Am UKE stehen bei Vorliegen einer Leberzirrhose alle diagnostischen und therapeutischen Verfahren zur Verfügung. Die Erkennung und Behandlung des Auslösers der Leberzirrhose steht dabei an erster Stelle. Falls die Zirrhose aber schon fortgeschritten ist, besteht am UKE eine besondere Expertise in der Behandlung von deren Komplikationen. Hierzu zählen z.B.: Aszites und Varizen, Hepatorenales Syndrom zirrhotische Kardiomyopathie, portopulmonaler Hypertonus, hepatopulmonales Syndrom, Hepatozelluläres Karzinom . Einige dieser Komplikationen können durch Anlage eines Leber-Stents (TIPS-Anlage) beseitigt werden. Hierfür besteht am UKE ebenfalls eine sehr große Expertise. Wenn die Komplikationen nicht mehr beherrschbar sein sollten oder ein Leberversagen als Folge der Zirrhose eintritt, könnte am UKE auch eine Lebertransplantation erfolgen.

  • Studien

    Es gibt mehrere Studien zu Auslösern der Zirrhose (z.B. Fettleberhepatitis, Virushepatitis, Autoimmune Lebererkrankungen, etc.), sowie Studien zur Behandlung der o.g. Komplikationen. Die Ambulanz- und Stationsärzte sind über die laufenden Studien zur Leberzirrhose am UKE informiert und stellen den Kontakt zu den jeweiligen Studienärzten her.

  • Kontakt

    Ambulanz (MVZ) für allgemeine Hepatologie, Leberzirrhose und portalen Hypertonus (Ansprechpartner Dr. Kluwe und PD Dr. Benten). Telefonische Terminvereinbarung unter: +49 (0) 7410 58333

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