Psychometrie und Instrumentenentwicklung

Aktuelle Studien

  • Treatment Expectation Questionnaire (TEX-Q). Ein Fragebogen zur Erfassung von Patientenerwartungen an medizinische und psychotherapeutische Behandlungen

    Treatment Expectation Questionnaire (TEX-Q). A scale assessing patients’ expectations of medical and psychotherapeutic treatments

    Kurzbeschreibung

    Patientenerwartungen als zentraler Mechanismus von Placebo- und Nocebo-Effekten sind ein bedeutsamer Prädiktor für den Erfolg medizinischer und psychotherapeutischer Behandlungen. Die große konzeptuelle Heterogenität des Konstrukts ‚Erwartung‘ verhindert allerdings ein umfassendes Verständnis von Patientenerwartungen und deren Bedeutung für Behandlungserfolg. Zusätzlich mangelt es an validierten, generischen, multidimensionalen Messinstrumenten, was die Integration bestehender Evidenz über verschiedene Erkrankungen und Behandlungen hinweg erschwert.

    Das Ziel des unseres Projekts ist die modellbasierte Entwicklung und psychometrische Überprüfung eines generischen, multidimensionalen Fragebogens zur Erfassung von Patientenerwartungen an medizinische und psychotherapeutische Behandlungen (Treatment Expectation Questionnaire, TEX-Q).

    Basierend auf unserem Integrativen Erwartungsmodell wird ein repräsentativer Itempool generiert, durch Experten- und Patientenratings auf Inhaltsvalidität geprüft und an einer Stichprobe von 300 Patienten vor verschiedenen Behandlungen psychometrisch durch Analyse von Item-Charakteristiken, faktorieller Validität, Reliabilität und Konstruktvalidität evaluiert.

    Projektleitung

    Dr. Dipl-Psych. Meike Shedden Mora
    Prof. Dr. med. Dipl. Psych. Bernd Löwe

    Projektmitarbeiter

    M.Sc. Psych. Jannis Alberts (wissenschaftlicher Mitarbeiter)
    B. Sc. Psych. Jasmin Conradi (wissenschaftliche Hilfskraft)
    Cand. Psych. Maja Glahn (wissenschaftliche Hilfskraft)
    Stephanie Assaker (Zahnärztin, medizinische Doktorandin)

    Kooperationspartner

    Prof. Dr. Dipl.-Psych. Yvonne Nestoriuc
    Dr. Dipl.-Psych. Sebastian Kohlmann
    Dr. Dipl.-Psych. Johannes Laferton, Psychologische Hochschule Berlin
    Prof. Dr. Keith J. Petrie, Department of Psychological Medicine, University of Auckland, New Zealand

    Förderer

    Forschungsförderungsfonds der Medizinischen Fakultät des Universitätsklinkums Hamburg-Eppendorf

    Projektlaufzeit

    2018-2019

    Ausgewählte Publikationen

    Laferton, J. A. C., Kube, T., Salzmann, S., Auer, C. J., & Shedden-Mora, M. C. (2017). Patients’ expectations regarding medical treatment: a critical review of concepts and their assessment. Frontiers in Psychology, 8(233). doi: 10.3389/fpsyg.2017.00233

    Abbildungen und Instrumente

    Der TEX-Q wird in einer deutschsprachigen Lang- sowie Kurzversion vorliegen. Eine englischsprachige Version ist in Planung. Die Instrumente werden bei korrekter wissenschaftlichen Zitierweise für non-kommerzielle Zwecke kostenlos einsetzbar sein.

    Kontakt

    Dr. Dipl-Psych. Meike Shedden Mora
    Mail: m.shedden-mora@uke.de

Abgeschlossene Studien und Instrumente zum Download

Patient Health Questionnaire (PHQ):

  • Gesundheitsfragebogen für Patienten (PHQ-D)

    Patient Health Questionnaire (PHQ)

    Kurzbeschreibung

    Der „Gesundheitsfragebogen für Patienten (PHQ-D)“ ist ein Selbstbeurteilungsinstrument, welches zum Screening, zur Schweregradbeurteilung und zur Verlaufsbeurteilung von psychischen Syndromen eingesetzt werden kann. Der PHQ-D beinhaltet diagnostische Module zur Depressivität (PHQ-9), Ängstlichkeit (GAD-7), somatischen Symptomstärke (PHQ-15), Panikstörung, Binge-Eating-Störung/Bulimia nervosa, Alkoholabusus und Stress.

    Die Skalen des PHQ-D reflektieren die aktuellen diagnostischen Kriterien nach DSM-5 bzw. ICD-10. Der „Patient Health Questionnaire (PHQ)“ wurde ursprünglich an einer amerikanischen Stichprobe entwickelt und liegt mittlerweile in mehr als 40 Sprachen vor. Die deutsche Version des PHQ, der „Gesundheitsfragebogen für Patienten (PHQ-D)“, wurde in verschiedenen Stichproben ausführlich validiert, und es liegen Normwerte vor.

    Die einzelnen diagnostischen Module des PHQ können auch einzeln verwendet werden. Die am häufigsten eingesetzen Skalen PHQ-9, GAD-7 und PHQ-15 sind im „Patient Health Questionnaire - SADS (PHQ-SADS)“ zusammengefasst.

    Projektleitung

    Prof. Dr. med. Dipl Psych. Bernd Löwe

    Kooperationspartner

    Prof. Dr. Kurt Kroenke, Regenstrief Institute, Indiana University,
    Indianapolis IN, USA

    Förderer

    keine

    Projektlaufzeit

    laufend

    Ausgewählte Publikationen

    Spitzer RL, Kroenke K, Williams JB: Patient Health Questionnaire Primary Care Study Group. Validation and utility of a self-report version of PRIME-MD: The PHQ primary care study. JAMA 1999;282:1737-1744.
    Gräfe K, Zipfel S, Herzog W, Löwe B.: Screening psychischer Störungen mit dem "Gesundheitsfragebogen für Patienten (PHQ-D)". Ergebnisse der deutschen Validierungsstudie. Diagnostica 2004;50:171-181.
    Löwe B, Gräfe K, Zipfel S, Spitzer RL, Herrmann-Lingen C, Witte S, Herzog W.: Detecting panic disorder in medical and psychosomatic outpatients: Comparative validation of the Hospital Anxiety and Depression Scale, the Patient Health Questionnaire, a screening question, and physicians' diagnosis. J Psychosom Res 2003;55:515-519.
    Löwe B, Decker O, Müller S, Brähler E, Schellberg D, Herzog W, Herzberg PY.: Validation and standardization of the Generalized Anxiety Disorder Screener (GAD-7) in the general population. Med Care 2008;46:266-274.
    Löwe B, Spitzer RL, Gräfe K, Kroenke K, Quenter A, Zipfel S, Bucholz C, Witte S, Herzog W. Comparative validity of three screening questionnaires for DSM-IV depressive disorders and physicians' diagnoses. J Affect Disord 2004;78:131-140.
    Kroenke K, Spitzer RL, Williams JB, Löwe B. The Patient Health Questionnaire somatic, anxiety, and depressive symptom scales: a systematic review. Gen Hosp Psychiatry 2010;32:345-359.

    Im Folgenden finden Sie die deutsche Version des Patient Health Questionnaire (PHQ-D) sowie den PHQ-SADS zum Download:

    Gesundheitsfragebogen für Patienten (PHQ-D) - Deutsche Version

    Patient Health Questionnaire-SADS (PHQ-SADS) - Deutsche Version

    Links

    https://de.wikipedia.org/wiki/PHQ-D

    Kontakt

    Prof. Dr. med. Dipl. Psych. Bernd Löwe
    Mail Sekretariat: an.strauss@uke.de

  • Gesundheitsfragebogen für Patienten – Ultrakurzform des Moduls „Depressivität“ (PHQ-2)

    Patient Health Questionnaire – 2 (PHQ-2)

    Kurzbeschreibung

    Der PHQ-2 ist die Ultrakurzversion der neun Items umfassenden Depressionsskala des Gesundheitsfragebogens für Patienten (PHQ-9) und reflektiert die beiden Hauptsymptome der Major Depression nach DSM-5. Er liegt in vielen Sprachen vor und ist umfassend validiert. Es liegen Normwerte für die deutsche Version vor.

    Gemeinsam mit den zwei Items des GAD-2 zur Messung der Ängstlichkeit bildet der PHQ-2 den PHQ-4, welcher eine besonders zeitökonomische Messung von Ängstlichkeit und Depressivität ermöglicht. Als Cut-Off-Score für klinisch relevant erhöhte Depressivität wird ein PHQ-2-Wert von ≥3 empfohlen.

    Projektleitung

    Prof. Dr. med. Dipl Psych. Bernd Löwe

    Kooperationspartner

    Prof. Dr. Kurt Kroenke, Regenstrief Institute, Indiana University,
    Indianapolis IN, USA

    Förderer

    keine

    Projektlaufzeit

    laufend

    Ausgewählte Publikationen

    Li C, Friedman B, Conwell Y, Fiscella K.: Validity of the Patient Health Questionnaire 2 (PHQ-2) in identifying major depression in older people. J Am Geriatr Soc 2007;55:596-602.
    Löwe B, Kroenke K, Gräfe K.: Detecting and monitoring depression with a two-item questionnaire (PHQ-2). J Psychosom Res 2005;58:163-171.
    Monahan PO, Shacham E, Reece M, Kroenke K, Ong'or WO, Omollo O, Yebei VN, Ojwang C.: Validity/reliability of PHQ-9 and PHQ-2 depression scales among adults living with HIV/AIDS in western Kenya. J Gen Intern Med 2009;24:189-197.
    Kroenke K, Spitzer RL, Williams JB, Löwe B.: An ultra-brief screening scale for anxiety and depression: the PHQ-4. Psychosomatics 2009;50:613-621.
    Löwe B, Wahl I, Rose M, Spitzer C, Glaesmer H, Wingenfeld K, Schneider A, Brahler E.: A 4-item measure of depression and anxiety: validation and standardization of the Patient Health Questionnaire-4 (PHQ-4) in the general population. J Affect Disord 2010;122:86-95.

    Im Folgenden finden Sie den PHQ-2 zum Download

    Patient Health Questionnaire-2 (PHQ-2) - Deutsche Version

    Links

    https://de.wikipedia.org/wiki/PHQ-2

    Kontakt

    Prof. Dr. med. Dipl Psych Bernd Löwe
    Mail Sekretariat: an.strauss@uke.de

  • Gesundheitsfragebogen für Patienten – Ultrakurzform der Module „Depressivität“ und „Ängstlichkeit – PHQ 4

    Patient Health Questionnaire-4 (PHQ-4)

    Kurzbeschreibung

    Der Patient Health Questionnaire-4 (PHQ-4) ist ein zweidimensionales Selbstbeurteilungsinstrument zur Erfassung von Depressivität und Ängstlichkeit. Der PHQ-4 beinhaltet zwei Items zur Depressivität (entsprechend dem PHQ-2) sowie zwei Items zur Ängstlichkeit (entsprechend dem GAD-2). Mit diesen vier Items werden jeweils die zwei diagnostischen Kernkriterien der Major Depression bzw. der generalisierten Angststörung erfasst.

    Die Reliabilität, konvergente, divergente und faktorielle Validität des PHQ-4 können aufgrund der vorliegenden Untersuchungen als gut bezeichnet werden. Vergleichswerte aus der Allgemeinbevölkerung liegen vor.

    Projektleitung

    Prof. Dr. med. Dipl Psych. Bernd Löwe

    Kooperationspartner

    Prof. Dr. Kurt Kroenke, Regenstrief Institute, Indiana University,
    Indianapolis IN, USA

    Förderer

    keine

    Projektlaufzeit

    laufend

    Ausgewählte Publikationen

    Kroenke K, Spitzer RL, Williams JB, Löwe B.: An ultra-brief screening scale for anxiety and depression: the PHQ-4. Psychosomatics 2009;50:613-621.
    Löwe B, Wahl I, Rose M, Spitzer C, Glaesmer H, Wingenfeld K, Schneider A, Brahler E.: A 4-item measure of depression and anxiety: validation and standardization of the Patient Health Questionnaire-4 (PHQ-4) in the general population. J Affect Disord 2010;122:86-95.
    Löwe B, Kroenke K, Gräfe K.: Detecting and monitoring depression with a two-item questionnaire (PHQ-2). J Psychosom Res 2005;58:163-171.
    Wild B, Eckl A, Herzog W, Niehoff D, Lechner S, Maatouk I, Schellberg D, Brenner H, Muller H, Löwe B.: Assessing generalized anxiety disorder in elderly people using the GAD-7 and GAD-2 scales: results of a validation study. Am J Geriatr Psychiatry 2014;22:1029-1038.

    Im Folgenden finden Sie den PHQ-4 zum Download

    Patient Health Questionnaire-4 (PHQ-4) - Deutsche Version

    Links

    https://de.wikipedia.org/wiki/PHQ-4

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    Prof. Dr. med. Dipl Psych Bernd Löwe
    Mail Sekretariat: an.strauss@uke.de

  • Gesundheitsfragebogen für Patienten – Modul „Depressivität“ (PHQ-9)

    Patient Health Questionnaire-9 (PHQ-9)

    Kurzbeschreibung

    Die Selbstbeurteilungsskala „Patient Health Questionnaire-9 (PHQ-9)“ ist die 9 Items umfassende Depressionsskala des Gesundheitsfragebogens für Patienten (PHQ-D). Der PHQ-9 dient zum Screening depressiver Symptomatik sowie zur Messung von Depressionsschwere und Depressionsverlauf. Jede der 9 Fragen des PHQ-9 reflektiert eines der diagnostischen Kriterien nach DSM-5 bzw. ICD-11.

    Der PHQ-9 ist ein weltweit verbreitetes Instrument, der in über 40 Sprachen vorliegt. Die Summenwert-Skala des PHQ-9 lässt sich in vier Kategorien zur Abbildung der Stärke der depressiven Symptomatik einteilen: 0-4 = minimal; 5-9= mild; 10-14= mittelgradig; 15-27=schwer.

    Zum PHQ-9 liegen zwei Kurzversionen vor: Der PHQ-8, welcher nicht das Item zu Todeswünschen bzw. Suizidalität des PHQ-9 enthält, sowie der PHQ-2, welcher aus den ersten zwei Fragen des PHQ-9 besteht, und ein valides Ultrakurz-Screening-Instrument zur depressiven Symptomatik ist.

    PHQ-9, PHQ-8 und PHQ-2 sind ausführlich hinsichtlich Reliabilität, Validität sowie Änderungssensitivität validiert; Vergleichswerte aus der deutschen Bevölkerung liegen vor.

    Projektleitung

    Prof. Dr. med. Dipl Psych. Bernd Löwe

    Kooperationspartner

    Prof. Dr. Kurt Kroenke, Regenstrief Institute, Indiana University,
    Indianapolis IN, USA

    Förderer

    keine

    Projektlaufzeit

    laufend

    Ausgewählte Publikationen

    Löwe B, Spitzer RL, Gräfe K, Kroenke K, Quenter A, Zipfel S, Bucholz C, Witte S, Herzog W.: Comparative validity of three screening questionnaires for DSM-IV depressive disorders and physicians' diagnoses. J Affect Disord 2004;78:131-140.
    Löwe B, Gräfe K, Zipfel S, Witte S, Loerch B, Herzog W.: Diagnosing ICD-10 depressive episodes: superior criterion validity of the Patient Health Questionnaire. Psychother Psychosom 2004;73:386-390.
    Löwe B, Unützer J, Callahan CM, Perkins AJ, Kroenke K.: Monitoring depression treatment outcomes with the Patient Health Questionnaire-9. Med Care 2004;42:1194-1201.
    Löwe B, Kroenke K, Herzog W, Gräfe K.: Measuring depression outcome with a brief self-report instrument: Sensitivity to change of the Patient Health Questionnaire (PHQ-9). J Affect Disord 2004;81:61-66.
    Kroenke K, Spitzer RL, Williams JB, Löwe B.: The Patient Health Questionnaire somatic, anxiety, and depressive symptom scales: a systematic review. Gen Hosp Psychiatry 2010;32:345-359.
    Kroenke K, Strine TW, Spitzer RL, Williams JB, Berry JT, Mokdad AH: The PHQ-8 as a measure of current depression in the general population. J Affect Disord 2008.

    Im Folgenden finden Sie den PHQ-9 und den PHQ-8 zum Download

    Patient Health Questionnaire - 9 (PHQ-9) - Deutsche Version
    Patient Health Questionnaire - 8 (PHQ-8) - Deutsche Version

    Links

    https://de.wikipedia.org/wiki/PHQ-9

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    Prof. Dr. med. Dipl. Psych Bernd Löwe
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  • Gesundheitsfragebogen für Patienten – Modul „Somatische Symptomschwere“
    (PHQ-15)

    Patient Health Questionnaire-15 (PHQ-15)

    Kurzbeschreibung

    Der PHQ-15 ist eines der Module des Gesundheitsfragebogens für Patienten (PHQ-D). Er misst den Schweregrad somatischer Symptome für die zurückliegenden vier Wochen. Die 15 abgefragten somatischen Symptome entsprechen den 15 häufigsten körperlichen Beschwerden ambulanter Patienten der Allgemeinmedizin. Der PHQ-15 kann als Instrument zur Schweregradmessung der somatischen Symptomstärke und zur Verlaufsbeurteilung eingesetzt werden.

    Der Gesamtwert des PHQ-15 gibt den Schwergrad der somatischen Symptombelastung bei Patienten mit organischen Erkrankungen wider und korreliert gleichzeitig stark mit der Somatisierungsstärke bei somatischen Belastungsstörungen, somatoformen Störungen bzw. Somatisierungsstörungen.

    PHQ-15-Werte von 0-4 entsprechen einer minimalen somatischen Symptomstärke; 5-9 einer milden somatischen Symptomstärke; Werte zwischen 10-14 einer mittelgradig ausgeprägten somatischen Symptomstärke und Werte zwischen 15-30 entsprechen einer schwer ausgeprägten somatischen Symptomstärke.

    Der PHQ-15 steht in über 40 verschiedenen Sprachen zur Verfügung und ist in vielen Studien validiert worden. Als Kurzform existiert die „Somatic Symptom Scale-8 (SSS-8)“, die aus 8 Items besteht.

    Projektleitung

    Prof. Dr. med. Dipl Psych. Bernd Löwe

    Kooperationspartner

    Prof. Dr. Kurt Kroenke, Regenstrief Institute, Indiana University,
    Indianapolis IN, USA

    Förderer

    keine

    Projektlaufzeit

    laufend

    Ausgewählte Publikationen

    Gierk B, Kohlmann S, Toussaint A, Wahl I, Brunahl CA, Murray AM, Löwe B.: Assessing somatic symptom burden: a psychometric comparison of the patient health questionnaire-15 (PHQ-15) and the somatic symptom scale-8 (SSS-8). J Psychosom Res 2015;78:352-355.
    Kocalevent RD, Hinz A, Brähler E.: Standardization of a screening instrument (PHQ-15) for somatization syndromes in the general population. BMC Psychiatry 2013;13:91.
    Kroenke K, Spitzer RL, Williams JB.: The PHQ-15: Validity of a new measure for evaluating the severity of somatic symptoms. Psychosom Med 2002;64:258-266.
    Gräfe K, Zipfel S, Herzog W, Löwe B.: Screening psychischer Störungen mit dem "Gesundheitsfragebogen für Patienten (PHQ-D)". Ergebnisse der deutschen Validierungsstudie. [Screening for psychiatric disorders with the Patient Health Questionnaire (PHQ). Results from the German validation study. Diagnostica 2004;50:171-181.
    Kroenke K, Spitzer RL, Williams JB, Löwe B.: The Patient Health Questionnaire somatic, anxiety, and depressive symptom scales: a systematic review. Gen Hosp Psychiatry 2010;32:345-359.

    Im Folgenden finden Sie den PHQ-15 zum Download

    Patient Health Questionnaire-15 (PHQ-15) - Deutsche Version

    Links

    https://de.wikipedia.org/wiki/PHQ-15

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    Prof. Dr. med. Dipl Psych Bernd Löwe
    Mail Sekretariat: an.strauss@uke.de

  • Gesundheitsfragebogens für Patienten – Ultrakurzform des Moduls zur allgemeinen Ängstlichkeit: (GAD-2)

    Generalized Anxiety Disorder Scale-2 (GAD-2)

    Kurzbeschreibung

    Die GAD-2 ist ein aus 2 Items bestehender Selbstbeurteilungsfragebogen zur kurzen Messung der Ängstlichkeit und zum Screening auf Angststörungen. Erhöhte Werte auf dem Instrument weisen auf das Vorliegen einer Angststörung hin, z.B. auf eine generalisierte Angststörung, eine soziale Phobie oder eine posttraumatische Belastungsstörung.

    Der GAD-2 wurde aus seiner Komplettversion, dem GAD-7 abgeleitet und ist eigenständig in vielen Sprachen validiert. Gemeinsam mit den 2 Items des PHQ-2 bildet er den PHQ-4, welcher eine besonders zeitökonomische Messung von Ängstlichkeit und Depressivität ermöglicht. Daneben liegen Normwerte für die deutsche Version vor.

    Projektleitung

    Prof. Dr. med. Dipl Psych. Bernd Löwe

    Kooperationspartner

    Prof. Dr. Kurt Kroenke, Regenstrief Institute, Indiana University,
    Indianapolis IN, USA

    Förderer

    keine

    Projektlaufzeit

    laufend

    Ausgewählte Publikationen

    Kroenke K, Spitzer RL, Williams JB, Monahan PO, Löwe B.: Anxiety disorders in primary care: prevalence, impairment, comorbidity, and detection. Ann Intern Med 2007;146:317-325.
    Löwe B, Decker O, Müller S, Brähler E, Schellberg D, Herzog W, Herzberg PY.: Validation and standardization of the Generalized Anxiety Disorder Screener (GAD-7) in the general population. Med Care 2008;46:266-274.
    Spitzer RL, Kroenke K, Williams JB, Löwe B.: A brief measure for assessing generalized anxiety disorder: the GAD-7. Arch Intern Med 2006;166:1092-1097.
    Wild B, Eckl A, Herzog W, Niehoff D, Lechner S, Maatouk I, Schellberg D, Brenner H, Muller H, Löwe B.: Assessing generalized anxiety disorder in elderly people using the GAD-7 and GAD-2 scales: results of a validation study. Am J Geriatr Psychiatry 2014;22:1029-1038.

    Im Folgenden finden Sie den GAD-2 zum Download

    Generalized Anxiety Disorder Scale (GAD-2) – Deutsche Version

    Links

    https://de.wikipedia.org/wiki/GAD-2

    Kontakt

    Prof. Dr. med. Dipl Psych Bernd Löwe
    Mail Sekretariat: an.strauss@uke.de

  • Gesundheitsfragebogen für Patienten – Modul zur allgemeinen Ängstlichkeit (GAD-7)

    Generalized Anxiety Disorder Scale (GAD-7)

    Kurzbeschreibung

    Der GAD-7 ist ein eigenständiges und eindimensionales Modul des Patient Health Questionnaire (PHQ). Die Selbstbeurteilungsskala erfasst die generalisierte Angststörung sowie die allgemeine Ängstlichkeit anhand von 7 Items. Darüber hinaus besitzt der GAD-7 eine hohe Sensitivität für die Panikstörung, die soziale Angststörung und die Posttraumatische Belastungsstörung.

    Der GAD-7 kann auch zur Verlaufsbeurteilung, zum Beispiel zur Beurteilung von Therapieeffekten, eingesetzt werden. Die Schweregradbeurteilung ist folgendermaßen eingeteilt: 0-4 Punkte: minimale Ängstlichkeit; 5-9 Punkte: milde Ängstlichkeit; 10-14 Punkte: mittelgradige Ängstlichkeit; >15 Punkte: schwere Ängstlichkeit.

    Für den GAD-7 liegen mehrere Validierungsstudien vor; Normwerte für die deutsche Allgemeinbevölkerung sind ebenfalls vorhanden. Zum GAD-7 existiert ein Ultrakurz-Instrument mit zwei Items, der GAD-2, welcher ebenfalls ausführlich validiert ist.

    Projektleitung

    Prof. Dr. med. Dipl Psych. Bernd Löwe

    Kooperationspartner

    Prof. Dr. Kurt Kroenke, Regenstrief Institute, Indiana University,
    Indianapolis IN, USA

    Förderer

    keine

    Projektlaufzeit

    laufend

    Ausgewählte Publikationen

    Kroenke K, Spitzer RL, Williams JB, Monahan PO, Löwe B.: Anxiety disorders in primary care: prevalence, impairment, comorbidity, and detection. Ann Intern Med 2007;146:317-325.
    Löwe B, Decker O, Müller S, Brähler E, Schellberg D, Herzog W, Herzberg PY.: Validation and standardization of the Generalized Anxiety Disorder Screener (GAD-7) in the general population. Med Care 2008;46:266-274.
    Spitzer RL, Kroenke K, Williams JB, Löwe B.: A brief measure for assessing generalized anxiety disorder: the GAD-7. Arch Intern Med 2006;166:1092-1097.
    Wild B, Eckl A, Herzog W, Niehoff D, Lechner S, Maatouk I, Schellberg D, Brenner H, Muller H, Löwe B.: Assessing generalized anxiety disorder in elderly people using the GAD-7 and GAD-2 scales: results of a validation study. Am J Geriatr Psychiatry 2014;22:1029-1038.

    Im Folgenden finden Sie den GAD-7 zum Download

    Generalized Anxiety Disorder Scale-7 (GAD-7) – Deutsche Version

    Links

    https://de.wikipedia.org/wiki/GAD-7

    Kontakt

    Prof. Dr. med. Dipl. Psych. Bernd Löwe
    Mail Sekretariat: an.strauss@uke.de

  • Somatic Symptom Scale - 8 (SSS-8). Eine kurze Selbstbeurteilungsskala zur Messung der somatischen Symptombelastung

    Somatic Symptom Scale – 8 (SSS-8). A Brief measure of Somatic Symptom Burden

    Kurzbeschreibung

    Somatische Symptome sind zentrale diagnostische Kennzeichen von vielen medizinischen Erkrankungen und werden zur Schweregrad- und Verlaufsbeurteilung herangezogen. Die Somatic Symptom Scale (SSS-8) wurde als kurze Selbstbeurteilungsskala zur Messung der somatischen Symptombelastung entwickelt.

    An einer Stichprobe aus der Allgemeinbevölkerung (N=2.510) sowie an einer klinischen Stichprobe (N=131) wurde die Somatic Symptom Scale hinsichtlich Reliabilität, Validität und Normwerten überprüft. Beim SSS-8 zeigen sich gute Ergebnisse für die Item-Kennwerte, die Reliabilität sowie die konvergente und divergente Validität. Der SSS-8 korreliert hochgradig mit der Inanspruchnahme des Gesundheitswesens. Die Faktorenstruktur reflektiert gastrointestinale und kardiopulmonale Symptome, Schmerz und Erschöpfung / Müdigkeit. Zur Einordnung der gemessenen Werte stehen Normwerte aus der Allgemeinbevölkerung sowie Schwellenwerte zur Identifizierung von Patienten mit niedriger, mittlerer, hoher und sehr hoher somatischer Symptomschwere zur Verfügung.

    Aufgrund der vorliegenden Ergebnisse kann der SSS-8 als reliables und valides Selbstbeurteilungsinstrument zur Messung der somatischen Symptomschwere angewendet werden.

    Projektleitung

    Prof. Dr. med. Dipl. Psych. Bernd Löwe

    Projektmitarbeiter

    Dr. Sebastian Kohlmann
    Dr. Anne Toussaint

    Kooperationspartner

    Dipl.-Psych. Benjamin Gierk, Asklepios Klinik Ochsenzoll, Hamburg
    Prof. Dr. Kurt Kroenke, Regenstrief Institute, Indiana University, Indianapolis, IN, USA

    Förderer

    Interne Förderung

    Projektlaufzeit

    2013 - 2015

    Ausgewählte Publikationen

    Gierk B, Kohlmann S, Kroenke K, Spangenberg L, Zenger M, Brähler E, Löwe B. The Somatic Symptom Scale-8 (SSS-8): A Brief Measure of Somatic Symptom Burden. JAMA Intern Med 2014;174:399-407.
    Gierk B, Kohlmann S, Toussaint A, Wahl I, Brünahl CA, Murray AM, Löwe B. Assessing somatic symptom burden: a psychometric comparison of the patient health questionnaire-15 (PHQ-15) and the somatic symptom scale-8 (SSS-8). J Psychosom Res 2015;78:352-355.

    Abbildungen und Instrumente

    Der SSS-8 liegt bisher in der deutschsprachigen und in einer englischsprachigen Version vor. Das Instrument kann bei korrekter wissenschaftlichen Zitierweise für non-kommerzielle Zwecke kostenlos eingesetzt werden.

    Download

    SSS-8 deutsch

    SSS-8 englisch

    Somatic Symptom Scale -8 (SSS-8) Wikipedia

    Kontakt

    Prof. Dr. med. Dipl. Psych. Bernd Löwe (Sekretariat)
    Mail: an.strauss@uke.de


  • Die Somatische Belastungsstörung nach DSM-5: Entwicklung und Validierung eines neuen Selbstbeurteilungsinstruments (SSD-12)

    Somatic Symptom Disorder according to DSM-5: Development and validation of a new self-report measure (SSD-12)

    Kurzbeschreibung

    In der Neuauflage des Diagnostischen und Statistischen Manuals Psychischer Störungen (DSM-5) werden zur Verbesserung von Reliabilität und klinischer Nützlichkeit der Diagnose der somatoformen Störung (neue Bezeichnung Somatic Symptom Disorder / Somatische Belastungsstörung) erstmals psychosoziale Variablen als Diagnosekriterien berücksichtigt. Bislang fehlte jedoch eine Selbstbeurteilungsskala, welche die Messung der psychologischen Dimension nach DSM-5 erlaubt. Von unserer Arbeitsgruppe wurde deshalb mit der Somatic Symptom Disorder - B Criteria Scale (SSD-12) ein solches Selbstbeurteilungsinstrument entwickelt. Erste Berechnungen zur faktoriellen Struktur, Reliabilität sowie zur konvergenten und diskriminanten Validität zeigen vielversprechende Ergebnisse.

    Um eine gezielte und frühe Diagnose der Somatischen Belastungsstörung sowie zukünftig auch eine Schweregradbestimmung anhand von Cut-off-Werten zu ermöglichen, wird der Fragebogen aktuell weiterentwickelt und an einer bevölkerungsrepräsentativen Stichprobe normiert. Die Kriteriumsvalidität des SSD-12 wird anhand strukturierter klinischer Interviews überprüft und seine Änderungssensitivität im Rahmen einer stationären Erhebung untersucht. Im Rahmen internationaler Kooperationen wird der SSD-12 derzeit auch für andere Sprachräume übersetzt und validiert.

    Projektleitung

    Prof. Dr. Bernd Löwe
    Dr. Anne Toussaint

    Projektmitarbeiter

    M. Sc. Paul Hüsing
    Dr. Pascal Jordan
    Dr. Annabel Herzog

    Projektpartner / Förderer

    Deutsche Forschungsgemeinschaft

    Projektlaufzeit

    2,5 Jahre

    Ausgewählte Publikationen

    Toussaint, A., Murray, A.M. Voigt, K., Herzog, A., Gierk, B., Kroenke, K., Rief, W., Henningsen, P. & Löwe, B. Development and validation of the Somatic Symptom Disorder – B Criteria Scale (SSD-12). Psychosomatic Medicine, in press.
    Herzog, A., Voigt, K., Meyer, B., Rief, W., Henningsen, P., Hausteiner-Wiehle, C., & Löwe, B. (2014). The Somatic Symptoms Experiences Questionnaire (SSEQ): a new self-report instrument for the assessment of psychological characteristics of patients with somatoform disorder. Psychotherapie, Psychosomatik, medizinische Psychologie, 64(3-4), 115-121.
    Gierk, B., Kohlmann, S., Toussaint, A., Wahl, I., Brünahl, C. A., Murray, A. M., & Löwe, B. (2015). Assessing somatic symptom burden: A psychometric comparison of the Patient Health Questionnaire—15 (PHQ-15) and the Somatic Symptom Scale—8 (SSS-8). Journal of psychosomatic research, 78(4), 352-355.

    Hinweise auf Mitwirkungsmöglichkeiten

    Im Rahmen des Projekts gibt es die Möglichkeit, wissenschaftliche Abschlussarbeiten anzufertigen oder hilfswissenschaftliche Tätigkeiten auszuüben.

    Kontakt

    Dr. Anne Toussaint
    Mail: a.toussaint@uke.de

    Downloads

    SSD-12 deutsch
    SSD-12 englisch